// Sendepause
Wenn die Nachbarn in ihrem Proberaum loslegen, hört sich das in meinem Proberaum so an:
Krachmurksis Donnersymphonie
[mp3, Speicherort: http://broken-spirits.de]
Die Aufnahmequalität ist nicht die beste, zum einen, weil mein Equipment schwächelt, zum anderen war es auch eine völlig neue Erfahrung, die Störgeräusche, die ich möglichst nicht auf der Aufnahme drauf haben möchte, jetzt gezielt und möglichst naturgetreu aufzunehmen.
Wenn im Nachbarproberaum geprobt wird, habe ich diese Soundkulisse immer mit auf allen Aufnahmen, für die ich ein Mikrophon benötige. Allerdings nicht ganz so laut
Vieles, was im Hintergrund scheppert, ist auch mein eigens Equipment, das durch die Schallwellen in Schwingungen gerät. Dies betrifft hauptsächlich das Schlagzeug, aber auch eine akustische Gitarre kann auf einmal anfangen, “von alleine” zu spielen.
Die tiefen Bassfrequenzen sind aber alle von der anderen Seite…
Zum Glück habe ich für solche Fälle immer ein paar DVDs hier und natürlich meine Mickey Maus.
Meist ist spätestens nach 2-3 Stunden wieder Ruhe – bis dahin mache ich dann eben etwas anderes.






















October 30th, 2009 at 07:51
Och, richtig geniale Nachbarn zum Knutschen ;o)
Mein Beileid…lol
broken-spirits: och, die sind noch ganz umgänglich. Ein Proberaum ist ja letztenendes auch zum Krachmachen da
Wenn es aus dem Nachbarproberaum tönt, geht bei mir halt mal nichts, aber ich bin ja flexibel. Kritisch wird es nur, wenn ich ne Sängerin da habe, die u.U. einen weiteren Anfahrtsweg hat und die Nachbarn halten sich nicht an Absprachen, oder denen ist das schlicht egal… auch schon dagewesen.
Bei der Menge hellhöriger Proberäume geht es halt nicht ohne Absprachen. Trifft mich ja umgekehrt auch. Ich bin nämlich in Bezug auf die Lautstärke auch nicht besser
October 30th, 2009 at 08:08
Klingt irgendwie nach Handyaufnahme bei Erdbeben oder so …
Störgeräusche können auch ganz anders klingen. Bei uns im Ort empfängt man beispielsweise auf jedem Verstärker, manchmal auch auf Kochtöpfen, den amerikanischen Sender AFN. Der hat hier einen Sendemast stehen, der zugleich als Blitzableiter für das ganze Dorf funktioniert
broken-spirits: Radio aus dem Kochtopf… das ist auch nicht schlecht, erzähl das bl0ß nicht zu laut, sonst mußt Du die Kochtöpfe bei der GEZ anmelden
Die Aufnahme ist in der Tat nicht besonders gut, normalerweise sollen ja gerade diese Geräusche rausgefiltert werden, das heißt, meine Soundeinstellungen unterdrücken diese Frequenzen… mein Noisegate habe ich auf Bypass geschaltet und was dann durchging über eine Nachbearbeitung so aufbereitet, daß es sich (fast) wie in echt anhört. Der Sound hat aber trotzdem etwas drunter gelitten.
October 30th, 2009 at 09:11
Bohr doch ein loch in den anderen Proberaum rüber, und lass langsam ein einschläferndes Gas rüberpusten
Schon haste Ruhe
broken-spirits: solche drastiscen Maßnahmen sind bei denen gottseidank nicht nötig. Wenn ich ne Sängerin da gehabt hätte, hätte ich einfach nur rübergehen brauchen und freundlich nachfragen, ob sie für die Zeit der Aufnahme mal ne Pause einlegen können. Das hat in der Vergangenheit gut funktioniert.
Da bei dem, was ich gestern vorhatte, es aber auf 2-3 Stunden nicht ankommt, habe ich eben was anderes gemacht. Die Proberäume sind halt nun mal in erster Linie zum Krach machen da.
Es gibt aber Leute, da ist mir Dein Vorschlag auch schon durch den Kopf geschossen
Die sind aber zum Glück eine Ausnahme.
October 30th, 2009 at 10:56
Ach was, Sängerin. Ich komm mit meinem ganzen Chor vorbei. Dann übertönen wir locker die paar Nebengeräusche …
broken-spirits: Du singst in einem Chor?? *ganz hellhörig werd*
October 30th, 2009 at 11:31
Nein. In zwei Chören
)
broken-spirits: hat einer davon KEIN Problem mit englisch? Ich hätte da seit längerem schon eine Idee, bisher scheiterte es aber immer an der Sprache
October 30th, 2009 at 14:37
Ich singe auch:
- unter der Dusche
- beim Aufräumen
- beim Auto fahren
usw. Mich hat nur noch keiner entdeckt. vielleicht sollte ich mal zu popstars gehen
broken-spirits: mhm, mach das…. allerdings reicht singen nicht, Du mußt auch die entsprechende Vergangenheit haben, die dann von einer Zeitung mit vielen Bildern und einer “Skandal!”-Überschrift jetzt enthüllt werden kann. Nur so kommst Du weiter. Talent brauchst Du nicht. Buchtip: Sex, Drugs, Castingshows
October 30th, 2009 at 20:36
Desert singt???
Dösi meinte bestimmt SINKEN, er sinkt!
broken-spirits: ich habs noch net gehört…. vielleicht verbloggt er ja mal eine Gesangsprobe – wir sind dann die Jury
October 31st, 2009 at 15:58
Also BEIDE Chöre singen überwiegend in Englisch, Nur ab und zu Deutsch. Manchmal Schwedisch. Was schwebt dir denn vor?
broken-spirits: es wäre zunächst mal ein Song (der bisher noch nicht mal geschrieben ist) in meinem üblichen Stil… ich habe derzeit nur eine vage Idee, hatte bereits bei einigen Chören angefragt, aber meist scheiterte es an der Sprache oder dem Aufwand. Deshalb habe ich diese grobe Skizze fürs erste auf Eis gelegt… sie steht aber dennoch ganz oben auf meiner Wunschliste “Songs, die ich mal schreiben möchte”
ICh glaube, ich schreibe Dir die tage ne Mail für weitere Details, das muß jetzt nicht so offen laufen
Schwedisch ist hier in der Gegend aber selten, wie kommt das? *neugierig*
October 31st, 2009 at 18:55
Nur zu, bin bespannt auf die Details per Mail.
Schwedisch ist natürlich unbekannt. Daher sagen wir auch vorher an, was für eine Sprache das sein soll und was der Text von “Gabriellas Sång” bedeutet (aus dem Film “Så som i himmelen). Kommt immer SUPER an, die Leute sind zu Tränen begeistert
)
broken-spirits:
Ich dachte jetzt aber eher, wie es kommt, daß da soviele Schwedisch können – ist das ein Chor aus dem Verein für deutsch-schwedische Freundschaft (wir haben hier sowas mit Norwegern
? Ich meine, ohne Sprachkenntnisse schwedisch lesen, kriegt man ja noch irgendwie mit Ach und Krach noch hin, aber die Aussprache?? Wie dem auch sei, das macht es natürlich noch interessanter…
Das glaube ich gerne…
November 1st, 2009 at 15:12
Na ja, für die Aussprache genügt es ja, wenn ein Chormitglied Schwedisch kann und den anderen sagt, wie’s geht … Allerdings muss ich betonen, dass das gar nicht mein Liedvorschlag war – einige kannten den Film und kamen daher auf die Idee.
broken-spirits: schade, ich dachte schon, da wäre irgendwo ein Schwedennest
November 4th, 2009 at 19:41
Huhu, mich gibts noch!
Hast du eigentlich schonmal gemessen, wie laut das werden kann? Also in Dezibel?
Ich bin dafür, dass es sich wie Stühle rücken anhört… da hat bestimmt jemand Reise nach Jerusalem gespielt
broken-spirits: Alea iacta est… das gilt nun wieder
Bei mir sind es 80-90 dB. Es sind halt Regipsplatten, die sind in ihren Schalldämmungseigenschaften nicht besondes….
)
Ich bin allerdings auch nicht viel besser, ich habe schon die komplette Halle leergespielt – manche Klangexperimente sind eben nervig (für andere
Meine Musik hört sich übrigens im Nachbarproberaum ähnlich an – habe ich ausprobiert