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// Digitale Epidemie

Ich weiß ja nicht, wie es Euch so geht. Aber mir fallen im Internet vermehrt Widersprüche auf. Ich habe es lange Zeit “Doppelmoral” genannt – aber das trifft es nicht ganz. Mittlerweile gehe ich soweit, Schizophrenie als die erste digitale Epidimie zu bezeichnen. Eine neue Volkskrankheit quasi.

Beispiele gefällig? Gerne, denn die gibt es zuhauf und ich brauche nicht mal Google zu bemühen.

Das Internet soll frei sein

Das klingt zunächst einmal gut – das gebe ich zu. Schön wäre es, wenn das auch konsequent gelebt werden würde. Das ist aber nicht mehr der Fall: das Internet soll frei sein – aber nur für die Richtigen.

Zu oft habe ich den Satz gehört, daß ich echte “eigene Inhalte nicht ins Netz stellen soll, wenn ich nicht will, daß diese nicht gestohlen werden”.

Wenn es hingegen um eigene Blogeinträge geht, ist das natürlich etwas ganz anderes.
Schizophren- ja oder nein?

Dazu paßt:

Alle Inhalte im Internet sollen kostenlos sein

Das kann man fordern – aber dann darf man eben auch nicht meckern, wenn genau das passiert: aktuelles Beispiel ist gerade U2, die ihr Album allen iTunes-Nutzern kostenlos zur Verfügung stellen.

Meine Omma sagte bei solchen Gelegenheiten gerne:

“Bedenke, was Du Dir wünschst, es könnte erfüllt werden.”

Genau das ist passiert: es gibt etwas umsonst und es ist wieder nicht recht. Ja, wat denn nu?

Neue Geschäftsmodelle

Die alten Geschäftsmodelle sind veraltet, die Zeiten haben sich geändert und Kreative sollen neue Geschäftsmodelle “entdecken”.
Auch hier darf U2 als Beispiel herhalten: es werden neue Geschäftsmodelle gefunden, diese werden umgesetzt, und ihr habt Dateien in Eurer Playlist, die Ihr nicht haben wollt. Ihr habt es aber genau so gewollt. Trotzdem ist es “verkehrt”.
Mag sein, daß ich das Internet nicht verstehe – ich würde es trotzdem anders nennen: ich verstehe die Geistesgestörten (vulgo: Digiatle Natives) nicht.
Ich gehe sogar einen Schritt weiter: ich kenne das Einwählgeräusch eines Modems nicht aus einem Youtube-Videos. Ganz ehrlich? Ich habe schon eigene Inhalte “in das Internet geschrieben”, als die meisten Digital Natives (die bisher nichts weiter zustande gebracht haben, als ein Facebook und/oder Twitterprofil zu erstellen) noch mit vollgeschissenen Windeln und einer Rassel in der Hand um den Weihnachtsbaum gekrabbelt sind.

Perfekter Übergang zum Thema

Das ist Werbung für Dich!

Ich hatte da mal einen Blogger im Feedreader (nennen wir ihn Hans Wurst), der im Laufe des letzten Jahres eine “klare Absage” an alle Konsumenten seiner (HAHA!) Bilderserie “erteilt hat”. Keines dieser Fotos war selber gemacht – aber man kann sich hier latürnich “Multiplikator” nennen. Eventuell sogar zurecht – nur: “Quelle: Internetfundstück” im ALT-Tag ist natürlich eher so *rofl*…

Immerhin: sämtliche Blogartikel standen unter einer CC – das fällt auch leicht, wenn man die “eigenen” Inhalte zusammenklau(b)t…

Die Zeit, die ich damit zubringen durfte, die Quelle des Fotos über Google selber zu suchen, habe ich natürlich eingespart (Effizienz und so, Sie wissen schon): wenn ich selber suchen darf, gibt es auch kein “danke für den tollen Link” – Kommentar. Nope, stattdessen heißt es aus Prinzip: Du kannst mir mal die Pupe schmatzen!. Die genialen Fotografen habe ich alle selber gefunden (und noch einige mehr) – dieser selbsternannte Multiplikator bot also aufgrund der frühen Eigendynamik sehr schnell keinen Mehrwert mehr und dieses Blog war somit ebenso schnell nutz- und wertlos.

Kurz: Aufmerksamkeit fordern (bzw. sich über fehlende Aufmerksamkeit beklagen), während man gleichzeitig das Niveau der BILD-Zeitung bzgl. der Quellenangabe weiter absenkt, ist eine Lachplatte.

Content-Klau

Das Thema “Content-Klau” habe ich bereits hier und hier ausführlich dargelegt: Wenn man keine Fotos/ Musik/ Texte stehlen kann, weil diese “nur” kopiert werden, dann trifft dies im gleichen Maße auch auf Nutzerdaten und Bloginhalte zu.

Bezeichnend ist an dieser Stelle auch, daß von betroffenen Bloggern geraten wurde, Strafanzeige gegen Unbekannt zu stellen. Da bin ich mit meinen Abmahnungen wegen Fotodiebstahl noch direkt human.
Witzig auch: sämtliche technischen Lösungen, wie der Content-Diebstahl verhindert werden kann, ist nichts anderes als ein DRM (wogegen ja die meisten Digital Natives aus Prinzip sind).

GEMA vs. VG Wort

Ein sehr schönes Beispiel: Die GEMA ist laut Digital Native-Meinung grundsätzlich böse, die VG Wort gut. Kein Wunder: von der VG-Wort profitiert schließlich jeder Blogger, der die Zählmarke einbaut. Wenn ein Musiker die Zählmarke einbaut, ist das natürlich ganz böse. Content-Mafia und so. Aber: die Aufgabe der VG Wort ist exakt die gleiche wie die Aufgabe der GEMA. Lediglich die Art der schützenswerten Werke ist geringfügig anders.

Fazit:

Anhand dieser Beispiele bleibt mir leider nur ein Schluß: die Mehrheit der Digital Natives ist psychisch krank. Sämtliche aufgeführten Beispiele zeugen von einer Schizophrenie. Sowas ist mittlerweile heilbar. Das ist auch entschuldbar – Unzurechnungsfähigkeit und so…

Oder (und das ist nicht entschuldbar): Digital Natives sind egoistische, verkommene Subjekte, die nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind. Kleiner Tip: Mal über Euren Smartphone-Rand rausschauen.

Was dem Digital Native nutzt ist gut, was den Digital Native stört, ist böse. Schizophren oder egoistisch? Sucht es Euch aus ;-)

// Edit: oh, und einen habe ich noch: es gibt geistiges Eigentum:

Schaut mal hier:

Das sagt ein Google-Befürworter:

“(…) Volkswirtschaften wie Deutschland, “die offene Märkte für ihre innovativen Produkte brauchen, sollten sich Sorgen machen über solche Aufrufe zur Beschlagnahmung von geistigem Eigentum” (…)”

Also, wenn ein hohes Tier Google in Schutz nimmt und es geistiges Eigentum auf einmal doch gibt… hey, Google hat immer recht!1!!

// Busladung

Da besteht mir ja wieder was bevor…. gemütlich auf dem Hof sitzen und einen Kaffee trinken wird wohl zukünftig weniger entspannt.

Das Industriegebiet hier wurde zu einer Art “Freilichtmuseum”. Hierfür wurde an allen geschichtsträchtigen Häusern eine Tafel aufgehängt, die die Geschichte des Gebäudes kurz umreißt.

Prinzipiell finde ich das ja nicht schlecht und ich habe mir auch selbst mal vorgenommen, sporadisch diesen Rundweg abzuklappern. Bei etlichen uralten Gebäuden hier habe ich mich schon gefragt, was das mal ursprünglich war. Grundsätzlich ist es mir lieber, wenn Steuergelder für sowas ausgegeben werden anstatt für eine Bankenrettung. Die einunddreißig Tafeln hier kosteten etwa 40.000 Euro, die von der Stadt gespendet wurden. Durchaus sinnvoll, ABER:

Es gibt mittlerweile auch Bustouren, damit die Leute den Weg von ca. 20-100 Metern zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten nicht laufen müssen.
Ich frage mich ja wozu der Mensch mit zwei Kackstelzen ausgestattet wurde, wenn er 2 km nicht laufen kann. Hier gibt es also etwa alle 20 Minuten einen Schlag: der Bus hält, eine ganze Horde Menschen stürmt das Gelände und macht ohne Sinn und Verstand Fotos, Selfies und fachsimpelt mehr oder weniger wichtigtuerisch rum. Dann stürmen alle wieder zurück in den Bus um ein paar Meter weiterzufahren und das Spiel wiederholt sich.

Eine Mumienschleuder bringt massenweise Leute zum Proberaum

Was mir bei meiner Tour allerdings nicht in den Sinn gekommen wäre, wäre das Gelände zu betreten, wenn es nicht ganz offensichtlich dem Verfall überlassen wurde oder ganz offensichtlich Werksgelände einer Firma ist. Was – soweit ich das im groben Überblick beurteilen kann – bei keinem der Gebäude der Fall ist. Andernfalls hätte es schon Fotos dieses Lost-Places gegeben. In einem Fall gibt es das sogar hier im Blog – nach Erlaubnis des Eigentümers.

So weit denken die Touris aber offenbar nicht. Mein Kaffee wurde von einer kompletten Busladung von knipswütigen Leuten unterbrochen. Danke an dieser Stelle an die Nachbarn, die ganz offensichtlich zuhause Säcke vor den Türen haben.

Nach dieser Begegnung sehe ich diese Museumssache etwas zwiespältiger… Mal schauen, wie sich das entwickelt. Aber ich fürchte, tagsüber werden hier ganze Horden knipswütiger Rentner mit Mumienschleudern angekarrt und nachts habe ich die ganzen Drogendealer, Schlägertrupps und Besoffenen aus den benachbarten Discotheken.

Langweilig wird’ s hier jedenfalls schon mal nicht….

// Lesetip für alle werdenden Blogger

Erinnert Ihr Euch noch, wie Ihr angefangen habt zu bloggen? Diese schwierigen Entscheidungen wie “WordPress.com” oder “WordPress.org”? Und was ist überhaupt der Unterschied?

Wie viele Irrwege gab es in Eurer Laufbahn? Wo hättet Ihr einen Umweg einsparen können?

Diese und viele mehr Erinnerungen waren plötzlich wieder sehr präsent, als ich in das eBook von Sylvi reingelesen habe.

Hin und wieder stehe ich Blog-Frischlingen mit Rat und Tat zur Seite, rede mir den Mund fusselig und versuche etwas mehr Klarheit in dieses anfangs verwirrende Thema “Bloggen” zu bringen.

Natürlich gibt es viele tolle Tutorials oder Blogs zu diesem Thema, auf die man im Zweifel verweisen kann. Seit gestern gibt es einen neuen Link – eben das eBook von Sylvi. Und der kommt mal gleich an erste Stelle in meiner persönlichen “Link-Tip-Liste für Blog-Frischlinge”.

Für mich mittlerweile “asbach uralten Hasen” steht zwar wenig Neues drin. Technisch mag sich auch einiges geändert haben und ist oftmals auch einfacher geworden – aber die grundlegenden Fragen, die “Blog-Frischlinge” haben, haben sich im Laufe der letzten Jahre nicht wesentlich geändert. Das merke ich immer wieder, wenn ich alle Vierteljahr die gleichen Themen wiederkäue.

Man merkt zwar, daß sich einige Kapitel in diesem eBook auf ältere WordPress-Versionen beziehen (und mittlerweile aufgrund der Entwicklung “besser” umzusetzen sind) – trotzdem ist vieles geradezu zeitlos.

Gerade das finde ich ja schon wieder witzig – ich mußte beim Lesen einige Male schmunzeln, als die Erinnerungen wieder hoch kamen, ob nun die Blogrolle vor dem aus steht, oder die (immer noch heiß umkämpfte) Frage, ob DoFollow oder NoFollow nun besser ist, ob Werbung oder nicht (da finde ich ja sogar, daß sich manche Blogger sich diese Frage mal ebenso ausführlich hätten stellen sollen).

Das alles rückblickend betrachtet, führt unweigerlich zu der Erkenntnis, daß sich im Wesentlichen nichts, aber auch rein gar nichts geändert hat ;-)

Und so ganz nebenbei werden alle Fragen, die ein Neuling hat, einfach und verständlich beantwortet. Natürlich in Sylvis Sichtweise – die ich aber nicht mal die Schlechteste finde.

Zur technischen Umsetzung gibt es die ein oder andere Pluginempfehlung oder Codeschnipsel. Einiges läßt sich heute besser oder anders umsetzen. In Anbetracht der Tatsache, daß dieses eBook aus alten Artikeln aus Sylvis Blog entstanden ist, ist dies auch wenig verwunderlich. Ich empfinde dies auch als wenig dramatisch: das eBook beschreibt eben den Werdegang einer Bloggerin und nicht die aktuelle Best Practice in Sachen WordPress-Pflege oder technischer Umsetzung.

Ich finde es auch gerade deswegen interessant: was haben wir damals (TM) für Klimmzüge gemacht, um Probleme zu lösen, die es auch heute noch gibt.

Einziges Manko: dieses eBook gibt es nur als *.epub oder *.mobi. Leute, die dieses eBook am PC lesen wollen (oder müssen, da kein Reader vorhanden) haben zunächst einmal schlechte Karten. Allerdings gibt es hierfür zahlreiche AddOns für alle gängigen Browser. Einfach googlen – und beachten, daß sich einige dieser AddOns weitrechende Rechte zugestehen. Eine halbwegs sichere Empfehlung habe ich derzeit auch nicht…)

Fazit: Dieses eBook ist sowohl für alte Hasen als auch Neulinge empfehlenswert. Wir alten Hasen können uns immer wieder mal einen Ast lachen, wie es “damals” vor vier oder fünf Jahren war und die Neulinge – nun, die lesen auf unterhaltsame Weise, auf was sie sich da überhaupt einlassen mit diesem verrücktem Projekt “Blog”.

Link zum eBook-Download

// Blogger sollten T-Shirts verkaufen

Tja, so ist das eben, wenn man Inhalte im Internet veröffentlicht. Sie werden geklaut.

So geht es derzeit auch einigen Bloggern, deren Seiten von pösen Unbekannten gespiegelt werden.

Für Kreative ist das ja nichts Neues, wir “meckern” ja schon lange deswegen. Aber wer Fotos macht oder Musik, und dies nicht kostenlos zur Verfügung stellt, ist eben ein “geldgeiler Künstler” und hat die Entwicklung verschlafen.

Schließlich taugt das Geschäftsmodell nichts. Mit Inhalten kann man eben im Internet kein Geld verdienen. Dann muß man eben T-Shirts verkaufen und öffentliche Blog-Vorlesungen halten, um bekannter zu werden.

Ist ja auch anmaßend, mit Blog-Texten Geld über Werbung verdienen zu wollen.
So Blogtexte sind schließlich Kulturgut (ok, manchmal ist das vielleicht übertrieben) und sollte kostenlos allen Menschen zur freien Verwendung zur Verfügung stehen. Schließlich bauen die Blogeinträge auf schon Vorhandenem auf. Das Alphabet hat ja nur 26 Buchstaben. Aber man muß ja zugute halten: eine chromatische Tonleiter hat nur 12 Töne – 14 Töne weniger, als es Buchstaben gibt. Das rechtfertigt natürlich völlig andere Maßstäbe. Die Chinesen lachen darüber noch. Die dürfen alles klauen, da die noch ein paar Buchstaben mehr haben. Blogtexte aus deutschen Landen fallen bei denen noch unter das Zitatrecht.

Aus der Internetgemeinde, die hinter jedem Regulierungsversuch eine Verletzung der Privarsphäre und Überwachung sieht, wird sogar im Heiseforum (DAS ist der eigentliche Witz des Tages!) der Ruf nach der Regierung geäußert:

Das beweist wieder mal das totale Versagen unserer Regierungen und
der zuständigen Behörden.

[Quelle, Danke an A.R. für diesen Link]

Und was ist mit dem viel gepriesenem Recht auf Remix? Schließlich ist das, was mit den Blogs hier passiert, auch nichts anderes: alte Inhalte werden mit neuer Werbung vermixt und im Internet der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wenn das man nach allen Regeln der Kunst kein Remix ist :-D

Und btw: die Inhalte der Blogs wurden nicht gestohlen, die Inhalte wurden nur kopiert. Das Original ist ja noch da. Ach neee, ich vergaß den “Duplicated Content” und die Auswirkungen auf das Ranking bei Google. Ja nee, is klar.

Update: BWAHAHAHHAHAHAHAHAHA!!! Das ist doch zu schön, um wahr zu sein! Da regen sich also die ganzen Kohlenstoffweltverweigerer in einem Heisebeitrag auf,daß Blogs geklaut werden und was passiert? Der Heisebeitrag wird von einem Blogger (!!!!!) geklaut. :-P :-P :-P

Update 2: (… oooops, jetzt ist das Blog komplett down. Welch Wunder.)

Update 3: Fun Fact: was ist schlimmer? Diebstahl von diesem pösen geistigen Eigentum oder Blog-Diebstahl?

Na, das ist doch gaaanz einfach zu beantworten:

Digitale Inzucht

Logisch, oder? Der übertrifft sogar noch den bereits zitierten Schrei nach der Regierung :mrgreen:

// Perfektes Timing…

Ich bin ursprünglich davon ausgegangen, daß ich bis Sonntag Zeit habe, umzuziehen. Dem war leider nicht so: Am Montag Abend hing ein Zettel an meiner Proberaumtür, daß am 14. August mit den Abbrucharbeiten begonnen wird. Bis dahin müsse der Proberaum leer sein.

Am Dienstag dann erstmal einen Tag Urlaub genommen und am Feierabend überaus hektisch damit begonnen, den Restproberaum umzuziehen.

Die Schlagzeugecke war als nächstes dran:

Proberaumumzug

Proberaumumzug

Proberaumumzug

Proberaumumzug

Das ging sogar recht fix: der Haupteil war nach ein paar Stunden fertig. Das Grundgerüst steht und ist etwas weiter durchoptimiert (was hauptsächlich die Schallübertragung während dem Spielen betrifft) und zudem wurde es etwas verschlankt. Einige Teile hatte ich mehrfach oder sehr ähnlich und da der neue Proberaum eh viel kleiner ist, war das eine gute Gelegenheit sich von einigen Teilen zu trennen. Falls es zu voreilig war: der nächste Schrottplatz ist nicht weit – das läßt sich bei DEM Schlagzeug ja gut ergänzen… ;-)

Bis zum 14 August hatte ich ja Zeit und – ganz der Musiker, der bezüglich Timing ja geradezu perfekt sein sollte, habe ich das auch aber sowas von perfekt getroffen:

Proberaumumzug

Etwas wehmütig ist mir schon zumute: ich hatte mich trotz etlicher Macken doch recht wohl gefühlt in dem alten Proberaum. Viele kreative und spaßige Stunden (besser: Nächte) habe ich dort verbracht.

Wie es im neuen Proberaum wird weiß ich noch nicht: es ist wirklich sehr, sehr eng. Kein Vergleich zu dem alten Proberaum. Mal schauen wie es wird.

Für jedes Instrument habe ich gerade so ausreichend Platz, aber der Weg dorthin ist mehr als abenteuerlich und nur mit einigen Verrenkungen möglich.

Kann von Vorteil sein: mein (gefühlt) bestes Album “Urban Jungle” habe ich unter ähnlichen Bedingungen geschrieben. In einem solch beengten Raum muß man sich eben vorher schon sehr genau überlegen, was man spielt. Zuviel räumlicher Freiraum führt eben zu Verzettelung. Mal schauen, ob sich dieses Konzept wiederholen lässt. Die Grundvoraussetzungen sind schon mal da :-P

PS: der Perseiden-Running-Gag geht dieses Jahr in die nächste Runde: vor lauter Umzug hatte ich dieses Jahr nicht mal ansatzweise die Chance, mein Sternschnuppen-Foto endlich mal zu machen. Wie jedes Jahr: nächstes Jahr mache ich es. Diesmal aber wirklich :-P

// Drittes Umzugswochenende

So langsam ist Land in Sicht: Das (hoffentlich) vorletzte Umzugswochenende stand an und diesmal war die Gitarrenecke fällig.

Was ne Plackerei…. Die Gitarren an sich waren nicht das Problem – aber der Platz mußte erstmal gebaut werden.
Am Samstag erstmal eine Holplatte *) von 132 cm x 200 cm quer durch die Stadt gekarrt – zu Fuß natürlich. Das Gewicht hatte ich bei diesen Plan geflissentlich ignoriert.

Dementsprechend hatte ich am Samstag auch keine Böcke mehr, irgendwas zu machen.

Heute dann dafür in aller Frühe raus aus den Federn, und die Holzplatte an die Rückseite des Computerschranks geschraubt. Wenigtsens zeitlich hat es so hingehauen, daß ich unter der Woche die Verkabelung fertig bekommen hatte – allerdings ist das nicht getestet. Ich hoffe, daß alles funkttioniert, wenn ich das erste Mal alles einschalte…. :roll:

Für die Gitarrenecke habe ich dann mein windschiefes CD-Regal teilweise geopfert. Für das ist im neuen Proberaum eh kein Platz mehr.

Und so sieht es jetzt nach zwei überaus anstrengenden Tagen aus:

Gitarrenecke

Gitarrenecke

Ein bißchen eng, aber das gilt ja für den gesamten Proberaum. Bin mal gespannt, wie das wird, wenn ich das erste Mal da drin abrocke. Das Schlagzeug (ja, genau DAS Schlagzeug) muß ja auch noch rein… das wird wohl den gesamten restlichen freien Platz verbrauchen.

*) HolZplatte sollte das heißen… Holplatte, das war wohl ein Freudscher Versprecher :-P

// 45 Gründe, warum es nicht schlimm ist, wenn Nutzerdaten gestohlen werden.

  • Deine Daten sind nicht weg, sie wurden ja nur kopiert
  • Das ist Werbung für Dich.
  • Diese Nutzerdaten für sich zu behalten, ist künstliche Verknappung.
  • Wer Nutzerdaten für sich behält, hat das Internet nicht verstanden.
  • Die Digital Native-Mafia hat die Entwicklung verschlafen.
  • Es ist technisch möglich, Nutzerdaten zu kopieren.
  • Freiheit für Nutzerdaten!1!!einself
  • Nutzerdaten zu löschen, ist Zensur.
  • Nutzerdaten schützen ist im Grunde ein Luxusrecht.
  • Nutzerdaten für sich zu behalten, ist das grösste Hindernis für die Werbeindustrie und damit dem Wirtschaftsstandort Deutschland.
  • Nutzer dürfen kein Monopol auf Nutzerdaten haben.
  • Deutschland, das Internetpleiteland.
  • Welche Schöpfungshöhe haben eigentlich Passwörter?!
  • 1,2 Mrd Nutzerdaten sind nur ein Zitat aus der Datenbank!
  • Nutzerdaten zu kopieren fällt unter das Recht auf eine Privatkopie.
  • Für eine lebendige Wirtschaft brauchen wir freie Nutzerdaten!
  • Nutzerdatendatenschutz behindert mehr im Internetzeitalter als es nutzt!
  • Echte Nutzer sind mit dem Nutzerdatendatenschutz unzufrieden.
  • Gefördert werden nur große Nutzer mit großer Reichweite und der entsprechenden Lobby.
  • Diese Kopie im Cache ist doch völlig irrelevant!
  • Das Internet geht kaputt!
  • Der Nutzerdatendatenschutz muß Bedingungen erschaffen, damit sich neues verkaufen lässt.
  • Wer Identitäten für sich behält, gängelt seine Leser. Dies geht an Leserwünschen vorbei.
  • Die Schutzfrist von Nutzerdaten ist zu lang.
  • Wenn jeder die Nutzerdaten beliebig kopieren und für sich einsetzen könnte, würden die Nutzerdaten irgendwann keine Rolle mehr spielen.
  • Anstelle der abgeschafften Nutzerdatenkopierverbote müssten hier entsprechende gesetzlichen Gebote geschaffen werden.
  • Der Fokus muß darauf liegen, allen Menschen einen gerechten und freien Zugang zu allen Nutzerdaten zu gewährleisten.
  • Die russische Bande hat ein Refinazierungsangebot für Nutzerdatennutzer.
  • Wer Beschränkungen für deutsche Nutzerdatenanbieter abschaffen will, muß die russische Mafia stärken!
  • Amazon kann alle alten Nutzerdaten on demand nachdrucken.
  • Nur bei russischen Banden findet man alte, verwaiste Nutzerdaten.
  • Sinnvoller wäre es, wenn Nutzerdaten nicht über eine russische Bande veröffentlicht werden, sondern per Gesetz.
  • Chlorhühnchen.
  • Nutzerdaten sind ein Grundversorgungsmittel.
  • Wenn sich mit Nutzerdaten kein Geld verdienen läßt, waren die Paßwörter zu schlecht.
  • Die Nutzer und deren mafiöse Vertreter müssen ihr Angebot so akzeptabel für russische Banden machen, dass diese FREIWILLIG dazu bereit sind, es zu akzeptieren und dafür zu bezahlen.
  • Jedes Gesetz, jede Unterdrückung und jeder Kampf gegen russische Banden ist ein Nagel in den Sarg der Digital-Native-Mafia.
  • Die russischen Banden zahlen GEZ und fühlen sich darin bestätigt, genug für die Nutzerdatenkopien getan zu haben.
  • Nutzerdaten sind eine Imaginärbesitzlüge.
  • Was den Nutzern zusteht, sollte ja wohl auch den Botnetz-Betreibern zustehen.
  • Warum wird so ein Müll quersubventioniert?
  • Nutzer, die Nutzerdaten schreiben, die russische Banden interessieren, verdienen Geld damit.
  • Wer mit seinen Nutzerdaten kein Geld verdient, kann ja nicht gut sein.
  • Diesen Nutzer kenne ich nicht.
  • Wer Nutzerdaten für sich behält, ist der Geiz in Person!

Ähnlichkeiten aus dem Heiseforum zu Diskussionen über diverse andere (urheberrechtlich geschützte) Kopien sind beabsichtigt.