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	<title>Broken Spirits &#187; Frequently Asked Questions</title>
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	<description>Lebenszeichen aus dem Proberaum</description>
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		<title>// Artikel &#8211; Entwürfe</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Broken Spirits</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frequently Asked Questions]]></category>
		<category><![CDATA[Musikinstrumente: allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Proberaum]]></category>
		<category><![CDATA[Technik und Equipment]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2011 werde ich wohl kaum in guter Erinnerung behalten &#8211; zuvieles ging bei mir drunter und drüber und dementsprechend wenig Zeit hatte ich auch zum Bloggen. Nachdem es nun absehbar ist, daß sich spätestens im März die Wogen wieder glätten werden, ist es nun höchste Zeit, die liegengebliebenen Artikel-Entwürfe zu einem Abschluß zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr 2011 werde ich wohl kaum in guter Erinnerung behalten &#8211; zuvieles ging bei mir drunter und drüber und dementsprechend wenig Zeit hatte ich auch zum Bloggen.<br />
<br />
Nachdem es nun absehbar ist, daß sich spätestens im März die Wogen wieder glätten werden, ist es nun höchste Zeit, die liegengebliebenen Artikel-Entwürfe zu einem Abschluß zu bringen.<br />
<br />
Einige sind mittlerweile überholt und die meisten habe ich heute auch ins Datennirvana befördert. Nebenbei bemerkt einige befreiende Mausklicks: bei dem frustrierten Geschreibsel habt Ihr nichts verpaßt und ich bin froh, dieses Kapitel &#8220;2011&#8243; endgültig abschließen zu können.<br />
<br />
Mindestens zwei Artikel-Entwürfe werde ich aber fertigstellen: diese betreffen nämlich zwei Fragen, die mir in den Kommentaren gestellt wurden:<br />
<br />
<a href="http://www.mik-ina.de/" title="Miki-Ina" rel="nofollow" target="_blank">Miki</a> stellte letztes Jahr eine Frage zu den Grauzonen im Urheberrecht &#8211; bzw. der Unsicherheit unter den Bloggern, was man nun posten darf und was nicht.  Diese Problematik ist ja gewissermaßen zeitlos &#8211; und auch nicht so einfach zu beantworten. Das zeigen schon die 1388 Worte, die ich in diesem Entwurf bereits geschrieben habe. Es werden zwar einige Worte weniger, dafür kommen wohl noch einige viele dazu. Dieser Entwurf bedarf noch einer gründlichen Überarbeitung&#8230;<br />
<br />
Der zweite Artikel ist nicht weniger umfangreich: 2370 Worte benötigte die Antwort auf eine Frage von <a href="http://bluhnah.blogspot.com/" title="Sind wir nicht alle ein bißchen Blunah" rel="nofollow" target="_blank">Blunah</a> zu Gitarreneffekt &#8211; Geräten&#8230;<br />
Dieser Entwurf ist prinzipiell fertig und wurde auch schon vor geraumer Zeit von <a href="http://www.banane.at/blog/" title="Obstblog" rel="nofollow" target="_blank">Herrn Banane</a>, der sich in der jüngeren Vergangenheit durch &#8220;musizieren in überdimensionaler Lautstärke&#8221; als Gitarrero einen Namen gemacht hat, korrekturgelesen und ergänzt bzw. für Laien verständlicher formuliert. Allerdings fehlt noch das abschließende Gitarrensolo. Für diese Aufnahme fehlte mir einfach die Zeit.<br />
<br />
Mit diesem Artikel werde ich wohl auch anfangen: für mich ist das schließlich eine gute Gelegenheit, meine eingerosteten Finger wieder flott zu kriegen.<br />
<br />
Bleibt an dieser Stelle nur noch die abschließende Frage: ist hier noch irgend etwas offen? (Mal abgesehen von ein oder zwei Gastbeiträgen in einem anderen Musikerblog, mit denen ich derzeit aber noch nicht mal angefangen habe &#8211; wenn man von einigen Fotos absieht).<br />
<br />
Oder ist da sonst noch eine Frage, die Euch unter den Nägeln brennt bzw. die Ihr Euch bisher nicht getraut habt zu fragen? Ich denke, die Gelegenheit ist gerade günstig &#8211; wenn ich sowieso schon mal dabei bin &#8211; und das Jahr ist  schließlich noch lang <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/artikel-entwurfe/">3. Februar 2012</a>, <a target="_blank" href='http://alltagsgoettin.wordpress.com/' class='url'>Anna</a> writes: Ob wir Fragen an dich haben? Dir fällt also nüscht ein, was du bloggen kannst und nun kommst du auf die Tour? :cool: 

Na bitte. Hier, ich hab einige <a href="http://alltagsgoettin.wordpress.com/2012/01/23/seelenstriptease/">Fragen</a> an dich. :mrgreen:

<em>broken-spirits: *lol* das war ein Eigentor. Bei denen Stockdingern mache ich ja eigentlich nicht mit, bei Dir mache ich aber ausnahmsweise eine Ausnahme ;-) Das hier sollte übrigens nicht heißen, daß ich nix zu bloggen habe, aber die Gelegenheit war halt günstig, diese "<a href="http://www.broken-spirit.de/category/frequently-asked-questions/" title="Broken Spirits | Frequently Asked Questions - kurz Fuck">Kategorie</a> zu füllen ;-) </em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/artikel-entwurfe/">4. Februar 2012</a>, <a target="_blank" href='http://alltagsgoettin.wordpress.com/' class='url'>Anna</a> writes: Stockding? Wo?! Das ist doch kein Stockding. Das sind ein paar Fragen, die zurzeit so... in einigen Blogs kursieren. :cool:

<em>broken-spirits: eben, Fragen, die in einigen Blogs kursieren - das heißt Stockdings ;-) </em></li></ul><hr /><h2>Ähnliche Einträge:</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/klangexperimente/yoktomusic-projekt-neigt-sich-dem-ende-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Yoktomusic-Projekt neigt sich dem Ende">// Yoktomusic-Projekt neigt sich dem Ende</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/cds/2009-vie-noir/vie-noir-plattencover-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Vie Noir &#8211; Plattencover">// Vie Noir &#8211; Plattencover</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/fotografie/catcontent/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Catcontent">// Catcontent</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/in-eigener-sache/hello-world-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Blogumzug">// Blogumzug</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/off-topic/gerade-aufgefallen-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Gerade aufgefallen&#8230;.">// Gerade aufgefallen&#8230;.</a></li></ul><strong>Danke, daß Du meinen Feed abonniert hast :-)
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<br /><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/artikel-entwurfe/#comments" title="zu den Kommentaren">Hier kannst Du einen Kommentar hinterlassen</strong></a> >>>
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<h3>Info:</h3><br />
Autor: <a href="http://www.broken-spirit.de" >Broken Spirits</a><br/>
Geschrieben am 1. February 2012 um 09:16 Uhr.<br/>
CC: by-nc-nd-sa<br />
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<small><font color="#c0c0c0">Digitaler Fingerabdruck:  b1rco8k5e6nxxsfp9idr7igt2b03bzkj29fdfb8248-bs.de (38.107.179.207) </font></small>
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		<title>// Was braucht man zum Musikmachen?</title>
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		<comments>http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/was-braucht-man-zum-musikmachen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 08:59:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Broken Spirits</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frequently Asked Questions]]></category>
		<category><![CDATA[Technik & Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Blog-O-Sphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://twitter.com/brokenspirits/" title=""Broken Spirits, Twitter" target="_blank">Twitter</a> hatte ich am Sonntag abend eine kurze aber doch interessante Diskussion zu dieser Frage.</p>
<p>Ehrlich gesagt hat mich das Anspruchsdenken an das Equipment etwas erschüttert. Oder ich behaupte einfach mal, daß es in dieser Diskussion gar nicht um das Musikmachen an sich ging, sondern vielmehr um die Anschaffung von Statussymbolen.</p>
<p>In den Jahren, in denen ich aktiv Musik mache, habe ich viele Leute erlebt, die durchaus überdurchschnittlich talentiert waren. Einige davon haben mir Gitarrenakkorde beigebracht, die ich aus anatomischen Gründen zunächst einmal für unmöglich hielt. Da war also durchaus einiges an Wissen und Können da und dieses Talent hätte auch verwendet werden können.</p>
<p>Was mich immer überrascht hat, war die Tatsache, daß diese Leute zwar gerne mal bei mir im Proberaum auf ein Bier und eine Jamsession vorbeikamen aber ansonsten ihr Talent brachliegen ließen. </p>
<p>Oft diskutierten wir bei einem Bierchen, warum dies so ist. Die Antwort war eigentlich bei allen Leuten unabhängig voneinander die gleiche: Das Equipment fehlt / kann ich mir nicht leisten / habe ich keinen Platz für / ich habe keinen Ort, an dem ich Musik machen kann. Sowas ist einfach nur traurig.</p>
<p>Meine Antwort war und ist eigentlich immer die gleiche und die hat sich über die Jahre auch nicht geändert:</p>
<h3>Du hast Deinen Arsch, Deine Finger und Dein Equipment. Also setze Dich hin und mach was draus. </h3>
<p>Ganz klar: hochwertiges Equipment ist eine tolle Sache und man kann jahrzehntelang daraufhin sparen. Gleichzeitig macht man in diesen Jahrzehnten auch nichts anderes als sparen. Musik jedenfalls nicht. Das hat keiner von denen reglmäßig gemacht, die bei mir auf ein Bier und eine Jamsession zu Besuch kamen oder kommen. Mehr als diese Jamsession lief nicht. Kein einziger eigener Song und keine einzige Anschaffung, die die Leute auch nur einen Millimeter näher and das Ziel &#8220;Musikmachen&#8221; gebracht hätte.<br />
Denn meistens wurde das gesparte Geld im gleichen Jahr für das Auto, den Urlaub ausgeben oder bereits bis zum Monatsende gleich versoffen. Versteht micht nicht falsch: das ist ok. Jeder darf so leben, wie er mag. Jeder darf auch träumen &#8211; das tue ich auch.</p>
<h3>Man muß auch erst Blut lecken.</h3>
<p>Denn dann fällt die Sparerei und die damit verbundenen Einschränkungen auch leichter.<br />
Bevor es soweit ist, ist in meinen Augen eigentlich das wichtigste: anfangen! Das Equipment ist zunächst mal scheißegal. </p>
<p>Es ist gut, wenn man ein Ziel hat, auf das man hinarbeiten kann; ein Ziel, das einen motiviert, weiterzumachen. Aber ohne diesen alles entscheidenden Anfang läuft gar nix.<br />
Für diesen Anfang tut es auch eine E-Gitarre für 250 Euro und ein gebrauchter Transistorverstärker. Da hat man nichts hochwertiges, aber zumindest mal etwas halbwegs solides, mit dem man erstmal arbeiten kann. Diese 250-Euro-Gitarre wird mit Sicherheit keine Freundschaft für&#8217;s Leben und vielleicht ist es auch schlicht die falsche. </p>
<p>Die 3000-Euro-Traum-Gitarre kommt erst mit der Zeit (und erst mit der Zeit weiß man auch, welche das ist). Diese Anschaffung lohnt sich auch nur, wenn man schon ein paar Akkorde beherrscht und etwas tiefer in die Materie eingestiegen ist. </p>
<p>Statt einem Strat-Nachbau wäre vielleicht eine Paula-Kopie die bessere Gitarre. Wer weiß das schon, wenn man direkt am Anfang steht? Und wer beschäftigt sich mit solchen Fragen, der noch keine Ahnung von der Materie hat? Wer kennt schon den Unterschied zwischen Humbuckern und Singlecoils? Oder im Falle eines Baßes den Unterschied zwischen aktiven und passiven Tonabnehmern? Wer weiß am Anfang, ob ein Sampler oder Masterkeyboard die richtige Kaufentscheidung ist? Wer kennt die damit verbundenen Folgeanschaffungen und -Kosten?</p>
<p>Wichtig ist nur eines: anfangen. Egal wie. Der Rest kommt von alleine und wird sowieso meistens etwas anders als ursprünglich gedacht. Ein Hobby braucht auch Luft zum Atmen und Raum zur Veränderung. </p>
<p>Zu meiner Anfangszeit habe ich zum Beispiel von einer Band geträumt. Heute wäre dieses Konzept auch das völlig falsche Vehikel für meine Ideen oder Vorstellungen und die Ausstattung meines Proberaumes wäre heute auch eine ganz andere, wenn ich hier mit einer kompletten Band proben würde. Da bin ich also deutlich abgewichen von meinem ursprünglichen Plan.</p>
<p>Musik mache ich trotzdem fast jeden Tag &#8211; obwohl die gesamte Duchführung überhaupt nichts mehr mit der Ursprungsidee zu tun hat. Meine Prioritäten haben sich im Laufe der Zeit geändert. Genau wie die  meiner Mitstreiter aus den Anfangstagen. Die machen heute alle keine Musik mehr &#8211; oder kommen bei mir auf ein Bierchen oder Jamsesseion vorbei. Allerdings haben die meisten von denen nicht &#8220;angefangen&#8221; &#8211; die sind irgendwelchen Träumen hinterhergejagt und haben diese nie erreicht oder unterwegs gefrustet aufgegeben oder haben irgendwann festgestellt, daß die Musik doch nicht das richtige Hobby ist.</p>
<p>Für mich sind solche teuren Anschaffungen vor dem Anfang eher Beschaffungsmaßnahmen von Statussymbolen. Damit man was hat, um anzugeben, wenn man in einer Band vorspielt oder wenn Besuch kommt. Die Finger waren aber bei so einem Casting im Proberaum schon immer wichtiger als der Inhalt des Gitarrenkoffers.</p>
<p>Ich glaube, daß sich das nicht nur auf die Musik bezieht. Der gleiche Gedanke läßt sich vermutlich auf jedes Hobby (sei es die Fotografie, ein Oldtimer zusammenbasteln, was auch immer) übertragen. Wie seht Ihr das? </p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/was-braucht-man-zum-musikmachen/">28. März 2011</a>, <a target="_blank" href='http://gesichtet.net' class='url'>Sascha</a> writes: Ich denke auch, dass sich das nicht nur auf Musik bezieht. Nehmen wir doch als naheliegendes Beispiel das Bloggen. Viele starten da mit Glitzern in den Augen und dem Traum von der "Berühmtheit im Netz". Die kann man sicherlich auch erlangen - aber es ist eben kein Selbstläufer, sondern setzt Aktivität in die Richtung voraus.

Vorher sollten jedoch -sowohl in Musik als auch beim Bloggen- die Grundvoraussetzungen erfüllt sein: ein gewisses Talent, Freude an dem, was man tut bzw. tun möchte, und ausreichend Motivation, um auch die "Durststrecken" zu überstehen.

<em>broken-spirits: hehe, das Beispiel Bloggen wollte ich heute morgen auch noch nachtragen, ich habe nur zulange geschlafen und mußte schnell zur Arbeit ;-) Kein Blogger würde einem Neuling gleich zu Beginn einen eigenen Server empfehlen sonder eher wp.com oder ähnliche Plattformen. Erst mal gucken, ob es überhaupt Spaß macht. Klar ist die Qualität wichtig, ohne die geht der Spaß auch flöten - aber eben in Maßen. Und die Durststrecken kommen - egal bei was. 
Andererseits denke ich bei den oben beschriebenen Musikern manchmal, daß es eben auch nicht so wichtig ist. Vielleicht ist es sogar besser so - für alle Beteiligten, wenn die ewig ihren Träumen hinterherjagen... ;-) </em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/was-braucht-man-zum-musikmachen/">28. März 2011</a>, <a target="_blank" href='http://www.banane.at/blog' class='url'>Banane</a> writes: Eigentlich genauso. Mit der Einschränkung, dass es immer halbwegs vernünftig klingen und auch das billigste Equipment Spass machen muss. Was bringts, wenn man an seiner Gitarre/seinem Amp keine Freude hat, weil das Zeugs zwar Musik macht, aber schrecklich klingt. Wichtig ist, glaube ich, gerade für Anfänger, nicht mit dem billigsten Mist zu beginnen. Die Strat-Kopie mit Amp für 199,- wirds nie bringen. Lieber bissi mehr ausgeben, und wenns dann ambitioniert wird, kann man immer noch auf was teures sparen. Andersrum wird man mit ner 3k eur Gitarre auch nicht automatisch zum Rockstar :-)

<em>broken-spirits: also, bei der 200 Euro-Klampfe muß ich Dir teilweise widersprechen. Klar gibt es in dieser Preisklasse überwiegend Mist, aber ich hatte mit meiner 400-Mark-Klampfe (lange ist es her) richtig Glück gehabt und nutze das Teil auch heute noch sehr gerne. (400 Mark und 200 Euro setze ich jetzt mal gleich, auch wenn es im Laufe der Jahre inflationsbedingt etwas hinkt).  Das Ding ist von Al Stevens (ich weiß gar nicht mehr, ob es die heute noch gibt) und in Sachen Stimmstabilität und Spielbarkeit ist sie absolut super. Gegen die Vigier kann sie nicht anstinken, aber das gilt wohl auch für 99,5 % aller Gitarren :mrgreen: 

Beim Verstärker ist das so ne Sache. Da habe ich schon die abenteuerlichsten Konstrukte gesehen- sogar ne Stereoanlage kam da vor. :shock: Und: solange man ständig danebengreift, nutzt auch der beste Verstärker nix: ein undefinierbares Hmmmpf bleibt ein Hmmmmpf - egal was für ein Verstärker. In dem Stadium tuts auch was einfaches (das freut auch die Nachbarn).
Du hattest ja auch mal erst mit ner Klampfe irgendwie angefangen - Dein Traumverstärker (+ weiteres Equipment) kam auch erst später dazu, oder? - Siehste! :mrgreen: ;-)

Andererseits stimmts schon: zu billig versaut auch den Spaß. Da muß man schon abwägen. Aber ca. 500-600 Euro für nen Starterkit (Schwerpunkt liegt dabei auf der Gitarre) ist eigentlich ok. Da gibt es brauchbares Equipment.</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/was-braucht-man-zum-musikmachen/">29. März 2011</a>, <a target="_blank" href='http://www.banane.at/blog' class='url'>Banane</a> writes: Siehst Du, das mein ich. Ne 200€-Gitarre geht wharscheinlich schon, aber diese Anfänger-sets mit Gitarre und Amp für 199 taugen meist nix. Meins war jedenfalls grausam, hab mir dann recht bald ne Epiphone und nen kleinen Transistor-Marshall geholt. Zusammen haben die knapp 400 gekostet. Den Bereich, oder auch noch 300 für Schnäppchen, seh ich als Minimum an.

<em>broken-spirits: diese Anfängersets waren schon immer gruselig ;-) Das wäre schon fast ein Thema für einen eigenen Blogeintrag. Jedenfalls kommt man für vergleichsweise wenig Geld zu einem guten Einsteigerequipment, und es ist definitiv nicht nötig, gleich zu Beginn tausende von Euros auszugeben (in der Twitterdiskussion ging es um fünfstellige Zahlen ;-) ) </em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/was-braucht-man-zum-musikmachen/">29. März 2011</a>, <a target="_blank" href='http://www.banane.at/blog' class='url'>Banane</a> writes: Ne, gleich Tausende auszugeben, ist totaler Unsinn. Die Fender-Fans können zu Squier, die Gibson-Fans zu Epiphone gehen. Wenns Mainstream sein soll :) Dazu nen schönen Transistor-Combo, damit kann ein Anfänger dann gut loslegen. Der Hersteller "Vintage" soll auch ein Geheimtip sein, und sogar bessere Gibson-Kopien bauen als Epiphone. Kann ich aber nicht beurteilen, obs stimmt.

<em>broken-spirits: och, für den Mainstream gibt es auch gute japanische Modelle. Wenn Du mal ne Strat brauchst, schau Dich mal in der Pacifia-Serie um. Die sind sogar besser als Squier. *find*. Dann gibt es noch Versicherungsschäden, Gebrauchtmarkt usw... Vintage kannte ich als Hersteller noch gar nicht...? </em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/was-braucht-man-zum-musikmachen/">29. März 2011</a>, <a target="_blank" href='http://www.AbidiBlog.de' class='url'>AbidiText</a> writes: Ich glaube, das gilt für viele, viele Lebensbereiche. Vielleicht glauben manche Leute wirklich, ohne Markenoutfit könne man nicht laufen gehen. Oder sie brauchen Statussymbole. Oder eine Ausrede. Oder sie haben einfach nicht das Glück, dass sie von etwas wirklich so fasziniert sind, dass sie sich dafür richtig reinknien. Dann bleibt nur Konsum als oberflächliches Imitat. Aber das ist im Vergleich zu echter Leidenschaft so unbefriedigend wie künstliche Aromastoffe im Vergleich zu frischen Köstlichkeiten ...

<em>broken-spirits: der Vergleich mit den Aromastoffen gefällt mir *notier* :-)
Irgendwo habe ich mal den Satz gelesen, daß es schlimm sei, wenn man ein Ziel zu erreichen ausprobiere und danach immer noch unzufrieden. Die Ausrede im Dauerabo könnte es bei manchen Leuten ganz gut treffen. Einfach die Ziele so hoch stecken, daß sie schon von vorneherein unerreichbar sind. Funktioniert ;-) Der Rest braucht dann wirklich nur ein Statussymbol als Staubfänger. Im Fall von Musikinstrumenten ist das schade ums Instrument :-(</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/was-braucht-man-zum-musikmachen/">10. April 2011</a>, Andreas writes: Musik, einfach: http://www.youtube.com/watch?v=cJHUwlsY9g4&amp;feature=related

<em>boken-spirits: Genial! :mrgreen: Das wird in mein <a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/aus-scheise-musik-machen-teil1-2/" title="Schlagzeug aus Schrott">Schlagzeug</a> integriert ;-) </em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/was-braucht-man-zum-musikmachen/">22. April 2011</a>, Andreas writes: Das ist auch genial: http://www.youtube.com/watch?v=rySCdiceXQY&amp;NR=1</li></ul><hr /><h2>Ähnliche Einträge:</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/in-eigener-sache/das-wochenende-ist-wohl-gelaufen-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Das Wochenende ist wohl gelaufen&#8230;.">// Das Wochenende ist wohl gelaufen&#8230;.</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/nachbarn/halligalli-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Halligalli">// Halligalli</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/cds/2009-vie-noir/sonntag-morgen-sieben-uhr-erbsendreisig-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Sonntag morgen, sieben Uhr erbsendreißig">// Sonntag morgen, sieben Uhr erbsendreißig</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/technik-equipment/nullpunkt/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Nullpunkt">// Nullpunkt</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/plodsinn/von-wegen-underfucked/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Von wegen &#8220;underfucked&#8221;">// Von wegen &#8220;underfucked&#8221;</a></li></ul><strong>Danke, daß Du meinen Feed abonniert hast :-)
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<h3>Info:</h3><br />
Autor: <a href="http://www.broken-spirit.de" >Broken Spirits</a><br/>
Geschrieben am 28. March 2011 um 09:59 Uhr.<br/>
CC: by-nc-nd-sa<br />
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		</item>
		<item>
		<title>// C3-PO, R2D2, Fuckup, Novac usw&#8230;</title>
		<link>http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/c3-po-r2d2-fuckup-novac-usw/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 12:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Broken Spirits</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frequently Asked Questions]]></category>
		<category><![CDATA[Technik & Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>

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		<description><![CDATA[Was hat das schon wieder mit Musik zu tun? Nun, bei Ruediger bin ich auf ein Stöckchen von Julia aufmerksam geworden. Das ist doch eine gute Gelegenheit, um mal wieder einen Einblick hinter die Kulissen zu gewähren und dabei meine geballte Rechenpower vorzustellen. &#8220;Geballte Rechenpower&#8221; ist durchaus ironisch zu verstehen, denn es sind auch einige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was hat das schon wieder mit Musik zu tun? Nun, bei <a href="http://www.thatblog.de/2010/12/01/rechnernamen-stoeckchen/" target="_blank">Ruediger</a> bin ich auf ein Stöckchen von <a href="http://49suns.de/2010-11-23/wilson-nelson-und-winston" target="_blank">Julia</a> aufmerksam geworden. </p>
<p>Das ist doch eine gute Gelegenheit, um mal wieder einen Einblick hinter die Kulissen zu gewähren und dabei meine geballte Rechenpower vorzustellen. &#8220;Geballte Rechenpower&#8221; ist durchaus ironisch zu verstehen, denn es sind auch einige Fossilien dabei und das zeigt auch, daß es nicht unbedingt die neueste Technik sein muß, um kreativ zu arbeiten <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>R2D2</h3>
<p>Da hätten wir also meinen ersten Rechner, auf den Namen <strong>R2D2</strong> getauft, den ich damals von einer Polizeiband geschenkt bekommen habe. Die hatten mir Nicht-Kiffer kein auf der Straße beschlagnahmtes Gras andrehen können, sie wollten mir aber trotzdem was Gutes tun (wahrscheinlich eine Art &#8220;Schweigegeld&#8221;) und so bekam ich meinen ersten Rechner für den Proberaum. Zuvor hatte ich mit geliehen Mini-Disc-Recording-Equipment über Mehrspurminidisc (diese Technik  war von der Videofilmerei geklaut) gearbeitet und man konnte sage und schreibe 8 Minuten mehrspurig aufnehmen. Dieser Rechner, der da plötzlich im Proberaum stand, stellte also eine drastische Verbesserung da und Harddiscrecording war der letzte Schrei.<br />
Bestückt ist er heute noch mit der Soundblaster AWE32, läuft absturzfrei (!!) seit fast 10 Jahren unter Win98SE, hat einen PentiumI mit 200 MHz, 64 MB RAM und zahlreiche Laufwerke (SCSI und IDE kombiniert, voll bestückt macht das also 11 Laufwerke + 2 Floppys. Der Speicherplatz ist aber nicht so dolle:  schlappe 20 GB kommen über die 9 Festplatten zusammen. Nicht berauschend, aber es reicht. Heute hängt da mein Uralt-Sampler dran, der die Sounds aus der Wavetable der AWE32 zieht. Völlig veraltet &#8211; ich weiß. Aber ich mag diese Vintage-Sounds. Und gegen die AWE32 kann man auch heute nicht viel sagen: das Grundrauschen war damals schon extrem leise &#8211; für damals sensationelle 1500 DM konnte man sowas auch erwarten <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Nach einigen Jahren habe ich R2D2 in ein solides Servergehäuse umgetopft. Das Ding wiegt nun über 30 Kilo und wird mit schöner Regelmäßigkeit mit einer Klimaanlage verwechselt. Angeblich soll das Gehäuse feuerfest sein &#8211; überprüft habe ich das noch nicht. Ich weiß aber mittlerweile, daß das Ding absolut wasserdicht ist. Die ganzen Innereien dieses Computers waren nach dem Wasserrohrbruch staubtrocken.</p>
<p>Der Rechner lebt also noch, wird von mir gehegt und gepflegt und ist nicht nur als Zeitgeber, der die restlichen Rechner synchronisiert, aus meinem System nicht mehr wegzudenken.</p>
<h3>HAL</h3>
<p>Der geringe Speicherplatz wurde mit der Zeit aber ein Problem und die Kiste ist schon eine recht lahme Gurke: eine CD brennen dauert mit einem 4fach-Brenner doch recht lange. Also kam nur zum CD Brennen und als zusätzlicher Speicherplatz <strong>HAL</strong> ins Spiel. Ebenfalls ein Windows98SE-Rechner und immerhin schon ein Pentium II mit zwei 20 GB Festplatten. Den Arbeitspeicher habe ich nach recht kurzer Zeit auf 128 MB erweitert. Auch dieser Rechner ist heute noch gelegentlich im Einsatz.<br />
Die Herkunft des Namens HAL brauche ich wohl nicht groß erklären, aber ist Euch aufgefallen, daß da IBM rauskommt, wenn man jeden Buchstaben in HAL um eins erhöht? Das war eine leise Kritik damals gegen die &#8220;übermächtigen&#8221; Computer, die uns alle beherrschen und versklaven werden&#8230;</p>
<h3>Marvin und NOVAC</h3>
<p>Die technische Entwicklung machte auch vor der Musik nicht halt (naja, besser ausgedrückt: ich wollte nicht länger hinterherhinken, habe mich also freiwillig selber dem Technikwahn unterworfen) und so mußte ein neueres Betriebssystem her. Win XP gab es zwar schon, aber das konnte ich mir nicht leisten. Blieb also nur ein Win2000-tauglicher Rechner. Davon bekam ich durch Zufall fast zeitgleich zwei Stück: <strong>Marvin</strong> und <strong>NOVAC</strong> habe ich die beiden genannt und Win2000 installiert.  Marvin ist der depressive Roboter aus &#8220;Per Anhalter durch die Galaxie&#8221; &#8211; das schwarze Gehäuse ließ einfach keinen anderen Namen zu <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
NOVAC steht für &#8220;Nuclear Operateted Variable Automatic Computer&#8221;. Dieser Name stammt ebenfalls aus einem Science Fiction, dessen Name mir aber entfallen ist (ich habe diesen Film auch nie gesehen). Beide Rechner haben einen 450 MHz Pentium II Prozessor und 256 MB RAM. Ursprünglich waren beide für den Einsatz von VST-Plug-Ins gedacht, erwiesen sich aber recht schnell als zu langsam. Heute teilen sie das Schicksal mit HAL, also Arbeiten, die mal zwischendurch erledigt werden können aber nicht meine Hauptrechner belasten sollen (z.B. eine CD brennen, oder einen Mixdown durchführen), spielten dann aber später nochmal bei meinem Musikvideo eine tragende Rolle: Viele Szenen habe ich auf den beiden Kisten vorbereitet &#8211; dazu zählten Kleinigkeiten wie Farbänderungen und Timinganpassungen &#8211; also alles, was nebenher über Nacht gerendert werden kann. </p>
<h3>C3-PO</h3>
<p>Das eigentliche Arbeitstier ist hier im Proberaum <strong>C3-PO</strong> &#8211; mittlerweile eigentlich auch veraltet, aber mit einem AMD Sempron 2400+ &#8211; Prozessor und 750 MB RAM durchaus brauchbar. Hier habe ich auch mal etwas mehr in eine Soundkarte investiert. Diese ganzen VST-Dinger laufen einfach nicht mit Billig-Soundkarten.<br />
Auch dieser Rechner bekam Win2000 spendiert.</p>
<h3>FUCKUP</h3>
<p>Ins Internet gehe ich mit <strong>FUCKUP</strong> &#8211; benamst wurde dieser Rechner nach &#8220;Die Illuminati&#8221; und steht für &#8220;First Universal Cybernetic-Kinetic-Ultramicro-Programmer&#8221;. Dies ist ein WinXP Rechner, ausnahmsweise mit einer neueren Grafikkarte ausgestattet, die Soundkarte ist Onboard (jupp, anwesende Musiker: erschlagt mich), und die CPU ist ein Pentium4-Prozessor mit 1,5 GHz. Noch (da werde ich wohl demnächst etwas umbauen) ist er mir 1 GB RAM bestückt. </p>
<h3>Der restliche Kruscht</h3>
<p>Ihr seht also: ich bin &#8211; zumindest was die Rechnernamen betrifft &#8211; ein kleiner SF-Fan und was das Equipment betrifft: Vintage. Das hat sich bewährt. <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Dementsprechend sind die ganzen Kisten auch eigenhändig zusammengebaut: mal war in einem Proberaum Hardware zu verschenken, mal gab es be eBay etwas günstig, mal waren zwei komplette Bürorechner übrig, aus denen ich einen musiktauglichen Rechner gebaut habe und manchmal habe ich für Einzelteile richtig viel Geld ausgegeben (meist RAM und Soundkarten).</p>
<p>Die Rechner selber sind mittlerweile ohne Ausnahme veraltet, alle erfüllen aber trotzdem ihren Zweck oder lassen sich notfalls aufrüsten und ich kann mich auf das Wesentliche konzentrieren: in die Saiten oder Tasten hauen. Und genau darauf kommt es mir an.<br />
Über die Jahre hat sich herauskristallisiert, daß WIN98SE (Betonung liegt auf SE &#8211; WIN98 ist ne Katastrophe) das stabilste Betriebssystem von Microsoft ist: Mit diesen Rechnern habe ich über Jahre hinweg nie Probleme gehabt. Von W2K und WinXP kann ich das leider nicht gerade behaupten&#8230;.<br />
Generell setze ich aber einen Rechner auf, installiere alle Software, die ich brauche, räume auf (also defragmentieren usw.), optimiere am BIOS, und dann bleibt das so &#8211; von gelegentlichen Defragmentierungen und Löschen von TEMP-Dateien abgesehen. Pro Computer stecken da im Schnitt ca. 1-2 Wochen Feierabendarbeit drin (wobei ich da manchmal auch anderes zu tun habe).<br />
Updates (auch Sicherheitsupdates) interessieren mich wenig: Die Rechner, die ich zum Musikmachen brauche, haben keinen Internetzugang. Daran wird sich auch nichts ändern: zuviel Arbeit steckt in jedem Song, als das ich das Risiko von Schadsoftware eingehen würde (das gilt auch für den Einsatz von Wechseldatenträgern &#8211; prinzipiell ein NoGo und Wechseldatenträger kommen nur in Ausnahmefällen, wenn es wirklich gar nicht anders geht, zum Einsatz.)</p>
<p>Ohne zahlreiches externes Equipment (Mischpulte, Effekte, Synthesizer), das mit den Rechnern kommuniziert, würde hier aber gar nichts laufen. Mittlerweile ist da auch noch ein 486er im Spiel, über den ich ein Gitarreneffektgerät ansteuere. Für sowas braucht es nicht viel Rechenleistung, DOS schafft das locker von der Diskette und jeder moderne Rechner wäre damit unterfordert (und sowas ist schließlich rausgeschmissenes Geld).</p>
<p>Im übrigen wäre es auf keinem der Rechner möglich, ein neueres Computerspiel zu spielen: in den meisten Rechnern habe ich noch PCI-Grafikkarten verbaut. Diese sind völlig ausreichend, um die Amplituden meiner Wave-Dateien oder ein paar Schieberegler darzustellen. Mehr brauche ich hier nicht. Allerdings sind fast alle Grafikkarten Dual-Head-Grafikkarten: die Musikbearbeitungssoftware beansprucht recht viel Platz, wenn man virtuelle Synthesizer, virtuelle Mischpulte und Arrangierfenster im Auge behalten möchte&#8230; </p>
<p>Das Stöckchen darf nun mitnehmen wer mag &#8211; ich schmeiß die Dinger grundsätzlich nicht anderen Leuten an den Kopf. Es darf ja ohne Zwang jeder bloggen, was er mag. <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/c3-po-r2d2-fuckup-novac-usw/">3. Dezember 2010</a>, <a target="_blank" href='http://blog.loehne.biz/' class='url'>Gucky</a> writes: Da hast du ja  einen umfangreichen Computer"park"... 
Ja... und du hast recht. Es muß nicht das Neueste sein und manchmal reicht schon eine Aufrüstung des Speichers.
Wenn man nicht gerade umfangreiche Grafikberechnungen oder auch Spiele - die ja heute auch viel Grafikpower brauchen - durchführen will, reicht ein "normaler Rechner" dicke aus.
Mit Windows 98 war ich auch zufrieden. Aber du weißt ja... bei Windows kommt immer was Neues. Muß ja Geld kosten.
Und so habe ich aufgerüstet auf Milleneum (sollte ein verbessertes 98 sein) und damit ist mir irgendwann der Computer so abgesemmelt, daß nix mehr ging.
Neu installieren ging nicht, da nur eine Recovery-CD dabei war.
Dann habe ich versucht auf Linux umzusteigen. Ging auch soweit, aber ich kam damit nicht ins Internet. Jedenfalls nicht über DSL. Mit Modem ging einwandfrei und  schnell.
Dann in meiner "Not" ein XP installiert,  was ich von einem Kumpel  hatte. DAS war aber virenverseucht (ca.4000 Viren wurden vom Scanner erkannt). Ich konnte weitesgehend alles eliminieren und dann lief es auch ganz gut.
Dann kam eine neuere Version von Linux raus und damit kam ich auch per DSL ins Internet.
Und das verwende ich  auch jetzt noch !

<em>broken-spirits: ohgott, erinnere mich bloß nicht an Millenium! Da habe ich ja so einige Erfahrungen mit sammeln dürfen. Das Ding kommt ja in puncto Schlechtigkeit gleich nach Vista. Ich werde im Bekanntenkreis ja immer wieder mal gefragt, ob ich ne Kiste wieder flottkriegen kann, bei den beiden Betriebssystemen habe ich immer abgelehnt ;-) Und bei mir kamen die nie zum Einsatz - da ist es ganz praktisch, wenn man immer gefragt wird "ob man eben mal nicht schnell..." könnte - man kriegt einiges über die Schwachstellen mit. 

Die Linuxprobleme mit dem internet sind ebenfalls bekannt. Eigentlich wollte ich ja anstatt des XP-Rechners ein Linuxsystem haben, was aber genau daran scheiterte ;-)
Linux selber ist für Musik nicht zu gebrauchen - was weniger an Linux liegt, sondern vielmehr an Steinberg, die die VST-Schnittstelle nicht hergeben. Auch sonst ist die Software eher mau - Adour soll zwar ganz gut sein, aber ohne VST...? Nö. :mrgreen: </em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/c3-po-r2d2-fuckup-novac-usw/">3. Dezember 2010</a>, <a target="_blank" href='http://www.thatblog.de' class='url'>ruediger</a> writes: eine durchaus beeindruckende Liste, Du beweist, es muss nicht immer High-End sein. Danke fürs aufnehmen und verarbeiten. :top:

<em>broken-spirits: dieser High-End-Technikwahn geht mir allmählich wirklich auf den Senkel. Das kostet nur unnötig Zeit und Geld. Der Nachteil liegt aber auch klar auf der Hand: eine neue Kiste schafft wahrscheinlich brennen und einen Mixdown gleichzeitig, während man nebenher noch ne DVD gucken kann ;-) 
Vielleicht irgendwann einmal - allerdings werde ich auf manche von meinen alten Rechnern trotzdem nicht verzichten können: die AWE32, die ja irgendwo auch meinen "Vintage-Sound" ausmacht, ist noch ne alte ISA-Karte und diese Slots gibt es nicht mehr. Hier wird also so oder so weiterhin ein großer Fuhrpark rumstehen... </em> </li></ul><strong>Danke, daß Du meinen Feed abonniert hast :-)
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<br /><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/c3-po-r2d2-fuckup-novac-usw/#comments" title="zu den Kommentaren">Hier kannst Du einen Kommentar hinterlassen</strong></a> >>>
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<h3>Info:</h3><br />
Autor: <a href="http://www.broken-spirit.de" >Broken Spirits</a><br/>
Geschrieben am 3. December 2010 um 14:05 Uhr.<br/>
CC: by-nc-nd-sa<br />
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<small><font color="#c0c0c0">Digitaler Fingerabdruck:  b1rco8k5e6nxxsfp9idr7igt2b03bzkj29fdfb8248-bs.de (38.107.179.207) </font></small>
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]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>// Aus Scheiße Musik machen &#8211; Teil1</title>
		<link>http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/aus-scheise-musik-machen-teil1-2/</link>
		<comments>http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/aus-scheise-musik-machen-teil1-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 09:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Broken Spirits</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frequently Asked Questions]]></category>
		<category><![CDATA[Technik & Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Broken Spirits]]></category>
		<category><![CDATA[Klangexperiment]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikinstrumente: Schlagzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Technik und Equipment]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brokenspirits.wordpress.com/?p=3148</guid>
		<description><![CDATA[In diesem Blogeintrag stelle ich mein Schlagzeug, welches aus Schrott zusammengebaut ist, vor. Anhand der Klangbeispiele kann man hören, daß man mit Schrott oder Altmetall durchaus noch Musik machen kann. Zudem ist dieses Schlagzeug vergleichsweise billig, da es alle Teile auf dem Sperrmuell bzw. Schrottplatz zu finden gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht erinnert Ihr Euch ja noch an <a href="http://www.broken-spirit.de/2009/11/08/reputation/" rel="nofollow" title="Broken Spirits | Reputation">diesen Blogeintrag</a>. Dieser Kollege bezog sich bei seiner Aussage eindeutig auf mein Schlagzeug.<br />
Nachdem sich laut dieser <a href="http://www.broken-spirit.de/2009/12/03/eine-frage-an-die-blogleser/" target="_blank" rel="nofollow" title="Broken Spirits | Umfrage zum Schlagzeug">Umfrage</a> 73 % meiner Blogleser (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eidgen%C3%B6ssische_Volksinitiative_%C2%ABGegen_den_Bau_von_Minaretten%C2%BB#Eidgen.C3.B6ssische_Volksinitiative_.C2.ABGegen_den_Bau_von_Minaretten.C2.BB" target="_blank" rel="nofollow">Schweizer-Zählung</a>) für die Schlagzeugsounds interessieren, komme ich heute diesem Wunsch nach.<br />
<br />
Zuvor aber noch einige Anmerkungen:<br />
<br />
Der Begriff &#8220;Schlagzeug&#8221; trifft nur insofern zu, weil ich hier &#8220;Zeugs&#8221; rumstehen habe, auf das ich drauf&#8221;schlage&#8221;.<br />
Jeder Schlagzeuger wird jedoch mit meiner Schießbude klarkommen, dennoch ist es kein &#8220;klassisches&#8221; Schlagzeug. Jeder Eimer, jede Tonne oder jedes Metallteil hat die <em>Funktion</em> eines bestimmten Schlagzeugteils. Eine HiHat wird bei mir nie so klingen, wie man es normalerweise von einer HiHat erwarten würde. Trotzdem wird jeder diesen Klang als HiHat wahrnehmen.<br />
<br />
Denkt Euch also im folgenden Begriffe wie Tom, Hihat, Snare usw. immer in Anführungszeichen &#8211; diese Begriffe dienen nur dem Verständnis; die Wahrnehmung ist im Klanggefüge eine ganz andere, als dies hier im Einzelbeispiel rüberkommt.<br />
<br />
Trotzdem habe ich mich beim Bau und der Entwicklung meiner Schießbude bemüht, möglichst nahe an ein Originalschlagzeug heranzukommen.<br />
<br />
Aufgrund des Umfangs habe ich diesen Eintrag zweigeteilt. Heute geht es ausschließlich um das &#8220;klassische&#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlagzeug#Schlaginstrumentarium" target="_blank" rel="nofollow">Schlaginstrumentarium</a>. Im zweiten Teil werde ich etwas über meine Percussions schreiben &#8211; wobei die Grenzen hier durchaus fließend sind.<br />
<br />
Sämtliche in diesem Blogeintrag veröffentlichten Klänge unterliegen den <strong>Common Rights: BY-NC-ND</strong><br />
<br />&nbsp;</p>
<h4>[1] Die Bassdrum oder Kickdrum</h4>
<p>&nbsp;</p>
<h5>[1.1] Bassdrum mit Doppelfußmaschine</h5>
<p>&nbsp;<br />
<a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/basedrum.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/basedrum.jpg" alt="" title="basedrum" width="480" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-3157" /></a><br />
<br />
Ich verwende hierfür ein  <a href="http://de.vwr.com/app/catalog/Product?article_number=216-5656" target="_blank" rel="nofollow">120 &#8211; Liter &#8211; Faß mit Standarddeckel und Spannring</a>. Die Abnahme erfolgt über einen alten Tieftöner (rechtes Bild), den ich mithilfe des Spannringes befestige. Das Gewicht des Tieftöners wird durch ein ca. 1 m langes Stück Straßenbahngleis getragen. Schon dieser erste Teil ist also eine recht massive Sache <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
<br />
Trocken (also ohne Verstärkung) ähnelt der Klang dieses Fasses eher einer Conga, erst durch den Tieftöner und einem Equalizer bekomme ich den Klang, der einer gewöhnlichen Bassdrum entspricht.<br />
Dämmaterial (alte Handtücher) ist wie bei einer normalen Bassdrum ebenfalls nötig &#8211; auch wenn der Effekt beträchtlich geringer ist, als bei einer normalen Bassdrum. Aber auch hier mußte ich die klassische Vorgehensweise (Handtücher-reinschmeißen-und-fertig) abändern, da ein Knäuel Geschirrhandtücher den Klang beeinflußt hätte: Ein Tieftöner ist eben doch etwas anderes als ein normales Bassdrum-Mikrophon, nur durch die Membrangröße bedingt.<br />
<br />
Auch wenn man meinen sollte, daß das Material des Fasses (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polyethylen#PE-Typen" target="_blank" rel="nofollow">PE-HD</a>) nicht nachgibt, wenn ich das Fass mit der Doppelfußmaschine bearbeite, so ist doch ein kleines Loch im Faß notwendig für den Druckausgleich. Bei meinen ersten Versuchen ist mir die Membran des Tieftöners gerissen &#8211; diesen Schaden konnte ich aber mit etwas Silikonpaste beheben&#8230;<br />
<br />
Der erste Teil der Aufnahme ist die trockene Bassdrum, der zweite Teil ist über den Tieftöner abgenommen:<br />
<br />
<a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/drumkitsounds/bassdrum.mp3" target="_blank">bassdrum.mp3</a> (20 kB)<br />
<br />&nbsp;</p>
<h5>[1.2] Bassdrum, mit Sticks gespielt</h5>
<p>&nbsp;<br />
<a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/basedrum2.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/basedrum2.jpg" alt="" title="basedrum2" width="150" height="200" class="alignright size-full wp-image-3199" /></a> Als zweite &#8220;Bassdrum&#8221; dient ein 10-Liter-Kanister &#8211; ebenfalls aus PE-HD. Ursprünglich sollte dieser eine ganz andere Funktion einnehmen, durch den tiefen Natursound blieb mir aber nichts anderes übrig, als ihn für eine Bassdrum zu verwenden. Meist spiele ich ihn mit einem ehemaligen Stuhlbein &#8211; das ergibt einen recht tiefen, wuchtigen Klang:<br />
<br />
<a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/drumkitsounds/bassdrum2.mp3" target="_blank">bassdrum2.mp3</a> (3 kB)<br />
<br />&nbsp;</p>
<h4>[2] Die Hihat</h4>
<p>&nbsp;<br />
Die Hihat war lange Zeit mein Sorgenkind, es hat lange gedauert, bis ich einen halbwegs brauchbaren Sound gefunden habe.<br />
<br />
<a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/hihat_alt.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/hihat_alt.jpg" alt="" title="hihat_alt" width="150" height="290" class="alignleft size-full wp-image-3230" /></a>Der erste Versuch, der optisch noch am ehesten einer normalen Hihat ähnelt, war ein richtiger Griff ins Klo. Scheppernd und klappernd kam sie daher und klang nach allem möglichen &#8211; nur nicht nach einer Hihat.<br />
Verwendet hatte ich eine ausrangierte Fußmaschine und zwei Lüfterdeckel eines Kühlers von Daimler. Ob diese Deckel ihren Dienst in einem Motor zuverlässig verrichten, kann ich nicht beurteilen. Als Hihat sind die Dinger jedenfalls nicht zu gebrauchen. Für diesen Blogeintrag habe ich dieses Konstrukt nochmal nachgebaut:<br />
<br />
<a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/drumkitsounds/hihat_alt.mp3" target="_blank">hihat_alt.mp3</a> (9 kB)</p>
<p>Zum Erfolg führte letztenendes der oben erwähnte Grundgedanke (der übrigens nicht von mir ist, sondern von einem befreundeten Percussionisten):</p>
<blockquote><p>jeder Hörer <em>interpretiert</em> einen bestimmten Klang entsprechend seinen Hörgewohnheiten.</p></blockquote>
<p>Diese Erkenntnis gab mir dann die nötige Freiheit, an diese Problematik ganz anders heranzugehen. Ziel war dennoch (oder gerade deshalb) einen möglichst <em>ähnlichen</em> Klang zu finden.<br />
<br />
Nach vielen Fehlversuchen (u.a. alte gerissene Becken von befreundeten Schlagzeugern, Kuchenbleche und vieles mehr) fand ich dann den geeigneten Gegenstand: Stoßdämpfer!<br />
<br />
<a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/stossdaempfer.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/stossdaempfer.jpg" alt="" title="stossdaempfer" width="480" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-3191" /></a><br />
<br />
Ursprünglich wollte ich diese ausschließlich für die Becken verwenden &#8211; und als solche werden sie auch heute noch verwendet. Mit zunehmender Anzahl (ich habe vier Stück) bekamen die Stoßdämpfer dann diese Doppelfunktion.<br />
Der Nachteil dieser Hihat ist, daß ich zwei Stoßdämpfer brauche, um den Hihatklang imitieren zu können: Einen mit Dämmaterial für die geschlossene Hihat und einen freischwingenden Stoßdämpfer für die offene Hihat. Dies gibt mir aber widerum etwas mehr Fußfreiheit für die Double-Bassdrum&#8230;<br />
<br />
Die ersten 4 Klänge sind die ungedämpften Stoßdämpfer für die &#8220;offene&#8221; Hihat oder Becken, der fünfte für die &#8220;geschlossene&#8221; HiHat:<br />
<br />
<a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/drumkitsounds/stossdaempfer.mp3" target="_blank">stossdaempfer.mp3</a> (492 kB)<br />
<br />&nbsp;</p>
<h4>[3] Die Snare</h4>
<p>&nbsp;<br />
<a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/snare.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/snare.jpg" alt="" title="snare" width="480" height="360" class="alignleft size-full wp-image-3237" /></a><br />
<br />
Auch für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlagzeug#Kleine_Trommel" target="_blank" rel="nofollow">Snare</a> habe ich wieder etwas Auswahl &#8211; abhängig von Material und Experimentierstadium:<br />
<br />&nbsp;</p>
<h5>[3.1] Blech aus dem Baumarkt</h5>
<p><font size="1">(Im Foto oben links im Bild)</font><br />
<br />&nbsp;<br />
Der eigentliche Verwendungszweck ist eine Halterung für Regipsplatten &#8211; ich verwende dieses Teil für einen recht &#8220;scharfen&#8221; Snaresound. Bei einem normalen Schlagzeug wäre dies also die Snare mit einem straff gespannten Snareteppich.<br />
<br />
<a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/drumkitsounds/snare_blech.mp3" target="_blank">snare_blech.mp3</a> (6 kB)<br />
<br />&nbsp;</p>
<h5>[3.2] Keksdose</h5>
<p><font size="1">(Im Foto oben rechts im Bild)</font><br />
<br />&nbsp;<br />
Dieser Vorrat läßt sich recht leicht beschaffen: eine ganz normale Keksdose, die (nachdem der ursprüngliche Inhalt verspeist wurde) mit Schrauben und Nägeln wieder aufgefüllt wird. Der Klang &#8211; nun, es scheppert ein wenig <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
<br />
<a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/drumkitsounds/snare_keksdose.mp3" target="_blank">snare_keksdose.mp3</a> (6 kB)<br />
<br />&nbsp;</p>
<h4>[4] Hängetoms</h4>
<p>&nbsp;<br />
<a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/tom.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/tom.jpg" alt="" title="tom" width="480" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-3194" /></a><br />
<br />
Die Beschaffung dieser Blechdosen macht am meisten Spaß &#8211; ist es doch immer mit einem feucht-fröhlichen Abend mit Freunden verbunden.<br />
Die Wahl des Bieres hängt aber nicht nur von der Qualität des Bieres ab, sondern auch von der Qualität des Behälters. Die klanglich besten Fünf-Liter-Dosen kommen eindeutig von zwei kleinen örtlichen Brauereien und werden (soweit mir bekannt) auch nur in der zugehörigen Kneipe verkauft.<br />
Wenn ich mal <strike>groß</strike> berühmt bin, hätte ich gerne einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Endorsement" target="_blank" rel="nofollow">Endorsement-Vertrag</a>&#8230; <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
<br />
Der Klang erinnert eher an eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rototom" target="_blank" rel="nofollow">Rototom</a> als an eine normale Hängetom &#8211; so ganz trifft es das aber auch nicht. Es ist eben eine Bierdose:<br />
<br />
<a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/drumkitsounds/bierdosen.mp3" target="_blank">bierdosen.mp3</a> (58 kB)</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>[5] Die Standtoms</h4>
<p>&nbsp;<br />
<a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/standtom.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2010/01/standtom.jpg" alt="" title="standtom" width="480" height="360" class="alignleft size-full wp-image-3269" /></a><br />
<br />
Kommen wir zum letzten Teil des eigentlichen Schlagzeugs: als Standtoms dienen Magnesiumsulfat-Fässer aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Valonne" target="_blank" rel="nofollow">Valonne</a>. Diese grünen Blechfässer sind klanglich äußerst vielseitig, weshalb ich hier auch drei Stück im Einsatz habe: eines richtig rum, eines mit dem Boden nach oben und eines mit Kronkorken gefüllt.<br />
Da ich eine meiner beiden Bassdrums händig spiele, bekam eine dieser Tonnen eine Fußmaschine spendiert und dient dann als Snare. Den fließenden Wechsel von Bassdrum (Fuß)/ Snare (Hand) zu Bassdrum (Hand)/ Snare (Fuß) bekomme ich aber ums Verrecken nicht hin <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Aber wozu gibt es Computer?<br />
<br />
<a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/drumkitsounds/mgso4_faesser.mp3" target="_blank">mgso4_faesser.mp3</a> (196 kB)<br />
<br />&nbsp;</p>
<h4>[6] Zusatzmaterial</h4>
<p>&nbsp;<br />
In der Anfangsphase suchte ich noch nach einigen brauchbaren Becken, die ich dann in den Stoßdämpfern fand (siehe oben). Die ganzen unbrauchbaren Versuche sind teilweise noch in meiner Schießbude integriert &#8211; wenn auch nicht als Becken. Klanglich bringt es auch nicht viel Neues, spieltechnisch ist es ganz praktisch, einige Klänge doppelt zu haben. Auf Klangbeispiele habe ich deshalb verzichtet.<br />
Auch von einem normalen Schlagzeug sind zwei Chinabecken aus meinem Equipment nicht mehr wegzudenken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>[7] Ende des ersten Teils</h4>
<p>&nbsp;<br />
Ich werde oft gefragt, ob es nicht einfacher wäre, ein richtiges Schlagzeug zu verwenden. Ich verbringe ja auch nicht gerade wenig Zeit damit, dieses Schlagzeug zu bauen, weiterzuentwickeln oder zu verbessern. Mit Sicherheit ist dies eine meiner ewigen Modelleisenbahnen und wird wohl nie fertig. Die wesentlichsten Änderungen in den letzten Monaten bestanden hauptsächlich in der Verbesserung der Ergonomie und den Befestigungsmethoden der einzelnen Bestandteile: diese sollen einerseits stabil sein, andererseits verändert eine Schraube auch wieder den Klang, bzw. ist eine Verschraubung im Falle der Bierdosen gar nicht möglich, ohne den Boden zu entfernen (was durch die Entfernung des Resonanz&#8221;fells&#8221; zu einer beträchtlichen Klangänderung führt) &#8211; ein perfektes Optimum habe ich bisher noch nicht bei allen Bestandteilen gefunden&#8230;<br />
<br />
Was dennoch <em>für</em> dieses Konstrukt spricht: es hat einen ganz eigenen Sound. Irgendwo ist es zwar ein Schlagzeug, irgendwo aber wieder nicht. Mit der Zeit wurde dieses Schlagzeug zu einem wesentlichen Bestandteil &#8220;meines&#8221; Sounds, den sonst keiner hat.<br />
Dazu kommt noch die Klangvielfalt, die deutlich über ein normales Schlagzeug hinausgeht: Melodiespiel ist zum Beispiel möglich &#8211; was auch schon zu einer Zweckentfremdung führte: die Bierdosen lassen sich mit entsprechender Nachbearbeitung (insbesondere Halleffekte) auch als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6hrenglocken" target="_blank" rel="nofollow">Tubullar Bells</a> verwenden.<br />
<br />
Ein Austausch gegen ein normales Schlagzeug kommt für mich derzeit überhaupt nicht in Frage &#8211; und ein zusätzliches Schlagzeug fällt aus Platzgründen weg.<br />
Ich werde mich also auch in Zukunft weiter durch die Musik scheppern <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
<br />
Der zweite Teil folgt bei Interesse die nächsten Tage oder Wochen, ich habe derzeit noch nicht einmal damit angefangen. Es würde in diesem Teil um die beweglichen Teile gehen, die ich seltener verwende. Da ist teilweise auch recht schweres Gerät dabei (Gußeisen usw.) sowie diverse Metallröhren, mit denen man auch recht vielseitig arbeiten kann.<br />
<br />
Auch wenn dieser Artikel deutliche Überlänge hat (er dürfte mit 1467 Worten der bisher längste Blogeintrag sein), hoffe ich, daß dieser Einblick hinter die Kulissen für Euch interessant war <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
<br />
An dieser Stelle sei noch <a href="http://cassybouffier.wordpress.com/" target="_blank" rel="nofollow">Cassy Bouffier</a> für ihre Hilfe beim Korrekturlesen gedankt <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
<br />
Den zweiten Teil gibt es <a href="http://www.broken-spirit.de/2010/01/19/aus-scheise-musik-machen-teil2/" target="_blank" rel="nofollow">hier</a>.<br /></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/aus-scheise-musik-machen-teil1-2/">7. Januar 2010</a>, Cassy writes: Natürlich muss es einen 2. Teil geben. Jetzt will ich aber auch die ganze Packung :mrgreen: Die mps muss ich mir leider nach meinem Urlaub anhören, da ich ziemlich in Zeitdruck bin. ;-) Werde aber nächste Woche noch mal reinschneien und dann die geballte Ladung Senf abgeben. :D
Die Hilfe kam von Herzen.

<em>broken-spirits: aye, aye, madam :mrgreen:
Laß Dir Zeit, es rennt ja nicht fort.... Schuhe kaufen ist so stressig? Oder doch eher versackt?</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/aus-scheise-musik-machen-teil1-2/">8. Januar 2010</a>, <a target="_blank" href='http://www.AbidiBlog.de' class='url'>Heike</a> writes: Die Keksdosensnare ist mein Favorit - sowohl optisch als auch von der Idee her :-) Sehr kreativ, das alles. Und vieles durchaus erkennbar ... Sag ich jetzt mal als eine, in deren Haus seit Weihnachten ein Anfängerschlagzeug steht.

<em>broken-spirits: die Keksdose macht auch mit am meisten Spaß beizuschaffen (nach dem Bier) :-) Hab schon eine neue vorrätig, da die auf dem Foto mittlerweile recht verbeult ist...

Ziel war natürlich schon, möglichst nahe an einen "richtigen" Schlagzeugsound heranzukommen - wenigstens bei den wichtigsten Teilen (Bassdrum, Snare und Hihat). Der Rest wird ja nebenher verwendet - und darf dann auch etwas anders klingen...

Btw.: 888. Kommentar, damit geht der virtuelle Schnaps heute an Dich :-)</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/aus-scheise-musik-machen-teil1-2/">8. Januar 2010</a>, <a target="_blank" href='http://www.AbidiBlog.de' class='url'>Heike</a> writes: Hurra, ein Cyberschnaps! Hicks :-)
Übrigens hab ich ganz vergessen zu erwähnen: Am Sonntag haben wir ein Benefiz-Chorkonzert. Interesse? Herzlich willkommen!
http://www.vocalis-sambach.de/04_auftritte.htm

<em>broken-spirits: hab gerade wegen der Zugpreise geschluckt... der Spaß wird wohl 3stellig?! kann ja aber nicht sein.... ich such noch, melde mich dann.</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/aus-scheise-musik-machen-teil1-2/">8. Januar 2010</a>, Axy writes: Das ist sowas von absolut kreativ und auch genial, da staun ich Bauklötze. Vor allem die Stoßdämpfer...!

Da ich nicht viel Ahnung davon hab, wie es sich eigentlich anhören sollte, sag ich nur, dass es sich gut anhört. Hätte ich die mp3s gehört ohne den Artikel zu kennen, ich hätte es nicht geahnt

Bin auch für nen zweiten Teil. Bin aber so verpeilt, dass ich nicht mehr weiß, ob ich gestern schon gewählt hab oder nicht (Donnerstag ist gelegentlich Cocktailtag)

<em>broken-spirits: :-)
Die Stoßdämpfer waren wirklich ein Glücksfall ;-)
Wählen kannst Du nur einmal (Cookiesperre) - insofern: ausprobieren. Ich würde aber mal sponatn sagen: nein. Wenn ich die paar Stimmen zähle... alles noch sehr überschaubar ;-)</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/aus-scheise-musik-machen-teil1-2/">9. Januar 2010</a>, Axy writes: Da ich Leute um mich rum habe, die sich mit PCs ein wenig auskennen, hab ich CCleaner. Also kann ich mir da auch nicht so ganz sicher sein...  Aber so lange es bei 100% "Ja" bleibt kann ich ja nicht viel verfälschen :-D

<em>broken-spirits: das ist auch wieder wahr.... ich vermute, da wird es auch bleiben - bei <strike>zwei</strike> Korrektur: vier Stimmen *fg*</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/aus-scheise-musik-machen-teil1-2/">13. Januar 2010</a>, Cassy writes: Das ist richtig interessant und informativ. Obwohl ich z. B. erst einmal nachlesen musste, was eine Hihat ist. :-) Als Jazz-Fan hatte ich die zwar schon gesehen, hätte mich aber einer gefragt, wäre die Antwort nur ein naives "Doppel-Becken" gewesen. Wieder was gelernt.
Auf jeden Fall könnte ich jetzt die Instrumente in deinen Musikstücken viel besser zuordnen. Mach' ich aber trotzdem nicht, da es den Musikgenuss erheblich stören würde.
Schließlich versuche ich während eines tollen Essens auch nicht, die einzelnen Gewürze herauszuschmecken. :mrgreen:

<em>broken-spirits. thx :-) Da habe ich tatsächlich einige Links zu den Instrumenten vergessen ... :oops: Bei den Percussions sollte ich das nicht vergessen, da da doch einige Exoten dabei sind.

Mit dne Gewürzen mache ich das auch immer so. Wenn es wichtig ist, kann man ja den Koch fragen :-)</em></li></ul><hr /><h2>Ähnliche Einträge:</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/technik-equipment/tom-tom/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Tom-Tom">// Tom-Tom</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/off-topic/schlagzeugbau-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Schlagzeugbau">// Schlagzeugbau</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/nachbarn/dollarzeichen-in-den-augen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Dollarzeichen in den Augen">// Dollarzeichen in den Augen</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/plodsinn/akkustische-selbstbefriedigung-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Akkustische Selbstbefriedigung">// Akkustische Selbstbefriedigung</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/technik-equipment/horrornachzahlung/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Horrornachzahlung">// Horrornachzahlung</a></li></ul><strong>Danke, daß Du meinen Feed abonniert hast :-)
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<h3>Info:</h3><br />
Autor: <a href="http://www.broken-spirit.de" >Broken Spirits</a><br/>
Geschrieben am 7. January 2010 um 10:29 Uhr.<br/>
CC: by-nc-nd-sa<br />
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		<title>// Gastmusikercasting</title>
		<link>http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/gastmusikercasting/</link>
		<comments>http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/gastmusikercasting/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 08:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Broken Spirits</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frequently Asked Questions]]></category>
		<category><![CDATA[Gastmusiker]]></category>
		<category><![CDATA[Broken Spirits]]></category>
		<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brokenspirits.wordpress.com/?p=2866</guid>
		<description><![CDATA[Heike fragte: Aber zum Thema Sängerinnen mit Recall-Erfahrung, aber ohne Talent: Was lässt du die denn so vorsingen? Gibt es da ein Standard-Stück, dass eine Sängerin deiner Meinung nach draufhaben sollte, wenn sie sich bei dir vorstellt? Und wenn ja, warum ausgerechnet dieses? Worauf achtest du? Was ist dir wichtig, was unwichtig, was ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><a href="http://www.abiditext.de/blog/" target="_blank">Heike</a> fragte:</p>
<blockquote><p><em>Aber zum Thema Sängerinnen mit Recall-Erfahrung, aber ohne Talent: Was lässt du die denn so vorsingen? Gibt es da ein Standard-Stück, dass eine Sängerin deiner Meinung nach draufhaben sollte, wenn sie sich bei dir vorstellt? Und wenn ja, warum ausgerechnet dieses? Worauf achtest du? Was ist dir wichtig, was unwichtig, was ist ein Kriterium, der zum sofortigen „Stopp!“ führt? Mal abgesehen von der Tontrefferquote …</em></p></blockquote>
<p>Nun, diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten und auch wenn ich hauptsächlich Sänger(innen) suche, so gilt diese Frage auch für alle anderen Gastmusiker.</p>
<p>Ich denke, das &#8220;Standardstück&#8221; schlechthin gibt es nicht. Eine Jazzsängerin zu finden, die einen Hardrocksong singen kann und dabei gleichzeitig klingt wie Janis Joplin wird wohl eher schwer bis unmöglich sein.</p>
<p>Im Endeffekt ist aber genau das das Problem (auch wenn selbst für mich dieses Beispiel an den Haaren herbeigezogen ist).</p>
<p>Wenn ich einen Song schreibe, für den ich einen Gesangspart brauche, habe ich im Allgemeinen wenigstens eine grobe Vorstellung, wie sich der fertige Song anhören soll.<br />
Und genau das sollte die Sängerin (bzw. der jeweilige Gastmusiker) auch umsetzen können. Mehr nicht.</p>
<p>Bis zu dem Zeitpunkt des &#8220;Castings&#8221; (ich hasse das Wort und es beschreibt das Auswahlverfahren nur sehr schlecht) hat niemand außer mir und vielleicht meine Nachbarn den Song gehört &#8211; das meiste existiert bestenfalls in meinem Kopf.<br />
Um jetzt eine Sängerin zu finden, möchte ich meist zwei Songs hören:<br />
1) einen bekannten Song, der möglichst nahe an meine Vorstellungen für &#8220;meine&#8221; Gesangslinie herankommt</p>
<p>und</p>
<p>2) einen Song, der der Sängerin gefällt (also einen, den sie gut kann).</p>
<p>Dadurch erhalte ich zwei für mich wichtige Informationen:<br />
1) kann sie meine Ideen umsetzen? (eigene Interpretationen mag ich auch, es muß also kein 1:1-Cover sein)</p>
<p>und</p>
<p>2) was gibt ihre Stimme her? Passt der Stimmumfang zu meinem Song? Betonungen? etc.<br />
Die meisten Sängerinnen werden hier wohl die für sie &#8220;interessanten&#8221; Stücke singen, mit denen sie ihr ganzes Können zeigen. In diesem Fall stelle ich meinen eigenen Musikgeschmack auch völig hintenan. Mir geht es bei diesem Song ausschließlich um den Gesang &#8211; also die Technik.</p>
<p>Diese Vorgehensweise wende ich an, wenn ich über Printmedien (Sperrmüll, Stadtmagazzine, etc.) eine Sängerin suche.</p>
<p>Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten (Internet, Lauschangriff auf Nachbarproberäume, Lauschangriff an meiner Proberaumtür usw.) und dabei fällt dann ein Punkt situationsabhängig weg &#8211; welcher das in der jeweiligen Situation ist, ist wohl klar <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hiermit sind &#8211; denke ich &#8211; die meisten Fragen von Heike bereits beantwortet. Bleiben noch die ungefragten Fragen.</p>
<p>Musikmachen ist ein kreativer Prozeß, und so müssen auch die Charaktere wenigstens für den Augenblick zusammenpassen. Hierzu habe ich einige Beispiele:</p>
<p>Dazu gehört m.E. auch das Vokabular. Es ist sehr schwierig, eine Gesangslinie zu &#8220;beschreiben&#8221; (ich bin &#8211; was den Gesang betrifft &#8211; zum Beispiel völlig unbedarft). Dies kann zu vielen Fehlversuchen führen, wenn ich eine &#8220;verzerrte&#8221; Stimme an einer bestimmten Stelle haben möchte. Dies ist eine Worterfindung von mir, mit dem die Sängerin damals nichts anfangen konnte. Sie kannte diese Technik als &#8220;anreißen&#8221;. Da erst mal auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, ist zeitintensiv. Dieser Punkt ist zwar kein Totschlagargument, aber wenn dieses intuitive Verständnis gegeben ist, macht es doch vieles einfacher.</p>
<p>Ein anderer wichtiger Punkt ist das Zusammenspiel der Kreativität: ich hatte mal einen Bassisten, der &#8211; was die Technik betrifft &#8211; die schwierigsten Sachen innerhalb kurzer Zeit spielen konnte. Wenn es aber darum ging, eine eigene Linie zu entwickeln war das (milde ausgedrückt) ein äußerst zäher Prozeß. In einem solchen Fall spielen meine eigenen konkreten Vorstellungen eine wichtige Rolle: wenn ich die Baßlinie schon am Keyboard eingespielt habe, und somit die Noten ausdrucken konnte, war der Mann perfekt.<br />
Wenn es darum ging, eine vage Vorstellung umzusetzen (&#8220;Spiel doch mal langgezogene Töne, die  das ganze etwas melancholischer machen&#8221;), dann endete das meistens mit Frust auf beiden Seiten. Das soll nicht heißen, daß dieser Bassist schlecht ist &#8211; im Gegenteil! In diesem Momnet haben wir nur unterschiedliche Vorstellungen von &#8220;langezogen&#8221; und /oder &#8220;Melancholie&#8221; &#8211; oder anders ausgedrück: wir sprechen nicht dieselbe Sprache.</p>
<p>Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die Zuverlässigkeit: diejenigen, die dieses Blog hier regelmäßig lesen, haben vielleicht mitbekommen, daß die Wände zwischen den Proberäumen quasi aus Pappe bestehen. Wenn die Nachbarband probt, kann ich hier nicht aufnehmen.<br />
Somit muß ich meine Aufnahmetermine mit den Kollegen nebenan absprechen. Das kann MAL schiefgehen, das ist kein Beinbruch. Wenn es aber zum Dauerzustand wird, daß meine Nachbarn einen Probetermin wegen mir umsonst verschieben, wird das eine ziemlich blöde Situation für mich.<br />
Der andere Punkt ist, daß viele Spuren aufeinander aufbauen. Ich plane also erst den Percussionisten ein und anschließend die Sängerin. Da wir alle berufstätig sind und/ oder  andere Bandprojekte haben, ergibt sich da schonmal ein sehr enger Zeitplan. Allle Termine unter einen Hut zu bringen ist nicht immer einfach. Wichtig ist für mich deshalb eine möglichst exakte Absprache. Die Termine der Gastmusiker greifen ineinander wie Zahnräder (je nach Aufnahmeort ggf. auch unter Berücksichtigung der Nachbarbands).<br />
Auch wenn mehrere Leute zusammenspielen sollen, sind Verspätungen äußerst unpraktisch: trauriger Rekord waren bisher sieben Stunden, in denen fünf Leute auf einen warten durften.<br />
Ich sage nichts bei einer halben Stunde Verspätung &#8211; im Stau stehen kann man immer. Aber auch Staus kann man an manchen Tagen quasi einplanen.</p>
<p>Dies alles sind Faktoren, die zusätzlich zu den Qualitäten als Musiker eine Rolle spielen.</p>
<p>Kommen wir zu dem absoluten &#8220;Stop-Kriterium&#8221;:</p>
<p>&#8220;Broken Spirits&#8221; ist MEIN Projekt. Dies war zu Beginn als Band geplant &#8211; mittlerweile ist es  nicht nur mein Soloprojekt sondern mit der Zeit auch meine virtuelle Identität geworden (und das nicht nur durch dieses Blog). Mit dieser Entwicklung bin ich selber nicht hundertprozentig glücklich, aber es hat sich nun mal so ergeben.<br />
Dies wirkt sich natürlich auch auf die Gastmusiker aus. Jeder Gastmusiker kennt dieses Blog und weiß auch, daß dieses Blog nur die Spitze des Eisberges ist. Dahinter steckt eine Menge mehr Arbeit, als hier nur einen Blogartikel zu schreiben oder die Playtaste zu drücken, wenn der jeweilige Musiker im Proberaum spielbereit ist. Aber letztendes wird mittlerweile mit jedem Song meine Meinung oder meine Sicht der Dinge wiedergegeben. Dies ist natürlich auch nicht immer kompatibel.</p>
<p>Diese Erfahrung ist nicht ganz einfach &#8211; ich durfte sie selber schon einigemale erleben: als Gastmusiker in anderen Bands. Es gibt ganz klare Anforderungen, diese können die eigenen Fähigkeiten übersteigen (guter Lerneffekt) und das Endergebnis &#8211; nun, man mag es oder nicht.</p>
<p>Meist ist (hoffentlich) ersteres der Fall.</p>
<p>Trotzdem: ich hatte meistens viel Spaß dabei, mich mit anderen Musikern auszutauschen. Wir haben viel gelacht, uns gefreut, wenn etwas so geklappt hat, wie es sollte und uns noch mehr gefreut, wenn etwas unerwartetes entstand. Und ich denke, daß ist das wichtigste: Spaß haben. Anders ergibt das keinen Sinn&#8230;<!--:--></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/gastmusikercasting/">1. Dezember 2009</a>, <a target="_blank" href='http://www.stuermische-gedanken.de' rel='external nofollow' class='url'>DeserTStorM</a> writes: Bekommen die Gastsänger eigentlich Kohle dafür? :-)

Oder läuft sowas alles auf kostenloser Basis?

<em>broken-spirits: Kohle fließt hier selten. Fahrtkosten übernehme ich meistens. Ansonsten wäscht eine Hand die andere ;-)
Ich trete ja hin und wieder als Tontechniker in Erscheinung oder msiche für andere Bands einen Song ab. So gleicht sich das aus - manchmal auch um sieben Ecken ;-)</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/gastmusikercasting/">1. Dezember 2009</a>, <a target="_blank" href='http://www.abiditext.de/blog/' class='url'>Heike</a> writes: Danke für die superausführliche Antwort! Sicher nicht einfach, da die passenden Leute zu finden. Ich drück dir die Daumen ...

<em>broken-spirits: nee, einfach ist das nicht. Allerdings werde ich in letzter Zeit auch häufiger angesprochen, ob ich Interesse habe, mit jemanden was zusammen zu machen. Insofern wird es langsam einfacher :-)</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/gastmusikercasting/">2. Dezember 2009</a>, cypher writes: Schöner Artikel.
Immer wieder interessant son kleiner Blick in das Geschehen bei nem Klangkeativen.

<em>broken-spirits: thx :-) Ob das bei allen so aussieht, kann ich aber icht sagen. Ich bin da manchmal auch etwas ... öhm... speziell :-P</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/gastmusikercasting/">2. Dezember 2009</a>, <a target="_blank" href='http://www.netzgefluester.net' rel='external nofollow' class='url'>Pssst!</a> writes: also ich kann sibermond ganz gut.... 8-)

<em>broken-spirits: notiert *fg*</em></li></ul><hr /><h2>Ähnliche Einträge:</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/gastmusikercasting-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Gastmusikercasting">// Gastmusikercasting</a></li></ul><strong>Danke, daß Du meinen Feed abonniert hast :-)
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Autor: <a href="http://www.broken-spirit.de" >Broken Spirits</a><br/>
Geschrieben am 1. December 2009 um 09:29 Uhr.<br/>
CC: by-nc-nd-sa<br />
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		<title>// Gastmusikercasting</title>
		<link>http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/gastmusikercasting-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 08:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Broken Spirits</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frequently Asked Questions]]></category>
		<category><![CDATA[Gastmusiker]]></category>
		<category><![CDATA[Broken Spirits]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brokenspirits.wordpress.com/?p=2866</guid>
		<description><![CDATA[Heike fragte: Aber zum Thema Sängerinnen mit Recall-Erfahrung, aber ohne Talent: Was lässt du die denn so vorsingen? Gibt es da ein Standard-Stück, dass eine Sängerin deiner Meinung nach draufhaben sollte, wenn sie sich bei dir vorstellt? Und wenn ja, warum ausgerechnet dieses? Worauf achtest du? Was ist dir wichtig, was unwichtig, was ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><a href="http://www.abidiblog.de" target="_blank">Heike</a> fragte:</p>
<blockquote><p><em>Aber zum Thema Sängerinnen mit Recall-Erfahrung, aber ohne Talent: Was lässt du die denn so vorsingen? Gibt es da ein Standard-Stück, dass eine Sängerin deiner Meinung nach draufhaben sollte, wenn sie sich bei dir vorstellt? Und wenn ja, warum ausgerechnet dieses? Worauf achtest du? Was ist dir wichtig, was unwichtig, was ist ein Kriterium, der zum sofortigen „Stopp!“ führt? Mal abgesehen von der Tontrefferquote …</em></p></blockquote>
<p>Nun, diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten und auch wenn ich hauptsächlich Sänger(innen) suche, so gilt diese Frage auch für alle anderen Gastmusiker.</p>
<p>Ich denke, das &#8220;Standardstück&#8221; schlechthin gibt es nicht. Eine Jazzsängerin zu finden, die einen Hardrocksong singen kann und dabei gleichzeitig klingt wie Janis Joplin wird wohl eher schwer bis unmöglich sein.</p>
<p>Im Endeffekt ist aber genau das das Problem (auch wenn selbst für mich dieses Beispiel an den Haaren herbeigezogen ist).</p>
<p>Wenn ich einen Song schreibe, für den ich einen Gesangspart brauche, habe ich im Allgemeinen wenigstens eine grobe Vorstellung, wie sich der fertige Song anhören soll.<br />
Und genau das sollte die Sängerin (bzw. der jeweilige Gastmusiker) auch umsetzen können. Mehr nicht.</p>
<p>Bis zu dem Zeitpunkt des &#8220;Castings&#8221; (ich hasse das Wort und es beschreibt das Auswahlverfahren nur sehr schlecht) hat niemand außer mir und vielleicht meine Nachbarn den Song gehört &#8211; das meiste existiert bestenfalls in meinem Kopf.<br />
Um jetzt eine Sängerin zu finden, möchte ich meist zwei Songs hören:<br />
1) einen bekannten Song, der möglichst nahe an meine Vorstellungen für &#8220;meine&#8221; Gesangslinie herankommt</p>
<p>und</p>
<p>2) einen Song, der der Sängerin gefällt (also einen, den sie gut kann).</p>
<p>Dadurch erhalte ich zwei für mich wichtige Informationen:<br />
1) kann sie meine Ideen umsetzen? (eigene Interpretationen mag ich auch, es muß also kein 1:1-Cover sein)</p>
<p>und</p>
<p>2) was gibt ihre Stimme her? Passt der Stimmumfang zu meinem Song? Betonungen? etc.<br />
Die meisten Sängerinnen werden hier wohl die für sie &#8220;interessanten&#8221; Stücke singen, mit denen sie ihr ganzes Können zeigen. In diesem Fall stelle ich meinen eigenen Musikgeschmack auch völig hintenan. Mir geht es bei diesem Song ausschließlich um den Gesang &#8211; also die Technik.</p>
<p>Diese Vorgehensweise wende ich an, wenn ich über Printmedien (Sperrmüll, Stadtmagazzine, etc.) eine Sängerin suche.</p>
<p>Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten (Internet, Lauschangriff auf Nachbarproberäume, Lauschangriff an meiner Proberaumtür usw.) und dabei fällt dann ein Punkt situationsabhängig weg &#8211; welcher das in der jeweiligen Situation ist, ist wohl klar <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hiermit sind &#8211; denke ich &#8211; die meisten Fragen von Heike bereits beantwortet. Bleiben noch die ungefragten Fragen.</p>
<p>Musikmachen ist ein kreativer Prozeß, und so müssen auch die Charaktere wenigstens für den Augenblick zusammenpassen. Hierzu habe ich einige Beispiele:</p>
<p>Dazu gehört m.E. auch das Vokabular. Es ist sehr schwierig, eine Gesangslinie zu &#8220;beschreiben&#8221; (ich bin &#8211; was den Gesang betrifft &#8211; zum Beispiel völlig unbedarft). Dies kann zu vielen Fehlversuchen führen, wenn ich eine &#8220;verzerrte&#8221; Stimme an einer bestimmten Stelle haben möchte. Dies ist eine Worterfindung von mir, mit dem die Sängerin damals nichts anfangen konnte. Sie kannte diese Technik als &#8220;anreißen&#8221;. Da erst mal auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, ist zeitintensiv. Dieser Punkt ist zwar kein Totschlagargument, aber wenn dieses intuitive Verständnis gegeben ist, macht es doch vieles einfacher.</p>
<p>Ein anderer wichtiger Punkt ist das Zusammenspiel der Kreativität: ich hatte mal einen Bassisten, der &#8211; was die Technik betrifft &#8211; die schwierigsten Sachen innerhalb kurzer Zeit spielen konnte. Wenn es aber darum ging, eine eigene Linie zu entwickeln war das (milde ausgedrückt) ein äußerst zäher Prozeß. In einem solchen Fall spielen meine eigenen konkreten Vorstellungen eine wichtige Rolle: wenn ich die Baßlinie schon am Keyboard eingespielt habe, und somit die Noten ausdrucken konnte, war der Mann perfekt.<br />
Wenn es darum ging, eine vage Vorstellung umzusetzen (&#8220;Spiel doch mal langgezogene Töne, die  das ganze etwas melancholischer machen&#8221;), dann endete das meistens mit Frust auf beiden Seiten. Das soll nicht heißen, daß dieser Bassist schlecht ist &#8211; im Gegenteil! In diesem Momnet haben wir nur unterschiedliche Vorstellungen von &#8220;langezogen&#8221; und /oder &#8220;Melancholie&#8221; &#8211; oder anders ausgedrück: wir sprechen nicht dieselbe Sprache.</p>
<p>Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die Zuverlässigkeit: diejenigen, die dieses Blog hier regelmäßig lesen, haben vielleicht mitbekommen, daß die Wände zwischen den Proberäumen quasi aus Pappe bestehen. Wenn die Nachbarband probt, kann ich hier nicht aufnehmen.<br />
Somit muß ich meine Aufnahmetermine mit den Kollegen nebenan absprechen. Das kann MAL schiefgehen, das ist kein Beinbruch. Wenn es aber zum Dauerzustand wird, daß meine Nachbarn einen Probetermin wegen mir umsonst verschieben, wird das eine ziemlich blöde Situation für mich.<br />
Der andere Punkt ist, daß viele Spuren aufeinander aufbauen. Ich plane also erst den Percussionisten ein und anschließend die Sängerin. Da wir alle berufstätig sind und/ oder  andere Bandprojekte haben, ergibt sich da schonmal ein sehr enger Zeitplan. Allle Termine unter einen Hut zu bringen ist nicht immer einfach. Wichtig ist für mich deshalb eine möglichst exakte Absprache. Die Termine der Gastmusiker greifen ineinander wie Zahnräder (je nach Aufnahmeort ggf. auch unter Berücksichtigung der Nachbarbands).<br />
Auch wenn mehrere Leute zusammenspielen sollen, sind Verspätungen äußerst unpraktisch: trauriger Rekord waren bisher sieben Stunden, in denen fünf Leute auf einen warten durften.<br />
Ich sage nichts bei einer halben Stunde Verspätung &#8211; im Stau stehen kann man immer. Aber auch Staus kann man an manchen Tagen quasi einplanen.</p>
<p>Dies alles sind Faktoren, die zusätzlich zu den Qualitäten als Musiker eine Rolle spielen.</p>
<p>Kommen wir zu dem absoluten &#8220;Stop-Kriterium&#8221;:</p>
<p>&#8220;Broken Spirits&#8221; ist MEIN Projekt. Dies war zu Beginn als Band geplant &#8211; mittlerweile ist es  nicht nur mein Soloprojekt sondern mit der Zeit auch meine virtuelle Identität geworden (und das nicht nur durch dieses Blog). Mit dieser Entwicklung bin ich selber nicht hundertprozentig glücklich, aber es hat sich nun mal so ergeben.<br />
Dies wirkt sich natürlich auch auf die Gastmusiker aus. Jeder Gastmusiker kennt dieses Blog und weiß auch, daß dieses Blog nur die Spitze des Eisberges ist. Dahinter steckt eine Menge mehr Arbeit, als hier nur einen Blogartikel zu schreiben oder die Playtaste zu drücken, wenn der jeweilige Musiker im Proberaum spielbereit ist. Aber letztendes wird mittlerweile mit jedem Song meine Meinung oder meine Sicht der Dinge wiedergegeben. Dies ist natürlich auch nicht immer kompatibel.</p>
<p>Diese Erfahrung ist nicht ganz einfach &#8211; ich durfte sie selber schon einigemale erleben: als Gastmusiker in anderen Bands. Es gibt ganz klare Anforderungen, diese können die eigenen Fähigkeiten übersteigen (guter Lerneffekt) und das Endergebnis &#8211; nun, man mag es oder nicht.</p>
<p>Meist ist (hoffentlich) ersteres der Fall.</p>
<p>Trotzdem: ich hatte meistens viel Spaß dabei, mich mit anderen Musikern auszutauschen. Wir haben viel gelacht, uns gefreut, wenn etwas so geklappt hat, wie es sollte und uns noch mehr gefreut, wenn etwas unerwartetes entstand. Und ich denke, daß ist das wichtigste: Spaß haben. Anders ergibt das keinen Sinn&#8230;<!--:--></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/gastmusikercasting-2/">1. Dezember 2009</a>, <a target="_blank" href='http://www.stuermische-gedanken.de' rel='external nofollow' class='url'>DeserTStorM</a> writes: Bekommen die Gastsänger eigentlich Kohle dafür? :-)

Oder läuft sowas alles auf kostenloser Basis?

<em>broken-spirits: Kohle fließt hier selten. Fahrtkosten übernehme ich meistens. Ansonsten wäscht eine Hand die andere ;-)
Ich trete ja hin und wieder als Tontechniker in Erscheinung oder msiche für andere Bands einen Song ab. So gleicht sich das aus - manchmal auch um sieben Ecken ;-)</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/gastmusikercasting-2/">1. Dezember 2009</a>, <a target="_blank" href='http://www.AbidiBlog.de' class='url'>Heike</a> writes: Danke für die superausführliche Antwort! Sicher nicht einfach, da die passenden Leute zu finden. Ich drück dir die Daumen ...

<em>broken-spirits: nee, einfach ist das nicht. Allerdings werde ich in letzter Zeit auch häufiger angesprochen, ob ich Interesse habe, mit jemanden was zusammen zu machen. Insofern wird es langsam einfacher :-)</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/gastmusikercasting-2/">2. Dezember 2009</a>, cypher writes: Schöner Artikel.
Immer wieder interessant son kleiner Blick in das Geschehen bei nem Klangkeativen.

<em>broken-spirits: thx :-) Ob das bei allen so aussieht, kann ich aber icht sagen. Ich bin da manchmal auch etwas ... öhm... speziell :-P</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/gastmusikercasting-2/">2. Dezember 2009</a>, <a target="_blank" href='http://www.netzgefluester.net' rel='external nofollow' class='url'>Pssst!</a> writes: also ich kann sibermond ganz gut.... 8-)

<em>broken-spirits: notiert *fg*</em></li></ul><hr /><h2>Ähnliche Einträge:</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/gastmusikercasting/" rel="bookmark" title="Permanent Link: <!--:de-->// Gastmusikercasting<!--:-->"><!--:de-->// Gastmusikercasting<!--:--></a></li></ul><strong>Danke, daß Du meinen Feed abonniert hast :-)
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Autor: <a href="http://www.broken-spirit.de" >Broken Spirits</a><br/>
Geschrieben am 1. December 2009 um 09:29 Uhr.<br/>
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		<title>// Songwriting</title>
		<link>http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/songwriting-2/</link>
		<comments>http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/songwriting-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 13:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Broken Spirits</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frequently Asked Questions]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brokenspirits.wordpress.com/?p=2700</guid>
		<description><![CDATA[Blogleserin Axy fragte in einem ihrer letzten Kommentare zum Thema Songwriting: Sag mal… wie sieht so ein Entwurf von dir eigentlich aus? Also notierst du da die Noten und schreibst Text drunter oder wie läuft das? Nun, viele Wege führen nach Rom und so kann das sehr unterschiedlich aussehen: Die Trial and Error Methode Häufig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blogleserin Axy fragte in einem ihrer letzten Kommentare zum Thema Songwriting:<br />
</p>
<blockquote><p><em>Sag mal… wie sieht so ein Entwurf von dir eigentlich aus? Also notierst du da die Noten und schreibst Text drunter oder wie läuft das?</em></p></blockquote>
<p>
Nun, viele Wege führen nach Rom und so kann das sehr unterschiedlich aussehen:<br />
</p>
<h2>Die Trial and Error Methode</h2>
<p>
Häufig schreibe ich im Proberaum und  entwickle eine Melodie an einem Instrument meiner Wahl &#8211; meist ist das Gitarre oder Keyboard, aber auch das &#8220;Schlagzeug&#8221; wird manchmal hierfür eingesetzt: die ganzen Fässer, Bierdosen und Metallrohre sind ja <a href="http://www.musikzeit.de/instrumente/selbst.php" target="_blank">Idiophone</a> und somit ist auch auf diesem selbstgebastelten Schlagzeug ein (einfaches) Melodiespiel möglich.<br />
<br />
Meist habe ich dann recht bald eine grobe Vorstellung von dem neuen Song, oft geht es aber auch nach dem &#8220;Trial-and-Error-Prinzip&#8221; weiter.<br />
Diese Ideen werden aufgenommen und am Computer zusammengebastelt. Manche Stellen sind gelungen, an anderen Stellen ist ein Verspieler drin oder einfach unpassend; diese Stellen werden neu eingespielt und ersetzen dann die fehlerhafte Stelle in der ersten Spur.<br />
</p>
<h2>Kopflastig: die Entstehung eines Songs im Kopf</h2>
<p>
Die zweite &#8211; ebenfalls gerne verwendete Variante &#8211; ist die &#8220;kopfigere&#8221;: große Teile des neuen Songs entstehen auf dem Papier. Das hat den Vorteil, daß ich den Proberaum quasi &#8220;mitnehemen&#8221; kann: mehr als ein Stift und ein Papier brauche ich nicht, und so kann es sein, daß man mich im Bus, im Wald oder in einer Kneipe Songs schreiben sieht. In Kneipen ziehe ich mich dafür auch mal gerne mal aufs Klo zurück, da werde ich nicht <strike>angequatscht</strike> gestört.<br />
<br />
Ich bin allerdings noch nicht so fit, daß auf diese Art spielfertige Songs entstehen: eigentlich immer ist noch einiges an Nachbesserungen während der Aufnahme nötig. Aber um ein grobes Grundkonzept zu entwickeln, taugt diese Variante allemal.<br />
<br />
So sieht das dann aus:<br />
<br />
Dieses Fragment war für &#8220;Arabien Piece&#8221; auf dem Album &#8220;The Silence between Us&#8221; (2001); ganz normal in einem Notenblock geschrieben, wahrscheinlich zuhause oder im Proberaum:<br />
<br />
<a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/11/notenblatt.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/11/notenblatt.jpg" alt="notenblatt" title="notenblatt" width="480" height="640" class="alignleft size-full wp-image-2704" /></a><br />
<br />
Die Kneipenvariante: Den Text a.D. 2002 am Tresen begonnen, von ein paar angetrunkenen Frauen gestört worden, die Melodie dann auf dem Klo geschrieben <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Daraus wurde 6 Jahre später &#8220;One Reason&#8221; aus dem Album &#8220;Art : The Facts&#8221; (2008).<br />
<br />
<a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/11/one-reason.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/11/one-reason.jpg" alt="one reason" title="one reason" width="480" height="640" class="alignleft size-full wp-image-2705" /></a></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/songwriting-2/">14. November 2009</a>, <a target="_blank" href='http://wortman.wordpress.com' rel='external nofollow' class='url'>Wortman</a> writes: Ich lese da immer "Alben"... Du hast ganze Alben raus gebracht Broken? Als normale Verkaufsalben oder abseits der Gema?

<em>broken-spirits: ich habe keinen Plattenvertrag, also abseits der GEMA und nicht im Laden erhältlich ;-)
Wenn ich genug Songs zusammenhabe (ca. 10-15), packe ich die auf eine CD, bastel (oder lasse basteln) ein Plattencover dazu.
Eine Übersicht findest Du <a href="http://www.broken-spirits.com/mp3.html" target="_blank" rel="nofollow">hier</a>.</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/songwriting-2/">14. November 2009</a>, Die Prinzessin! writes: Wow, geniale Einblicke und toll beschrieben!

<em>broken-spirits: thx :-)</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/songwriting-2/">14. November 2009</a>, <a target="_blank" href='http://wortman.wordpress.com' rel='external nofollow' class='url'>Wortman</a> writes: Zuerst abseits der Gema. Ist immer besser. Habe ich damals auch gemacht - als Produzent. Allerdings überwarf sich die Gruppe nach kurzer Zeit und das ganze Projekt ging dann letztendlich baden.

Als "Newcomer" kann man seine Sachen besser verbreiten, wenn man nicht an den Richtlinien der Gema klebt. Sollte mal etwas Erfolg haben, dann kommt die Gemameldung. ;)

<em>broken-spirits: die GEMA könnte ich mir auch gar nicht leisten: für jeden Domain (also <a href="http://broken-spirits.com" target="_blank" rel="nofollow">broken-spirits.com</a>, <a href="http://broken-spirits.de" target="_blank" rel="nofollow">broken-spirits.de</a> dieses Blog, <a href="http://www.myspace.com/broken_spirits" target="_blank" rel="nofollow">MySpace</a> usw. dürfte ich erst mal 74 € / Jahr abdrücken (sofern GEMApflichtige Musik überhaupt zugelassen ist, diese Accounts könnte ich dann dicht machen).
Du kannst dir ja selber ausrechnen, was bei der Aufzählung oben zusammenkommt. Was ich davon wiederkriege, wenn die GEMA am Jahresende ihre Ausschüttung auszahlt, kannste an den Händen von Mickey Maus abzählen (in Cent ausgedrückt).
Für mich ist die GEMA mal völlig uninteressant und genau wie die MI hat dieser Verein die technische Entwicklung erfolgreich verschlafen.
Von Geld verdienen mit der Musik kann man echt nur träumen. Da fahre ich wohl zig mal besser, wenn ich hier auf dem Blog irgendwann einen PayPal-Button draufklebe oder ein Spendenkonto einrichte. Von einem freiwillig gezahlten Euro bleibt da mehr für mich übrig, als wen  ich mich von Plattenfirma </em><em>und</em> GEMA bezahlen lasse... ;-)</li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/songwriting-2/">14. November 2009</a>, <a target="_blank" href='http://www.AbidiBlog.de' class='url'>Heike</a> writes: Warum nicht auf Klopapiert komponieren? John Lennon soll auch auf Servietten getextet haben ...

<em>broken-spirits: Servietten habe ich auch noch irgendwo rumfliegen. Genauso wie eine Bäckertüte, die Ränder der Tageszeitung, usw. usf. ... Hauptsache, man kann drauf schreiben ;-) </em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/songwriting-2/">15. November 2009</a>, Axy writes: Das Klopapier hab ich hier auch, nur bei mir steht nichts drauf :-D Bei dem Material sollte man aber lieber nicht in den Regen kommen, sonst ist die Komposition futsch...

Sieht auch echt komplex aus - dass das wirklich alles im Kopf geht finde ich krass. Wann hast du mit der Musik angefangen, wie gelernt?

P.s.: Danke für die Aufklärung :-)

<em>broken-spirits: gern geschehen :-)
So komplex ist das gar nicht, man hat ja schließlich nur acht Töne zur Auswahl und da passt auch nicht jeder zu jedem.
Im Endeffekt ist das nix weiter als das, was Du irgendwann mal in der Schule gelernt hast - oder haben solltest; ich fand Musikuntericht damals ziemlich doof ;-)
Dieses Wissem war dann vor 11 Jahren, als ich anfing, auch recht lückenhaft. Ich konnte also ziemlich viele Bücher wälzen ;-)
</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/songwriting-2/">15. November 2009</a>, <a target="_blank" href='http://wortman.wordpress.com' rel='external nofollow' class='url'>Wortman</a> writes: Warum PayPal-Button zur Spende?
Wenn du die Musik komponierst, bastelst du Maxi-CDs mit 3-4 Stücken und verkaufst sie regulär über den Button ;)

<em>broken-spirits: das ist alles auch ne rechtliche Frage, wo ich sehr unsicher bin. Ein regulärer "Verkauf" ist da wohl was ganz anderes als dieses Spendensystem. Nunja, ich weiß noch nicht, wie (und ob) ich das durchführe. "Vie Noir" läuft jedenfalls noch wie gehabt - kostenlos einige Tage zum Download und danach auf der Hauptseite einige Songs zur Auswahl dauerhaft zum DL.</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/songwriting-2/">15. November 2009</a>, <a target="_blank" href='http://wortman.wordpress.com' rel='external nofollow' class='url'>Wortman</a> writes: Ok, der Trick mit der Spende funktioniert natürlich immer ;)

<em>broken-spirits: eben :-P
Nunja, derzeit ist das eh Zukunftsmusik. Aber auch über die Spende sollte ich mich in einer ruhigen Minute noch belesen.... </em></li></ul><hr /><h2>Ähnliche Einträge:</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/technik-equipment/kreatives-chaos-sauklaue-papier-und-stift-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Kreatives Chaos, Sauklaue, Papier und Stift">// Kreatives Chaos, Sauklaue, Papier und Stift</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/gerade-gehort/pandorasbox-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Pandorasbox">// Pandorasbox</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/cds/2009-vie-noir/snapshots-3/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Snapshots">// Snapshots</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/in-eigener-sache/von-der-ersten-idee-zum-fertigen-song-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Von der ersten Idee zum fertigen Song">// Von der ersten Idee zum fertigen Song</a></li></ul><strong>Danke, daß Du meinen Feed abonniert hast :-)
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Autor: <a href="http://www.broken-spirit.de" >Broken Spirits</a><br/>
Geschrieben am 14. November 2009 um 14:33 Uhr.<br/>
CC: by-nc-nd-sa<br />
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		</item>
		<item>
		<title>// Hörbeispiele verschiedener Plektren</title>
		<link>http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/horbeispiele-verschiedener-plektren-2/</link>
		<comments>http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/horbeispiele-verschiedener-plektren-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Sep 2009 01:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Broken Spirits</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frequently Asked Questions]]></category>
		<category><![CDATA[Technik & Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Musikinstrumente: Gitarre]]></category>
		<category><![CDATA[Plektrum]]></category>
		<category><![CDATA[Technik und Equipment]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://brokenspirits.wordpress.com/?p=1884</guid>
		<description><![CDATA[Das Plektrum ist ein oft unterschätztes Utensiel der Gitarristen. Dabei kann es einen entscheidenden Einfluß auf den Klang der Gitarre haben.
Nicht nur das Material sondern auch die Form oder Stärke des Plektrums haben Einfluß auf den Klang.

Hörbeispiele verschiedener Plektren aus unterschiedlichen Materialien: Metall, Plastik, Filz, Stein (Achat) und als Bonus ein Kartoffelchip.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Axys &#8220;Rehaugenhundeblick&#8221; hat gewirkt &#8211; wobei das in diesem Fall einfach war: den Gedanken zu diesem Blogeintrag hatte ich schon, bevor die Frage in <a href="http://www.broken-spirit.de/2009/09/03/abc-projekt-kw-36-p-wie/">diesem Eintrag</a> von Axy gestellt wurde. Mittlerweile kennt man ja seine Pappenheimer <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Axy fragte:</p>
<blockquote><p><em><br />
Ich hätte echt nicht gedacht, dass es da so riesen Unterschiede [bei den Plektren] gibt… Kriegen wir das mal zu hören, ob sich das arg unterschiedlich anhört? *Rehaugenhundeblick aufsetz*</em></p></blockquote>
<p>Je mehr ich darüber nachdachte, umso ausführlicher hätte das hier werden können. Letztenendes habe ich mich dazu entschieden, nur einige ausgewählte Beispiele zu verwenden:</p>
<p><a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/plektern_uebersicht.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/plektern_uebersicht.jpg" alt="plektern_uebersicht" title="plektern_uebersicht" width="480" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-1888" /></a></p>
<p>(Klick vergr&ouml;ßert, der Bierdeckel dient als Größenvergleich <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  )</p>
<h2>Form und Material eines Plektrums: </h2>
<p>Plektren (engl. Pick) können aus unterschiedlichen Materialien gefertigt sein. Der gängigste Werkstoff ist Polyamid (auch als Nylon bekannt) &#8211; gefolgt von Metall (Titan, Aluminium, Messing oder Stahl). Darüberhinaus gibt es auch noch etwas &#8220;exotischere&#8221; Materialien wie Filz, Glas, Knochen, Holz oder Stein.  Für letzteren verwendet man einen Halbedelstein, Achat ist recht gebräuchlich.</p>
<p>Einen weiteren wichtigen Einfluß hat die Form: auch hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt und nicht wenige Gitarristen bearbeiten erst mal ein neues <a href="http://www.broken-spirit.de/?s=Plektrum" title="Bloginterne Suche: Alle Beiträge zum Thema Plektrum">Plektrum</a>. Häufig werden die Teile an der Spitze zurechtgefeilt. Von Mick Box (Uriah Heep) bekam ich nach einem Konzert dieses Plektrum und man kann erkennen, daß dies mit einer Feile &#8220;geschärft&#8221; wurde:</p>
<p><a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/plektrum_profi.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/plektrum_profi.jpg" alt="Zurechtgefeiltes Plektrum" title="plektrum_profi" width="480" height="360" class="aligncenter size-full wp-image-1893" /></a></p>
<h3>Weitere beliebte Tricks, um den Klang eines Plektrums zu verändern:</h3>
<ul>
<li>das Plektrum über einen rauhen Teppichboden ziehen (Ehefrau und / oder Freundin hat evtl. was dagegen)</li>
<li>mit einem Feuerzeug an<u>schmelzen</u> (Vorsicht!!! Die Dinger brennen wie Zunder!)
</li>
</ul>
<p>Genauso kann es aber auch werkseitig grundlegende Unterschiede in der Form geben: zum Beispiel die Sharkform, die aussieht, wie eine gezahnte Haifischflosse (sowas habe ich nicht, deswegen leider auch kein Foto).</p>
<h2>Die Stärke (Dicke) eines Plektrums</h2>
<p>Mindestens ebenso wichtig ist die Stärke. Es gibt 0.60 mm, 0.73 mm, 0.88 mm, 1.00 mm, 1.14 mm, 1.38 mm, 2.00 mm oder 3.00 mm dicke Plektren.</p>
<p>Andere Bezeichnungen sind :</p>
<ul>
<li>Extra Light (besonders dünn)</li>
<li>Light Medium (mittlere dünne Stärke)</li>
<li>Medium Heavy (mittlere Stärke)</li>
<li>Extra Heavy (besonders dick)</li>
</ul>
<p>Für Anfänger sind eher dünne Plektren geeignet, da beim Anschlag weniger Kraft benötigt wird. Der Sound ist recht weich und eher für Rhythmusgitarre geeignet als für ein dynamisches Solo. Die Größe des Plektrums hat einen größeren Einfluß auf den Sound als dies bei harten Picks der Fall ist.</p>
<p>Ich belasse es jetzt bei dieser Kurzinfo, hier könnte man noch ewig viel schreiben. Dies haben aber schon andere getan: <a href="http://www.musiker-board.de/vb/faq-workshop/185561-zubeh-r-plektron-plektren-formen-st-rken-materialien-zubeh-r.html" title="Musikerboard | Plektren" target="_blank">Musikerboard</a>, <a href="http://www.saitenweise.de/plektren/plektren.html" title="Saitenweise  | Plektren" target="_blank">Saitenweise</a> <a href="http://www.google.de/webhp?hl=de#hl=de&amp;q=Plektrum+%2BFormen+%2BMaterialien+%2BSt%C3%A4rke&amp;meta=&amp;fp=43439920ce418be6" target="_blank">u.a.</a></p>
<h2>Hörbeispiele verschiedener Plektren</h2>
<p>Verwendet habe ich eine Strat von Vigier mit Humbucker-Tonabnehmer. Ausgewählt habe ich die Stegposition.<br />
Für alle Beispiele habe ich einen ganz normalen A-Moll-Akkord gespielt: um meine Anschlagtechnik nicht zu verändern, habe ich ein sehr einfaches Riff bestehend aus zwei gedämpften Achteln und einer ausklingenden Viertel ohne Metronom gespielt. Ich denke, dieses Riff gibt eine Alltagssituation wider.<br />
Die Gitarre wurde direkt ans Mischpult angeschlossen (also ohne Effekte, Verzerrung und andere Spielereien). Auf jegliche Nachbearbeitung (wie Rauschunterdrückung) habe ich verzichtet, da diese durch Unterdrückung von ausgewählten Frequenzen den Klangeindruck verändert hätte.<br />
Die nachfolgenden Aufnahmen sind also der &#8220;Rohsound&#8221;.</p>
<table width="480px" border="1" cellspacing="0" cellpadding="3">
<tr>
<td width="25%">
<p align="center">Plektrum</p>
</td>
<td width="50%">
<p align="center">Beschreibung</p>
</td>
<td width="25%">
<p align="center">Klangbeispiel</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="25%"><a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/weiches_plastikplektrum.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/weiches_plastikplektrum.jpg" alt="weiches Polyamid-Plektrum" title="weiches_plastikplektrum" width="120" height="120" class="aligncenter size-full wp-image-1922" /></a></td>
<td width="50%">Weiches Plastikplektrum, dreieckige Form, für das Foto gebogen, um die Elastizität zu zeigen <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </td>
<td width="25%">
<p align="center"><a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/050909/plektren/1.mp3" target="_blank">MP3</a></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="25%"><a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/filzplektrum.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/filzplektrum.jpg" alt="filzplektrum" title="Plektrum aus Filz" width="120" height="120" class="aligncenter size-full wp-image-1926" /></a></td>
<td width="50%">Ein Plektrum aus Filz, abgerundete Spitze</td>
<td width="25%">
<p align="center"><a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/050909/plektren/2.mp3" target="_blank">MP3</a></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="25%"><a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/zwolfsaiterimitat.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/zwolfsaiterimitat.jpg" alt="Plektrum, das den Sound einer Zwölfsaiter imitieren soll" title="zwölfsaiterimitat" width="120" height="120" class="aligncenter size-full wp-image-1930" /></a></td>
<td width="50%">Ein spezielles Plektrum, mit dem man den Klang einer Zwölfsaitigen Gitarre imitieren können soll: Für Klangbeispiel1 wurde dieses Plektrum verwendet, Klangbeispiel2 ist eine Zwölfsaiter</td>
<td width="25%">
<p align="center"><a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/050909/plektren/3.mp3" target="_blank">MP3 (1)</a>; <a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/050909/plektren/3a.mp3" target="_blank">MP3 (2)</a> </p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="25%">
<p align="center"><font size="30">?</font></p>
</td>
<td width="50%">Steinplektrum aus Achat, welches ich leider verbummelt habe. Die Teile haben im Allgemeinen den Nachteil, daß sie leicht verschwinden. Hierfür bekam ich von einem NETTEN Bandkollegen auch einen Spitznamen: Broken &#8220;Wo-ist-mein-Plektrum&#8221; Spirits <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </td>
<td width="25%">
<p align="center">derzeit leider nicht möglich</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="25%"><a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/dunnes_metallplektrum.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/dunnes_metallplektrum.jpg" alt="dünnes Metall-Plektrum" title="dünnes_metallplektrum" width="120" height="120" class="aligncenter size-full wp-image-1938" /></a></td>
<td width="50%">Dünnes Metallplektrum mit spitzer Spitze. Man braucht schon etwas mehr Kraft, um dies zu verbiegen. (vgl. erstes Beispiel)</td>
<td width="25%">
<p align="center"><a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/050909/plektren/4.mp3" target="_blank">MP3</a></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="25%"><a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/kartoffelchip-als-plektrum-zweckentfremdet.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/kartoffelchip-als-plektrum-zweckentfremdet.jpg" alt="kartoffelchip als Plektrum zweckentfremdet" title="kartoffelchip als Plektrum zweckentfremdet" width="120" height="120" class="aligncenter size-full wp-image-1960" /></a></td>
<td width="50%">Kartoffelchip: das Plektrum zum Aufessen. Wenn man nicht zu fest anschlägt, geht das sogar recht (lange) gut. Während dem Schreiben an diesem Artikel entdeckt <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </td>
<td width="25%">
<p align="center"><a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/050909/plektren/5.mp3" target="_blank">MP3</a></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="25%"><a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/meinplektrum.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/meinplektrum.jpg" alt="MEIN Plektrum" title="meinplektrum" width="120" height="120" class="aligncenter size-full wp-image-1963" /></a></td>
<td width="50%">Mein persönlicher Favorit: die zurechtgefeilte Ten-Pence-Münze</td>
<td width="25%">
<p align="center"><a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/050909/plektren/6.mp3" target="_blank">MP3</a></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="25%"><a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/mittelhartes-plektrum.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/mittelhartes-plektrum.jpg" alt="mittelhartes plektrum" title="mittelhartes plektrum" width="120" height="120" class="aligncenter size-full wp-image-1968" /></a></td>
<td width="50%">mittleres Plektrum mit runder Spitze</td>
<td width="25%">
<p align="center"><a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/050909/plektren/7.mp3" target="_blank">MP3</a></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="25%"><a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/hartes-plastikplektrum.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/hartes-plastikplektrum.jpg" alt="hartes Plastik Plektrum" title="hartes Plastikplektrum" width="120" height="120" class="aligncenter size-full wp-image-1965" /></a></td>
<td width="50%">Dickes Plastiplektrum mit spitzer Spitze</td>
<td width="25%">
<p align="center"><a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/050909/plektren/8.mp3" target="_blank">MP3</a></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="25%"><a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/dickesmetallplektrum.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/09/dickesmetallplektrum.jpg" alt="dickes Metall- Plektrum" title="dickes metallplektrum" width="120" height="120" class="aligncenter size-full wp-image-1971" /></a></td>
<td width="50%">Dickes Metallplektrum. </td>
<td width="25%">
<p align="center"><a href="http://www.broken-spirits.de/externe_daten/blog/050909/plektren/9.mp3" target="_blank">MP3</a></p>
</td>
</tr>
</table>
<p>Dieser Blogeintrag war auch für mich recht interessant: über das Plektrum, dieses kleine Teil, das ich doch beinahe täglich verwende, habe ich mir in den letzten zehn Jahren recht wenig Gedanken gemacht.</p>
<p>Ich denke, entscheidend sind aber trotz allem eher die Vorlieben: ich persönlich bevorzuge kleine Plektren aus Metall. Ich finde, die liegen einfach besser in der Hand und man kann sie während dem Spielen auch mal mit dem kleinen Finger festhalten und ohne Plektrum weiterspielen. Dies ist sowieso meine bevorzugte Spielweise <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Es war aber auch für mich recht interessant, das auszuprobieren und bewusst zu vergleichen. Ein  <strong>neues Plektrum</strong> habe ich auch noch gefunden: den Kartoffelchip.</p>
<p>Danke Axy <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/horbeispiele-verschiedener-plektren-2/">6. September 2009</a>, Axy writes: Rehaugenhundeblicke funktionieren also auch ohne braune Augen
*mich ganz doll freu und für den ausführlichen Eintrag bedanke*

Ich höre nachher noch genauer rein, versprochen... nur jetzt muss ich los

Gruß
Axy

P.s.: Das Chipsfach im Automaten ist also wieder aufgefüllt?

<em>broken-spirits: büdde, büdde :-)

Die Chips habe nach der Pleite vom letzten Mal ganz traditionell im Supermarkt gekauft ;-)

Achja: *Schnapsglas rüberschieb* (333 Kommnetar) </em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/horbeispiele-verschiedener-plektren-2/">6. September 2009</a>, Axy writes: Ui, das auch noch. Ich werde ja richtig verwöhnt :-D
Schnaps mag ich auch lieber als andere Ethanoldarreichungsformen. Okay, abgesehen von Eierlikör.

Inzwischen hab ich mir alle mehrmals angehört und mir eine (Laien)Meinung gebildet. Das Imitatorplektrum unterscheidet sich deutlich von den anderen, kommt aber zumindest bei der Probe doch nicht an den echten Zwölfer ran. Dem Kartoffelchip hört man es nicht im geringsten an, dass er ein essbares Aushilfsplektrum ist, aber dein Plektrum Marke Eigenbau hat das schönste Erscheinungsbild und es hört sich gut an.

Wünsche dir noch viel Erfolg bei der Suche nach dem Achatplektrum

Grüßle
Axy

<em>broken-spirits: na, dann hab ich ja mit dem Schnapszahlschnaps gut getroffen ;-)

Den Kartoffelchip hört man schon etwas, da die ersten zwei Töne recht leise sind. Wenn ich fester angeschlagen hätte, wäre er zerbröselt ;-)
Ich bezweifle jedenfalls, daß sich Kartoffelchips als Plektren dauerhaft durchsetzen werden.

Eine 12Saiter kann man auch nicht vernünftig imitieren. Da gibt es auch Effekte für, die das angeblich können sollen, aber nuja... wers braucht? Lohnt sich auch finanziell nicht: ein Bodentreter kostet schon mal halb soviel wie ne gebrauchte oder (wie meine) ein Versicherungsschaden. Letztere dürfen nicht mehr zu vollen Preis verkauft werden, und so kommt man dann an recht gute (undnoch dazu neue) Gitarren. Die kleinen Lackschäden interessieren eigentlcih wenig ;-)

Und mit der Marke Eigenbau fühle ich mich am wohlsten - dies kann natürlich auch eine nicht zu unterschätzende Auswirkung auf den Sound haben ;-) </em></li></ul><hr /><h2>Ähnliche Einträge:</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/fotografie/abc-projekt/abc-projekt-kw-36-p-wie-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // ABC-Projekt, KW 36, P wie&#8230;">// ABC-Projekt, KW 36, P wie&#8230;</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/technik-equipment/das-50-bani-plektrum/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Das 50 &#8211; BANI &#8211; Plektrum">// Das 50 &#8211; BANI &#8211; Plektrum</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/griff-ins-klo/wer-suchet-der-findet-manchmal-jedenfalls/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Wer suchet, der findet. Manchmal jedenfalls.">// Wer suchet, der findet. Manchmal jedenfalls.</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/gastmusiker/sangerin-gesucht-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Sängerin gesucht">// Sängerin gesucht</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/klangexperimente/in-action-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // In Action">// In Action</a></li></ul><strong>Danke, daß Du meinen Feed abonniert hast :-)
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		<title>// Put your Broken Spirits away</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 10:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Broken Spirits</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frequently Asked Questions]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Broken Spirits]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Proberaum: Essen und Trinken]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist eine Anekdote aus vergangenen Zeiten, also aus meinen wilden Jahren &#8211; und diese Geschichte ist der Beginn von &#8220;Broken Spirits&#8221;&#8230;. In der Halle bin ich Erstmieter und damit mittlerweile ein Urgestein. Ich habe das Wachstum von Anfang an hautnah miterlebt und war immer hautnah dabei. Manchmal auch etwas zu nah, so wie in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de-->Dies ist eine Anekdote aus vergangenen Zeiten, also aus meinen wilden Jahren &#8211; und diese Geschichte ist der Beginn von &#8220;Broken Spirits&#8221;&#8230;.</p>
<p>In der Halle bin ich Erstmieter und damit mittlerweile ein Urgestein. Ich habe das Wachstum von Anfang an hautnah miterlebt und war immer hautnah dabei. Manchmal auch etwas zu nah, so wie in diesem Fall:</p>
<p>Zu Beginn gab es hier in der Halle knapp 20 Proberäume und jeder kannte jeden. Zentraler Treffpunkt war schon vor zehn Jahren der Getränkeautomat. Wir hatten sehr schnell herausgefunden, wie man ohne zu Bezahlen an die ersehnten Bierdosen kommt, was innerhalb von zwei Jahren zu einem diebstahlsicheren Getränkeautomaten führte <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_mrgreen.gif' alt=':mrgreen:' class='wp-smiley' /> </p>
<p>An der Sitzecke, die sich direkt vor meinem Proberaum befand, war also DER Treffpunkt aller Mieter. Klar, daß ich immer mit von Partie war&#8230;.</p>
<p>Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Treffen in ein reines Saufgelage ausarteten. Ich hatte daran einen nicht unerheblichen Anteil, da ich dank meiner Arbeit <strike>kostenlos</strike> günstig unvergällten Ethanol besorgen konnte. Dieser wurde dann regelmäßig an Freitag und Samstagabenden mit allem möglichen gemischt und fachgerecht entsorgt. So nannten wir das damals.</p>
<p>In der Musikerszene hat sich das auch rumgesprochen, daß man bei uns gut einen trinken kann und ein polnischer Schlagzeuger war auch recht eifrig dabei, immer wieder neue Leute anzuschleppen, die behaupteten, ein Instrument spielen zu können. Aufgrund unterschiedlicher Nationalitäten war Englisch ziemlich schnell die einzige Möglichkeit, ein babylonisches Sprachgewirr zu vermeiden &#8211; wenn man hinreichend betrunken ist, spricht man schließlich jede Sprache.</p>
<p>Trotz dieser Zustände, die &#8211; obwohl sie nicht so klassisch waren &#8211; doch sehr an das alte Rom erinnerten, ging es immer recht gesittet zu *hust* Jedenfalls hat unser Vermieter nie etwas bemerkt (und wenn doch, hat er nie etwas gesagt).</p>
<p>Daß die Räumlichkeiten sauber bleiben, war trotzdem (oder gerade deshalb?) eigentlich immer mehr oder weniger selbstverständlich. Wir haben hier in $meiner_Stadt immer noch die ordentlichsten Proberäume: es gibt keine Graffiti an den Wänden, das Klo ist immer sauber und man kann in den allgemeinen Räumlichkeiten vom Boden essen (darf man aber nicht).</p>
<p>Es kam bei einem dieser <strike>Saufgelage</strike> Wochenendtreffen aber so, wie es früher oder später kommen mußte: einem Holländer wurde der Alkohlokonsum zuviel und er war nicht mehr in der Lage, das rettende Klo zu erreichen. Man muß zu seiner Ehrenrettung hinzufügen: er hat es wenigstens versucht. Allerdings war die Grobmotorik bereits so stark eingeschränkt, daß er über seine eigenen Füße fiel. Unmittelbar danach übergab er sich.</p>
<p>Nun, auch in unserem volltrunkenem Zustand war die eben erwähnte Sauberkeit der Räumlichkeiten nicht vergessen &#8211; und so fiel der Satz &#8220;Put your Broken Spirits away&#8221; &#8211; was so viel heißen sollte wie &#8220;Räum deine erbrochenen Spirituosen weg&#8221;.</p>
<p>Ein genialer Übersetzungsfehler&#8230; &#8220;Broken Spirits&#8221; blieb irgendwie in meinem alkoholdurchtränkten Hirnkasten hängen und einen Tag später fand ich in einer Buchhandlung einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eberhard_Grames" target="_blank">Fotoband</a> von <a href="http://bilderberg-gate.picturemaxx.com/de/article/9.html?sorter=up&amp;sortitem=name&amp;photographer=10449" target="_blank">Eberhard Grames</a> mit gleichem Titel &#8211; daraus wurde dann der &#8220;Band&#8221;-Name &#8211; oder mein &#8220;Künstlername&#8221;  (je nach Sichtweise) <img src='http://www.broken-spirit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> <!--:--></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/put-your-broken-spirits-away-2/">29. August 2009</a>, cypher writes: Tjaja bei der Berufswahl sollte man sich eben doch nicht zuletzt über die Zweitnutzen Gedanken machen.
Relativ purem Trinkalkohol hab ich auch meinen ersten kapitalen Filmriss zu verdanken. Allerdings nur mittelbar.

Achja .. zwei Jahre Freibier? War der Kasten die meiste Zeit leer oder fiels nur einfach Niemandem auf?

<em>broken-spirits: die Zweitnutzen sind hoch :mrgreen:
Der Getränkeautomat wurde regelmäßig gefüllt. Solange solche Aktionen nicht übertrieben werden, fällt es nicht auf- wobei es manchmal schon schwer war, nicht zu übertreiben ;-)</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/put-your-broken-spirits-away-2/">29. August 2009</a>, Axy writes: So viel zu der Frage, die ich mich zu fragen nicht getraut hab :-D

Gabs davor andere Künstlernamen?

<em>broken-spirits: och, ich wurde das in denletzten Jahren oft gefragt - auf unterschiedlichen Wegen. Du wärst also nicht die erste und bist bestimmt nicht die letzte ;-)

Andere Künstlernamen gab es nicht, aber andere Bands. Nach Ausstieg aus der letzten Band machte ich dann solo unter diesem Namen weiter. Wobei der Übergang fließend war...

PS: es gibt keine indiskreten Fragen, nur indiskrete Antworten :mrgreen:</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/put-your-broken-spirits-away-2/">17. Dezember 2009</a>, <a target="_blank" href='http://chiefjudy.com' class='url'>chiefjudy</a> writes: Ah danke. das ist ja mal eine geniale Geschichte  :mrgreen:

<em>broken-spirits: ...wie sie das Leben schrieb. Die Schandtaten dieser Nächte habe ich aber (noch?) ausgeklammert :twisted:</em></li></ul><hr /><h2>Ähnliche Einträge:</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/off-topic/es-wird-fruhling-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Es wird Frühling">// Es wird Frühling</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/cds/2008-art-the-facts/screenshots-musikvideo-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Screenshots Musikvideo">// Screenshots Musikvideo</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/plodsinn/slogans/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Slogans">// Slogans</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/off-topic/stunden-spater-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Stunden später&#8230;">// Stunden später&#8230;</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/fotografie/neuer-fotoapparat-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Neuer Fotoapparat">// Neuer Fotoapparat</a></li></ul><strong>Danke, daß Du meinen Feed abonniert hast :-)
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Geschrieben am 29. August 2009 um 12:47 Uhr.<br/>
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		<title>// Audioeinstellungen</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 06:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Broken Spirits</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frequently Asked Questions]]></category>
		<category><![CDATA[Technik & Equipment]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Broken Spirits]]></category>
		<category><![CDATA[Homerecording]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier stellte ich zwei kostenlose Programme vor, mit denen im nächsten Teil des Workshops aufgenommen werden soll. Zuvor sind aber noch einige Einstellungen nötig. Dieser Workshop befasst sich mit den Grundlagen, ist also eher für Anfänger gedacht. Zunächst müssen die Soundeinstellungen des Computers (der wie hier beschrieben aussehen sollte) richtig eingestellt werden. Es ist ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--:de--><em><a href="http://www.broken-spirit.de/2009/07/13/musikbearbeitungssoftware/">Hier</a> stellte ich zwei kostenlose Programme vor, mit denen im nächsten Teil des Workshops aufgenommen werden soll. Zuvor sind aber noch einige Einstellungen nötig.<br />
Dieser Workshop befasst sich mit den Grundlagen, ist also eher für Anfänger gedacht.</em></p>
<p>Zunächst müssen die Soundeinstellungen des Computers (der <a href="http://www.broken-spirit.de/2009/07/25/technik-die-begeistert/">wie hier beschrieben</a> aussehen sollte) richtig eingestellt werden. Es ist ganz praktisch, wenn man während der Aufnahme schon das (vorläufige) Ergebnis über Kopfhörer hört. Nichts ist ärgerlicher, als eine gut gesprochene Aufnahme wieder löschen zu müssen, da sie übersteuert oder völlig verrauscht ist.</p>
<p>Hierfür wählen wir über Start, Einstellungen, Systemsteuerungen <em>Sounds und Audiogeräte</em> aus.<br />
Es empfiehlt sich, gleich im ersten Register &#8220;Lautstärke&#8221; das Häkchen bei &#8220;Lautstärkeregelung in der Taskleiste anzeigen&#8221; zu setzen.</p>
<p>Unter &#8220;Audio&#8221; öffnet sich durch einen Klick auf die Schaltfläche &#8220;Lautstärke&#8230;&#8221; der Audiomixer. (Wenn die Lautstärkeregelung in der Taskleiste angezeigt wird, kommt man über Doppelklick auf das Lautsprechersymbol sofort zum Audiomixer).</p>
<p>In der Titelleiste sollte &#8220;Summe&#8221; oder &#8220;Wiedergabe&#8221; stehen. Ein Klick auf Optionen, Eigenschaften öffnet dieses Dialogfenster:</p>
<p><a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/07/audioeinstellungen_optionen.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/07/audioeinstellungen_optionen.jpg" alt="audioeinstellungen_optionen" title="audioeinstellungen_optionen" width="336" height="424" class="aligncenter size-full wp-image-1138" /></a></p>
<p>Sowohl unter Aufnahme als auch unter Wiedergabe sollten unten in der Auswahlliste Mikrophon und ggf. Line-In eingeschaltet sein. Nach einem Klick auf OK, sieht der Mixer für die Wiedergabe so aus:</p>
<p><a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/07/mixereinstellungen_wiedergabe.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/07/mixereinstellungen_wiedergabe.jpg" alt="mixereinstellungen_wiedergabe" title="mixereinstellungen_wiedergabe" width="480" height="231" class="aligncenter size-full wp-image-1141" /></a></p>
<p>Summe und Mikrophon müssen eingeschaltet sein (also kein Haken bei &#8220;Ton aus&#8221;). Über Optionen, Eigenschaften wird jetzt im Feld &#8220;Lautstärke regeln für&#8230;&#8221; Aufnahme ausgewählt (sh. Screenshot &#8220;Audioeinstellungen Optionen&#8221;).</p>
<p>Für die Aufnahme sehen die Einstellungen so aus:</p>
<p> <a href="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/07/mixereinstellungen_aufnahme.jpg"><img src="http://brokenspirits.files.wordpress.com/2009/07/mixereinstellungen_aufnahme.jpg" alt="mixereinstellungen_aufnahme" title="mixereinstellungen_aufnahme" width="480" height="221" class="aligncenter size-full wp-image-1143" /></a></p>
<p>Die Aufnahmequelle (in unserem Fall das Mikrophon) wird ausgewählt.</p>
<p>Ihr könnt jetzt über Start, Ausführen mit &#8220;sndrec32&#8243; den windowsinternen Audiorecorder öffnen. Bei einer Probeaufnahme solltet Ihr Euch jetzt über Kopfhörer hören.<!--:--></p>
<hr /><h2>Kommentare</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/audioeinstellungen-2/">28. August 2009</a>, <a target="_blank" href='http://www.nickerchen.de' class='url'>Schlafmütze</a> writes: Der Audiorekorder von Windows (den gibt es sogar in Windows 7 noch) ist echt ein guter Tipp; das Ding ist so einfach und trotzdem qualitativ völlig in Ordnung, dass man das allen "Aufnehmern" empfehlen kann.

<em>broken-spirits: ich antworte mal mit einem eindeutigen jein ;-) Die Aufnahme ist absolut in Ordnung, er ist aber so einfach, daß er doch einige Wünsche offen lässt. Ich verwende den eigentlich nur, um mal schnell was zu testen... Ich würde für Aufnahmen schon eher Audacity empfehlen. Da gehe ich aber im vierten Teil des Workshops etwas näher drauf ein...</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/audioeinstellungen-2/">28. August 2009</a>, <a target="_blank" href='http://www.stuermische-gedanken.de' rel='external nofollow' class='url'>DeserTStorM</a> writes: Ih was hast du den für ein altes Design :-P

<em>broken-spirits: ist doch egal wie es aussieht - wichtig ist, was bei rauskommt ;-)</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/audioeinstellungen-2/">28. August 2009</a>, cypher writes: Startbutton? Systemsteuerung? „sndrec32″?
Find ich alles nich ... *verzweifeltschau*

*kicher* ;-)

<em>broken-spirits: die Linuxer halt ;-)
Linux habe ich nicht, brauche ich net, will ich net. :-P
Wenn Du mir aber die entsprechenden Screenshots (und ne kurze Beschreibung dazu)schickst, kann ich das hier noch einbauen</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/audioeinstellungen-2/">28. August 2009</a>, lady m writes: hm.. doppelt hält besser?

wichtige Anmerkung:

bei manchen (z.B. meinem  :-(  ) Sound-on-Board-Systemen klappen diese Einstellung <b>nicht</b>.
Besonders [Anmerkung broken-spirits: Hersteller gestrichen] kann immense Probleme dabei machen.
Mein Tipp: dann lieber keine Basteleien, sondern eine Kurzansage machen, um die Einstellungen, Aufnahmequalität zu testen und später ggf. überarbeiten.
Gruß von einer Leidgeplagten.

<em>broken-spirits: gewisse Hardwareanforderungen sollten schon erfüllt sein (siehe zweiten Teil des Workshops). Bei Deinem Tip kann man aber böse auf die Schnauze fallen: es ist schon sehr hilfreich, wenn man sich während der AUfnahme hört. Was Du vorschlägst, läuft auf "gut Glück" raus und dieses Trial&amp; Error-Verfahren führt über kurz der lang auch nur zu Frust. Ne einfache Soundkarte kostet heutzutage ja fast nix mehr und ist allemal besser als dieser On-Board-Mist ;-)</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/audioeinstellungen-2/">28. August 2009</a>, lady m writes: Aha.
Ich werds bei meinem nächsten Lottogewinn vermerken...

Im Übrigen kenne ich viele gute Hörspielentwerfer, die trotz OnBoard-Systemen super Ergebnisse erzielen.
Ich persönlich glaube nicht, dass es an diesem System liegt.

<em>broken-spirits: wie du meinst... ;-) Viel Glück!
Im Übrigen ist für eine Soundkarte ein Lottogewinn nicht nötig: <a href="http://www.thomann.de/de/terratec_phase_22.htm" rel="nofollow">Klick</a>

Ich kann Dir per Ferndiagnose nur schwer sagen, warum es bei Dir nicht geht. Allem Anschein nach liegt es aber an der Hardware oder Treiber.

Ich habe Dir damals auch angeboten, dir eine alte Soundkarte von mir zuzuschicken. Bis heute weiß ich aber nicht, wohin ich die schicken soll.
Also kein Grund zum Meckern ;-)
</em></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/audioeinstellungen-2/">28. August 2009</a>, lady m writes: schon ok. Ich wollte es nur angemerkt haben, dass es eben zu Problemen kommen KANN.

<em>broken-spirits: keine Ahnung, ich hab das mehrfach schon so gemacht (mittlerweile auch mit einem OnBoardsystem) und es gab keine Probleme. Hören konnte man sich während der Aufnahme immer, die Problemfälle gab es bei Onboardsoundkkarten an anderer Stelle....
In Deinem Fall tippe ich auf ein Hardware- oder Treiberproblem, und da ändern auch die Soundeinstellungen nichts. Aber das wie gesagt nur aus der Ferne und aufgrund Deiner Beschreibungen</em></li></ul><hr /><h2>Ähnliche Einträge:</h2><ul><li><a href="http://www.broken-spirit.de/technik-equipment/kore-player-teil-2-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Kore Player, Teil 2">// Kore Player, Teil 2</a></li><li><a href="http://www.broken-spirit.de/frequently-asked-questions/musikbearbeitungssoftware-2/" rel="bookmark" title="Permanent Link: // Musikbearbeitungssoftware">// Musikbearbeitungssoftware</a></li></ul><strong>Danke, daß Du meinen Feed abonniert hast :-)
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