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Lebenszeichen aus dem Proberaum

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Kategorie ‘In eigener Sache’


Bloginterna.
In dieser Kategorie geht es nicht um Musik.


 

// Closed



Closed

Hinter dieser verschlossenen Türe befindet sich eine schöne Proberaumerweiterung. Derzeit ist mir dieser Traum allerdings verwehrt – trotzdem ist das eine schöne Selbstmotivation. Die Aussichten sind derzeit nämlich – egal, wie ich es drehe und wende – extremst düster…

 





Im Proberaum notiert am 22.07.2011 um 2:00 am und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// 10 Stunden und 7 Minuten



Solange dauert es also, um meinen Blog von Anfang bis Ende durchzulesen.

Solange dauert es auch, um eine Schlagzeugspur und eine Baßspur sowie einige erste Ideen für die Gitarrenspur zusammenzupfriemeln.

Ich war ja schon etwas fasziniert, daß jemand das Durchhaltevermögen besitzt, mein Geblöge von Anfang bis Ende zu lesen und ich muß zugeben: ich bin beeindruckt.

Ich hätte heute Nacht auch etwas weniger Musik gemacht, wenn da nicht diese eine Nachteule gewesen wäre.

Ein wenig neugierig bin ich jetzt schon: Meine Statistiken haben mir nämlich nicht verraten, wer dieser Leser ist.

Ein wenig stolz bin ich auch: es ist mir offenbar in den letzten zwei Jahren gelungen, einen echten “Reißer” zu fabrizieren.

Und nun raus mit der Sprache: wer war das? ;-)

 





Im Proberaum notiert am 10.07.2011 um 5:04 am und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Ein Jahr später



 
Heute bin ich auf den Tag genau ein Jahr im neuen Proberaum. Vor etwas mehr als einem Jahr ist mein Proberaum bei einem Unwetter abgesoffen und war abrissreif.
 
Und was geht passend zu diesem Jubiläum für eine Spam-Mail ein?
 
“Gehen Sie auf Nummer sicher und schützen Sie Ihr Hab und Gut jetzt vor bösen Überraschungen! Schnell können ein geplatzter Waschmaschinen-Schlauch oder ein plötzlich hereinbrechendes Unwetter teure Schäden verursachen.”
 
Internet ist doof.
 
 





Im Proberaum notiert am 18.06.2011 um 2:03 am und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Prioritäten setzen



Die liegen derzeit leider nicht beim “Musikmachen” und dementsprechend wenig gibt es auch zu bloggen.

Die Welt Der Proberaum muß mal wieder gerettet werden – das geht derzeit vor. Ohne Moos ist eben nix los :-(

Die wenige Freizeit, die ich habe, verbringe ich dann doch eher mit Katzen oder Gitarre (oder beidem) als mit bloggen…

Aber ich schlage mich ganz gut :-) Hat eben auch Vorteile, wenn man in der Szene einigermaßen bekannt ist und jeder zahlungskräftige Kunde weiß, daß ich auch Uralt-Tonträger digitalisieren kann. So rostet wenigstens mein Equipment nicht.

Falls einer meiner Leser auch alte Tonträger hat oder jemanden kennt, der jemanden kennt, der ‘nen entfernten buckligen Verwandten hat, der solche Uralt-Aufnahmen restauriert haben möchte: als her damit.

Die Kontaktdaten dürfen zu diesen Zwecken gerne weitergegeben werden.

Was von meiner Seite aus technisch möglich ist, ist in dem Blogartikel über die Audio-Digitalisierung zu finden. Zusätzlich kommt noch das gute alte Vinyl dazu (auch als Schallplatte bekannt).

Für heute habe ich genug mit dem Zaunpfahl gewunken… ;-)





Im Proberaum notiert am 06.04.2011 um 9:52 pm und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Der Hüftspeck muß weg: eine Radikalkur



Während sich alle Leute über die Feiertage den Ranzen vollgeschlagen haben (jedenfalls wenn ich meiner Twitter-Timeline Glauben schenken darf), habe ich meine Abnehmphase beendet.
Ich kann ja soviel essen, wie ich will und nehme trotzdem nicht zu. Deswegen gibt es hier heute auch keine Abnehmtips. Verschlankt habe ich also stattdessen meinen Blog. Und das war auch dringend nötig!

Denn ähnlich wie bei Windows sammelt sich auch in einem Blog im Laufe der Zeit einiges an Datenmüll an, und darunter leidet letztendlich das ganze System. Glücklicherweise gibt es dafür aber einige Plug-Ins, die einem die Arbeit erleichtern. Dabei kamen auch einige Überraschungen zutage, die ich mir so bzw. in diesem Ausmaß nicht vorgestellt habe.

Ganz so planvoll wie ich das jetzt beschreibe, bin ich nicht vorgegangen, ich zog die Trial & Error Methode vor. Deshalb ist das auch eine Erinnerungsstütze für mich, wenn eine Blogoptimierung wieder einmal fällig wird. Vielleicht gibt es auch bessere Methoden, aber das hier hat mir diesesmal geholfen. Voila:

Die Basics – Hintergrundgrafiken, Vernetzung usw.

Zunächst wurde alles überflüssige hier rausgeschmissen. Das Blog bekanntermachen ist ja schön und gut, allerdings bringt das meiste nix, wenn keine Besucher kommen. Aus der Sidebar flogen deshalb als erstes sämtliche Buttons raus, die keine Besucher bringen. Nur noch Wikio, Bloggerei.de sind drin. Technorati? Kein einziger Besucher kam von dort: weg damit.

Als zweites habe ich die Hintergrundgrafiken optimiert. Eine etwas knifflige Sache, den einerseits soll es nach was aussehen, andererseits auch nicht zu sehr belasten. Hier hatte ich also recht wenig Spielraum. Verändert sich dementsprechend auch fast nichts – mit diesem Kompromis muß ich nun leben.
Ähnliches gilt auch für die eingebundenen Fotografien: die Fotografie hat mittlerweile doch ein recht hohen Anteil in meinen Blogartikeln und da möchte ich nicht an der Qualität sparen.

Blog – und Datenbanksicherung:

Dazu braucht man eigentlich nichts sagen, oder? Spätestens vor jeder OP am offenen Blogherzen sollte ein Backup durchgeführt werden.
Dieses Plug-In hilft: WP-DB-Backup.
Was mir daran gut gefällt: die Backups lassen sich planen, auf dem Server speichern oder per Mail zuschicken lassen. Genau das richtige für so einen faulen Sack wie mich, der solche Sachen auch gerne mal “vergisst”. Mit diesem Plug-In ist ein lästiges Übel mehr der Technik überlassen.
Zusätzlich sichere ich vor solchen Aktionen das Blog über die WordPress – Bordmittel: Werkzeuge -> Daten exportieren. Im Notfall sind dann wenigstens die Einträge und Kommentare gesichert.

Revisionen löschen

Hierfür gibt es mehrere Plug-Ins. Überzeugt hat mich nach einigen Fehlversuchen und doppelten Plugins bzw. doppelten Funktionen WP Cleanfix.
Hiermit lassen sich die Revisionen mit einem Klick löschen:

Wordpress Screenshot: Mit WP-CleanFix lassen sich mit einem Klick die Revisionen entfernen

Bei der Gelegenheit kann man auch gleich den Müll rausbringen – das schafft nochmal etwas Platz in der Datenbank. Hier ist mir übrigens das erste Mal der Unterkiefer heruntergeklappt, denn da hat sich in einem Jahr sehr viel angesammelt. Aber wie gesagt: ein Klick, und es war etwas ordentlicher.
Dieses Plug-In kann aber noch mehr, in diesem Schritt lassen wir es aber erst einmal dabei bewenden.

Überflüssige Plug-Ins löschen

Auch das lohnt sich immer wieder mal. Manche Plug-Ins haben doppelte Funktionen, manche braucht man einfach nicht mehr, oder es findet sich eine einfachere oder bessere Lösung ohne Plug-In. Weg damit. Ist schnell erledigt und läuft bei mir meistens nebenher.

WordPress ist nun vom Datensperrmüll bereinigt und einige alte Plug-Ins deinstalliert , dafür gabs ein paar neue – irgendwie beißt sich die Katze in den Schwanz, oder? Wie dem auch sei: jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine “Zwischenzuspeicherung”, das heißt: Blog komplett sichern (siehe oben).

Das Blog Cachen

Hierfür gibt es – wen wundert’ s – ebenfalls ein Plug-In: W3-Total-Cache. Die Einstellungen muß man ausprobieren, manches verlangsamt auch ziemlich – das ganze Ding hier zu “gzip-pen” führte zu einem Desaster. Das scheint von Blog zu Blog unterschiedlich zu sein. Trotzdem gibt es genug Einstellungen, die einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil bringen.

Jetzt geht’ s an eingemachte: die wp_options aufräumen

In diesem Schritt ist mir das zweite mal der Unterkiefer heruntergeklappt. Jedes Plug-In schreibt irgendetwas in die WordPress-Datenbanken und manches läßt sich nicht so ohne weiteres entfernen. Da stehen dann also mit der Zeit jede Menge verwaiste Optionen sinnlos rum. Bei einigen Plug-Ins gibt es zwar einen extra Uninstall-Button, der angeblich das jeweilige Plug-In restlos entfernen soll. Ähnlich wie bei Windows ist diese Behauptung aber eher theoretischer Natur: “uninstall” heißt nicht weg und demnach bleibt irgendetwas bleibt übrig.
Und genau wie es für Windows diverse Aufräum-Tools gibt, findet sich auch etwas entsprechendes für WordPress:Clean Options.

Da ich gerade in meiner Anfangsphase auf meinem eigenen Webspace ziemlich viel rumprobiert habe, haben sich in der Datenbank wp_options knapp 800 verwaiste Optionen angesammelt. Dieser Schritt ist nun etwas mühsam und zeitintensiv, denn diese Auflistung auf der Plug-In-Seite im Adminbereich ist – höflich ausgedrückt – etwas kryptisch. Bei manchen ist es auf den ersten Blick klar, um welches Plug-In es sich handelt (im nachfolgenden Screenshot grün umrandet), bei anderen ist es überhaupt nicht klar (rot umrandet):

Wordpress Screenshot: Die Bezeichnung der vewaisten Zeilen in der wp_options ist nicht leicht verständlich

Besonders fies: auch Plug-Ins, die noch im Einsatz sind, werden mitaufgelistet – nämlich die Funktionen, die nicht benötigt werden. So stehen zum Beispiel auch LimitLogins oder die Twittertools in dieser Auflistung. Von Twittertools verwende ich zum Beispiel nur die Benachrichtung an Twitter, wenn ich einen neuen Blogeintrag poste. Deaktiviert sind hingegen diese Digest-Dinger, die aus meinen Tweets einen Blogeintrag erstellen; und genau diese Plug-In-Bestandteile finden sich in den verwaisten Optionen. Es besteht also durchaus die Gefahr, daß man ein Plug-In “verstümmelt”.

Hier hilft nur googlen und jedes Plug-In einzeln durchgehen. Freundlicherweise ist in diesem Plug-In der Link zu Google mit den passenden Suchbegriffen eingebaut. Das spart wenigstens etwas Zeit.
Manchmal läßt sich anhand des Namens auf ein Plug-In schließen – wenn man Glück hat erinnert man sich vielleicht noch an das ein oder andere Plug-In, das man testweise installiert hat, um sich kurz darauf wieder von ihm zu trennen. Ich sollte mir für solche Fälle jedenfalls angewöhnen, diese Experimente zu dokumentieren. Immerhin ist das erste selbstinstallierte Plug-In mittlerweile auch schon ein Jahr her…

Bei einigen bin ich mir nicht sicher, ob ich diese über einen Uninstall-Button entfernt habe oder über das Plug-In-Menü erst deaktiviert habe und anschließend gelöscht. In zumindest einigen anderen Fällen bin ich mir 100% sicher, diese Plug-Ins nach Vorschrift entfernt zu haben, das war nämlich zwei Schritte vorher (also am gleichen Tag) – trotzdem fand ich zahlreiche verwaiste Optionen. Gerade einige Statistik Plug-Ins entfernen sich offenbar wie die sprichwörtliche Sau vom Trog – eine dieser “Säue” hatte ich kurz vorher ordnungsgemäß entfernt und ausgerechnet von diesem hatte ich knapp 100 verwaiste Optionen.

Man sollte also für diesen Schritt etwas Zeit und Geduld mitbringen, nicht alle auf einmal löschen, überprüfen, ob das Blog noch läuft und öfters ein Backup machen. Eine Funktion, die diese Änderungen rückgängig macht, ist mir nicht bekannt (und ja, ich habe danach gesucht. Verzweifelt und lange).
Ich war deshalb eher vorsichtig und habe eine vewaiste Option beim leisesten Zweifel nicht gelöscht. Trotzdem konnte ich die Anzahl mehr als halbieren.

Der letzte Schritt springt ins Auge – und läßt mich etwas zweifeln

Nachdem ich also die wp-options im vorigen Schritt fertig optimiert hatte, meckerte das das zweite der hier vorgestellten Plug-Ins: WP-Cleanfix leuchtete mir rot entgegen und wollte mir etwas mitteilen.

Wordpress Screenshot: wp-cleanfix teilt mir mit, daß es Arbeit gefunden hat

Nun löscht dieses Plug-In laut Beschreibung unter anderem ebenfalls irgendwelche verwaisten Optionen, findet aber deutlich weniger als “Clean Options”. Hier war also guter Rat teuer.
Ein Blick in den Quelltext zeigte mir nach wenigen Zeilen schmerzhaft die Grenzen meiner php-Kenntnisse auf. Ich weiß nicht, was dieses Plug-In genau macht.
Ok, die Mathematik hilft, ich habe ein Backup der Datenbank, also mal kurz überschlagen: “Clean-Options” hat noch gut 300 verwaiste Optionen aufgelistet, “wp-cleanfix” will eine handvoll davon rausschmeissen, bisher hat alles funktioniert, die Wahrscheinlichkeit, das etwas schief geht, ist gering. Und dann sind da ja noch ein frisches und mehrere nicht-ganz-so-frische Backups. Also: Ausprobieren.
Wenn es schiefgeht, kann ich ja immer noch mit einer meiner privaten Hotlines telefonieren und “ich hab da was angeklickt, aber ich hab nix gemacht” sagen. Es ging nicht schief ;-)

Durch diese Schritte ist mein Blog nun wieder etwas schneller geworden. Dies ist zumindest mein Eindruck, der auch von Pingdom Tools bestätigt wird: vorher hatte ich Ladezeiten von knapp 20 Sekunden, nach diesem Prozedere liegen diese nun immerhin bei ca. 4 Sekunden. Das ist schon mal einiges besser, läßt sich aber bestimmt noch weiter verbessern ;-)

Screenshot: dieses Testergebnis gefällt mir besser: Ladezeiten von ca. 4 sec.

Meine ganzen Bloggeraktivitäten beschränkten sich also über die Feiertage ausschließlich auf die Schraubereien unter der Haube. Ich hoffe ja mal, daß sich diese “Verschlankungskur” gelohnt hat und sich diese nicht nur über einen theoretischen Online-Test bemerkbar macht?





Im Proberaum notiert am 27.12.2010 um 12:10 pm und in der Ablage , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Jahresrückblick 2010



Rückblickend betrachtet habe ich wohl nie soviel Zeit im Proberaum verbracht wie in diesem Jahr. Gleichzeitig war ich auch nie weniger an den Instrumenten tätig.
Die ersten Monate war ich noch voll mit dem Endspurt meiner nächsten CD “Vie Noir” beschäftigt, bis dann mein kleines Tonstudio im wahrsten Sinne des Wortes innerhalb von wenigen Minuten den Bach runterging. Das waren wohl bisher mit die schmerzhaftesten Minuten meines Lebens, schließlich habe ich das ganze Ding in jahrelanger Kleinarbeit mühsam aufgebaut, fast jede freie Minute und jeden übriggeblieben Euro da reingesteckt. In elf Jahren kommt da einiges zusammen, was nach dieser Unwetternacht erstmal weg war.

Glücklicherweise kam es dann doch nicht so schlimm, wie zunächst befürchtet. In den elf Jahren habe ich mir schließlich auch recht viel technisches Wissen aneignen können und so war es mir möglich, mein komplettes Equipment zu zerlegen, zu reinigen und letztendlich bis auf ganz wenige Ausnahmen zu retten. Leider ging in dieser Nacht mein Fotoapparat kaputt, so daß es keine Bilder von diesen Reparaturarbeiten gibt. Sehenswert wäre es schon gewesen, wie sich überall auf dem Fußboden, Kisten, geliehenen Tapeziertischen, überhaupt jeder freien Fläche die Platinen der Mischpulte, Effekte, Synthesizern und Verstärker stapelten. Das war eine Zeitlang kein Proberaum oder Tonstudio mehr sondern hatte mehr Ähnlichkeit mit einer Elektrowerkstatt oder einer Entsorgungsstelle für Elektroschrott.
Aber: ich habe es geschafft, daß Zeugs zu retten und das hätte ich mir selber gar nicht zugetraut. Darauf bin ich heute schon ein bischen stolz :mrgreen:

Äußerst unschön war auch der Moment, in dem mein Ex-Vermieter seinen wahren Charakter zeigte. Das kam zwar nicht völlig unerwartet, denn schon in der Vergangenheit war Polen offen, sobald der Kerl an einem Musiker kein Geld mehr verdient. Diese Erfahrung durfte ich nun also auch machen und die werde ich so schnell nicht vergessen. Dieses §$%&?# kann mir in Zukunft mal im Mondschein begegnen.
Andererseits konnte mir dieser Dummkopf nicht wirklich ans Bein pinkeln und trotz mehrfacher Versuche, mich bei meinem neuen Vermieter madig zu machen (die Versuche laufen nebenbei immer noch), besteht ein recht gutes Verhältnis zu dem neuen Vermieter – auch wenn ich mich hier manchmal beobachtet vorkomme bzw. ausgefragt werde. Aber ich habe ja nichts zu verbergen und deshalb darf das auch so sein – solange es mich nicht vom Musikmachen abhält. Mich freut es ja auch immer, wenn sich jemand für mein Hobby interessiert.
Dieses Thema kann ich also auch zu meiner Zufriedenheit beenden und ich weiß, daß sich darüber jemand etwas ärgert. Dieses Wissen ist übrigens weitaus befriedigender als es ein kleiner Rachefeldzug, zu dem ich stellenweise durchaus Lust hatte.

Nach diesem Desaster und dem damit verbundenen Umzug in den neuen Proberaum bestand also etwas mehr als die zweite Hälfte des Jahres darin, den neuen Proberaum einzurichten. Ich habe in diesem Zusammenhang festgestellt, daß eine gute Kabeldokumentation von unschätzbaren Vorteil ist. Das merkt man vor allem dann, wenn man diese nicht hat.
Das ist nun also ein Vorsatz für das nächste Jahr. Jetzt wo ich weiß, in welche Buchse welcher Stecker gehört, kommt an jedes Kabelende eine aussagekräftige Beschriftung. Bei einer Gesamtlänge von deutlich über 500 Metern Kabel lohnt sich das.
Einige Kleinigkeiten fehlen noch, ein paar Sachen sind improvisiert und diese werden in naher Zukunft bei Gelegenheit abgearbeitet. Es sind aber nur Kleinigkeiten, die eher unter die Rubrik “Nice-to-have” fallen. Eine gemütliche Sitzgelegenheit wäre zum Beispiel schön…

Leider sind durch den Wasserrohrbruch die Arbeiten an “Vie Noir” vollständig zum Erliegen gekommen und einige Songs sind wohl auch verloren, da sie sich zum Teil auf der falschen Festplatte befanden (nämlich die, die durch Wasser an den falschen Stellen etwas zu viel Strom abbekommen hatte). Zwar mache ich regelmäßig Sicherungskopien aber in diesem Fall war ich gerade am Umschreiben des Arrangements und hatte diese Sicherungskopie verschoben, da es noch nicht viel zum Sichern gab. Nun, so ist es jetzt eben.

Auch wenn ich die ganzen Blödeleien am Getränkeautomaten im alten Proberaum etwas vermisse, so ist es hier doch ein paar Klassen besser. Um die Probezeiten der Nachbarn brauche ich mir keine Gedanken mehr zu machen und kann mich hier nach Herzenslust austoben. Dabei störe ich noch nicht mal andere. Das ist alles in allem schon eine sehr große Verbesserung.

Und so kann ich diesem verrückten Jahr doch noch etwas Positives abgewinnen. Wenn mir das jemand vor einem halben Jahr gesagt hätte, hätte ich die betreffende Person in die Klappsmühle einweisen lassen… ;-)





Im Proberaum notiert am 23.12.2010 um 3:24 pm und in der Ablage , , , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Schluß mit lustig: ein neues Geschütz im Kampf gegen Spam



Die ganzen Chinesen, Koreaner, Ukrainer und Russen (nur um mal die Schlimmsten zu nennen) gingen mir ja mittlerweile ganz gehörig auf den Sack. Nicht, das ich etwas gegen diese Bevölkerungsgruppen habe – gegen einige verkommene Individien aber schon. Und eines gemeinsam haben die eben erwähnten netten Zeitgenossen: sie spammen mein Blog zu oder versuchen, sich Zutritt zu dem Adminbereich zu verschaffen.

Wenn ich mir meine Statistiken so anschaue, dann habe ich teilweise im wahrsten Sinne des Wortes rot gesehen. Neben jedem Besucher wird nämlich eine kleine Flagge angezeigt und die Chinesen waren irgendwann in der letzten Woche eindeutig in der Überzahl. Einige ganz besonders dreiste Stinkstiefel tummeln sich übrigens mit wachsender Begeisterung auf der eher langweilig aufgemachten und weitgehenst inhaltsarmen Login-Seite oder versuchen, sich für irgendetwas zu registrieren (Das ist zwar sinnlos, da ich derartige Schritte bereits von Anfang an unterbunden habe, aber probieren kann man es ja mal).
 
Ok, wie jeder weiß, gibt es mehr Chinesen als Deutsche, Österreicher und Schweizer zusammen, ich bezweifle aber, daß die Chinesen alle und ohne Ausnahme deutsch können. Ein sicheres Indiz: NoSpamNX ist auch wieder einmal beinahe explodiert, und was die Biene jeden Tag so wegschafft, darüber möchte ich ehrlich gesagt gar nicht nachdenken.
 
Das alles mag ich nun mal gar nicht (vor allem diese Log-In-Versuche), und bisher hatte auch ein kleines Plug-In treue Dienste geleistet. Der Nachteil an WP-Ban ist allerdings, daß man die IP oder IP-Ranges händig eingeben muß. Nachdem einige zähe Russen mit dieser Methode mittlerweile weitestgehend mundtot gemacht worden sind (das waren in knapp einer Woche sage und schreibe 18.764 Zugriffe alleine aus Russland – zumindest über die gesperrten IP-Ranges, es kommen immer noch genug durch), legen jetzt also die Chinesen kräftig zu. Mittlerweile liefern sie sich ein Kopf an Kopf rennen und mir wurde es innerhalb von kürzester Zeit etwas lästig, die ganzen IP-Adressen händig einzugeben. Man hat ja schließlich auch noch etwas anderes zu tun…
 
Dagegen gibt es doch bestimmt auch etwas von Google – wie erhofft fand ich recht schnell eine Lösung für mein Problem: http://www.blockacountry.com/.
Update 29.04.2011Leider geht der Link nicht mehr, bzw. die Domain wurde offenbar von irgendwem aufgekauft.
 
Auch wenn die Sperre über die .htaccess nicht völlig neu ist, so ist dies – wie ich finde – eine recht praktische Möglichkeit, auf eine Datenbank zuzugreifen, in der alle benötigten IP-Adressen gespeichert sind und daraus den Code für die .htaccess zu generieren, so daß unerwünschte Seitenanfragen auf die 403 verweisen.
Man kann dort die jeweiligen Länder auswählen und erhält nach Angabe einer E-Müll-Adresse je nach Anzahl der geblockten Länder einen mehr oder weniger großen und umfangreichen Codeschnipsel, der (hoffentlich – der abschließende Test steht noch aus) alle benötigten IP-Adressen enthält. Diesen Code kann man dann per Copy & Paste in die .htaccess einfügen.
 
“Blockacountry” ist ein recht junges, englischsprachiges Blog, die einzelnen Updates zu diesem “Htaccess-Generator” sind die Blogeinträge. Besonders lang gibt es das offenbar noch nicht – der erste von vier Einträgen ist vom 14. November 2010. Die ganzen Details sind also recht schnell nachgelesen.
 
Über diverse Proxys, die in den fraglichen Ländern stehen, habe ich dieses Konstrukt dann einmal getestet und siehe da: es scheint zu funktionieren :mrgreen:
Der Langzeittest läuft jetzt über mein Statistik-Plug-In, aber auch hier konnte ich bereits nach einigen Stunden einen Schwund von 100% feststellen.
 
Nun hoffe ich, daß ab heute meine Log-In Seite nur noch von mir aufgerufen wird und sich meine sehr gute plug-in-seitige Spamabwehr in Zukunft etwas ausruhen kann. Verdient hat sie diese Ruhepause allemal…
 
Falls ich versehentlich einen meiner Leser ausgesperrt haben sollte: eine Mail oder eine DM via Twitter genügt.
Ich weiß, daß dieser Hinweis in einem gerade frisch geschützten Blog wenig sinnvoll ist – die Feed-Schleuder sollte trotzdem zumindest theoretisch funktionieren.
Aus den Ländern Benelux, Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweden und der Schweiz sollte weiterhin das Blog ungehindert aufgerufen werden können. Wie gesagt: theoretisch…

 
Ein kurzes Feedback wäre übrigens nett ;-)
 
[Update einen Tag später:]

  • 664 Aufrufe der Blogverbot-Seite (Error403)  innerhalb von 20 Stunden (die liegt auf einem Experimentierwebspace)
  • 0 Aufrufe, die durch WP-Ban gebannt worden sind
  • 2 Spambots durch NoSpamNX gebannt
  • 0 Spamkommentare, für die die Biene gebraucht wurde

 
Das scheint sich also zu bewähren :mrgreen:
 





Im Proberaum notiert am 14.12.2010 um 3:55 pm und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits