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// Neues aus dem Wahrheitsministerium

Manchmal glaube ich echt, ich bin nicht nur im falschen Film sondern obendrein auch noch in einem grottenschlechten.
 
Da lese ich bei der Süddeutschen, daß die Bundesregierung einiges am Armutsbericht ausszusetzen hat. Soweit so gut, das dürfte nämlich vielen Leuten so gehen: es ist schließlich schon recht blamabel für Deutschland, daß es Anlaß gibt, überhaupt über Armut in diesem Land berichten zu müssen.
 
Noch schlimmer wird es, wenn die Armut politisch gewollt ist – sei es durch Ausbau des Niedriglohnsektors (z.B. Zeitarbeit) oder durch widerrechtliche und willkürliche Sanktionen durch die Jobcenter.
 
Anstatt aber dagegen aktiv vorzugehen, wird eben mal schnell ein Wahrheitsministerium gegründet, das die Tatsachen so verdreht, daß man diese gefahrlos unter das Volk bringen kann. Denn wir ( = das Volk) haben etwas, das die Bundesregierung vor geraumer Zeit verloren hat: Gerechtigkeitsempfinden.
So lautet die Begründung, warum Passagen zur Lohnentwicklung gefälscht werden: Die ursprünglichen Aussagen “verletzen das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung”. Das darf man sich ruhig mal genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. In meinen Augen heißt das nichts anderes, als daß die herrschenden Herrschaften genau wissen, was sie tun und daß deren schändliches Treiben schlicht und ergreifend ungerecht ist.
 
Weiter heißt es: Die sinkenden Reallöhne seien ein “Ausdruck struktureller Verbesserungen” am Arbeitsmarkt. Verbesserung?! Ich habe selbst zwei Jahre in der Zeitarbeit gearbeitet und damit ist mit Hilfe eines Billigjobs ein gut bezahlter Job (nämlich meiner) überflüssig geworden. Diese feigen Hunde trauen sich nicht mal, “Veränderung” zu schreiben. Das Wahrheitsministerium diktiert empfiehlt stattdessen das Wort “Verbesserung”…
 
Wenn die Bundesregierung so weiter macht, brauchen wir uns immerhin keine Gedanken um den gesellschaftlichen Zusammenhalt machen: es könnte gut möglich sein, daß irgendwann eine ganze Menge Leute ganz kreative “strukturelle Verbesserungen” an den Visagen der Mitglieder der besten Bundesregierung seit der Wiedervereinigung in perfekter Eintracht durchführen.
 
Die beste Bundesregierung – darauf muß man auch erstmal kommen. Kokain steigert das Selbstbewußtsein und wenn ich mich recht entsinne, hat man vor einigen Jahren mal ziemlich viel Kokainspuren auf den Toilettendeckeln im Bundestag gefunden…
 
Ein Schelm, wer jetzt Böses denkt.
 

// Gekeife…

Dem Gekeife nach zu urteilen holt gerade eine Frau ihren Mann im benachbarten Puff ab.
 
Großartiges Kino. Ich muß das irgendwann mal aufnehmen und in einem Song verwurschten.

// 8 Gründe, warum es gut ist, daß es endlich wieder kälter wird

Frau Erdbeere und Andi und andere Sommerfans möchte ich an dieser Stelle vorwarnen: Das Lesen dieses Artikels kann zu Depressionen führen!
 

  • Ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich bei schönsten Wetter drinnen im Proberaum sitze
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  • Die Verstärker und Computer im Proberaum sind keine unnötige zusätzliche Heizung sondern halten die Temperatur auf einem konstant angenehmen Level (im Dezember/ Januar werden das ca. 16°C sein).
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  • Die kalte Jahreszeit, wenn es früh dunkel wird und die regnerischen Tage zunehmen, ist der beste Zeitpunkt, um melancholische Songs zu schreiben. Sommerhits liegen mir einfach nicht (außer wenn es sich um eine Auftragskomposition handelt, die nervige Ex-Vermieter zur Weißglut treiben soll).
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  • Nach 5 Minuten Gitarre spielen sieht man nicht aus, als ob man gerade aus der Dusche kommt (und fühlt sich gleichzeitig nicht so, als ob man drölfzig Jahre nicht geduscht hat)
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  • Ich kann nachts das Fenster aufmachen UND das Licht einschalten, ohne daß hier 100 000 Fans meinen, den Proberaum betreten zu müssen.
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  • Die Disco nebenan macht Winterpause und die ganzen Idioten Discobesucher verteilen sich weiträumig in der Stadt.
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  • Ich muß mir keine Sommerhasser-Witze mehr anhören, sondern kann stattdessen Witze über die Verfechter der heißen Jahreszeit machen, während diese mit zitternden Fingern und klappernden Zähnen vom letzten Sommer träumen (gell, Frau Erdbeere? :-P)
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  • Die trüben Tage sind hervorragend geeignet, um endlich meine 2000 Urlaubsfotos zu Ende zu bearbeiten und drüben auf meinem anderen Blog zu posten.
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// Die quietschende Tür

Mein Proberaum besteht aus zwei Räumen. Das ist ziemlich praktisch: in dem einem Raum stehen die Instrumente und dort spiele ich die Instrumente ein. Im anderen Raum steht alles, was ich zum Aufnehmen brauche und was Lärm macht. Also in erster Linie Computer und der Kühlschrank.
 
So habe ich mir den Bau einer Gesangskabine erspart: in dem Aufnahmeraum ist quasi Totenstille und kein Geräusch stört die Aufnahme. Was insbesondere wichtig ist, wenn ich über Mikrofon aufnehme: also Gesang, Saxophon, Geige, ggf. Gitarre oder Baß. Also eigentlich fast alles.
 
Diese beiden Räume sind durch eine Tür getrennt. Und die quietscht. Schon seit zwei Jahren. Das quietschen wurde in diesen zwei Jahren auch immer lauter.
 
Es war nur eine Frage der Zeit, bis dieses Quietschen in einem Song verwendet wird. Nun: diese Idee habe ich schon seit geraumer Zeit, aber erst heute, als eine befreundete Sängerin da war, gab es einen Anlaß, diese Idee endlich umzusetzen.
 
Ich dachte ursprünglich ja eher an einen Song, der als Soundtrack für einen Horrorfilm dienen könnte, aber der Song der Sängerin lässt auch eine andere Möglichkeit zu: am Ende eines Beziehungsstreits gibt es noch ein Wortgefecht und eine Person (in diesem Fall die Sängerin) rennt keifend schimpfend raus und knallt die Tür zu.
 
Diese Szene haben wir also auch generalstabsmäßig geplant:
 
Wir haben getestet…

  • … wo man das Quietschen der Tür am besten aufnehmen kann (am oberen Scharnier der Tür)
  • … wo man die zuknallende Tür am Besten aufnimmt (in der Nähe der Türklinke)
  • … wie wir das ganze am besten koordinieren (wir waren zu dritt: die Sängerin, ihr Freund, der kurzerhand zum Tonassistenten zwangsverpflichtet wurde und die ehrenvolle Aufgabe hatte, das Mikrofon zur richtigen Zeit an die richtige Stelle zu halten)
  • Zum Schluß haben wir noch Gitarren zur Seite geräumt, Stühle in den Hof gestellt, Bierflaschen weggeräumt und alles andere, was runterfallen kann und/ oder kaputtgehen kann an einem Ort platziert, wo das eher nicht passieren wird.
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    Dann kam der große Moment. Die minutiös geplante Aufnahme konnte beginnen: die Sängerin flucht ins Mikrofon wie ein Dachdecker und rennt anschließend zur Tür, der Tonassistent hechtet hinterher, während die Sängerin gleichzeitig versucht, nicht über das Mikrofon-Kabel zu stolpern, und ich… nun, ich sitze ganz entspannt in meinem Sessel, trinke einen Schluck Bier, beobachte die Pegel und das bunte Treiben um mich herum und bin jederzeit bereit, die Lautstärke abzusenken bzw. anzupassen. Aber ich habe alles in allem einen relativ ruhigen Job. Meine Hauptaufgabe ist es, die Aufnahme zu starten und zu stoppen, wenn das ganze Spektakel vorüber ist.
     
    Dieser Job wurde noch sehr viel ruhiger als uns allen lieb war: diese gottverdammte Tür hat nämlich urplötzlich beschlossen, das erste Mal seit zwei Jahren nicht mehr zu quietschen.

    // Alt oder Unschuldsengel?

    Wir haben damals (TM) auch ausreichend Scheiße gebaut. In so einigen Proberaumnächten und anschließenden Besuchen in den umliegenden Kneipen und wieder zurück oder woandershin ging es gut hoch her.
     
    Wenn ich aber den Scheiß von damals (TM) mit dem Scheiß der Jugend von heute vergleiche, dann kann ich nur zwei Thesen zur Diskussion stellen:
     
    1) Entweder haben wir uns damals (TM) darauf beschränkt, ausschließlich uns selber zu schaden
     
    oder
     
    2) Wir verfügten damals (TM) über ausreichend Intelligenz, daß elfte Gebot praktisch anzuwenden: “Laß Dich nicht erwischen.”
     
    Keine Ahnung, was mir jetzt besser gefällt. Fakt ist jedoch: ohne Randale, Krankenwagen- und Polizeieinsatz vergeht hier im Industriegebiet kaum noch eine Nacht…
     
    Das war früher (TM) anders. Dabei waren wir mal die bösen Rocker und die Gestalten, vor denen uns unsere Eltern immer gewarnt haben. Otto Normalbürger toppt uns aber seit einiger Zeit. Verkehrte Welt.
     
    PS: Damals (TM) = vor 13-14 Jahren.
     
    Update: Dazu paßt ja dieser Artikel bei den Onlineaktivisten.

    // Ich rede auch mal ein paar Takte mit

    Nachdem mein Ex-Vermieter uns hier den “Krieg erklärt hat”, liegen bei uns natürlich die Nerven blank (Ironoie) und wir überlegen uns fieberhaft Strategien, wie wir diesen “Krieg” gewinnen können.
     
    Mittlerweile sieht es so aus, daß die Proberäume, die mein Ex-Vermieter stundenweise vermietet, alle an unser Gebäude grenzen. Damit kann natürlich der Esoteriker während seiner Geschäftszeiten dauerhaft beschallt werden. Für seine Seminare ist das natürlich eher ungünstig und für meine Aktivitäten auch eher wenig vorteilhaft.
     
    Nun ist der Esoteriker ja auch nicht doof und deshalb hat er mich in meiner Eigenschaft als Musiker mal um Rat gefragt. Ich helfe aus naheliegenden Gründen natürlich gerne und auch völlig uneigennützig.
     
    Am Ende dieser Fachdiskussionen bekam ich den Auftrag, eine Komposition zu schreiben, die etwas ungewöhnlich ist.
     
    Ich soll nun für diese Komposition alle Regeln über Bord werfen und genau das machen, was man üblicherweise in einem Tonstudio zu vermeiden versucht bzw. schon während der Aufnahme verhindert.
     
    Witzigerweise ist das nun ein Job, der zwar nervend ist (und dementsprechend wenig Spaß macht) aber uninteressant ist es deswegen noch lange nicht:
     
    Mittlerweile geht das schon richtig in die Physik, Kategorie Akkustik und selten habe ich für einen Song mehr am Computer gesessen als an den Instrumenten. Plötzlich finde ich mich auf Webseiten, die sich mit dem Schallabsorptionsgrad oder dem Transmissionsgrad beschäftigen. Ein Bestandteil dieser Auftragskomposition ist nämlich, die Leute hier im Haus so wenig wie möglich zu stören, gleichzeitig aber auch drüben beim Ex-Vermieter die Schlagzeuger möglichst effektiv zu stören.
     
    Dazu gehört auch die zweite Problematik, die es zu lösen gilt: in der westlichen Musik ist der 4/4-Takt das Non-Plus-Ultra schlechthin. Nahezu jeder Song, der in den Charts läuft oder jemals lief, ist im 4/4-Takt geschrieben und zu diesem Takt wackeln überall in der westlichen Welt die Mädels mit dem Arsch. Dementsprechend häufig wird der 4/4-Takt auch verwendet.
     
    Nun gibt es auch andere Taktarten – z.B. den 7/8-Takt. Da “fehlt” also sozusagen eine Achtelnote, wenn man einen 4/4-Takt spielen möchte. Ein guter Ansatz, um den Auftragsjob erledigen zu können. Damit sollte man einen Schlagzeuger also gut aus dem Takt bringen können, wenn dieser einen 4/4-Takt spielen möchte.
     
    Das reicht allerdings noch nicht, denn die 7/8-Takte können auch ganz gut grooven. Eigentlich sind die sogar ziemlich geil und werden leider viel zu selten eingesetzt. Das liegt wohl daran, daß in der Disco immer ein halber Tanzschritt pro Takt fehlt und die Mädels spätestens ab einem gewissen Alkoholpegel Probleme bekommen, ästhetisch mit dem Arsch zu wackeln.
     
    Für Schlagzeuger im Besonderen und Musiker im Allgemeinen ist der 7/8-Takt aber trotzdem eine sehr interessante Taktart, die aufgrund der Eichung auf den 4/4-Takte mit einigen Herausforderungen verbunden sein kann. Es ist zwar unwahrscheinlich, daß ausgerechnet ein Schlagzeuger, der sich stundenweise einen Proberaum mietet, soweit ist, daß er einen 7/8-Takt spielen möchte – der Teufel ist aber bekanntlich ein Eichhörnchen.
    Deshalb ist noch ein weiterer, kleiner Kunstgriff in die Trickkiste nötig: das Timing.
     
    Für mich persönlich eher ärgerlich, denn ich habe ziemlich lange gebraucht, die Fingerkoordination auf diversen Instrumenten so hinzubekommen, daß das Timing ordentlich sitzt. Zum Glück brauche ich mir nicht längst abgewöhnte schlechte Angewohnheiten wieder antrainieren: die Technik macht’s möglich.
    Aber jedem Takt über den Nummernblock der Tastatur ein eigenes Tempo zu geben ist auch wieder etwas arg nervig und die eigenen Songs zu verhunzen macht auch nicht wirklich Spaß…
     
    Diese Auftragskomposition dürfte wohl der erste Song sein, den ich ausschließlich als lange Zahlenkolonnen in Erinnerung behalten werde. Immerhin weiß ich jetzt, daß meine Musikbearbeitungssoftware das kann (was zu erwarten war) und wo ich diese Funktion finde (was schneller ging, als befürchtet).
     
    Bleibt nur noch festzuhalten, daß durch diese Temposchwankungen der Song zu einer äußerst nervtötenden Angelegenheit wurde. Lärm eben. Schade eigentlich, denn der 7/8-Takt, den ich da kredenzt habe, ist schon ziemlich cool. Mal sehen, was ich daraus noch für “Vie Noir” mache.
     
    Für den eigentlichen Auftrag gilt jetzt erstmal: Mission accomplished.
     
     
    P.S: Arbeitstitel ist vorerst “Krachmurksis Donnersinfonie”. Derzeit passt der Titel ganz hervorragend und wird hoffentlich auch seinen Zweck erfüllen :mrgreen:

    // B wie Broberaum

    Dieses komische B, das die CDU gerade vorschlägt, sollte eigentlich nicht auf meinem Blog kleben sondern eher an manchen Proberaumtüren.
     
    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen manchen Eltern die frühmusikalische Früherziehung wichtig war. Da kam es dann durchaus vor, daß abends – als die Schnapsleichen vom Vortag gerade aufwachten und aus den Räumen der Feierabendmusiker die ersten Graswolken durch die Gänge zogen – kleine Kinder von 6 Jahren oder jünger bei einem Nachbarn Schlagzeugunterricht bekamen.
     
    Als der Schlagzeugunterricht vorbei war, kamen die armen, unschuldigen Kinder aus den Unterrichtsräumen raus, und sahen uns gestandene Musiker, wie wir unvergällten Ethanol weggepichelt haben (in einer dieser Nächte entstand der Name “Broken Spirits“).
     
    Wenn die Eltern zu spät kamen, um ihren Nachwuchs abzuholen, durften die Kleinen auch mal in unseren Proberäumen weitertrommeln oder andere Instrumente ausprobieren. Wir hatten eigentlich immer ein Interesse daran, den Nachwuchs für unser Hobby zu begeistern.
    Die Proberaumwände waren mit den unterschiedlichsten Sachen dekoriert: in einem Fall eine Kalaschnikow, andere Proberaumwände waren mit Ochsenblut gestrichen und mit Pentagrammen dekoriert, in den Proberäumen der Technofuzzies fand man auf jeder Ablagefläche bunte Pillen und einmal saß ich in einem Nachbarproberaum auf einer Couch, was dazu führte, daß ich nach Verlassen des Proberaumes von einer zufällig vorbeikommenden Polizeistreife eingesammelt wurde, weil der Drogensuchhund meine Hose anbellte.
     
    Eine aufwendige Analyse meiner Hose auf der Polizeiwache hat ergeben, daß man – sofern man meinen Hosenboden geraucht hätte – den Rausch seines Lebens gehabt hätte, so viele unterschiedliche Drogenspuren fanden die Ordnungshüter. Offenbar ist ausnahmslos jeder Drogentest positiv ausgefallen.
     
    So fing meine “Musikerkarriere” an und diese fröhlichen Urstände dauerten an, bis der Vermieter nach zwei Jahren notgedrungen aufgeräumt hat, weil das alles etwas zu extrem wurden. Das lag aber weniger am Alkohol oder anderen Rauschmitteln, sondern war vielmehr darin begründet, daß die Zuhälter vom nahegelegenen Straßenstrich die “Groupies” von erfolglosen Bands gesucht haben. Wobei die erfolgreicheren Bands die Bordsteinschwalben durchaus auch mal als Tänzerinnen oder Backgroundsängerinnen für Auftritte engagiert haben, um den Frieden zu wahren.
     
    Wie dem auch sei: wenn auf den Blogs in Zukunft ein B stehen soll, dann brauchen wir alle wohl ein L auf der Stirn. Das steht dann für “Leben” und alle Kinder sollten die Straßenseite wechseln aber um Himmels willen kein Instrument lernen. Am besten gleich ganz wegschließen und vor dem Unterschichten-Fernsehen versauern lassen. Boris Vian hat dieses Lebensideal in “L’Arrache-coeur” einmal schön auf die Schippe genommen.
     
    Nachhaltig geschadet hat es übrigens keinem der Kinder: manche Eltern hatten ein lebensnahes Beispiel, wie man es nicht macht und konnten ihren Kindern das auch vermitteln.
    Die meisten Kinder sind heute verdammt gute Musiker und haben selber einen Proberaum (teils von den Eltern gesponsort, teils eigenfinanziert – je nach Alter) und die ersten gehen einem selbständigen und geregelten Leben nach und machen den gleichen Scheiß, wie unsereins vor über einem Jahrzehnt.
    Die anderen wenigen kamen irgendwann nicht mehr zum Musikunterricht. Was aus denen geworden ist, weiß ich nicht.
     
    Die meisten Blogs dürften harmloser sein, oder war dieser Blog-Artikel jetzt jugendgefährdender als der Broberaumalltag? Welchen albernen Buchstaben brauche ich jetzt? Und wo? Auf meinem Blog oder an der Proberaumtür?
     
    Edit: Positionspapier der CDU [pdf] (ab Zeile 49)