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// ASAP – As Stupid As Possible (Teil – keine Ahnung)

Diese ASAP- Serie entwickelt sich zur unendlichen Geschichte.

Nachdem Kollegin1 ja ihre unnatürliche Angst vor Tabstops immer noch nicht therapiert hat, mußten die tabstops natürlich alle wieder raus und wurden durch Leerzeichen ersetzt (zum Glück hat sie das selber gemacht).

Mittlerweile sind gewissen Leuten meine Computerkenntnisse unheimlich. Um Probleme zu vermeiden, arbeite ich so ineffektiv wie nur irgendwie möglich. Wenn ich in meinem normalem Tempo arbeite, wird mir vorgeworfen, irgendwelche Makros zu verwenden oder anderweitig zu „automatisieren“.
Nun wird mir auch zugetraut, daß ich Passwörter knacken kann und so müssen die Worddokumente vor mir irgendwie in Sicherheit gebracht werden.

Was war die ultimative Lösung? Da kommt ihr nie drauf:

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// ASAP – As Stupid As Possible (Teil3)

Wenn ein DAU einem anderen DAU etwas erklärt, kommen die merkwürdigsten Sachen dabei raus – und mein Fachwissen als Musiker ist plötzlich gefragt, obwohl die ursprünglichen Erklärungen überhaupt nichts mit Musik zu tun haben, sondern im Gegenteil eher komischer chemischer Natur sind.

Es ist ja auch leicht, ein „Okular“ mit einer „Ukulele“ zu verwechseln und Partystimmung kommt so im Labor mit Sicherheit auf – zumindest die Umstehenden haben etwas zu Lachen.

Ich konnte jedenfalls die Frage klären, woher die Ukulele kommt (nämlich aus Hawaii – auch wenn die „Ur-Ukulele“ von einem Portugiesen nach Hawaii gebracht wurde und zu diesem Zeitpunkt noch „Braguinha“ hieß. Die hawaiianischen Instrumentenbauer bauten dieses Instrument erst nach und nannten es dann Ukulele, was soviel wie „hüpfender Floh“ heißt. Diese Assoziation hatten sie, als sie die Flitzefinger auf dem Griffbrett sahen.)

Was jetzt die Ukulele im Labor macht? Ich vermute mal, das Okular ist in irgendeinen Kessel geplumpst und wird jetzt mit der Ukulele herausgefischt. Vielleicht wird ja auch mit der Ukulele die Brühe im Kessel umgerührt und dieses Geschehen mit dem Okular fotografisch festgehalten.

Aber eigentlich will ich das alles gar nicht wissen…

// ASAP = As Stupid As Possible

 
Kollegin2 hat generell ein Verständnisproblem mit Dateien, die auf einem Server liegen.
 
Wir haben hier eine Excel-Tabelle auf dem Server,  in der ziemlich wichtige Datensätze abgespeichert sind. Diese Tabelle kann man für alles mögliche verwenden – wenn man weiß wie.
 
Konkret hatte ich einen Seriendruck auf grünen und roten Trennblättern. Dazu gab es ein Word-Dokument, das Kollegin3 einmal erstellt hatte.
 
Man kann nicht gerade behaupten, daß Kollegin3 lernresistent ist: alle Daten waren händig aus der Excel-Tabelle in ein Word-Dokument abgetippt, bunt gemischt für die grünen und roten Trennblätter. Also: rotes Trennblatt in den Drucker, dann aktuelle Seite drucken, grünes Trennblatt in den Drucker, aktuelle Seite drucken usw. Gibt Kilometergeld bei ca. 200 Trennblättern – der Drucker steht nämlich am anderen Ende des Raumes.
Immerhin: „Aktuelle Seite drucken“ ist jetzt bekannt.
 
Trotzdem fand ich das ein bischen doof. Also habe ich die Exceltabelle schreibgeschützt geöffnet, eine Spalte eingefügt (aus einem Datensatz geht hervor, welche Trennblattfarbe nötig ist), den Stapel grüne Trennblätter in den Drucker gelegt, Tabelle sortiert und gedruckt. Das gleiche Spiel nochmal mit dem roten Stapel.
 
Mein Fehler: ich habe die superwichtige Tabelle geöffnet und mich erdreistet, eine Spalte einzufügen. Polen war offen. Kollegin2 sieht das und schreit Zeter und Mordio und wenn ich das jetzt abspeichere, sei da ein katastrophales Durcheinander in der super(!)wichtigen(!!!) Exceltabelle, Schreibgeschützt heißt ja gar nix, man kann ja trotzdem abspeichern (äh, ja? Unter neuem Dateinamen?) nein-nein-nein- veränderte Datein abspeichern gehe ja mal gar nicht und man müsse das jetzt überprüfen und überhaupt, was mir einfalle?!
 
Ich habe mir überlegt, ob ich in irgendeiner Schublade ein Gewebeklebeband finde…
 
(Um des lieben Bürofriedens habe ich die Datei „kontrolliert“ – offiziell. Inoffiziell gibt es ja Twitter und Co. 😈 )
 
Rache ist ja bekanntlich Blutwurst, und ich kann mich auch in Geduld üben. Meine Stunde kam ein paar Tage später. Ich sollte wieder eine fälschlich zugeschickte Mail zurückschicken. Das habe ich auch gemacht – ohne den Anhang, dafür nur mit einem „Bitteschön“ und einen lächelnden Smiley dahinter.
 
Sie öffnet die Mail:
 
K2: Die Word-Datei ist gar nicht dabei. Schick sie mir sofort rüber.
I: (mit Unschuldsmine) Ich habe sie Dir eben geschickt. Ich habe das Word-Dokument nicht mehr.
K2: Das ist aber nicht dabei!
I:  Hm, manchmal passiert das. Manchmal gehen Anhänge unterwegs verloren. Hätte auch schon auf dem „Hinweg“ passieren können. Ich hoffe, Du hast eine Sicherungskopie gemacht?
K2: NEIN! WENN ICH EINE SICHERUNGSKOPIE GEMACHT HÄTTE, BRÄUCHTE ICH JETZT NICHT DIE DATEI VON DIR!!!!
I:  Tja, ich hab sie nicht mehr.
(mein Kollege nebenan geht grinsend aufs Klo)
I: So wie es aussieht, wirst Du das nochmal neu tippen müssen…
 
Hat sie gemacht.

// ASAP – As Stupid As Possible (Teil2)

Kollegin1 hat den Vogel endgültig abgeschossen: Wenn in einer Vorlage Änderungen vorzunehmen sind, sollten diese nicht mit hellrosa Schrift in ein Word-Dokument getippt werden.

So sah das ungefähr aus:

Drei Leute haben daran gesessen und nun ratet mal, wieviele Leute den Änderungstext übersehen haben 😈