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// Eine Musikentdeckungsmaschine

So beschreibt sich jedenfalls Mufin selber. Ganz unrecht haben sie damit auch nicht.

Jeder hochgeladene Song wird analysiert:

Jeder Track in dem Musikkatalog von mufin wurde genau analysiert und dessen musikalische Essenz gespeichert. Wenn Tracks einen ähnlichen Klang haben und zueinander empfohlen werden bedeutet das, dass sie eine ähnliche Essenz besitzen.

[Zitat aus den Mufin-FAQ]

Das bietet sich ja mit meinem selbsgebastelteten Schlagzeug geradezu an, das einmal zu testen. Also habe ich da einige Songs hochgeladen. Bis diese freigeschaltet werden, dauert das recht lange (ich hatte, als heute die E-Mail einging, schon fast vergessen, das ich mich dort als Künstler registriert hatte).

Nunja, der erste Klick war dann gleich auf “Vorschau ähnliche Tracks”.

Lunartics Part1 wurde immerhin als klassisch erkannt, und so wird da unter anderem eine gregorianische Coverversion von “Who Wants To Live Forever” von Queen vorgeschlagen (die nebenbei gar nicht mal schlecht ist).

Bei den anderen Sachen von mir sind die Vorschläge -hm, nunja. Ich würde mal sagen, an dieser Funktion muß noch etwas gearbeitet werden. Vielleicht verwirre ich die Analysefunktion mit meinem Schlagzeug – wer weiß. Warum ein französischer Chanson vorgeschlagen wir, wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben…. :mrgreen:

Trotzdem: für Musiker ist es eine recht gute Gelegenheit, die eigene Musik etwas zu verbreiten, und Musikhörer finden leicht neue Bands und neue Stilrichtungen. Stöbern macht jedenfalls Spaß.

// Checklist

Kurz vor Jahresende gibt es hier noch einiges zu tun – mein Urlaub will schließlich perfekt genutzt werden…

  • Von 7 Computergehäusen, einem Drucker und zwei Monitoren sind noch drei Monitore übrig: entsorgen.
  • Mein Lieblingspizzadealer ist pleitegegangen. An Heiligabend ist derzeit die Nahrungsversorgung im Proberaum nicht sichergestellt. Eine Alternative muß also dringend her…
  • Im nächsten Jahr treffe ich mich dann endlich mit Jokkkl, um die Percussions aufzunehmen. Bis dahin sollte das Grundarrangement stehen (und ausreichend Platz geschaffen sein – die drei Monitore, jajaja…)
  • Seit eben erledigt: Formspring ist auf der HP eingebunden (haut mal inne Tasten ;-) ) und das Musikvideo zu “Art : The Facts” ist nun endlich auch bei YouTube gelandet (ich wußte gar nicht, daß man dort auch Konvertierungsprobleme lösen kann, bei denen selbst der VLC-Media-Player versagt – einfach hochladen und fertig, der VLC hat gerödelt und gerödelt und nach drei Stunden getiltet… *wiederwasgelernt*)
  • Civilisation aus dem Proberaum verbannen – ganz wichtig!!! :mrgreen:
  • Die Schlagzeugsounds zusammen mit Fotos für einen Blogeintrag fertigmachen (sh. diese Abstimmung)

// Hinterher ist man immer schlauer

Bei den Dreharbeiten zu meinem Musikvideo “The Morning After The Night Before” (Art :The Facts) war es für eine Szene erforderlich, in Bodennähe eine seitliche Kamerabewegung zu verwenden.

Im professionellen Bereich nimmt man dafür ein Schienensystem, einen stabilen Wagen und montiert darauf die Kamera.

Soviel Geld stand mir (und steht *hüstel*) nicht zur Verfügung, und so mußte eine Eigenkreation her: Wir bastelten damals aus zwei 7m langen Holzbrettern, Schaumstoffklötzen, einem Möbelroller und einem Wischmob einen Kamerawagen.

Diese Konstruktion hatte einige erhebliche Nachteile: Zum einen war sie sehr sperrig, was die Anfahrt zu den Drehorten etwas erschwerte. Nicht immer kamen wir mit dem Auto direkt an den Drehort.

Zum anderen ließen sich die Unebenheiten nur schwer korrigieren – so kam dann am Drehort alles mögliche zum Einsatz, was gerade griffbereit war: Kartenmaterial, der ADAC-Atlas, und so weiter.
Die Spurführung ließ sich trotz Fixierung der Rollen nicht besonders gut halten und die stabilste Lösung war dies auch nicht gerade: mehrmals fiel die Kamera vom Wagen.

Im Endeffekt hat zwar alles ganz gut geklappt, und die 7 Sekunden Szene war dann irgendwann nach mehrtägiger Entwicklungsphase des Equipments auch im Kasten.

Tja, wie wäre es einfacher gegangen? So simpel und doch so genial: Mit
LEGO!

// Auf Wunsch einer einzelnen Dame…

… gibt es hier die Vertonung des Spamtextes:
Network Oracle On

Selber finde ich “Network oracle On” nun nicht unbedingt den stärksten Song auf Art : The Facts, da der Instrumentalpart etwas zu langatmig geworden ist. Manfred hat mit seinen Vocals und der Human Beat Box jedoch viel retten können.

Aber wie immer sehe ich das wohl etwas anders, nachdem ich während der Arbeiten an diesem Song das Teil gefühlte 100 000 mal gehört habe ;-)

*notiz an mich selber. beim nächsten Song das “Projekt Strichliste” starten*

// "Art : The Facts" – Statistiken

“Art : The Facts” wurde in vier Wochen knapp 100 mal heruntergeladen.

Soweit aus den Statistiken ersichtlich, kamen die meisten Besucher aus dem deutschsparchigen Raum, den USA, Japan und Schweden.

Gut ein Drittel hinterließ keine verwertbaren Spuren in den Statistiken (“Location Unresolved/Unknown”).

Dafür, daß ich (fast) keine Werbung für diese CD gemacht habe und die letzte CD-Veröffentlichung fast drei Jahre her ist, ist das ein ganz gutes Ergebnis.

Die Feedbacks waren auch überwiegend positiv :)

// "Art : The Facts"- Download deaktiviert

Den Download von “Art : The Facts” habe ich soeben deaktiviert.

Wer das Album noch haben möchte, möge sich über eine der Kontaktmöglichkeiten bei mir melden.

// Webradio Teil II

Tja, das hat dann wohl nicht geklappt.
Nicht, daß es mich überrascht hat, da der Informationsfluß doch auf hohem Niveau stagnierte… – trotzdem schade.

Es wäre eine gute Möglichkeit gewesen, den Zuhörerkreis zu erweitern.

Webradios, die Bands oder Muiker ohne Plattenvertrag suchen, gibt es ja wie Sand am Meer, insofern passiert diese “Erweiterung” einfach nur etwas später… ;-)

Falls jemand von Euch einen heißen Tip hat, der auch stilistisch passt, wäre es nett, wenn ich diesen erfahre. Danke :-)