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Kategorie ‘In eigener Sache’



Bloginterna.
In dieser Kategorie geht es nicht um Musik.





// Menschenhandel re-reloaded

Samstag, Februar 4th, 2012

Den ersten Teil von Menschenhandel gibt es bei Sina, den zweiten Teil bei Jana.

 
Bei Sina fiel mir – obwohl ich mittlerweile einiges gewohnt bin – bei meiner abendlichen Blogrunde erstmal das Frühstück vom Vortag aus dem Gesicht. Es ist schmerzhaft, quasi “schwarz auf weiß” das zu sehen, was man schon immer geahnt hat.

 
Bei Jana habe ich eine Zitatesammlung über Zeitarbeit gefunden, die ich unkommentiert so nicht stehen lassen kann und möchte. Ich werde bei dem scheinheiligen Gefasel als Ex-Zeitarbeiter nämlich richtig wütend.

 
Ich mag dieses menschenverachtende Gewäsch nicht verlinken, es ist von hier (derzeit?) exakt zwei Mausklicks entfernt – alternativ (ggf. später?) kann diese URL in die Adresszeile des Browsers kopiert werden:
http://www.ig-zeitarbeit.de/medienservice/daten-und-fakten/zitate-zur-zeitarbeit

 
Die Seite der Interessengemeinschaft für Zeitarbeit (kurz iGZ) war mir bisher zwar nicht unbekannt, allerdings bin ich nie in die Tiefen der selbstherrlichen Propaganda und Eigenwerbung vorgestoßen – irgendwo ist auch bei mir Schluß. Manche Dinge mag ich mir einfach nicht mehr antun.

 
Bemerkenswert finde ich, daß diese Seite “Zitate zur Zeitarbeit” in dem Ordner “Daten und Fakten” abgelegt wurden.
Die Fakten sehen nämlich meiner Erfahrung nach ganz aders aus:

 

Zeitarbeit ist nicht diskriminierend

 
Zitat: Zeitarbeit ist nicht diskriminierend

 
Als Zeitarbeiter durfte ich bei jedem Arbeitsplatzwechsel das AGG unterschreiben – nur um in der Kantine für das gleiche Essen bis zu 75% mehr zu zahlen und das bei einem Lohn, der bei der Hälfte der Festangestellten lag. Das ist zugegebenermaßen ein eher harmloses Beispiel – aber wo fängt eigentlich die Diskriminierung an?

 
Weniger harmlos ist die Sprache, mit der Zeitarbeiter wöchentlich konfrontiert werden: auf dem wöchentlichen Stundenzettel darf man nämlich seine “Materialnummer” eintragen (die Bezeichnung kann vonBetrieb zu Betrieb variieren – der Wortteil “Material” kommt aber immer in irgendeienr Form vor). Aus buchhalterischer Sicht mag das zwar sinnvoll sein, denn schließlich wird eine Leasingkraft (=Zeitarbeiter) genauso “geleast” wie ein Auto im Firmenfuhrpark. Dementsprechend ist auch nicht die Personalabteilung für die Zeitarbeiter zuständig, sondern die Abteilung “Einkauf”.

 
Diese Wortwahl, die man ständig erlebt, führte sowohl bei Vorgesetzten, Kollegen als auch bei mir oft zu überaus zynischen Kommentaren.

 
Zum Glück habe ich es sehr selten erlebt, daß Kollegen und Vorgesetzte einen Zeitarbeiter für einen Menschen zweiter Klasse hielten. Das kam zwar vereinzelt vor, aber die Mehrheit der Festangestellten war absolut gegen dieses Prinzip Zeitarbeit und ich habe auch sehr viel Unterstützung erfahren dürfen.

 

Zeitarbeit schafft Arbeitsplätze

 
Zitat: Zeitarbeit schafft Arbeitsplätze

 
Besonders bewußt wurde mir das ungefähr in dem Zeitraum, als dieses Zitat “Zeitarbeit schafft Arbeistplätze” in die Weltgeschichte posaunt wurde. Ich war damals arbeitssuchend gemeldet und zu der Vereinbarung mit dem Arbeitsamt gehörte trotz meines ausdrücklichen Wunsches, keine Zeitarbeitsangebote zugeschickt zu bekommen auch, daß ich mich auf alle Stellenangebote des Arbeitsamtes bewerben solle. Das waren insgesamt 26 Briefe, die ich innerhalb von zwei Wochen von meinem Failmanager zugeschickt bekam. Alle 26 Stellenausschreibungen waren von Zeitarbeitsfirmen. Immerhin hat er sich bemüht, dieser Failmanager.

 
Selber habe ich mich natürlich auch umgeschaut und ebenfalls Bewerbungen geschrieben. Darunter war in diesen zwei Wochen auch eine Bewerbung für eine Festanstellung: Sehr “praktisch” fand ich es, daß die Anforderungen an das Profil alle sehr ähnlich waren – ich wurde schließlich auch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Meine düsteren Vorahnungen bestätigten sich: Auf dem Tisch lagen 27 Bewerbungsmappen (bzw. Profile) von mir.

 
Dazu paßt auch das Erlebnis, das ich hatte, als ich bei einer kleinen Zeitarbeitsfirma ein Vorstellungsgespräch hatte: Als ich zur Tür reinkam, hatte mein Gesprächspartner noch die Tageszeitung in der Hand. Sehr deutlich zu sehen waren die Stellenanzeigen. Zusammenfassend kann man also sagen: aus einer Stellenausschreibung in der Tageszeitung werden unter Umständen 26 zusätzliche Stellenausschreibungen beim Arbeitsamt. So kann man natürlich mit Fug und Recht behaupten, daß Zeitarbeit Arbeitsplätze aus dem Nichts schafft.

 
Die Zahlen aus diesem Erlebnis sind das ungekrönte Extrembeispiel – Überschneidungen mit meinen eigenen Bewerbungen gab es in der Vergangenheit immer wieder mit schöner Regelmäßigkeit.

 
Es ist wohl offensichtlich, daß sich ein potentieller Arbeitgeber unter diesen Bedingungen das für ihn günstigste Angebot auswählen kann – und das heißt nichts anderes, als daß sich der Arbeitnehmer mit dem für ihn schlechtesten Angebot abfinden muß.

 

Zeitarbeit entwickelt sich weiter – auch hin zu qualifizierten Tätigkeiten

 
Zitat: Zeitarbeit schafft Arbeitsplätze

 
Das ist zunächst mal grundsätzlich richtig. In der Zeitarbeit finden mittlerweile auch Ingenieure und Doktores einen Arbeitsplatz. Zeitarbeit wäre aber nicht Zeitarbeit, wenn es nicht einen Haken gäbe:

 
Bei meiner Arbeitssuche während eines Zeitarbeitseinsatzes habe ich auch Stellenausschreibungen gefunden, in denen ein Chemielaborant für die Spülküche (Festanstellung) gesucht wurde. Für sowas gab es in den 90igern noch Schüleraushilfen, ungelernte Hilfskräfte oder Studenten. Das Argument “Überqualifizierung” wurde mit der “gelegentlichen Unterstützung der Analytik” und dem Hinweis auf GxP ausgehebelt. Zeitgleich hatte ich einen Arbeitskollegen, der als Dr. rer. nat. einen Laborantenjob ausübte – über Zeitarbeit.
Hier wird also mit der Angst vor Arbeitslosigkeit und Sanktionen seitens des Arbeitsamtes gespielt, um die Leute dazu zu bewegen, auch “minderwertige” Jobs anzunehmen. Dieser Hinweis auf qualifizierte Tätigkeiten ist also durchaus mit Vorsicht zu genießen. Wenn man den Tarifvertrag der iGZ mit dem Tarifvertrag der IG BCE vergleicht, dann ist so ein “minderwertiger” Job aus finanzielller Sicht durchaus das kleinere Übel: eine 16jährige Schüleraushilfe verdient lt IG BCE-Tarifvertrag einige Euro mehr als ein Zeitarbeiter mit Ausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung.

 
Anmerkung: Minderwertig habe ich deshalb in Anführungszeichen geschrieben, weil aus Sicht eines Dr. rer. nat. nach jahrelangen Studium eine Anstellung als Laborant ebenfalls als minderwertig erscheinen muß.

 
Meine Berufswahl habe ich keine Sekunde meines Lebens bereut und ich betrachte meinen Beruf nicht als minderwertig. Ich liebe diesen Job im Labor, wenn es knallt und raucht und stinkt.

 
Wohin dieser Weg führt, liegt auf der Hand: es sollen möglichst viele hochqualifizierte Arbeitnehmer möglichst “niedere” Jobs annehmen, damit das Wissen zwar in dem jeweiligen Unternehmen vorhanden ist, gleichzeitig aber möglichst wenig Geld für dieses Fachwissen ausgegeben werden muß. Das Gehalt orientiert sich schließlich nicht an dem angeeigneten und erlernten Fachwissen, sondern an der Stellenbeschreibung.


 

Zeitarbeit bietet Sicherheit

 
Zitat: Zeitarbeit bietet Sicherheit

 
Das ist nicht wahr. Das sage ich als eine Art “privilegierter” Zeitarbeiter, der einen unbefristeten Vertrag hatte. Ich hatte genügend Kollegen, die Arbeitsverträge hatten, die nur für die Dauer des Einsatzes galten.

 
Die Zeitarbeitsfirma, bei der ich 2011 angestellt war, gehört der iGZ an. Die sogenannte Sicherheit sah folgendermaßen aus: wenn ein Einsatz bei einer Kundenfirma beendet war, habe ich eine fristgerechte Kündigung erhalten. Zusammen mit der Kündigung wurde mir ein ausgefüllter Urlaubsantrag vorgelegt, dessen Zeitraum genau mit der beschäftigungslosen Zeit bis zum letzten Arbeitstag übereinstimmte. In nicht mal 10 Monaten habe ich zwei Kündigungen erhalten (darauf konnte ich mich allerdings verlassen): die erste Kündigung wurde zurückgezogen, der Vernichtung der zweiten Kündigung habe ich aus guten Gründen widersprochen.

 
Die darauf folgenden Klagen und das Geschrei, wie ich nun woanders einen Arbeitsvertrag unterschreiben könne, sind anständigen Menschen einfach nur unwürdig.

 
Ich habe derzeit eine Kollegin, die ähnliche Abschieds – Gespräche schilderte (sie hat in Etwa den gleichen beruflichen Werdegang): die Firma, bei der ich seit 1. Februar arbeite, sei laut Personaldisponentin einfach nur schlecht. Stimmt: ich verdiene jetzt mehr Geld und das verdirbt bekanntlich den Charakter. Das ist ganz sicher nicht gut für meine persönliche Charakter-Entwicklung.

 
Zur Sicherheit gehört für mich auch ein Einkommen, von dem ich halbwegs sorgenfrei leben kann. Mit einem Brutto-Einkommen (Zeitarbeit), das im dreistelligen Bereich niedriger ist, als mein neues Netto-Einkommen, ist eine Sicherheit nicht möglich.

 
Sicherheit heißt auch, daß ich mein Gehalt zuverlässig bekomme. Wenn die Gehaltszahlungen an Banktage gebunden sind, kann – nein: ist es möglich, daß ich meine Fixkosten von zwei Monaten von einem Gehalt bestreiten darf, das gerade mit Ach und Krach für 4 Wochen reicht. Für den Rest der Zeit solle ich mir eben Geld von meinen Eltern leihen, das Gehalt werde wegen mir auf keinen Fall früher überwiesen (O-Ton meiner Personaldisponentin). Das war zwar eine andere Zeitarbeitsfirma, aber auch diese schrieb sich den iGZ-Tarifvertrag auf die Fahnen.

 
Ein Gefühl von Sicherheit bekam ich 2011 nur über meinem Nebenjob: als ungelernter und untalentierter Aushilfsflorist (!) hatte ich zeitweise einen höheren Stundenlohn als als Chemielaborant mit über 15 Jahren Berufserfahrung.

 
Sicherheit im Berufsleben gibt es heute nicht mehr – das ist mir auch klar. Zeitarbeit ist aber von der noch verbliebenen Sicherheit am weitesten entfernt.

 

Die Zeitarbeit führt weg von dieser vermaledeiten Staatsorientierung

 
Zitat: Zeitarbeit und Staatsorientierung

 
Ein besonders schönes Zitat von unserem ehemaligen Bundeswirtschaftsminister, der sich nicht nur für die iGZ-Propaganda zur Verfügung stellt, sondern auch in der Zeitarbeitsbranche seinen Platz fand.

 
“Vermaledeite Politik”… und das von einem Politiker a.D., der nun einen Platz in der Wirtschaft hat. Diese Wortwahl läßt m.E. nur einen Schluß zu: das waren AüG-Gesetzesänderungen, die nur dem eigenen Vorteil dienen sollten.

 

Arbeit ist zu teuer

 
Zitat: Zeitarbeit ist billig

 
Auch das ist sachlich falsch.
Zu meinen Aufgaben als Zeitarbeiter gehörte es während eines EInsatzes auch, die Rechnungen abzuheften, die die Zeitarbeitsfirma an ihr Kundenunternehmen schickte. Für mich ein schönes Rechenbeispiel: ich habe spaßeshalber den IG BCE- Tariflohn mit der in Rechnung gestellten Summe verglichen. Zu dem Tariflohn noch den Arbeitgeberanteil der Sozialversicherungen und die Unfallversicherung dazuaddiert. Die Zahl, die dabei rauskam, entsprach verblüffend genau der Zahl auf der Rechnung der Zeitarbeitsfirma. Für ein Kundenunternehmen macht es also wenig bis keinen Unterschied, ob das Geld nun an eine Zeitarbeitsfirma überwiesen wird, oder an den Arbeitnehmer und die jeweiligen Sozialversicherungen.

 
Allerdings hatten sich an “meinem” Gehalt einige Leute kräftig bedient: zum einen der Staat, der sich über 19% Mehrwertsteuer gefreut hat und die Zeitarbeitsfirma, die fast 60% vom Rest behalten hat. Für einen Zeitarbeiter bleibt dann fast nichts mehr – zumal der Staat und die Sozialversicherungen dann noch mal einen kleinen Anteil wollen. ALG1 und etwas Wohngeldzuschuß wären Netto mehr gewesen, als ich über einen Vollzeitjob verdient habe.

 
[Edit:]

 


 


 
Dieses Ausspielen der Festangestellten, das am Ende des zweiten Teils gezeigt wird, durfte ich ebenfalls erleben: ich hatte einen festangestellten Kollegen, der einen Zweijahresvertrag in der Lohngruppe E7 hatte. Am Ende dieses Vetrages wurde ein unbefristeter Vertrag angeboten – in der Lohngruppe E4. Die Alternative wäre Zeitarbeit gewesen – das Monatsbrutto liegt hier unter E1 (alle E’s sind der IG BCE-Tarifvertrag).



// Warnung vor dns-ok.de und dem BSI

Freitag, Januar 13th, 2012

Seit einigen Tagen geht eine Empfehlung durch die Medien, daß das BSI zu einem Schnelltest rät, ob der eigene Rechner von dem DNS-Changer befallen ist. So zum Beispiel im Spiegel.

 

Ich kann vor diesem Schnelltest nur warnen!

 

Zum einen halte ich die Seite dns-ok.de für äußerst fragwürdig: sobald man dns-ok.de aufruft, wird dieser Test automatisch durchgeführt. Von einer seriösen Seite erwarte ich, daß ich erst einmal die Möglichkeit habe, mich zu informieren, um was es überhaupt geht. Danach sollte MIR die Entscheidung überlassen werden, ob ich diesen Test per Mausklick durchführen will oder nicht.

Dies ist bei dns-ok.de nicht der Fall! Sobald man die Startseite aufruft, wird dieser Test durchgeführt! In meinen Augen ist das äußerst unseriös. Es geht aber noch weiter und da habe ich einen interessanten Screenshot aus meinen Blogstatistiken, die das BSI (dem die Seite dns-ok.de gehört) betrifft. [Korrektur: die Seite gehört der Telekom, das BSI arbeitet aber mit in diesem Fall mit der Telekom zusammen.]

 

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

 
Laut Wikipedia ging das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) “aus der Zentralstelle für Sicherheit in der Informationstechnik (ZSI) [...], deren Vorgängerbehörde die dem Bundesnachrichtendienst (BND) unterstellte Zentralstelle für das Chiffrierwesen (ZfCh) war, ” hervor. [Quelle]

 

Die offiziellen Aufgaben des BSI

 
Zu den Aufgaben des BSI gehört offiziell einiges, und das kann man nicht nur auf Wikipedia nachlesen, sondern auch auf deren Homepage.

 

Die inoffiziellen Aufgaben des BSI

 
Die – ich nenne sie einmal – “inoffiziellen” Aufgaben des BSI sind einiges interessanter und durchaus in der Vorgeschichte dieser in meinen Augen mittlerweile äußerst suspekten Organisation zu suchen. Um das herauszufinden, sollte man schon Blogger sein, das Blog zu einer Petze ausgebaut haben, sowie ein gutes Gedächtnis, etwas Interesse am aktuellen Tagesgeschehen und hin und wieder die Neigung haben, Gedanken zu diesen aktuellen Tagesgeschehen zu verbloggen. Darüberhinaus ist eine Faszination für Statistiken hilfreich, sowie ein Job, der die Analyse von Statistiken fördert.

Hilfreich zum Ausbau der Blogpetze ist hier Google Analytics und ein weiteres WordPress-Statistik-Plug-In, den Rest bringe ich von Natur aus mit bzw. wurde mir aus beruflichen Gründen “antrainiert”.

 

Meine Erlebnisse als Blogger mit dem BSI

 
Hierzu muß ich etwas ausholen. Und zwar bis Mitte letzten Jahres, als in Norwegen Anders Breivik das Attentat in Oslo beging. Damals reagierten die deutschen Medien und Politiker (im Gegensatz zu dem norwegischen Premierminister, der unmittelbar nach dem Anschlag eine vorbildliche Rede hielt) wie ein pawloscher Hund und vermuteten in ihrem ersten Beißreflex sofort ein Atttentat mit islamistischen Hintergrund. (siehe u.a. hier.)

Diese typisch deutsche Reaktion kann und will ich nun aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mit Muslimen nicht so stehen lassen. Für mich sind und waren immer wieder erfreuliche Erlebnisse und Jamsessions mit Proberaumnachbarn dabei. Das sind mehrheitlich alles anständige und ehrliche Leute, für die ich jederzeit meine Hand ins Feuer legen würde.

Mir ist durchaus bewußt, daß mir diese Meinung von einigen Staatsorganen, die seit der Dönermorde bekanntermaßen auf dem rechten Auge blind sind, als linkes Gutmenschentum auslegt werden kann.

Mir geht aufgrund meiner Erfahrungen mit “Andersgläubigen” diese Pauschalisierung und Fremdenfeindlichkeit auf den Sack. Dies widerspricht allen Lebenserfahrungen, die mir gezeigt haben, daß ich meine Mitmenschen aufgrund ihres Handelns zu beurteilen sollte und nicht aufgrund ihrer Optik oder Zugehörigkeit zu einer wie auch immer gearteten Gruppe. In jeder Religion, in jedem Land, in jeder Kultur gibt es Arschlöcher (ich bin der Letzte, der dies bestreitet). Aber diese Arschlöcher sind einige wenige Ausnahmen.

Unter diesen gedanklichen Voraussetzungen entstand dieser Blogpost.

Das Veröffentlichungsdatum dieses Blogeintrags findet ihr ganz am Ende: “Im Proberaum notiert am 24.07.2011 um 4:49 von Broken Spirits und mit Politik getaggt.”

Für mich, der beruflich immer wieder einmal mit Statistiken in Berührung kommt, ist folgender Screenshot der Google-Analytics-Statistiken ein gefundenes Fressen. Der abgebildete Zeitraum ist vom 01.01.2011 bis heute (13.01.2012).

BSI, Blogstatistiken

Wie Ihr anhand dieses Screenshots erkennen könnt, begann der regelmäßige Besuch durch das BSI am 28. Juni 2011 – also gerade einmal vier Tage nach meinem Blogeintrag. Aus juristischer Sicht ist möglicherweise durchaus etwas aussetzen an diesem Blogeintrag. Ich habe das auch dort erwähnt sowie das juristisch auszusetzende Zitat verlinkt. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen mit Muslimen, deren Erzählungen und Erlebnissen werde ich aber nicht einen Buchstaben dieses Zitats zurücknehmen: “Das, was heute mit den Muslimen passiert, geschah in den 30igern schonmal mit den Juden”. Ist es ein Zufall, daß das BSI, das aus dem BND hervorgeht, der seinerseits auf dem rechten Auge blind ist, auf diese Aussage seine Überwachungsmaschinerie anschmeißt? Ich glaube nicht.

Es gab zwar unmittelbar nach dem ersten Besuch durch das BSI eine kurze Pause (in der wurde wahrscheinlich das OK eines Vorgesetzten eingeholt oder beratschlagt oder was auch immer, um meinen Blog dauerhaft zu überwachen) aber dann ging es Schlag auf Schlag: ab diesem Datum ist das BSI mein treuester Blogleser (die Besuchsfrequenz ist übrigens weitaus höher als meine Posting-Frequenz im vergangenen Jahr). Ich langhaariger Bombenleger mal wieder. STRIKE! :mrgreen:

Nun ist es durchaus möglich, daß ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik ein begeisterter Blogger oder Blogleser ist, allerdings begann ich mich nach einer Googlerecherche zu fragen, wann der Kerl überhaupt arbeitet. So selten scheint das nicht zu sein, daß diese IP in den Blogstatistiken auftaucht. ([1], [2]).

Aus dieser Statistik läßt sich aber noch mehr herauslesen: Auf mich wurde zunächst nur ein Sachbearbeiter angesetzt. Seht Ihr diese Pause Mitte/ Ende August, die exakt in die Schulferien von NRW (das BSI hat seinen Sitz in Bonn) fällt? Der Sachbearbeiter hat Kinder im schulpflichtigen Alter und wohnt vermutlich in NRW. Vermutlich das einzige Zeitfenster für einen Familienurlaub.
Leider habe ich es nicht auf Anhieb geschafft, daß eine mehrköpfige SoKo gegründet wurde. Das enttäuschte mich ehrlich gesagt ein wenig, ist aber andererseits bei einer Belegschaft von 500 -600 Mitarbeitern und einer zahlenmäßig weitaus überlegenen Schar subversiver und potentiell kriminell veranlagter Internetnutzer nicht verwunderlich.

Ein wenig später nach dem Sommerurlaub wurde mein Ego etwas gestreichelt: die Besuche durch das BSI wurden häufiger (daran zu erkennen, daß die Peaks in den Google-Statistiken dichter werden) und eine zweite IP tauchte zeitgleich mit schöner Regelmäßigkeit auf – diesmal aus Berlin, dem Zweitsitz des BSI. Damit zerschlug sich die erste Vermutung, daß es sich bei diesem Besucher um einen Blogleser handelt, der während der Arbeitszeit im Internet herumsurft.

Ende Oktober – nachdem ich der Meinung war, hinreichend zurücküberwacht zu haben – habe ich darauf reagiert und sämtliche Bundesbehörden über die htaccess ausgeschlossen (Download siehe unten). In dem Screenshot daran zu erkennen, daß die Seitenaufrufe im letzten Viertel der Aufzeichnung weniger werden bzw. nur stichprobenweise stattfinden (Da ist mir noch nicht ganz klar, wie GA die Seitenaufrufe zählt).

Diese IP-Sperre bringt natürlich wenig bis gar nichts. Trotzdem war die Entwicklung meiner Seitenaufrufe interessant: Ab diesem Zeitpunkt kommt nämlich mein zweites Statistik-Tool zum Einsatz. Sowohl Google-Analytics als auch mein WP-Statistik-Plug-In zeigen in der Auswertung der Statistiken den Referrer an: diese beiden treuen Stammleser kamen immer von der gleichen Webseite. So konnte ich diese beiden Schlapphüte weiter beobachten. Zusätzlich zum Internetanbieter haben sich die Besuchs-Zeiten geändert. Diese Besuche fanden nach dem erteilten Blogverbot nach Feierabend statt – offenbar nehmen sich jetzt zwei ach so arme Beamte ihre Arbeit mit nach Hause. Bemerkenswert ist es schon, daß ein Proxy scheinbar nicht verwendet wird (Vielleicht ist dies auch gar nicht so bemerkenswert: die Politik hat uns in der Kinderpornographie Debatte ja auch weismachen wollen, daß DNS-Sperren nur mit einiger krimineller Energie zu umgehen sind). Das hat mich ehrlich gesagt etwas überrascht und diese Verlagerung von sowohl Internetanbieter als auch Uhrzeit habe ich nicht erwartet.

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, ob und wie sich dieser Blogartikel auf die Machenschaften seitens der Bundesbehörden auswirkt.

Ein “G’schmäckle” bleibt: wenn ich sehe, was ich mit meinen beschränkten Möglichkeiten aus dem Surfverhalten meiner Leser herausfinden kann, dann macht mir das Internet manchmal schon etwas Angst. Diesen Gegner “Regierung” sollten wir nicht unterschätzen: Ich möchte nicht wissen, was die Bundesbehörden bereits alles über uns wissen oder zu wissen glauben. Diese haben schließlich bedeutend mehr finanzielle Möglichkeiten und selbstzugestandene Rechte jenseits der Gesetze, als wir kleine Blogger.

 

Break The System

 
Ich halte eigentlich nichts davon, am Ende eines Blogartikel irgendwelche gekünstelt klingenden Fragen an die Blogleser zu stellen. In diesem Fall mache ich aber eine Ausnahme und Eure Antworten interessieren mich vor allem deshalb, weil eine Statistik-Analyse von einem Blog noch keine hieb- und stichfesten Ergebnisse liefert ;-)

 

  • Habt Ihr Statistik-Tools in Euren Blogs eingebaut? Wenn ja, welche?
  • Lest und interpretiert Ihr Eure Statistiken? Was könnt Ihr anhand dieser Statistiken interpretieren (z.B. in Bezug auf die Staatsorgane)?
  • Sind Euch ebenfalls solche “ungebetenen Stammleser” aufgefallen? Wenn ja: was war auffällig?
  • Reagiert Ihr darauf und macht diesen ungebetenen Stammlesern das Leben etwas schwerer, als es in einer echten Demokratie vielleicht nötigt wäre (z.B. über die htaccess)?
  • Habt Ihr schon einmal etwas NICHT öffentlich gesagt bzw. verbloggt, weil Ihr befürchtet habt, daß Eure Meinung Konsequenzen haben könnte (sowohl beruflich als auch privat und damit meine ich nicht “nicht bloggbar” aus persönlichen Gründen)?
  • Bin ich paranoid und gibt es vielleicht auch eine ganz harmlose Erklärung? ;-)

Weiterführende Links:

 
IP-Adressen, um sämtliche Behörden derBundesregierung ein Blogverbot zu erteilen bzw. zu erschweren. Einfach in die htaccess einfügen und die erste Zeile entsprechend anpassen (keine Garantie auf Vollständigkeit! Ergänzungen sind willkommen und werden in diese Datei eingepflegt):

 

Alternativ kann diese IP-Liste in WP-Ban eingefügt werden. (Nur die IP, also ohne das “deny from”)

 
Bundesregierung Blogverbot [Download, txt-Datei]

Focus
Spiegel
Fefe

Tooltip: Beschreibung Sandboxie

 

Ruft die Seite dns-ok.de gar nicht erst auf oder macht dies von einem unwichtigen Zweitrechner (oder in einem Internetcafe in einem Viertel, in dem der überwiegende Bevölkerungsanteil einen Migrationshintergrund hat) aus!!

Mir fällt abschließend noch ein Zitat ein, daß ich vor einigen Jahren gelesen habe (der Autor ist mir entfallen). Sinngemäß lautet es:

- Frage: “Wie bringt man ein ganzes Volk dazu, freiwillig Überwachunssoftware zu installieren?”
- Antwort: “Man verbreitet das Gerücht, daß ein Virus im Umlauf ist, und das dringend ein Virenscanner-Update nötig ist. Die Mehrheit wird dieses Update installieren.”


Diese künstliche DNS-Changer-Panik (die nur einen verschwindend geringen Bruchteil aller PCs betrifft) könnte die praktische Umsetzung dieses ursprünglich ironisch gemeinten Zitats sein…



// Der ultimative Blogkiller

Dienstag, Januar 10th, 2012

Der ultimative Blogkiller heißt Thunderbird. Dazu muß man noch nicht mal per E-Mail bloggen (wozu diese Funktion gut sein soll bzw. wozu man sie braucht, weiß ich immer noch nicht), sondern Thunderbird muß ganz einfach im Hintergrund laufen und das tun, was dieses Progrämmchen immer tut: E-Mails empfangen und dabei einen kleinen Balloontip einblenden sowie einen dezenten Klang abspielen, was mir signalisiert, daß eine Mail eingegangen ist.

Allerdings ist es damit noch nicht ganz getan: während Thunderbird also still und leise im Hintergrund läuft, sollte man sich auch mit einem neuen WordPress Plug In auseinandersetzen. Vorzugsweise eines, daß in der .htaccess rumfuhrwerkt und das ganze Blog etwas sicherer machen soll.
Dieses Plug In braucht auch noch eine weitere Eigenschaft: einen Button auf dem “Backup” steht, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Button befindet, auf dem “Ausführen” steht.

Der schlaue und erfahrenen Blogger (zu denen ich mich mittlerweile zählte) nutzt natürlich die Backup-Funktion, bevor in der htaccess rumgefummelt wird. Das ist ja schön, wenn das schon aus dem Adminbereich aus möglich ist…

Während dieser Blogbasteleien kann man auch gut Musik hören und im Proberaum kann man dies sogar recht laut. Deshalb hängt der Computer hier auch an der PA. Die macht am meisten Krach.

Allerdings entspricht die Spieldauer einer CD nicht unbedingt der Zeit, die man braucht, um sein Blog in Schuß zu halten und wenn ich in meine Arbeit vertieft bin, stehe ich bestenfalls auf um neuen Kaffee zu holen aber nicht, um eine CD zu wechseln. Die eingeschaltete PA geriet in Vergessenheit. Thunderbird auch.

Die Einstellungen u.a. an der htaccess waren also so, wie ich mir den Optimalzustand vorstellte. Vor dem Ausführen nur noch schnell das Backup ziehen.

Der Cursor ist in Position gebracht, ein Klick… und in genau dem Moment trudelt eine Mail ein. Thunderbird macht genau das, was es in solchen Fällen immer tut: ein Balloontipp erscheint auf dem Monitor und ein “Tätäräää” kündigt akkustisch den Mail-Eingang an. Die PA tut auch exakt das, wofür sie gebaut ist: sie verstärkt das “Tätärääää” auf ca. 120 dB.

Tja, und ich bin der einzige, der in diesem Sekundenbruchteil etwas völlig anderes tut, als ursprünglich geplant: Die Hand mit der Maus zuckt während dem Klicken zur Seite. Genau über den Button auf dem Ausführen steht.

Das war’s dann erstmal mit diesem Blog und seinen ehemals funktionierenden Einstellungen…



// Fünf Hektoliter Kaffee und einige Bier später

Sonntag, Januar 8th, 2012

… scheint das Grundgerüst dieses Blogs hier fertig zu sein. Hoffe ich. Kann gut möglich sein, daß ich die ein oder andere Seite vergessen habe.

Ohne Kaffee und Bier geht beim Basteln nichts

Was derzeit – warum auch immer – nicht funktioniert, sind teilweise die Auflistungen in den neueren Artikeln und in der Sidebar [das Problem ist mittlerweile gelöst], in den älteren Artikeln hat’ s die Absätze zerlegt und bestimmt gibt es noch einiges anderes, was nicht so ist, wie es sein soll….

Wenn ihr was findet, brüllt das bitte mal bitte via Kommentar hier rüber. Danke :-D
Für Ideen, wie ich die beiden bekannten Probleme beheben kann, wäre ich ebenfalls sehr dankbar. Das ist wieder so ein mysteriöses Problem, weil es mal funktioniert und mal nicht. Das Blog ist wieder extrem zickig *narf*



// Wie der Herr, so das G’scherr

Freitag, Januar 6th, 2012

Das wurde mir heute mal wieder sehr bewußt: ich bin ein Chaot. Dazu stehe ich, damit habe ich mich abgefunden und nach deutlich über 30 Jahren wäre mir ein Zusammenleben mit mir selber unmöglich, wenn dies anders wäre. Mein zur Perfektion ausgereiftes Chaotentum geht mir zwar manchmal selber auf den Sack und es entsteht zuweilen eine tiefe Unzufriedenheit wegen dieser Zustände. Allerdings ist das Leben ja sehr robust und findet auch unter den unmöglichsten Bedingungen einen Lebensraum: aus mir wurde mit der Zeit ein ausgesprochen zufriedener unzufriedener Musiker.

So ziehen sich schöne Parallelen durch alle Dinge, die das Pech haben, in meine Finger zu geraten. Zum Beispiel mein Proberaum oder dieses Blog. Beides im Laufe der Zeit schön eingerichtet und gemütlich gemacht und – nun, es ist alles etwas chaotisch. Sehr chaotisch sogar.
Was im Proberaum der Kabelsalat ist, ist hier im Blog eindeutig der Plugin-Salat.
Aber auch damit konnte ich mich hervorragend arrangieren und aus mir wurde mit der Zeit ein ausgesprochen zufriedener unzufriedener bloggender Musiker.

Ich packe eben gerne etwas an, baue das auf, und eines Tages wache ich auf und stelle fest, daß ich auf einem riesigen Scherbenhaufen voller ehemals guter Ideen liege. Leider vertragen sich diese Ideen im Nachhinein betrachtet nur bedingt.
Solange aber wenigstens das Konzept stimmt, paßt ja alles und es besteht kein Handlungsbedarf. Jedenfalls von meiner Seite aus nicht.

Wenn da nicht die Außenwelt wäre… die ist da nämlich oftmals anderer Ansicht.

Angefangen hat es hier im Blog mit einem fiesen Dreckschwein, das mir einiges an Malware auf der com-Domain untergejubelt hat. Eines muß man dem Kerl lassen: er war gründlich.
So gründlich, daß er längst vergessene Seiten mit seinem Schadcode bereichert hat. Für mich war das also das erste Mal seit mindestens vier Jahren, daß ich mir sämtliche Dateien auf meinem Webspace gründlich angeschaut habe. Kein ungewöhnlicher Vorgang: in meinen Kühlschrank schaue ich ja auch nur alle paar Jahre.

Über die Sound-Dateien, die ich da auf diesem verstaubten Webspace gefunden habe, breite ich jetzt an dieser Stelle den Mantel des Vergessens. Es hatte wohl durchaus seine Gründe, daß ich mir den ganzen Krempel über Jahre hinweg nicht angeschaut bzw. angehört habe.

Merke: jeder Webmaster oder Blogbetreiber braucht eine Rumpelkammer (und jeder Küchenmeister einen Rumpelkühlschrank).

Jedenfalls kam ich irgendwann zwischen dem ersten und dem letztem Bier zu dem folgenschweren Schluß, daß es besser ist, wenn ich diese Webseite einstampfe und neu aufbaue.

Bei der Gelegenheit könnte ich ja auch gleich der dazu passenden de-Domain das gleiche Design verpassen. Macht schließlich Sinn, denn das com-Teil ist die englische Übersetzung des de-Teils.

Als ich mir die de-Webseite angeschaut habe, kam mir der Gedanke, daß sich diese hervorragend für eine About-Seite eignet. Das Fehlen dieser About-Seite wurde mir schon öfters von einigen Bloggerkollegen (ja, Ihr seit gemeint!) aufs Brot geschmiert. War mir aber egal. Sowas schreibe ich nämlich nicht gerne. Aber wenn das schonmal da ist, kann ich das Ding ja durchaus verwenden. Nur muß dazu das Blog hier an die anderen beiden Domains angepaßt werden. Sieht ja doof aus und gibt Augenkrebs, wenn Ihr auf einen Link klickt und ein ganz anderes Design vorfindet.

Und wenn ich eh schon alles angleiche, dann darf auch mein Fotoblog dran glauben. Für diesen Link hatte ich nämlich noch Platz im neuen Menü da ganz oben.

Genau in diesem Moment fing der Wildwuchs und das Chaos erneut an und aus mir wurde quasi über Nacht ein ausgesprochen zufriedener unzufriedener bloggender Musiker, der sich nebenher noch mit Webdesign beschäftigt….

PS: Falls Ihr Designvorschläge habt oder Ergänzungswünsche: nur her damit. Daür ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

PPS: Und bitte nicht wundern, wenn hier teilweise noch das alte Theme oder ein was ganz anderes Unpassendes zu sehen ist: Das hier ist ne Großbaustelle :mrgreen:

Die Funktionalität dieses Blogs ist derzeit auch stark eingeschränkt…



// Wall Of Fame

Montag, Dezember 5th, 2011

In jeden Proberaum gehört auch eine Wall Of Fame – manchmal mehr, manchmal weniger ausgeprägt. Dort wird alles aufgehoben, was einer Band irgendwie aufhebenswert erscheint.

Proberaum | Wall Of Fame

Bei mir sind das teilweise rein praktische Dinge wie Biergläser oder das Pupsen-verboten-Schild, halbfertige, gelungene und mißlungene Songtexte oder eben auch andere Erinnerungen, wie z.B. Nummernschilder von Kraftfahrzeugen, die an meinem Fahrrad zerschellt sind, Geldscheine und auch eine Postkarte aus der Blog-O-Sphäre:

Proberaum | Wall Of Fame

Und davon gibt es hier ein Video ;-)

PS: die Spinnenweben gehören mittlerweile zur Deko dazu… *grmpf*



// Ihr könnt mich alle mal….

Freitag, Oktober 28th, 2011

Und nein, damit meine ich nicht die Blogleser, die hier regelmäßig vorbeischauen ;-)

Damit meine ich Leute, die solche Mails hier verzapfen. Die gehen mir nämlich allmählich auf den Sack.

Hallo,

ich habe eine Folien- und Druckmedien-Homepage.

Bei meiner Recherche habe ich dabei auch Ihre Homepage im Internet gefunden. Hätten Sie Interesse an einer Zusammenarbeit?

Wenn Sie das Wort -Folien- in Ihrem Blog-Beitrag http://www.broken-spirit.de/off-topic/zappenduster/ mit meiner Hompepage verlinken könnten, zahle ich Ihnen unkompliziert 20,- EUR.

Hätten Sie daran Interesse?

Wenn ja, schicke ich Ihnen noch die genauen Daten meiner Website mit weiteren Informationen zu.

Ich freue mich auf Ihr Feedback.

Schönen Gruß
xxxxx xxxxx

Ich sehe mich so langsam gezwungen, hier mal was klarzustellen.
In der guten alten und überaus bildlichen Sprache, die in allen Proberäumen der Welt verstanden wird, besteht meine Antwort aus genau zwei Worten:

FICK DICH!

PS: Ich weiß, daß das nichts bringt. Aber es soll ja keiner sagen können, daß ich das nicht gesagt hätte. Für den ganzen Rest, der ernsthaft einen SEO-tauglichen Link haben will: ich träume da von einer Edel-Gitarre…. ;-)