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Lebenszeichen aus dem Proberaum

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Kategorie ‘neue MP3’



Broken Spirits: MP3

In dieser Kategorie findet Ihr MP3 ‘s. Entweder frisch eingespielt, also roh und live aus dem Proberaum oder fertig abgemischte Songs, die es vielleicht auf die jeweils aktuelle CD schaffen (Datum beachten!)





// Eine Musikentdeckungsmaschine

Freitag, Januar 29th, 2010

So beschreibt sich jedenfalls Mufin selber. Ganz unrecht haben sie damit auch nicht.

Jeder hochgeladene Song wird analysiert:

Jeder Track in dem Musikkatalog von mufin wurde genau analysiert und dessen musikalische Essenz gespeichert. Wenn Tracks einen ähnlichen Klang haben und zueinander empfohlen werden bedeutet das, dass sie eine ähnliche Essenz besitzen.

[Zitat aus den Mufin-FAQ]

Das bietet sich ja mit meinem selbsgebastelteten Schlagzeug geradezu an, das einmal zu testen. Also habe ich da einige Songs hochgeladen. Bis diese freigeschaltet werden, dauert das recht lange (ich hatte, als heute die E-Mail einging, schon fast vergessen, das ich mich dort als Künstler registriert hatte).

Nunja, der erste Klick war dann gleich auf “Vorschau ähnliche Tracks”.

Lunartics Part1 wurde immerhin als klassisch erkannt, und so wird da unter anderem eine gregorianische Coverversion von “Who Wants To Live Forever” von Queen vorgeschlagen (die nebenbei gar nicht mal schlecht ist).

Bei den anderen Sachen von mir sind die Vorschläge -hm, nunja. Ich würde mal sagen, an dieser Funktion muß noch etwas gearbeitet werden. Vielleicht verwirre ich die Analysefunktion mit meinem Schlagzeug – wer weiß. Warum ein französischer Chanson vorgeschlagen wir, wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben…. :mrgreen:

Trotzdem: für Musiker ist es eine recht gute Gelegenheit, die eigene Musik etwas zu verbreiten, und Musikhörer finden leicht neue Bands und neue Stilrichtungen. Stöbern macht jedenfalls Spaß.



// Lange Nacht

Freitag, Dezember 25th, 2009

LONG NIGHT PREVIEW

6,5 Stunden für 10 Stereospuren und eine knappe Minute Songlänge… für mich ein recht guter Schnitt. Aber langsam langt es auch, den ganzen Abend den gleichen Kram zu hören…

Morgen kommt wohl überraschend Besuch, deshalb gehts nun überraschend in die Heia.



// Vie Noir: Statusreport

Montag, September 28th, 2009

Nichts, bzw. schlecht zu sehen hat ja auch gewisse Vorteile: nichts lenkt einem vom Musikmachen ab, und das kam heute abend dabei raus:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Creative Commons: BY-NC-ND

Noch lange nicht der Weisheit letzter Schluß und die Rohfassung, wie sie heute abend entstanden ist – also komplett ohne Nachbearbeitung.
Vieles ist bis zum Endmix noch verbesserungswürdig. Auch das Arrangement wird sich an einigen Stellen auch noch entscheidend ändern.

Dies ist nun der sechste Song von Vie Noir als Bauruine. Bei den anderen fünf geht es stetig voran, es wird langsam Zeit die Gastmusiker einzuladen.

Für das Yoktomusic-Projekt ist der Text soweit fertig, eine Sängerin ist wohl im tiefsten Bayern gefunden – mal schauen, wie sie damit klarkommt. ;-)



// Neue MP3: Ad Acta

Samstag, Juni 27th, 2009

Der erste Song für Vie Noir wurde heute abend fertig.

Es ist immer schwierig, ein Ende zu finden: an manchen Stellen holpert das Arrangement oder eine Spur ist zu laut und so weiter.
Bevor ich mich in endloser Detailfrickelei verliere, habe ich heute einen radikalen Schlußstrich gezogen und dieses Instrumentalstück als fertig definiert:

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Download verfügbar unter http://www.broken-spirits.de; Rechtsklick und "Ziel speichern unter...." wählen.

Creative Commons License
Ad Acta von Broken Spirits steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.
Beruht auf einem Inhalt unter www.broken-spirits.de.



// Intermezzo

Donnerstag, Juni 18th, 2009

Mit meinem Yoktomusic-Teil komme ich gerade nicht so richtig weiter und oftmals hilft es in solchen Phasen der Flaute, sich mit etwas anderem zu beschäftigen.

Eine Inspirationsquelle war diesmal schnell gefunden:

Jaddis erinnerte dieser Dialog an eine Dampflok, wie er beim Kopfschüttler bemerkt:

Tss Pff Tss Pff Mhh Tss Pff Pff Tss …
Hört sich für mich nach einer Dampflock an

Nunja, das ist ja mal ganz falsch: hmm-tsss-pfff, hmm-tsss-pfff, hmm-tsss-pfff ist doch ganz eindeutig ein Wiener Walzer!

Was fängt nun der gelangweilte Musiker mit dieser Info an?
Richtig: das hmm-tsss-pfff wird aufgenommen und durch verschiedene Effektgeräte gejagt.

Danke an Feechen, die mich mit vielen Links versorgt hat – da diese Musikrichtung nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehört, war ein kleiner Crashkurs notwendig; dabei stellte ich auch fest, daß der Wiener Walzer doch recht häufig verwendet wird: We Are The Champions von Queen ist z.B. auch einer.
Das vereinfachte das ganze natürlich, aus drei “Wörten” eine Komposition zu basteln, die an Johann Strauß erinnert, ist doch fast unmöglich ;-)

Nun, herausgekommen ist ein etwas merkwürdiges Konstrukt, aber ich denke, da kann ich noch was draus machen.

Hier könnt ihr mal reinhören in diesen 39 sec- langen Songschnipsel, der den Arbeitstitel “Bauchgefühl” bekam ;-)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

(Rechtsklick und “Ziel speichern unter…” wählen)



// Unerwartete Tücken und Fallstricke

Freitag, Juni 5th, 2009

… gibt es bei meinem Yoktomusic-Projekt zu melden.

Dieser Song gestaltet sich schwieriger als erwartet: abgesehen davon, daß der Rohsound auf Dauer einfach nur nervt (und somit auch längere Pausen erfordert, um Nerven und Ohren zu schonen), ist diese computergenerierte Musik extrem unflexibel (wen wundert’s?) .

Jede Variation erfordert eine neue Zeile und damit auch eine neue Variable. All das spiele ich derzeit live am Keyboard vor, transkribiere das in eine computertaugliche Sprache und binde dies in QBasic ein: jedesmal muß die Tonfolge rausgehört und zu Papier gebracht werden, bevor es ans Programmieren geht; danach erfolgt die Gegenkontrolle – ja, genau: die piepsigen Sounds Gehörkiller.
Zudem erweist sich ein Computer auch in einem zweiten Punkt als äußerst unflexibel: das Microtiming. Manchmal ist es eben nötig, etwas “laid-back” zu spielen oder zu “treiben” – und genau das geht gerade nicht.

Eventuell habe ich die Möglichkeit, dies zu einem späteren Zeitpunkt auszugleichen: wenn ich z.B. alle anderen Instrumente “treibe”, dann sollte der Computer eigentlich “laid-back” sein. So zumindest meine Theorie ;-)

Dergestalt tun sich viele neue, teils erwartete, teils unerwartete Probleme auf, und jedes einzelne verlangt nach einer individuellen Lösung…

Ich beiß’ mich mal weiter durch… auch wenn mich gerade das Gepiepse und Gefiepe etwas meschugge macht…

Letzteres soll ja durch die Gitarreneffekte erträglicher werden. Wenn die anderen Instrumente eingespielt sind, wird man wohl nur erahnen können, daß da ein simpler 486er der Tongenerator war – und dies klappt auch recht gut :-)
Aber: auch das will schon im dezeitigen Stadium eingeplant werden. Für mich ist dies gerade eine völlig neue Vorgehensweise.
Daß ich einen Song anders planen muß, als eine Band, die aus einer Jamsession heraus die Songs entwickelt, ist für mich ganz normal. Eine derartige Detailvesessenheit war aber bisher noch nicht nötig.



// Das Yoktomusik-Projekt

Samstag, Mai 23rd, 2009

Hier habe ich vor einiger Zeit von einem Klangexperiment berichtet. Viele Vorversuche waren nötig, um ein einigermaßen brauchbares Ergebnis zu erzielen.

Heute Nacht wurde es ernst, wenn auch mit etwas Verspätung durch einen defekten Monitor.

Verwendet habe ich die Mela Jhankaradhvani – Tonleiter, die QBasic-Sequenz sieht dann für die einzelnen Riffs so aus:


THEME1$ = "L4C.MSL8CL4MNCL16DD+DF"
THEME2$ = "L4G.MSL8GL4MNGL16DD+DF"
THEME3$ = "L4F.MSL8FL4MNFL16CC+CE-"
THEME4$ = "L4G.L8MSGL4MNFL16O1AO2C+O1AO2C"

Und hier der Code für die Wiedergabe des A-Teils:


LET a = 0
DO WHILE a < 2
LET a = a + 1
PLAY "O2T120"
PLAY "X" + VARPTR$(THEME1$)
PLAY "X" + VARPTR$(THEME2$)
PLAY "X" + VARPTR$(THEME1$)
PLAY "X" + VARPTR$(THEME2$)
PLAY "X" + VARPTR$(THEME3$)
PLAY "X" + VARPTR$(THEME4$)
LOOP

Mit dem PLAY-Befehl in der vierten Zeile lege ich nun Oktave (2) und Tempo (120 bpm) fest. Die Schleife dient nur zur Übersichtlichkeit, so sollte es mir möglich sein, das Grundgerüst des Songs aufzubauen. Die Schleifen werden in einem späteren Stadium ziemlich verschachtelt werden. Alternativ könnte ich das alles auch in meiner Musikbearbeitungssoftware zusammensetzen, dies hätte aber den Nachteil, daß die Effekte beim Wechsel von den einzelnen Fragmenten unterbrochen werden – dies hört man besonders gut bei Delay- oder Reverbeffekten

Das ganze Teil habe ich nun durch ein Compressor und einem Preamp, die dem recht schwachen Signal etwas mehr Druck verleihen gejagt. Durch das Hinzufügen eines Harmonizers bekommt das Stück einen mittelalterlichen Touch: der Sound erinnert ein wenig an Krummhörner, ein dezentes Reverb nimmt dem Gesamtsound die Sterilität.

Für die schon oft erwähnte “Strichliste”:

Dieses Riff habe ich nun

  • 5 x am Keyboard gespielt: zweimal aus dem “Bauch raus”, zweimal zum Noten raushören, einmal Korrektur
  • 2 x mal nach der Programmierung von QBasic angehört
  • ~250 x für die Effekteinstellungen angehört
  • 1 x für den Soundcheck für die Aufnahme
  • 1 x für die Aufnahme selber

Morgen Heute werde ich mich an den B-Teil setzen, dank des defekten Monitors bin ich nicht so weit gekommen, wie ich es mir erhofft habe.
Es war mal wieder eine viel zu lange Nacht und deshalb ist jetzt Matratzenhorchdienst angesagt…