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Lebenszeichen aus dem Proberaum

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Kategorie ‘(2009) Vie Noir’


Broken Spirits: Vie Noir.

In dieser Kategorie findet Ihr alles, was mit der Produktion, den Gastmusikern und Songwriting zu “Vie Noir” zu tun hat.
Die Einträge sind aus den Jahren 2010 und 2011.


 

// Abendmahl



Die Musik ist eine brotlose Kunst – das dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein.

Wieso ist das aber so? Liegt es daran, daß heutzutage nicht mehr jeder Schäferhund einen Plattenvertrag bekommt, sofern nur die Haare lang genug sind?

Gibt es zuviel Musik, so daß aus dieser ganzen Flut an Songs kleine Bands untergehen?

Falsch. Alles ganz falsch.

Brotlos ist das nur, weil wir hier einen Snackautomaten haben anstatt eines Brotbackautomaten.

So sieht mein heutiges Abendessen aus:

Und ich könnte mich jetzt zum wiederholten Male für die schlechte Vorratsspeicherung hier im Proberaum selber ohrfeigen…. *narf*

Immerhin ist Bier da – frei nach dem Motto: “Das bischen, was ich esse, kann ich auch trinken….” :mrgreen:





Im Proberaum notiert am 20.03.2010 um 10:11 pm und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Aufnahmen ohne Ende



Dieses Wochenende war außer Aufnehmen und Abmischen nicht viel los:
Zwei Schlagzeugspuren, eine Baßspur, drei Keyboardspuren und noch ein wenig Percussion. Die Gitarrenspur ist in Arbeit. Diesmal wird das etwas aufwendiger wegen einer von mir selten verwendeten Stimmung: die ganzen Akkorde kann ich jetzt natürlich nicht mehr greifen und kann mir völlig neue Patterns für das Solo zurechtbasteln.

Außerdem habe ich mich mal wieder etwas aus der HüpfHops-Ecke bedient (ich finde diese “Musik” ja grauenvoll – technisch laufen da aber einige interessante Sachen. Irgendetwas müsssen die ja können, wenn die Clowns in den zu großen Hosen schon kein Instrument spielen können :twisted: )

Dieses Experiment führte wieder zu einigem Kabelsalat auf dem Boden und exzessiven Computereinsatz, aber es hat sich gelohnt: die Bassdrum hat nun durch Beimischen eines tieffrequenten Sinustones einiges an Wumms dazugewonnen.
Diese Idee ist zwar uralt und auch mir nicht ganz neu, war bei mir aber bisher mangels Gate “live” nicht umsetzbar. Leihweise hatte ich jetzt übers Wochenende eines da – und nun, das fetzt die Omi aus’m Sessel :mrgreen:

Mal schauen, ob ich das als Standardsound verwenden kann – und ob ich irgendwie dauerhaft an so ein Gate komme….
Bis dahin wird das wohl eine reine Computerbastelei werden und ist somit dementsprechend zeitaufwendig.





Im Proberaum notiert am 14.03.2010 um 11:43 pm und in der Ablage , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 



 

// Exotische Musikinstrumente



Percusionisten haben im Allgemeinen eine recht große Auswahl an Instrumenten und viele davon kommen aus recht fernen Ländern. Oft habe ich schon von Meeresschnecken gehört, die als Instrument verwendet werden, gehört hatte ich das bis heute noch nicht.

Hier ist mal dieses Instrument – angeblich kommt es aus Tibet (was mich ehrlich geagt etwas wundert – ich muß da noch mal nachfragen):

Verwendet wurde sie ursprünglich bei ritualen oder buddhistischen Zeremonien. Abgebildet ist ein Dämon, der als er von einem Krieger besiegt wurde, um sein Leben bettelte und von diesem Zeitpunkt an dem Krieger diente… so ungefähr war die grobe Geschichte dahinter. Einerseits war ich heute nicht ganz aufnahmefähig (letzte Nacht war lang, sehr lang sogar), zum anderen kennt sich die Freundin meines Percussionisten mit den Legenden Tibets besser aus, und die war heute nicht dabei.

Hier noch das Mundstück:

Und so hört sich das Teil an:

Ob ich es verwenden kann, weiß ich nocht, mehr als einen Ton kriegt man da offenbar nicht raus. Aber vielleicht kann ich es ja als Rohklang für meine Synthesizer verwenden… ;-)





Im Proberaum notiert am 27.02.2010 um 9:19 pm und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 



 

// Endlich Platz



nun ist aufgeräumt, und die Spuren von gestern sind beseitigt. So sieht es hier ohne Flaschen aus:

Die beste Nachricht kam aber erst heute abend: meine Monitore, die seit dem 3. Juli hier rumstehen Platz wegnehmen, bin ich endlich los! :mrgreen:

Und das bedeutet, ich komme wieder ohne Probleme an meine Gitarren. Endlich!

Leider wird man davon morgen vormittag nicht viel sehen, denn dann wird der zweite Teil der Percussions für “Vie Noir” aufgenommen – aber immerhin haben wir jetzt richtig viel Platz für die Aufnahmesession.





Im Proberaum notiert am 26.02.2010 um 8:08 pm und in der Ablage , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Vernetzt und versagt



Jetzt war ich die letzten Tage so schön im Fluß…. in zwei Nächten elf Spuren aufgenommen, für ein paar andere Songs die Percussions abgemischt und nun raucht meine Technik ab.

Ich hasse es, wenn ich an den Synchronisationseinstellungen rumspielen muß. Es ist bei meinen kleinen Computern (der älteste hat gerade mal einen 200 MHz-Prozessor und 64 GB RAM) ganz praktisch, die Spuren auf mehrere Computer zu verteilen. Leider macht diese Verdrahtung manchmal auch etwas Probleme.
Und wenn die eine Hälfte des Songs schneller läuft, als die andere Hälfte hört sich das gar nicht gut an. :-(

Das wird wieder eine lange Nacht heute. Hatte ich ja auch schon lange nicht mehr…

Außerdem macht mein CPU-Lüfter Rülpsgeräusche….





Im Proberaum notiert am 18.02.2010 um 9:58 pm und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits