// Ups, wie peinlich…
Sowas dürfte in einem ordentlichen Proberaum nun eigentlich nicht passieren:

Zu meiner Ehrenrettung muß ich aber hinzufügen. daß….
Sowas dürfte in einem ordentlichen Proberaum nun eigentlich nicht passieren:

Zu meiner Ehrenrettung muß ich aber hinzufügen. daß….
Mein neuer Arbeitsvertrag ist mir nun 100% sicher. Etwas schmunzeln mußte ich aber bei meiner Berufsbezeichnung. Die klingt nämlich beeindruckend pompös:
Wenn ich nicht wüßte, was ich da jetzt eigentlich treiben soll, hätte ich mich selber beeindruckt ![]()
Falls mich jemand im Zuge von Smalltalk fragt, was ich eigentlich außer Musik und Fotografie mache, dann sage ich immer, daß ich als “Labofant” arbeite. Je nachdem, was für ein Projekt gerade in meinen Abzug flattert wahlweise auch “Bombenbastler”, “Drogenkoch” oder “Giftmischer”. Kann ich mir auch besser merken, als dieses Neusprech-Wortungetüm.
Bleibt irgendwie nur noch die ärgerliche Feststellung, daß ich letztes Jahr ein paar Bewerbungen mehr hätte schreiben können: Einen “Consultant” hätte ich nie im Labor vermutet – eigentlich ist das doch ein Berater, oder?
Um ehrlich zu sein: diese Berufsbezeichnung höre ich in den weit über 15 Jahren Labofantendaseins in diesem Zusammenhang das erste Mal (das könnte aber auch damit zusammenhängen, daß ich mir bei keinem meiner (Ex-)Kollegen vorstellen kann, daß die sich freiwillig so nennen). Da wundert man sich über den angeblichen Fachkräftemangel… meine ganzen E-Mail-Abos bei den Jobbörsen liefen alle unter der Berufsbezeichnung, die ich irgendwann mal vor drölfzig Jahren nach meiner Ausbildung verpaßt bekam. Wieder was gelernt und die nächste Jobsuche wird eben dementsprechend angepaßt.
Wie dem auch sei: nicht nur die Berufsbezeichnung hat mich zum Lachen gebracht, auch der Rest des Arbeitsvertrages läßt mich über alle vier Backen grinsen wie ein Honigkuchenpferd. Das ist auch dringend nötig: noch ein 2011 mit Zeitarbeit und anderen unnötigen Scheiß hätte ich nicht noch mal durchgehalten…
Ich freue mich gerade so richtig auf dieses Jahr.
Es war ein wirklich toller Abend unter Freunden. “Vorglühen” bei dem Geburtstagskind, die Katzentiere mit Bierdeckeln dekoriert, viel gelacht und viel rumgealbert. Nach ein Uhr haben wir die Stadt unsicher gemacht.
Alles in allem ein wirklich schöner Abend.
Auf dem Heimweg zum Proberaum in den frühen Morgenstunden kam ich an einer Polizeiwache vorbei. Direkt vor dem Eingang zu dieser Polizeiwache kauerte ein Mann. Das Gesicht war blutüberstömt – und das sah nicht gerade nach einer leichten Verletzung aus. Eine Polizeistreife hielt genau in dem Moment an, als ich vor der Polizeiwache stehenblieb, um mich um den Verletzten zu kümmern.
Die Beamten stiegen aus, ich sprach sie an. Seelenruhig kramten die beiden Beamten im Streifenwagen rum, würdigten den Verletzten bestenfalls aus dem Augenwinkel heraus mit einem flüchtigen Blick und sammelten vermutlich ihre Butterbrotdosen und andere Siebensachen im Fußraum des Streifenwagens ein.
Ich wurde gleichzeitig ziemlich unfreundlich darauf hingewiesen, daß genau jetzt gerade Schichtwechsel sei und somit habe man keine Zeit, sich genau hier und jetzt um den Verletzten zu kümmern. Ich solle bitteschön den Beamten nicht länger den Weg zum Eingang der Polizeiwache versperren, man habe schließlich Anderes und Wichtigeres zu tun. Im Übrigen sei sowas um die Uhrzeit hier in der Stadt normal.
Fassungslosigkeit meinerseits. Ich habe keine Ahnung, warum oder unter welchen Umständen dieser Mann zu seinen Verletzungen gekommen ist. Ich weiß nur eines: er ist verletzt, blutet stark im Gesicht und braucht ärztliche Hilfe. Und “normal” ist so eine Verletzung nicht – egal wo.
Mir stellt sich die Frage, was mit meinen Steuergeldern eigentlich gemacht wird?? Mal ganz ehrlich: ICH zahle die Steuern, von denen die Beamtengehälter gezahlt werden und das macht mich irgendwie auch zum “Vorgesetzten” der Beamten, die sich hier genaugenommen wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar gemacht haben.
Daran ändert auch nichts, daß ich zu diesem Zeitpunkt alles andere als nüchtern war und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Alkoholfahne bis Bagdad hatte. Das ist zugegebenermaßen weniger seriös als die Bluttropfen des Verletzten auf dem Gehsteig. Immerhin kann ich diesen Blogeintrag noch halbwegs fehlerfrei schreiben. Soviel zu meinem Alkoholpegel.
Je länger ich hier in diesem Land lebe, umso absurder und irrationaler kommen mir dieses System, die Ethik und die Moralvorstellungen hier vor.
Epilog: Ich bin mit dem Mann eine Straßenecke weitergegangen und habe einen Notruf abgesetzt. Es war “nur” eine Platzwunde, die schlimmer aussah, als es tatsächlich war. Sowas weiß man als Laie (das ist das Einzige, das mir die Beamten evtl. voraus gehabt haben könnten) aber erst hinterher. Das, was diese gottverfluchten Schwachmate in ihrer typischen strunzdummen Hornochsenmanier da verzapft haben, geht trotzdem mal gar nicht.
Dieses Beispiel vorbildlicher Polizeiarbeit, das ich in diesem Blogeintrag beschrieben habe, wird unter diesen Voraussetzungen einfach nur zu blinden Aktionismus, der dem gewöhnlichen Bürger Polizeipräsenz vorgauckeln soll. Besser oder sicherer wird hier in der Stadt durch diese vorgetäuschte Präsenz aber gar nichts.
Es ist mal wieder Zeit für ein paar kuriose Suchanfragen, mit denen man hier auf dem Blog landet.
Ähm? Wie soll ich das bitte verstehen? Ein Blog geht zwar manchmal kaputt oder zickt rum, aber daß man ein Blog wieder mit Schraubenzieher und Lötkolben zusammendengelt, ist mir neu.
Eis kann man immer essen, gegen schwedische Musikerinnen habe ich auch nichts (nebenbei auch nichts gegen schwedische Nicht-Musikerinnen).
Ich gestehe: ich war neugierig (ich wollte wissen, wie es sich auf Eiskartons trommelt): Google kennt aber auch keine “schwedischen Musikerinnen mit Eiskartons” und schlägt stattdessen “schwedische musikerinnen mit eierkarton” vor. Sehr mysteriös.
Bei dieser Gelegenheit habe ich auch einen Blog gefunden, der nicht uninteressant erscheint: Klick.
In meinen Ohren klingt das nach einem Alptraum. Nicht, daß ich etwas gegen Einwanderer habe, aber so ein Proberaum ist einfach zu eng, um dort Einwanderer zu beherbergen. Das gilt nebenbei auch für schwedische Musikerinnen mit irgendwelchen wie auch immer gearteten Kartons.
Ok, WER VON EUCH HAT DA ÜBER MICH GELÄSTERT und hat diesen Blogeintrag als Beweis gebraucht?!
Bei schwedischen Musikerinnen von meiner Seite aus durchaus eine Überlegung wert.
Das klingt nach einer lustigen Idee, die nach einigen infantilen Scherzen schreit ![]()

Trotz fehlender Ersatz-Saite kam ich vergangene Nacht doch noch zum Gitarrespielen. Der Trend geht ja mittlerweile zum Glück zur Elft-Gitarre.
Diese wird anstatt der bisher bevorzugten Stratocaster eine Telecaster werden. Ausgesucht ist sie schon
Sowas stellt man natürlich – wie sollte es anders sein – erst dann fest, wenn es a) zu spät ist, da die Gitarre plötzlich und unerwartet einen kleinen unbedeutenden Defekt aufweist und b) der Musikladen meines Vertrauens schon seit über sechs Stunden geschlossen ist.

Und ebenfalls absolut zwingend notwendig ist es, daß mir ausgerechnet die 26er-Saite gerissen ist. Alle anderen hätte ich noch einzeln irgendwo rumfliegen gehabt. Murphy mal wieder, diese blöde Wutz!
Morgen heißt es also früh aufstehen, da der Musikladen bereits zu einer völlig musikerunfreundlichen Zeit schließt. Kann mich bitte jemand spätestens um 16:00 Uhr wecken? Danke.
Ich bin nach etwas mehr als einem Jahr immer wieder überrascht, wie selten ich hier etwas von der Nachbarband mitbekomme. Man sieht sich kaum. Ab und zu höre ich im Vorbeigehen den Schlagzeuger und manchmal legen die Jungs und Mädels einen Zwischenstop auf dem Weg zum Klo bei mir ein.
Heute gab es den ersten offiziellen Schichtwechsel am Hoftor: ich bin gerade angekommen, als die Band sich in den Feierabend verabschiedete.
Wenn ich da an den alten Proberaum zurückdenke, in dem es zuging, wie in einem Taubenschlag und wo ich nie in Ruhe an irgendwelchen Songs basteln konnte, ist dies eigentlich die größte qualitative Verbesserung seit dem Umzug. Somit hatte der Wasserrohrbruch damals doch etwas Gutes.
Andererseits ist es hier manchmal doch ganz schön einsam und manchmal fehlen auch ein wenig die Blödeleien mit den Nachbarn. Trotzdem: die Vorteile überwiegen und irgendetwas ist ja immer ![]()