// Homerecording von anno dazumal
Heute gibt es unter der Kategorie “Gerade gehört…” etwas historisches
Ich bin gerade über die Seite FirstSounds gestolpert, deren Betreiber sich zum Ziel gesetzt haben, alte Tonaufnahmen der Allgemeinheit zugänglich zu machen.
Da sind einige interessante Sachen dabei, wie zum Beispiel die älteste (derzeit bekannte) Aufnahme einer menschlichen Stimme. Es handelt sich dabei um ein französisches Volkslied – Clair de la Lune – vom 9. April 1860. (Hier (nach unten scrollen) oder hier (Wikipedia) kann man sie sich anhören)
Die Tonqualität lässt erwartungsgemäß sehr zu wünschen übrig – aber damals wurden eben die Grundlagen für die heutige Aufnahmetechnik geschaffen
Im Proberaum notiert am 28.01.2010 um 9:21 pm und mit Homerecording Hörtips perfekter sound getaggt.
(c) by Broken Spirits
« // Eis

Januar 29th, 2010 um 11:51
150 Jahre nach der Aufnahme hat man also herausgefunden, dass es keine Frau war, die da “Au claire de la lune” sang, sondern ein Mann? Irre …
broken-spirits: naja, das ist ja einiges mit Recherchearbeit verbunden, bzw. die Abspielgeschwindigkeit muß eben auch 150 Jahre später die gleiche sein, wie während der Aufnahme. Es gab ja teilweise Stimmgabeln zur Kalibrierung – erst so konnte man (sofern die Dokumentation vorhanden war) die tatsächliche Abspielgeschwindigkeit herausfinden (den gleichen Effekt findest Du ja auch bei den Vinyplatten: 33 oder 45 rpm).
Nur anhand der Aufnahme (und ohne die heutigen Normen) kannst Du kaum herausfinden, ob eine Stimme männlich oder weiblich ist – heute ist es kein Problem am Computer quasi eine “Gechlechtsumwandlung” durchzuführen. Wenn man es nicht weiß, kann man diese Trickserei nicht heraushören