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Lebenszeichen aus dem Proberaum

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Kategorie ‘Klangexperimente’


Broken Spirits: Klangexperimente.

Egal, ob elektronisch oder akustisch: Man kann auf viele verschiedene Arten Klänge, Töne oder verwertbare Geräusche erzeugen. In dieser Kategorie findet Ihr sowohl die mißglückten als auch gelungenen Klangexperimente. Wer sich die MP3s anhören will, sollte die Lautstärke runterdrehen. Manche Geräusche gehen durch Mark und Bein ;-)


 

// Abspeckversuche



Ziel meines neuen Songs ist, ihn möglichst einfach zu halten und mal weg von den 40-60 Spuren, die ich üblicherweise brauche – weniger ist manchmal mehr.

Selbstgesetzte Vorgabe: maximal zehn Spuren. Neun habe ich schon und es fehlt noch einiges. Dieses Experiment wird also scheitern.

Minimalismus ist eine Kunst, die ich nicht beherrsche…

Immerhin ist es ein “schneller” Song, der jetzt nach fünf Stunden Arbeitszeit fast fertig ist, was auch an der bisher ausschließlichen Verwendung von Synthesizern liegt – sogar auf mein selbstgebasteltes Schlagzeuig habe ich verzichtet und meinen Drumcomputer hervorgekramt.

Vielleicht kann ich ihn heute abend oder morgen früh hier posten.





Im Proberaum notiert am 30.06.2009 um 12:16 pm und in der Ablage , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Yoktomusic-Projekt neigt sich dem Ende



Lady M ist bereits am Texten und heute habe ich erste Entwürfe erhalten. Es hört sich sehr vielversprechend an, auch wenn es noch nicht ganz fertig ist.

Eine Sängerin habe ich auch kontaktiert und warte noch auf Antwort.

Demnächst gibt es dann -so meine Hofnnung – bald was “auf die Ohren” ;-)





Im Proberaum notiert am 25.06.2009 um 9:01 pm und in der Ablage , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Musikmachen ärztlich verordnet…



so ähnlich formulierte es der Arzt, bei dem ich heute war. Ich soll jetzt in den nächsten Tagen alles ruhig angehen lassen und mich mit irgendwelchen Sachen beschäftigen, die mir Spaß machen.

Tropfen und irgendweche mehr oder weniger bunten Pillen bekam ich auch verschrieben. Tja, da bietet es sich doch an, die Aus Nebenwirkungen der Tropfen und Pillen auf meine Kreativität zu testen :-D

Offenbar setzten mir die Ereignisse der letzten Wochen im Berufsleben mehr zu, als ich das bisher zuegeben hätte. Seit Donnerstag letzter Woche, weiß ich, wie sich eine leichte Neurasthenie (Burn-Out) anfühlt – im Nachhinein betrachtet eigentlich schon etwas länger, ich habe nur die Zeichen nicht erkannt.

So werde ich jetzt die nächsten Tage mich mit ganz in Ruhe mit dem beschäftigen, was mir Spaß macht: mein Yoktomusic-Projekt dürfte dann von meiner Seite aus fertig werden (da fehlt nur noch der letzte Schliff) und wie ich gehört habe, hat Lady M inzwischen auch immer einen Block dabei: es dürfte also demnächst auch textlich etwas zu berichten geben.

Eine Sängerin habe ich in den letzten Tagen ebenfalls ausgesucht – ich habe mir viele MP3s und Demos angehört. Diese Dame werde ich im Laufe der Woche anschreiben und hoffe, daß ich sie für diesen Song gewinnen kann.
Im vergangenen Mailwechsel schien sie jedenfalls nicht abgeneigt, und ich bin gespannt, was sie zu diesem (doch etwas ungewohnt klingenden) Song sagen wird.

Und nein – keine Panik, ich werde nichts übertreiben! Ich werde alles ruhig angehen lassen, lange ausschlafen (da bin ich versorgt, das klappt jetzt wohl das erste Mal seit Tagen) und auch viel lesen – ich habe noch fast 10 kg ungelesene Bücher aus Norwegen und Schweden ;-)

Wenn es hier die nächsten Tage also etwas ruhiger wird, wißt ihr warum – ich habe mich dann ganz vorbildlich erholt.





Im Proberaum notiert am 24.06.2009 um 12:34 am und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Intermezzo



Mit meinem Yoktomusic-Teil komme ich gerade nicht so richtig weiter und oftmals hilft es in solchen Phasen der Flaute, sich mit etwas anderem zu beschäftigen.

Eine Inspirationsquelle war diesmal schnell gefunden:

Jaddis erinnerte dieser Dialog an eine Dampflok, wie er beim Kopfschüttler bemerkt:

Tss Pff Tss Pff Mhh Tss Pff Pff Tss …
Hört sich für mich nach einer Dampflock an

Nunja, das ist ja mal ganz falsch: hmm-tsss-pfff, hmm-tsss-pfff, hmm-tsss-pfff ist doch ganz eindeutig ein Wiener Walzer!

Was fängt nun der gelangweilte Musiker mit dieser Info an?
Richtig: das hmm-tsss-pfff wird aufgenommen und durch verschiedene Effektgeräte gejagt.

Danke an Feechen, die mich mit vielen Links versorgt hat – da diese Musikrichtung nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehört, war ein kleiner Crashkurs notwendig; dabei stellte ich auch fest, daß der Wiener Walzer doch recht häufig verwendet wird: We Are The Champions von Queen ist z.B. auch einer.
Das vereinfachte das ganze natürlich, aus drei “Wörten” eine Komposition zu basteln, die an Johann Strauß erinnert, ist doch fast unmöglich ;-)

Nun, herausgekommen ist ein etwas merkwürdiges Konstrukt, aber ich denke, da kann ich noch was draus machen.

Hier könnt ihr mal reinhören in diesen 39 sec- langen Songschnipsel, der den Arbeitstitel “Bauchgefühl” bekam ;-)

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Im Proberaum notiert am 18.06.2009 um 4:53 pm und in der Ablage , , , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Sounddesign



Hier berichtete ich von einem speziellen Sound, der mir in meinem Yoktomusic-Projekt auf der Eins die nötigen Akzente setzen soll.

Alle Versuche, diesen Klang entsprechend der selbstgesetzten Vorgaben zu realisieren, scheiterten bisher. Irgendwie ist da gerade der Wurm drin und ich komme nicht weiter. Es sind aber noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgereizt – somit besteht noch Hoffnung…

Immerhin ist die Grundstruktur dieses Songs fertig und einen vorläufigen Arbeitstitel habe ich auch gefunden: “Damnatio memoriae” – so wie ich mich kenne, wird es dabei auch bleiben.

Am Wochenende war ich viel unterwegs (das schöne Wetter will schließlich ausgenutzt werden), und so sind zu den Urlaubsfotos, die immer noch nicht vollständig sortiert und bearbeitet sind, noch einige neue Fotos hinzugekommen. Einige “Neuzugänge” sind hier in diesem Blog bereits zu sehen, einige andere werden hier im Zuge des ABC-Projektes demnächst erscheinen.
Songtechnisch gesehen blieb viel unerledigt, was ich an diesem langen Wochenende eigentlich abarbeiten wollte.

In den nächsten Tagen (Wochen) werde ich mich ausschließlich um die Details kümmern und einen Gitarrenpart einspielen (dies mache ich zum Schluß, da die Gitarre mein Hauptinstrument ist und ich damit noch am ehesten irgendwelche Stolperer ausbessern kann). Zum Schluß wird der Text geschrieben und eine Sängerin ausgesucht, die diesen Text dann hoffentlich zeitnah einsingen kann.

Und irgendwann ist auch dieser Song fertig :-)





Im Proberaum notiert am 15.06.2009 um 2:00 am und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// In Action



Heute Nacht wurde gesampelt… eine spezieller Sound ist für das Yoktomusic-Projekt nötig, um dem Rhythmus den letzten Schliff zu verleihen.

Hierfür greife ich nun recht tief in die Trickkiste: ich habe diverse Blechbüchsen, Bleche, Holzteile, Synthesizer, Freeware usw. usf.

Ein spezieller Sound schwebt mir vor, und der wird nun gebastelt – im wahrsten Sinne des Wortes. Den Grundsound soll ein altes Blech liefern, das auch schon bei

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zum Einsatz kam.

In Action

Dieser Sound und noch einige andere werden dann zusammengemischt und ergeben – so hoffe ich – einen recht wuchtigen und dennoch dezenten “Wumms” auf der eins.

Wenn alles klappt, gibt es in Kürze auch ein paar Hörbeispiele: die jeweiligen Rohsounds und das gesampelte Endergebnis.





Im Proberaum notiert am 12.06.2009 um 3:35 am und in der Ablage , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Irrungen, Wirrungen und neue Ideen



Der QBasic-Part ließ sich ja recht leicht umsetzen… heute nacht ging es nun an die anderen Instrumental-Lines.
Unter anderem habe ich vor einigen Tagen Nächten einen Arpeggiator verwendet, und… nun, dieses Teil schneidet in Bezug auf das Timing wesentlich schlechter ab, als mein alter 486er:
Die komplette Spur eiert, wo es nur möglich ist – auch wenn dahinter ein gewisses System zu erkennen ist: mein neuester und schnellster Computer verrechnet sich an manchen Stellen.
Das Problem ist nun, diese Stellen zu finden und umzuschreiben. Ein Problem deshalb, weil bis auf den ersten Ton sämtliche Töne anhand von Parametern wie Tonhöhe, Oktave, Tondauer, Intervallen usw. errechnet werden. Dies bedeutet konkret, daß die meisten Töne von mir nicht eingespielt worden sind, sondern während des Playbacks neu berechnet werden.

Die entsprechenden Stellen gilt es nun zu finden und anhand der zur Verfügung stehenden Parameter auszubessern. Hierzu muß ich aber die Arpeggiator-Sequenz möglichst genau im Hinterkopf behalten, da die errechneten (also de facto: nicht vorhandenen) Töne das eigentliche Problem sind. Das wird nun etwas stressig.

Mittlerweile habe ich diesen Part aber sooft gehört, daß mir auch einige Ideen für das Schlagzeug bzw. die Percussion gekommen sind: ich brauche (u.a.) noch eine tiefe, verhallte Kickdrum.
Dieses Teil steht mir aber nicht zur Verfügung, und so werde ich mich demnächst auch noch damit beschäftigen, wie ich aus den vorhandenen Materialen und der entsprechenden Soundbearbeitung ein geeigntes Sample generieren kann.

[das Yoktomusik-Projekt]





Im Proberaum notiert am 11.06.2009 um 2:32 am und in der Ablage , , abgeheftet.
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