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Metaller & Hardrocker:
Erkennungsmerkmal: Langhaarmähne, Bierflasche
Lieblingsdroge: Bier
Lieblingssatz: gehen wir n Bier trinken?
Stimmung: immer gut gelaunt, bei Gitarristen: dropped-D.
Anwesend: mindestens einmal die Woche die komplette Band, Gitarristen sind öfter da.
Besonderheiten: Manche Exemplare haben einen erhöhten Haarsprayverbrauch kurz vor Auftritten oder Fotoshootings (gilt nur für Hardrocker)
Gothics
Erkennungsmerkmal: keine Haare, oder lange Haare; schwarze Klamotten
Lieblingsdroge: Bier bzw. unbekannt
Stimmung: in allen Stockwerken oberhalb des Kellers eher finster. Im Keller recht umgänglich und manchmal wird auch gelacht.
Anwesend: nicht bekannt, Proberaum ist vorzugsweise im Keller.
Besonderheiten: manchen Exemplaren wird fristlos der Mietvertrag gekündigt, da die Wände mit Ochsenblut gestrichen wurden (und das ist wirklich passiert!)
Die Coverband
Erkennungsmerkmal: eindeutige Erkennungsmerkmale sind nicht bekannt (abhängig vom Musikstil)
Lieblingsdroge: Cola, je nach Stilrichtung auch Bier
Lieblingssatz: ich hab da n Lied gefunden, das wir in unser Programm aufnehmen sollten.
Stimmung: meist gut gelaunt (variiert je nach Musikstil)
Anwesend: einmal die Woche, meist alle am gleichen Tag. Dieser Tag ist vom Frauenfernsehen abhängig.
Besonderheiten: die Mehrheit ist verheiratet. Altersdurchschnitt variiert. Die häufigste Musikergattung.
Punk
Erkennungsmerkmal: naja, Punks eben
Lieblingsdroge: Oettinger, alternativ Germania.
Lieblingssatz: Haste mal nen Euro?
Anwesend: nie (und wenn doch, dann nur kurz): über geschnorrte Euros kann man einen Proberaum nicht dauerhaft finanzieren.
Stimmung: gegen alles- egal was.
Besonderheiten: nehmen es mit Humor, wenn man auf die Frage “Haste mal nen Euro?” zu lachen anfängt.
Hüpfhopser
Erkennungsmerkmal: die Hose ist so groß, daß da ne vollgeschissene Windel… äh, lassen wir das.
Lieblingsdroge: keine Ahnung, was die rauchen. ABER DAS ZEUG IST SCHLECHT!!!!!
Lieblingssatz: Ey, Alder, fick dich
Anwesend: zu oft.
Stimmung: Stimmung kann man das nicht nennen.
Besonderheiten: kennen jedes Schimpfwort. Normale Wörter sind unbekannt; haben noch nie ein Ghetto von innen gesehen.
Techno-Fuzzies/ DJ’s/ House
Erkennungsmerkmal: ausgeprägte Zeigefingermuskulatur an der rechten Hand (bei Rechtshändern) -die Töne werden vorzugsweise mit der Maus in die Software geklickt…
Lieblingsdroge: Vinyl (DJ’s). Bunte Pillen, manchmal auch Gras (gilt für alle)
Lieblingssatz: Was? (alternativ: Hä? oder Wie bitte? Letzteres ist selten)
Anwesend: oft, sehr oft sogar.
Stimmung: meist gut, immer hilfsbereit bei technischen Fragen
Besonderheiten: Computerfreaks, haben manchmal ein ganz kleines Keyboard. Können oftmals kein Instrument spielen.
EMO
Erkennungsmerkmal: vermutlich depressiv
Lieblingsdroge: vermutlich Rasierklingen
Lieblingsatz: vermutlich sowas wie “alles deprimierend”
Anwesend: außerhalb der Partyzeiten. Hab hier noch nie einen gesehen. Es soll aber vier oder fünf geben. Gerüchteweise.
Stimmung: vermutlich depressiv
Besonderheiten: man sieht sie nicht.
Berufsmusiker
Erkennungsmerkmal: keine eindeutigen Erkennungsmerkmale bekannt (variiert je nach Stilrichtung)
Lieblingsdroge: Kaffee, Kaffee, Kaffee. Zigaretten
Lieblingssatz: Wann ist der nächste Gig?
Anwesend: selten, da immer unterwegs.
Stimmung: gestresst, aber immer freundlich und hilfsbereit
Besonderheiten: kennen alle und jeden, verfügen oft über viel Equipment – und wissen genau, wer evtl. fehlendes Equipment hat
Jazzer
Erkennungsmerkmal: die erkennt man sofort
Lieblingsdroge: Zigaretten, manchmal Kaffee, selten Bier (bei Auftritten für Dekozwecke).
Lieblingssatz: Lust auf ne Jamsession?
Anwesend: sehr oft (außer es ist ein Auftritt)
Stimmung: immer gut gelaunt
Besonderheiten: wer nen Jazzer kennt, braucht kein Musiklexikon und keine Grifftabelle: die kennen JEDE Musiktheorie und ALLE Akkorde
Ethno
Erkennungsmerkmal: Schaffell im Proberaum. “Alternatives” Erscheinungsbild, Bio
Lieblingsdroge: Räucherstäbchen
Lieblingssatz: Computer braucht man nicht zum Musikmachen.
Anwesend: unbekannt, man hört sie nicht. Sofern das Wetter mitmacht, spielen sie sowieso auf einer Wiese.
Stimmung: ausgeglichen; die Ruhepole in dem ganzen Haufen hier.
Besonderheiten: viel Equipment, meist Percussion. Kennen und beherrschen (fast) alle Instrumente der Naturvölker.
April 25th, 2010 um 14:01
Wie heißt es so schön?
You made my day!
P.s.: Heißt es nicht Goths?
broken-spirits: keine Ahnung, hier in der Halle heißen die Gothics. Regionale Sprachunterschiede…
April 25th, 2010 um 19:56
Aber … Berufsmusiker und Lieblingsdroge “Kaffee”? Nicht bei den zweien, die ich kenne. Da ist auch Bier angesagt. Und glaub’ mir: Die können richtig was wegpitschen!
broken-spirits: aber erst nach Feierabend… der meist ausfällt
In einigen Profi-Bands gibts sogar regelrechtes Alkoholverbot vor und während des Auftrittes.
April 26th, 2010 um 11:18
Nach diesem Wochenende könnte ich dir eher die verschiedenen Bergsteigertypen erklären … die nicht ganz schwindelfreien erkennt man ander fahlen Gesichtsfarbe, aber es könnten natürlich auch Musiker gewesen sein, die bei dem Traumwetter im Übungsraum hocken
Herzliche Grüße
Quizzy
broken-spirits: etwas blaß um die Nase sind wir eigentlich alle, stimmt.
April 27th, 2010 um 11:38
Und zu fast allen passt der Witz: Gehen zwei Musiker an ‘ner Kneipe vorbei …
broken-spirits: der passt in der Tat zu fast allen – allerdings ist das gar nicht so selten, daß genau das passiert. Musiker ist nämlich ein Synonym für pleite
April 29th, 2010 um 20:45
Klasse! Ich kannte mal Metaller, da hat das aber genau gepaßt
broken-spirits. so ganz aus der Luft gegriffen ist das alles nicht – ich habe hier genug lebende Beispiele…
Mai 2nd, 2010 um 22:50
Wär ich eine Band, wär ich also eine Mischung aus Gothictruppe und Coverband. Ich notier mir das mal, falls ich nochmal Musikerambitionen haben sollte und nicht genau weiß, in welche Richtung es gehen soll.
broken-spirits: Willkommen im Blog
Diese Mischung ist gar nicht so unüblich – gerade bei der Coverband vermischt sich doch einiges. Auch wenn die meisten eher die Charts rauf und runter spielen (da kriegt man eben die meisten Gigs) so gibt es auch einige “Tribute”-Bands – warum also nicht auch ne Gothicband covern? Worauf es jetzt ankommt weißt Du ja jetzt
Und nicht den Proberaum mit Ochsenblut streichen!