// Schweres Gerät
Woher einen Gong nehmen, wenn man keinen hat?
Nun, es gibt Alternativen: Vor einiger Zeit wurde hier eine Dampfleitung demontiert, und bei dem dabei anfallenden Schrott fiel auch folgendes Rohrsegment an:
Ein Problem haben solche Findlinge natürlich immer: die Stimmung.
Mir bleiben jetzt also folgende Möglichkeiten:
1) entweder alle übrigen Instrumente verstimmen,
2) schön wäre Melodyne (welches ich aber nicht habe und mir gerade auch nicht leisten kann) oder
3) – und darauf wird es wohl hinauslaufen – die Position des Mikrofons ändern. Je nachdem, wo sich dieses befindet, werden bestimmte Obertöne stärker aufgenommen als andere – ich bekomme somit einen Tonumfang von fast 5 Halbtonschritten. Von meiner Spielposition aus klingt alles gleich, die Aufnahme ist etwas völlig anderes. Während ich dieses 10 kg-Teil anschlage kann ich also immer schön mein zwischengeschaltetes Stimmgerät im Auge behalten…
Schön, daß es immer so einfach ist…. :-O


Dezember 2nd, 2009 um 22:23
lade doch mal den Sound hoch
broken-spirits: Willkommen im Blog
keine Panik, das kommt noch – evtl. sogar mit “Beiwerk”. Aber laß mich bitte erst noch etwas rumspielen, ok?
Dezember 3rd, 2009 um 04:47
Viel Vergnügen wenn die Mönche fernöstlicher Religionen dann deinem Rufgeraet folgen und sich zum Gebet einfinden.
broken-spirits: *fg* hoffentlich passiert das nicht, dann kann ich mir überhaupt nicht mehr bewegen
Dezember 3rd, 2009 um 10:25
off topic: ich hab mittlerweile zu tief ins glas geschaut ;o)
lg, claudi
Dezember 3rd, 2009 um 10:44
Dafür hast du da noch Platz? Wo hängt den das? o_O
broken-spirits: das Ding steht in einer Ecke rum und wird nur bei Bedarf vorgekramt
Ich habe viele von so kleinen aber feinen Teilen, die irgendwo rumstehen. Du müsstest damas eigentlich fast drübergestolpert sein. Ich träume ja noch von einer Motorhaube, aber dafür ist wirklich kein Platz mehr
Dezember 3rd, 2009 um 12:39
Ist der Tonunterschied nur auf der Aufnahme wahrnehmbar, oder wäre der auch im Raum zu hören, wenn man sich an verschiedene Plätze stellt?
broken-spirits: gute Frage.
Eigentlich ist es zu vermuten, aber: ich weiß es nicht – ich habe nämlich keinen Teleskoparm
Ich Blödkopp – ich kann das ja ausprobieren, wenn ich das Mic an verschiedene Stellen plaziere.Das Mic war jetzt innerhalb des Ringes, ich könnte da meinen Kopf reinstecken, aber das möchte ich meinen Ohren doch lieber nicht zumuten – das Teil ist verdammt laut… Dann wäre mein Kopf auch breiter, als das Mic – ich würde also sehr wahrscheinlich zwei Töne hören.
Während dem Nachklang ändert sich auch noch etwas die Frequenz, d.h. anschlagen, hängen und ausklingen lassen während ich den Ort wechsel würde das Ergebnis ebenfalls verfälschen. Es bleibt also (bis ich mal zu zweit im Proberaum bin) eine gute Frage
Dezember 4th, 2009 um 09:29
LOL
Und, haste ausprobiert?
broken-spirits: noch nicht… am Wochenende evtl