Auf dem Rückweg vom Blogger- und Twitter-Treffen in Köln kam ich an einem schwarzen Haus vorbei, das so gar nicht in die spießbürgerliche Dorfgemeinde passte.
Die Fensterscheiben waren eingeschlagen und Efeu wucherte die Hauswände empor.
Ich hielt einen Passanten an, und fragte, wem das Haus gehöre. Ich vermutete eine interessante Urban Exploration in diesem Gemäuer.
Die Antwort war zunächst sehr frustrierend: In dem Ort weiß das keiner so genau. Seit zwanzig Jahren (oder noch länger) vermodere das Haus vor sich hin. Erbstreitigkeiten.
Irgendwann vor drei oder vier Jahren (auch das kann keiner so genau sagen) sei mal jemand dagewesen, der ein paar morsche Bäume gefällt habe.
Und im übrigen gelte: wo kein Richter, da kein Kläger.
Ich solle da ruhig reingehen und meine Fotos machen, wenn ich nichts besseres zu tun habe. Wenn ich das Gebäude damit endgültig zum Einsturz bringe, werde sich keiner beschweren. Ein Schandfleck sei das.
Ich verstehe gar nicht, warum:































