(c) by Broken Spirits

// Was eine aussagekräftige Info

Ach, nee. Diese Info habe ich gebraucht:

Als ob ich das nicht selber wüßte – ich habe den Stecker schließlich selber gezogen.

Ok, es mag so Anwender geben, die nicht wissen, was sie tun.

Kenne ich ja, habe ich unter anderem hier, hier, hier und hier schon beschrieben.

Ok, doch… wenn ich mir meine alten Blogeinträge durchlese, dann hat sogar dieser Balloon-Tip seine Daseinsberechtigung :-/

// Wenn es die Richtigen trifft….

Seit diese komische Projektagentur hier ist, ist es beträchtlich weniger friedlich geworden. Eine ungeschickte Kombination aus Besoffenen aus den naheliegenden Discos, offenen Toren („den Mädchen“ ist es offenbar nicht zuzumuten, deren Kunden das Tor aufzumachen und diese dann reinzulassen und für einen Türsteher ist wohl kein Geld da).

Das Gelände ist zudem noch recht unübersichtlich. Und so gibt es im Wochentakt einiges an Gesocks, das sich hier rumtreibt: In den vergangenen Wochen kam es wiederholt vor, daß hier fremde Leute rumgeschlichen sind und geguckt haben, welche Türen offen sind.

Auch zu Zeiten vor der Projektagentur kam es hin und wieder mal vor, daß jemand über den Zaun geklettert ist… aber seit dem dieser Laden hier ist, haben sich derartige Vorfälle spürbar gehäuft.

Heute morgen kam ich dann hier an und es gab großes Polizeiaufgebot und der Vermieter wurde ebenfalls herbeizitiert. Es kam nun, wie es kommen mußte: ein Einbruch.

Geschädigter Nachbar ist die Projektagentur – die haben zwar die miese Umgebung nicht direkt verursacht, da aber das Rolltor seit derem Einzug immer die ganze Nacht offen sein muß, den Einbrechern buchstäblich Tür und Tor geöffnet.

Das ist äußerst unschön, aber in diesem konkreten Fall hält sich mein Mitleid in Grenzen.
Oder anders formuliert: eine gewisse Schadenfreude kann ich mir gerade nicht verkneifen. Mea culpa.

// Projektagentur

Ich habe mir ja etwas Auszeit (vulgo: Urlaub) genommen und als ich zurückkam hat sich hier in der Nachbarschaft einiges geändert.

Einerseits traurig: der Esoteriker ging mit seiner Firma pleite. Schade, mit dem bin ich trotz anfänglicher Befürchtungen sehr gut klargekommen. War ein netter Kerl und wir hatten einige (sehr weltliche) fruchtbare Diskussionen. Oder andere Gespräche über Fotografie, Musik und mehr.

Die Räume standen also leer, als ich im Urlaub war und bei meiner Rückkehr waren sie wieder vermietet. Eine „Projektagentur“ war da drin. Als Firmenlogo ein Smiley.

„Projektagentur“ klingt herrlich nichtssagend. Etwas neugierig war ich schon. (Man will ja wissen, wer hier rumrennt: evtl. ein Start-Up, das bzgl. Musik/ Fotografie nützlich sein kann? Netzwerken und so. Sie wissen schon…)

Meine Nachfragen ergaben genau nichts. Weder bei anderen Nachbarn, noch beim Vermieter.

Das erste mal wurde ich stutzig, als mitten im Hochsommer eine der Projektagenturbetreiberinnen im Wintermantel rumrannte.

Merkwürdig. Fotoprojekt für die Wintermode? Ein paar Häuser weiter ist so eine Mode-Klitsche, die überteuerte Stoffetzen verkauft. Models? Werbeagentur? Alles möglich.

Das zweite mal wurde ich stutzig, als ich sah, daß die Damen unter dem Wintermantel sehr wenig bis gar nichts anhaben.

Heute kam die Auflösung. Der Vermieter ist ersten Gerüchten zufolge nicht begeistert und es gibt wieder neue Nachbarn:

Projektagentur = Puff.

// Leerzeichen setzen…

… kann ich auch:

Stille-Generator

Eine Stunde Leerzeichen anhören

[Update 1] Auf Wunsch eines Lesers gibt es nun auch das zugehörige Musikvideo:

Leerzeichen setzen – der Film

(Ich bin ja schon auf die Youtube-Kommentare und Bewertungen gespannt 😛)

[Update2 ] Nachdem in den Kommentaren der Initiator der Blogparade einen Buchwunsch geäußert hat, gibt es nun auch

Leerzeichen setzen – das Buch

es ist ein echter Reißer geworden auf über 100 Seiten. Viel Spaß beim Lesen (und Ausdrucken).

// Anti-SEO

Google ist doch mein Freund.
Ich sehe ja meine Fotos nicht gerne auf fremden Webseiten – und lange Zeit war Google der Hauptbilderlieferant für alle möglichen Süßwassermatrosen – äh, Süßwasserinternetsurfer.

Nun hat Google ein neues Tool veröffentlicht, welches hochtrabend „blockierte Ressourcen“ heißt. Gibt es über die WebmasterTools [1].

Weiterhin kann mann über die Webmastertools prüfen, wie Google die eigene Webseite sieht. Da gibt es auch eine neue Funktion: „Abrufen und rendern – eingehendere Prüfung“ [2]:

Im Modus Abrufen und rendern wird Ihre Seite vom Googlebot gecrawlt und so angezeigt, wie Besucher sie in ihrem Browser sehen. Der Googlebot ruft alle von Ihrer URL angegebenen Ressourcen ab, z. B. Bild-, CSS- und JavaScript-Dateien. (…)

Google will natürlich den Webmastern „helfen“ und „Probleme aufzeigen“ – der Google-Blog-Eintrag aus [1] erinnert sprachlich mal wieder schön an den hilfsbereiten Onkel von Scientology/ Zeugen Jehovas/ Staubsaugervertreter/ etc….

Aber das neue Google- Tool gefällt mir trotzdem – zeigt es doch sehr schön, daß meine Abwehrmechanismen, die das Internet etwas weniger bunt machen sollen [3], astrein funktionieren.

Finde ich toll, daß mich Google bestätigt. Schließlich verstehe ich als Kreativer das Internet nicht. Manchmal mag ich Google dann doch 😉

[1] http://googlewebmastercentral-de.blogspot.de/2015/03/ressourcenblockierungen-in-webmaster-tools.html
[2] https://support.google.com/webmasters/answer/6066467
[3] http://www.broken-spirits.de/blogs/fotografie/tutorial-fotos-einbinden-verhindern/

// Hachja, Google mal wieder

„Google befiehl und wir folgen“. Oder wie war das?

Da trudelt ne Warnung der Webmastertools ein…hier der Wortlaut:

„Die Systeme von Google haben 11 Seiten Ihrer Website getestet und bei 100 % dieser Seiten kritische Fehler in Bezug auf die Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten erkannt. Die Fehler auf den 11 Seiten beeinträchtigen die Nutzererfahrung auf Mobilgeräten für Ihre Website deutlich. Diese Seiten werden von der Google-Suche als nicht für Mobilgeräte optimiert eingestuft, und werden entsprechend in den Suchergebnissen für Smartphone-Nutzer dargestellt.“

Tjo, Smartphones…

  • in Bezug auf die Musik: eine ganze Generation wurde daran gewöhnt, den quäkenden Sound von besch….eidenen Smartphone-„Laut“sprechern und noch dazu MP3-Format gut zu finden. Wenn ich diese grottige Qualität im ÖPNV höre, dann frage ich mich, wozu ich eigentlich noch stundenlang im Tonstudio rumbastel…?!
  • in Bezug auf Fotos: ein PC-Monitor ist schon fragwürdig zum Betrachten von Fotos. Aber nun so ein Mini-Smartphone-Display oder Tablet-Display? Soll ich lachen?
  • Ich leg dann doch eher Wert auf brauchbare Fotos/Songs als hier für Smartphones zu optimieren. Halte ich für sinnvoller, als die Nutzer auf schlechte Qualität zu konditionieren.

    Positiver Nebeneffekt: der Selbstbedienungsmentalität oder Kostenlos“Kultur“ falle ich auch weniger zum Opfer.

    Google, Du kannst mir mal ganz gepflegt die Pupe schmatzen.

    (Mal abgesehen davon, daß sich Google das in spätestens einem halben Jahr eh wieder alles anders überlegt… wenn ich da ewig hinterherrenne, komme ich ja zu gar nix anderem mehr. Habe ich ausprobiert, mein Blog lief besser als heute, aber ich habe nicht das gemacht, was ich eigentlich wollte….)

    // Was Dein ist, ist auch mein was mein ist, geht Dich nix an.

    Der Fefe hat ja mal einen Orden verdient.

    Dieser Fefe, der laut Google das Wort Contenmafia doch so etliche Male geschrieben hat, regt sich nun auf, weil seine (!!!) Blogartikel gestohlen werden.

    Um es mit Fefes Worten zu sagen:
    Moneyquote:

    Wenn ich sehe, dass irgendein Arschloch meinen RSS-Feed bei Twitter hochlädt und dann „sponsored Links“ einbaut. Das sind so Sachen, die mich dazu bringen könnten, mit dem Bloggen aufzuhören. Ich bin kein gewalttätiger Mensch, aber solche Leute haben aus meiner Sicht einen in die Fresse verdient.

    Japp, ich würde sogar noch weiter gehen: ein Baseballschläger in die Fresse ist noch viel zu human. Das denke ich jedes Mal, wenn mir Fotos gestohlen werden.

    Ich gratuliere an dieser Stelle Fefe zu dieser Erkenntnis. Besser, sie kommt spät als nie.