(c) by Broken Spirits

// Mir brummt der Schädel

Und nein, es liegt nicht am Bier, heute ist alkoholfreier Tag. Eine Matschbirne kann ich gerade nicht brauchen. Ich bin nämlich am Texten.

Dieses Projekt gestaltet sich als schwieriger als erwartet: mein Thesaurus alterte in einer Stunde um mehrere Jahre (so rein optisch), ich stolpere über Buchstaben und verschlucke mich dabei an Silben.
Das Versmaß geht ums Verrecken nicht auf, und reimen? Davon wage ich gerade nicht mal zu träumen.
Eingängig? Vorläufig gestrichen.
Synomye kann ich immer noch suchen – Hauptsache, diese Idee funktioniert erst mal ansatzweise….

Alle Tricks, die mir sonst helfen, versagen kläglich. Dieses Textprojekt ist zu „kopfig“: Kreativität ist nur bedingt hilfreich, zuviel davon eher kontraproduktiv.

Keine Ahnung, ob ich das so hinkriege, wie ich mir das vorstelle.
Falls diese Idee funktioniert, fällt es keinem auf. So ist das doch immer…

Trotzdem: ich gebe nicht auf, ich habe vielleicht eine Silbe verloren, aber nicht den Text :mrgreen:

// Berichte von der Proberaumfront

Heute gestern war ein recht ereignisreicher Tag: es gibt sowohl angenehmes, unangenehmes, peinliches und erfreuliches zu berichten:

Fail: Wer heute heute gesternmorgen zwischen 10:00 und 11:00 Uhr auf meinem Blog war, hat von der geplanten „Give-Away“-Aktion mitbekommen. Es gab eine Kontrabass-Saitensatz zu gewinnen. Auf irgendwelchen nicht nachvollziehbaren Wegen gelangte dieser in meinen Besitz und ich wollte diesen hier im Blog loswerden. Einige Blogger hatte ich angeschrieben (vorzugsweise solche, die Kontrabassisten zu ihren Stammlesern zählen), um zahlreiche potentielle Abnehmer zu finden.

Für welches Instrument dieser Saitensatz jetzt gedacht war, wird wohl bis auf weiteres ein Rätsel bleiben. Zuerst hatte ich natürlich versucht, diese Saiten im Bekanntenkreis loszuwerden. Ich persönlich hielt ihn für einen normalen Satz E-Basssaiten. So fragte ich auch verschiedene Bassisten, ob sie Verwendung dafür hätten. Einhelliges, unabhängig voneinander gefälltes Urteil war: „Nö, brauche ich net, sind ja Kontrabass-Saiten“.

Der Bass gehört nun nicht gerade zu meinen häufig verwendeten Instrumenten und so glaubte ich diese oft geäußerte Feststellung. So kam es dann zu dieser Give Away-Aktion.

Jonas Lohse wies mich dann darauf hin, daß dies ja E-Bass-Saiten seien und bewahrte mich so vor weiteren Peinlichkeiten. Er konnte diese Vermutung anhand von Foto und meinen Angaben zu den Saiten auch plausibel begründen. Herzlichen Dank! 😉

Daraufhin ward aus dem Artikel wieder ein Entwurf – irgendwann zwischen 11:00 und 12:00 Uhr….

§$$%&!!!!

Tja… Die Fakten:
-mehrere Bassisten hielten dies für Kontrabass-Saiten,
-ich bin mit diesem Instrument zu wenig erfahren…. und glaubte dies
-ich kriege plausibel erklärt, daß dies Schwachsinn ist.
-Mir fallen spontan einige E-Bassistenwitze ein…. :mrgreen:
-Die Saiten gehören derzeit zu einem mir unbekannten Instrument: für die Gitarre zu lang, zu dick und zwei zu wenig, fürs Klavier viel zu wenig…. Wenigstens ist damit die Hierarchie der E-Bassiten geklärt – nämlich ganz unten 👿

Aber man kennt ja seine Pappenheimer, und einer davon hat ein Musikgeschäft. Langjähriger Kumpel, oft des Nachts um die Häuser gezogen und schwedisch sprechend. Gute Gelegenheit, den mal wieder heimaufzusuchen…. Der ist aber mit seinem Musikgeschäft umgezogen. Die neue Adresse habe ich heute noch herausgefunden – nach seinem Torschluß. Morgen geht es also weiter, ich bleibe dran.

Und wer mich kennt, weiß: wenn ich Kontrabass-Saiten als Give Away plane, dann gibt es auch Kontrabass-Saiten!

Mitmachblog: Eine neue Kategorie ist in Planung. Als Arbeitstitel habe ich „Skypegespräche“ gewählt. Die Idee dahinter ist, ganz zwanglos zu skypen und das dann als Podcast anstelle eines Artikels rein zusetzen. Die Technik habe ich heute mit Lady M getestet.

Die Rohqualität ist ganz akzeptabel. Dies war das heutige Erfolgserlebnis.

Allerdings hatten wir es etwas übertrieben: ein fast vierstündiges Gespräch sprengt meine Kapazitäten. Das Endergebnis nach dem Computerabsturz sah so aus:

geskypted

Sorry, Lady M!
So lange muss es aber auch nicht sein. 20-30 Minuten sollten reichen.

Dies ist jetzt ein völlig neues Format von dem ich wenig bis keine Ahnung habe und ich weiß noch weniger, auf was ich mich da einlasse:

Welche Themen würden Euch interessieren?
Wer hat Interesse, selber dabei zu sein?

Kreatives: Auch hier geht es weiter. Der Text für das Yoktomusic-Projekt nimmt Formen an (Danke Lady M). Einige kleine Überarbeitungen sind zwar noch notwendig, aber es liest sich schon mal sehr viel versprechend. Die Suche nach einer Sängerin läuft langsam auch auf Hochtouren und in den nächsten Wochen dürfte der dritte Song für „Vie Noir“ fertig sein.

Für einen weiteren Song spiele ich jetzt den Gitarrenpart ein: die Disco nebenan hat nun ab 2:30 wohl endgültig die Pforten geschlossen. Deren Geräuschemissionen werden mich für heute nicht mehr aus dem Takt bringen. Auch sonst ist mittlerweile Ruhe in der Halle und ich kann loslegen :-)

Das ABC-Projekt lag die letzten zwei Wochen in erster Line aus gesundheitlichen Gründen auf Eis. Ich habe einige Tage recht unkomfortabel in den Seilen gehangen. Aber auch hier wird es weitergehen.

Aus eben diesem Grund gab es hier im Blog neue Artikel nur in unregelmäßigen Abständen – Notbetrieb sozusagen. Aber… es geht nun (endlich) wieder aufwärts.

// When the shadows break through

an error message
eradicated me –
i tried to gesticulate
into the emptiness
 
time stands still
and there is a room
inside my head
i never figured out
 

i am lying here
in my favorite black hole
where the shadows break through
though the light disappear
 
i am lying here
in my favorite room
and the shadows break through
where i just hear my breath

 
will i always be here –
deaf, dumb and blind?
unable to communicate,
just feeling my breath
 
i can taste
the almighty power of
awkward selfdestruction
though i ‚d like to resist
 
i am falling (falling)
into my favorite black hole
where the shadows break through –
one day the light will appear
 
i am lying here
on my favorite floor
where the shadows break through –
one day the light will appear

 
 
 
Mir war gerade danach. Frei Schnauze in 20 min heruntergeschrieben und unkorrigiert verbloggt. Vergesst es.
 

// Warum…

… entschuldigen sich Leute bzw. bezeichnen sich als altmodisch, wenn sie keinen Fernseher besitzen?

Ich empfinde sowas als völlig normal.

Allem Anschein nach habe ich heute gestern eine fernseherlose Co-Texterin gefunden :-)
Wie sich das Miteinander in der Praxis gestalten wird, wird sich in naher Zukunft zeigen. Nach einem dreieinhalbstündigem Telefonat (Erstkontakt) läßt sich aber erahnen, in welche Richtung diese Zusammenarbeit geht, oder?

// Network Oracle On

Die fehlenden Spammails für den Spamtext sind nun eingetrudelt, und der Text ist nun fertig:

for our purposes, we‘ re going to severely limit the number of bits
to 8, 16, 32 or some other small numbers
interest from principal…. I am not quiet sure they are real
what are your thoughts?
what happened last night?
summer is comming

hope they are all there – enjoy them all
he draw his conclusions on what to buy
basically, i cant live without it;
cant‘ t be a lover anymore
let‘ s find out…

obesity is dangerous, stop it
best place to find cure for your desease
preventing attack controlls exploit mistankly permit?
get out of these obese crowd

been here or not
need more info
how are things?
great you gotta see it
wipe out
level of function
just talk to him
busy as before
what about your suggestion?
can you recall all these situations when you plead to yourself to
get out of these obese crowd?

get hooked on this lovely replica bags
worldwide delivery direct to your home
huge price cut off today
confirm your satisfaction

several tips to make your woman happier
get the pair of shoes you have been eying all season
you are beautiful, because we care
get the right results fast and save

impropable things kann really happen!
make the most of your dollar!
find out how to absolute!
some plush items to your taste

looking for ways to solve male, financial and family problems?
switch the network oracacle on!

// Spam…

… kann doch auch ganz nützlich sein – wenn einem die Songtextideen ausgehen.

Inspiriert durch Spam Poetry habe ich mal sämtliche Spammails der letzten Wochen durchforstet: es geht tatsächlich.

Entstanden ist ein etwas anderer Songtext – mit eigenem Rhythmus und eigenem Charakter. Es ergibt irgendwie Sinn und dann wieder doch nicht….

Demnächst mehr, mir fehlen noch ein paar Zeilen. Das Schöne an einer Spammail: man kann sich darauf verlassen, dass sie kommt.

Und jetzt gehts ans Komponieren. Mir schwebt da gerade was Orientalisches vor.