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Lebenszeichen aus dem Proberaum

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Kategorie ‘Projekte’



Broken Spirits: Projekte.

Manchmal bin ich als Gastmusiker tätig.





// Hirnjogging

Dienstag, September 8th, 2009

Es kann losgehen:

Toccata

Diese Toccata ist zwar für ein Harpsichord geschrieben (ursprünglich wollte ich ja eine für Orgel spielen), aber das soll mir jetzt erstmal egal sein…
Sie ist relativ kurz (nur acht DIN A4 Seiten) und wenn ich das durchhabe, kann ich entweder vom Blatt spielen oder meine Gedächtnisleistung ist hinterher geringfügig verbessert.

Ich schätze, ich bin die nächsten drei Jahre eine ganze Weile voll beschäftigt – sofern ich nicht gefrustet aufgebe. Langeweile wird wohl kaum aufkommen ;-)

Links: BWV 916

und auf youTube:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=btZyjlP4c9s&hl=de&fs=1&]

Wenn hier nichts mehr kommt, sind mir die Finger abgebrochen….



// Orgelwerke für die E-Gitarre

Sonntag, September 6th, 2009

Von Frau Freidenkerin bin ich eben auf die Band “Ekseption” hingewiesen worden.

Dies erinnerte mich an ein altes Projekt, das ich irgendwann mal angefangen hatte: eine Toccata von Joh. Seb. Bach auf der E-Gitarre zu spielen.
Bach läßt sich eigentlich recht leicht auf die E-Gitarre übertragen, sofern man einige Abstriche macht, was den Tonumfang betrifft. Aber wozu habe ich mittlerweile einen Baß?

Nun, letztenendes ist diese Idee damals daran gescheitert, daß ich die ganze Partitur mehr oder weniger auswendig gelernt habe. Vom Blatt spielen gehört nicht unbedingt zu meinen Stärken ;-)
Irgendwann war mir dann der Zeitaufwand zu groß, diese ganzen Kringel mit Strich dran auf einen halbwegs tauglichen Fingersatz zu übertragen. Eigentlich schade. Und irgendwie blöd, woran eine an sich gute Idee manchmal scheitert…

Dieses Projekt ist jedenfalls mal eine schöner Zeitvertreib für die nun bevorstehenden längeren Nächte.

Und ich merke gerade, daß dieser Winter wohl wieder viel zu kurz wird ;-)

Hier nun noch ein YouTube-Video von “Ekseption”:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Ke32zh4hBCI&hl=de&fs=1&]

Das hier ist auch eine recht nette visuelle Darstellung der Toccata und Fuge in D-Moll. Für mich ein eigentlich ein gewohnter Anblick, da MIDI-Files in jeder Musikbearbeitungssoftware ähnlich dargestellt werden, aber so habe ich das bisher noch nicht gesehen:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ipzR9bhei_o&hl=de&fs=1&]



// Berichte von der Proberaumfront

Samstag, August 1st, 2009

Heute gestern war ein recht ereignisreicher Tag: es gibt sowohl angenehmes, unangenehmes, peinliches und erfreuliches zu berichten:

Fail: Wer heute heute gesternmorgen zwischen 10:00 und 11:00 Uhr auf meinem Blog war, hat von der geplanten „Give-Away“-Aktion mitbekommen. Es gab eine Kontrabass-Saitensatz zu gewinnen. Auf irgendwelchen nicht nachvollziehbaren Wegen gelangte dieser in meinen Besitz und ich wollte diesen hier im Blog loswerden. Einige Blogger hatte ich angeschrieben (vorzugsweise solche, die Kontrabassisten zu ihren Stammlesern zählen), um zahlreiche potentielle Abnehmer zu finden.

Für welches Instrument dieser Saitensatz jetzt gedacht war, wird wohl bis auf weiteres ein Rätsel bleiben. Zuerst hatte ich natürlich versucht, diese Saiten im Bekanntenkreis loszuwerden. Ich persönlich hielt ihn für einen normalen Satz E-Basssaiten. So fragte ich auch verschiedene Bassisten, ob sie Verwendung dafür hätten. Einhelliges, unabhängig voneinander gefälltes Urteil war: „Nö, brauche ich net, sind ja Kontrabass-Saiten“.

Der Bass gehört nun nicht gerade zu meinen häufig verwendeten Instrumenten und so glaubte ich diese oft geäußerte Feststellung. So kam es dann zu dieser Give Away-Aktion.

Jonas Lohse wies mich dann darauf hin, daß dies ja E-Bass-Saiten seien und bewahrte mich so vor weiteren Peinlichkeiten. Er konnte diese Vermutung anhand von Foto und meinen Angaben zu den Saiten auch plausibel begründen. Herzlichen Dank! ;-)

Daraufhin ward aus dem Artikel wieder ein Entwurf – irgendwann zwischen 11:00 und 12:00 Uhr….

§$$%&!!!!

Tja… Die Fakten:
-mehrere Bassisten hielten dies für Kontrabass-Saiten,
-ich bin mit diesem Instrument zu wenig erfahren…. und glaubte dies
-ich kriege plausibel erklärt, daß dies Schwachsinn ist.
-Mir fallen spontan einige E-Bassistenwitze ein…. :mrgreen:
-Die Saiten gehören derzeit zu einem mir unbekannten Instrument: für die Gitarre zu lang, zu dick und zwei zu wenig, fürs Klavier viel zu wenig…. Wenigstens ist damit die Hierarchie der E-Bassiten geklärt – nämlich ganz unten :evil:

Aber man kennt ja seine Pappenheimer, und einer davon hat ein Musikgeschäft. Langjähriger Kumpel, oft des Nachts um die Häuser gezogen und schwedisch sprechend. Gute Gelegenheit, den mal wieder heimaufzusuchen…. Der ist aber mit seinem Musikgeschäft umgezogen. Die neue Adresse habe ich heute noch herausgefunden – nach seinem Torschluß. Morgen geht es also weiter, ich bleibe dran.

Und wer mich kennt, weiß: wenn ich Kontrabass-Saiten als Give Away plane, dann gibt es auch Kontrabass-Saiten!

Mitmachblog: Eine neue Kategorie ist in Planung. Als Arbeitstitel habe ich „Skypegespräche“ gewählt. Die Idee dahinter ist, ganz zwanglos zu skypen und das dann als Podcast anstelle eines Artikels rein zusetzen. Die Technik habe ich heute mit Lady M getestet.

Die Rohqualität ist ganz akzeptabel. Dies war das heutige Erfolgserlebnis.

Allerdings hatten wir es etwas übertrieben: ein fast vierstündiges Gespräch sprengt meine Kapazitäten. Das Endergebnis nach dem Computerabsturz sah so aus:

geskypted

Sorry, Lady M!
So lange muss es aber auch nicht sein. 20-30 Minuten sollten reichen.

Dies ist jetzt ein völlig neues Format von dem ich wenig bis keine Ahnung habe und ich weiß noch weniger, auf was ich mich da einlasse:

Welche Themen würden Euch interessieren?
Wer hat Interesse, selber dabei zu sein?

Kreatives: Auch hier geht es weiter. Der Text für das Yoktomusic-Projekt nimmt Formen an (Danke Lady M). Einige kleine Überarbeitungen sind zwar noch notwendig, aber es liest sich schon mal sehr viel versprechend. Die Suche nach einer Sängerin läuft langsam auch auf Hochtouren und in den nächsten Wochen dürfte der dritte Song für „Vie Noir“ fertig sein.

Für einen weiteren Song spiele ich jetzt den Gitarrenpart ein: die Disco nebenan hat nun ab 2:30 wohl endgültig die Pforten geschlossen. Deren Geräuschemissionen werden mich für heute nicht mehr aus dem Takt bringen. Auch sonst ist mittlerweile Ruhe in der Halle und ich kann loslegen :-)

Das ABC-Projekt lag die letzten zwei Wochen in erster Line aus gesundheitlichen Gründen auf Eis. Ich habe einige Tage recht unkomfortabel in den Seilen gehangen. Aber auch hier wird es weitergehen.

Aus eben diesem Grund gab es hier im Blog neue Artikel nur in unregelmäßigen Abständen – Notbetrieb sozusagen. Aber… es geht nun (endlich) wieder aufwärts.



// Intermezzo

Donnerstag, Juni 18th, 2009

Mit meinem Yoktomusic-Teil komme ich gerade nicht so richtig weiter und oftmals hilft es in solchen Phasen der Flaute, sich mit etwas anderem zu beschäftigen.

Eine Inspirationsquelle war diesmal schnell gefunden:

Jaddis erinnerte dieser Dialog an eine Dampflok, wie er beim Kopfschüttler bemerkt:

Tss Pff Tss Pff Mhh Tss Pff Pff Tss …
Hört sich für mich nach einer Dampflock an

Nunja, das ist ja mal ganz falsch: hmm-tsss-pfff, hmm-tsss-pfff, hmm-tsss-pfff ist doch ganz eindeutig ein Wiener Walzer!

Was fängt nun der gelangweilte Musiker mit dieser Info an?
Richtig: das hmm-tsss-pfff wird aufgenommen und durch verschiedene Effektgeräte gejagt.

Danke an Feechen, die mich mit vielen Links versorgt hat – da diese Musikrichtung nicht unbedingt zu meinen Favoriten gehört, war ein kleiner Crashkurs notwendig; dabei stellte ich auch fest, daß der Wiener Walzer doch recht häufig verwendet wird: We Are The Champions von Queen ist z.B. auch einer.
Das vereinfachte das ganze natürlich, aus drei “Wörten” eine Komposition zu basteln, die an Johann Strauß erinnert, ist doch fast unmöglich ;-)

Nun, herausgekommen ist ein etwas merkwürdiges Konstrukt, aber ich denke, da kann ich noch was draus machen.

Hier könnt ihr mal reinhören in diesen 39 sec- langen Songschnipsel, der den Arbeitstitel “Bauchgefühl” bekam ;-)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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// Internet ist toll

Donnerstag, Februar 12th, 2009

Nach der Vollendung einer CD entsteht mit schöner Regelmäßigkeit ein Vakuum in Bezug auf meine Kreativität. Vieles hätte ich anders machen können, manches ist abgelutscht (teilweise bereits mehrmals) und überhaupt….

Diese Phase der Orientierungslosigkeit lässt sich dank des neu hinzugekommenen Internetzuganges im Proberaum etwas abkürzen.

Viele Möglichkeiten der Kommunikation tun sich auf, und manchmal kommt es zu einem “Kurzprojekt”: einer (vorläufig?) einmaligen Zusammenarbeit, die mir die Möglichkeit bietet, über den eigenen musikalischen Horizont hinauszublicken.

Nicht unbedingt Dinge, die ich dauerhaft machen möchte – aber auf jeden Fall eine Erfahrung wert.

Zwei Internet-Projekte sind derzeit am Start… mal schauen, was dabei rauskommt, soviel sei aber bereits heute verraten: es wird – sofern alles so läuft, wie es soll – “untypisch” :-)