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// Verstärkte Hacker-Angriffe auf das Blog

Ähnlich wie bei Thomas häuften sich bei mir in den letzten Tagen Angriffe auf meinen Blog. Das Ganze sogar recht aggressiv – 133 Login-Versuche innerhalb einer Stunde.
 
Da ich mich bei jedem fehlgeschlagenen Versuch per E-Mail benachrichtigen lasse, könnt Ihr Euch leicht vorstellen, wie mein Posteingang ausgesehen hat.
 
Das ist natürlich sehr nervig und genau wie Thomas sah ich Handlungsbedarf, da Login-Attempts zwar nach wie vor sehr zuverlässig seinen Dienst verrichtet, sich aber dennoch verstärkt auch korrekte Anmeldenamen eingeschlichen haben. Da muß es offenbar ein weiteres Loch geben, denn dieses hier habe ich erfolgreich gestopft.
 
Thomas geht in seiner Lösung nun den Weg, den ganzen Adminbereich über die .htaccess zu schützen. Das hatte ich ebenfalls eine zeitlang immer wieder verwendet, aber irgendwie ist es einigen Stinkstiefeln trotzdem gelungen, diesen zusätzlichen Schutz zu umgehen. Login-Attempts war also weiterhin dringend notwendig.
 
Nach dieser Angriffswelle vorgestern habe ich auf die Suche nach einer brauchbaren Lösung gemacht.
Mein Gedanke war, was ein Angreifer nicht kennt, kann er auch nicht angreifen.
Kurz: einfach die wp-login.php umbenennen und dann sollte zumindest von dieser Seite aus Ruhe sein.
 
Und genau hierfür gibt es ein kleines aber feines Plugin: Lockdown WP
 
Mithilfe dieses Plugins läßt sich die wp-login.php in eine beliebige Zeichenfolge umbenennen und jeder, der die “normale” Login-Seite aufruft, bekommt die 404 zu sehen.
 
Zusätzlich läßt sich der Admin-Ordner vor neugierigen Blicken verstecken. Auch hier gibt es die 404.
 
Genau das, was ich gesucht habe. Ich hoffe, jetzt ist für eine Weile Ruhe. Login-Attempt läuft hier natürlich weiter – das hat sich in der Vergangenheit ja bewährt und man kann ja nie wissen, ob da ein findiger Angreifer nicht doch die neue Anmeldeseite herausfindet. :roll:
 
Für diejenigen, die lieber auf PlugIns verzichten, gibt es hier noch eine “händige” Lösung. Diese erschien mir aber etwas unpraktisch, da dies offenbar bei jedem WordPress – Update neu geändert werden muß. Außerdem ist diese Methode mit Arbeit verbunden. Da habe ich am Wochenende keine Böcke drauf ;-)
 
[Update:] das Plugin greift offenbar nur bei einer Domain – ohne www war die Login-Seite nach wie vor aufrufbar. Das läßt sich ja aber schnell in der .htaccess über die Zeilen
RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} !^www\.deine-domain\.de$
RewriteRule ^(.*)$ http://deine-domain.de/$1 [L,R=301]

beheben. Diese Zeilen sollten ja sowieso da drin stehen. Bei mir sind sie irgendwann unterwegs mal verloren gegangen…

// Schönfärberei

Manchmal hilft es ja, wenn man sich vor schwierigen Entscheidungen eine Pro/Contra-Liste macht. Here we go:
 

Der derzeitige Proberaum

 

Pro:

  • die Wände sind nicht giftgrün gestrichen.
  • zwei Räume: ein Regieraum, ein Aufnahmeraum
  • ich kann recht leicht raus in den Hof ein Bierchen im freien Zischen. Da ebenerdig kann ich meinen Sessel rausrollern. Im Sommer einfach nur herrlich!
  • große Fenster, ich kann – obwohl ich im Proberaum bin – quasi im Freien Musik machen
  •  

    Contra

  • das Gemäuer ist uralt. Wenn man einen Nagel in die Wand schlägt, kommt die halbe Wand entgegen
  • Extremst staubig – da das Gemäuer uralt ist. Zerfällt sozusagen von alleine.
  • In der Zwischendecke hausen unzählige Spinnen, die mir den Raum dekorieren
  • die nahegelegenen Discobesucher halten das hier regelmäßig für eine Kneipe
  • das Klo ist ewig weit weg
  •  

    Der neue Proberaum:

     

    Pro

  • frisch renoviert, trocken und stabile Bausubstanz
  • vermutlich kein Ungeziefer
  • etwas abgelegener, was im Sommer wegen der Discobesucher von nicht zu unterschätzenden Vorteil ist.
  • ein Raum – das widerspricht zwar einem Vorteil, den der derzeitige Proberaum hat – aber so ganz das gelbe vom Ei ist die Raumteilung auch nicht: die Keyboards bräuchte ich am Computer und da habe ich derzeit keinen Platz. Das kann also auch vorteilhaft sein. Ambivalent.
  • eigene Toilette (sofern mir nicht mitten im Raum eine Kloschüssel installiert wird) [Note to myself: bei Gelegenheit erfragen!]
  •  

    Contra

  • Der Raum ist giftgrün gestrichen
  • Das schnelle Bierchen auf dem Hof dauert etwas länger…
  • Der Raum ist in einem ekelhaften grün gestrichen
  • Das Grün ist wirklich scheußlich!
  • Kleine Fenster. Aber immerhin gibt es welche…
  • Erwähnte ich schon, daß die Wandfarbe eine Katastrophe ist?
  • Die grüne Wandfarbe gefällt mir nicht.
  • Das eklige Grün an der Wand ist scheiße
  • Das kotzgrüne Grün an der Wand ist wirklich scheiße.
  •  

    Zusammenfassung:

    Zu allen Vor- und Nachteilen dürfte mir die Tage noch einiges einfallen. Das war nur spontan.
     
    Und…. hm, so schlimm wird es wohl doch nicht… bis auf diese eklige grüne Farbe an der Wand. Aber dieses Manko läßt sich ja irgendwie beheben. Einige Anregungen kamen ja von Euch in den Kommentaren. Danke an dieser Stelle dafür :-)
    Der Begriff “Schönfärben” wird also demnächst eine völlig neue Bedeutung erhalten… :mrgreen:
     
    Was generell nervt, ist die Tatsache, daß ich wieder umziehen darf. Ich kann mich nur zu gut an das letzte Verlegen von fast einem halben Kilometer Kabel erinnern. Das ist ja auch erst zwei Jahre her. *narf*
     
    Dieses Problem werde ich aber so oder so haben. Ich werde hier wegen Eigenbedarf rausmüssen. Ob ich hier bleibe, oder woanders hingehe – das ändert nichts an der Tatsache, daß alle Kabel mit müssen. Ächz!
     
    Einen Vorteil habe ich: ich kann hier selber ausziehen, das heißt, ich kann den Umzug auch etwas geordneter organisieren, als damals in diesem Chaos nach dem Wasserrohrbruch. Zumal ich ja noch sehr viel Zeit habe und diesen Umzug gemütlich angehen kann. Die Schäden aufgrund des Umzuges dürften sich ebenfalls in Grenzen halten, da mir mein Ex-Vermieter dabei ja nicht “hilft”.
     
    Wenn ich hierbleibe, weiß ich wenigstens, wie der Vermieter so unterwegs ist. Das funzt ja alles ganz gut.
    In diesem Punkt kann ich wirklich nicht klagen. Zumindest solange der Vermieter sich nicht in den Farben anzieht, in der die Wände des neuen Proberaums gestrichen sind ;-)
     
    PS: erwähnte ich schon, daß mir dieses Giftgrün überhaupt nicht gefällt?
     
    PPS: Falls die Kloschüssel doch mitten im Raum installiert wird, baue ich das Schlagzeug außenherum – dann brauche ich keinen Schlagzeughocker.

    // Zukunftsvisionen

    Wißt Ihr, was ich an unserem fortschrittlichen Zeitalter besonders schlimm finde?
     
    Nun, die Antwort ist einfach. Ich habe heute alle technischen Mittel zur Verfügung, um mich selber in den Wahnsinn zu treiben. Bildmanipulation war früher ein eigener Ausbildungsberuf (ich meine den Retuscheur) und da wurde mit hauchfeinen Pinseln auf Negativen rumgemalt.
     
    Kostete Unsummen, und die Retuscheure waren ganz große Künstler.
     
    Heute kann das jeder – ich auch. Es kostet genau – nichts. Nullinger. Njente. Nada.
     
    Leider, denn ohne diese Geldausgaben kommt man auf ganz dumme Gedanken…
     
    Um den Umzug komme ich wohl kaum drumrum und so wird mein zukünftiger Proberaum aussehen:
     
    Mein Mischpult vor gallegrüner Wandfarbe
     
    Die Wanddekoration auf giftgrünem Hintergrund
     
    Noch viel schwerwiegender wird aber folgendes Problem: wie zum Geier soll ich meine Tom-Toms vor diesem Hintergrund erkennen?!
     
    Meine Tom-Toms unterscheiden sich so gut wie gar nicht von der Wandfarbe
     
    Wie zum Teufel paßt diese Wandfarbe zu dem bösen Rocker-Image, das ich mir aufbaue? Soll ich jetzt etwa zu einem Justin-Bieber-Verschnitt verkommen?!?!
     
    Irgendjemand irgendwelche Ideen?
     
    PS: die Styroporplatten müßt Ihr Euch natürlich wegdenken – mir ging es nur um den Gesamteindruck. Ich brauche auch dringend eine Idee, wie ich den Vermieter davon überzeugen kann, daß ich Styroporplatten an eine frisch restaurierte Wand kleben kann…
     

    // Hiobsbotschaft

    Der nächste Umzug steht an. Ich weiß noch nicht wann, aber er wird kommen. Der Vermieter braucht meinen Proberaum als Lagerplatz für seine Firma. Also klassischer Eigenbedarf.
     
    Immerhin bekomme ich einen anderen Raum, der aber so gut wie fensterlos ist. Dafür dürften mir in Zukunft im Sommer die Discobesucher weniger Ärger bereiten, da ich nicht mehr ganz so auf dem Präsentierteller sitze und demnach mein Proberaum nicht mit einer Kneipe verwechselt werden kann.
     
    Der andere Raum, der derzeit noch frei ist, hätte zwar Fenster, ist ein langer Schlauch, und zur Zeit noch eine Großbaustelle. Leider wollen den auch andere Nachbarn als Büroraum haben.
     
    Bei beiden Räumen könnte ich ein eigenes Scheißhaus haben – ich sitze also nicht mehr ohne Klopapier da, weil meine Nachbarn dieses kilometerweise verbraten.
     
    Das alles hat also seine Vor- und Nachteile, sicher ist aber schon jetzt: bis die ganze Verkabelung im neuen Proberaum verlegt ist, vergeht wieder ein halbes Jahr.
     
    Achja: beide Räume sind giftgrün gestrichen (bzw. die Großbaustelle wird noch giftgrün gestrichen).
     
    Hier ein Farbbeispiel:
     
    Farbbeispiel der Wandfarbe im ganz neuen Proberaum
     
    Da kriegt man ja Augenkrebs… :shock: :shock: :shock: :shock:
     
    (Übrigens läßt sich diese Farbe sehr schön als Hintergrund für diesen Blog einstellen. Ihr macht das doch bestimmt mit, oder? So nach dem Motto geteiltes Leid ist halbes Leid…? Ja??)
     

    // Das war also 2012

    Gerade noch überlegt, ob ich überhaupt einen Jahresrückblick schreiben soll, da trudelte alljährliche Jahresrückblick von Jetpack ein…
     
    Fassen wir den einmal zusammen: 2012 gab es nur 104 neue Blogeinträge, was für mich ziemlich wenig ist. Am besten besucht (und kommentiert) war der Blogeintrag über meine Kochkünste – was mich ehrlich gesagt immer noch etwas überrascht (zumal der Artikel immer noch recht gut läuft).
     
    Unter den häufigsten Suchbegriffen war wohl der Bullshitstempel, wobei ich das nicht ganz glaube. Der häufigste Suchbegriff war meiner Meinung nach “furzen verboten“. Ich weiß ja nicht, ob das die gleichen Leute waren, die den furzenden Gästen/ Familienmitgliedern oder Kollegen Bullshit auf das Gesäß stempeln wollten oder ob das doch nur ein Zufall ist…? Ich werde es auch 2013 nicht erfahren (und später hoffentlich auch nicht).
     
    Die meisten Besucher kamen über die Seiten von (in absteigender Reihenfolge) Juliane, Facebook, Herr Banane, Wikipedia und Sarah hierher.
     
    Am häufigsten kommentiert haben: Cassy, Gucky, AndiBerlin und chephe.
     
    Vielen Dank dafür – und natürlich auch an den Rest, der es nicht in den Jahresrückblick von Jetpack geschafft hat.
     
    Zumindest die Kommentatoren standen bis vor kurzem in meiner “interaktiven Blogroll” – aber die habe ich erfolgreich kaputtgefummelt.
     
    A propos kaputtfummeln… Was an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben darf: ich war 2012 DER Meister im Kaputtfummeln meines Blogs. Die rettenden Engel waren in diesen Momenten mehrmals Nadine und Sylvi. Dank denen beiden geht es also auch 2013 weiter – mit hoffentlich weniger Ausfällen, ich hab ja auch dazugelernt *hüstel*. Andererseits bin ich kreativ und mache niemals den gleichen Fehler zweimal – stattdessen erfinde ich jeden Tag neue. ;-)
     
    Das war es von Bloggers-Seite, von Musikers-Seite aus lief 2012 einiges besser als 2011, da mehr Zeit durch weniger Arbeit.
    Das führte auch dazu, daß ich immer mehr halbfertige Songs für “Vie Noir” in die engere Auswahl ziehe. So langsam sollte ich die Ideen aussortieren bzw. fertigmachen und dann 2013 endlich das nächste Album raushauen. Inzwischen brauche ich für “Vie Noir” ja schon rekordverdächtig lange. Aber wie heißt es so schön: was lange währt, wird gut.
     
    Bis dahin wünsche ich Euch einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr.

    // Fröhliche Weihnachten…

    … wünsche ich allen Bloglesern.
     
    Zur Einstimmung auf ein paar besinnliche Stunden habe ich noch ein Video:
     
    Klick!
     
    Man kann nur hoffen, daß die eine gute Qualitätskontrolle haben. Nicht auszudenken, wenn die versagt und Heiligabend eine… öhm… unerwartete Wendung nimmmt :-D
     

    // Überarbeitet?!

    Du weißt, daß Du hoffnungslos überarbeitet bist, wenn…
     

  • … Du in den letzten Wochen am Wochenende zur Arbeit gerannt bist und erst am geschlossenen Firmentor gemerkt hast, daß Dich niemand reinlassen wird
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  • … Dir die Scheffin höchstpersönlich schriftlich den Auftrag erteilt, einmal ne Woche *nichts* zu tun
  •  

  • … Du versuchst, die Wohnungstür zu öffnen, indem Du den Firmenausweis an die Türklingel hälst
  •  

  • … Dir Kollegen sagen, daß Du scheiße und kaputt aussiehst
  •  
    und last but not least:
     

  • … Du ein Weihnachtslied das erste Mal in Deinem Leben im Dezember nie, aber auch wirklich nie gehört hast: Klicken auf eigene Gefahr
     
    Ich mach jetzt Urlaub Musik… etliche Kästen Bier stehen schon kalt. Was bin ich froh, daß dieses Jahr rum ist. Gegen Ende wars einfach nur noch gequirlte Hühnerscheiße.