Es war ein wirklich toller Abend unter Freunden. “Vorglühen” bei dem Geburtstagskind, die Katzentiere mit Bierdeckeln dekoriert, viel gelacht und viel rumgealbert. Nach ein Uhr haben wir die Stadt unsicher gemacht.
Alles in allem ein wirklich schöner Abend.
Auf dem Heimweg zum Proberaum in den frühen Morgenstunden kam ich an einer Polizeiwache vorbei. Direkt vor dem Eingang zu dieser Polizeiwache kauerte ein Mann. Das Gesicht war blutüberstömt – und das sah nicht gerade nach einer leichten Verletzung aus. Eine Polizeistreife hielt genau in dem Moment an, als ich vor der Polizeiwache stehenblieb, um mich um den Verletzten zu kümmern.
Die Beamten stiegen aus, ich sprach sie an. Seelenruhig kramten die beiden Beamten im Streifenwagen rum, würdigten den Verletzten bestenfalls aus dem Augenwinkel heraus mit einem flüchtigen Blick und sammelten vermutlich ihre Butterbrotdosen und andere Siebensachen im Fußraum des Streifenwagens ein.
Ich wurde gleichzeitig ziemlich unfreundlich darauf hingewiesen, daß genau jetzt gerade Schichtwechsel sei und somit habe man keine Zeit, sich genau hier und jetzt um den Verletzten zu kümmern. Ich solle bitteschön den Beamten nicht länger den Weg zum Eingang der Polizeiwache versperren, man habe schließlich Anderes und Wichtigeres zu tun. Im Übrigen sei sowas um die Uhrzeit hier in der Stadt normal.
Fassungslosigkeit meinerseits. Ich habe keine Ahnung, warum oder unter welchen Umständen dieser Mann zu seinen Verletzungen gekommen ist. Ich weiß nur eines: er ist verletzt, blutet stark im Gesicht und braucht ärztliche Hilfe. Und “normal” ist so eine Verletzung nicht – egal wo.
Mir stellt sich die Frage, was mit meinen Steuergeldern eigentlich gemacht wird?? Mal ganz ehrlich: ICH zahle die Steuern, von denen die Beamtengehälter gezahlt werden und das macht mich irgendwie auch zum “Vorgesetzten” der Beamten, die sich hier genaugenommen wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar gemacht haben.
Daran ändert auch nichts, daß ich zu diesem Zeitpunkt alles andere als nüchtern war und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Alkoholfahne bis Bagdad hatte. Das ist zugegebenermaßen weniger seriös als die Bluttropfen des Verletzten auf dem Gehsteig. Immerhin kann ich diesen Blogeintrag noch halbwegs fehlerfrei schreiben. Soviel zu meinem Alkoholpegel.
Je länger ich hier in diesem Land lebe, umso absurder und irrationaler kommen mir dieses System, die Ethik und die Moralvorstellungen hier vor.
Epilog: Ich bin mit dem Mann eine Straßenecke weitergegangen und habe einen Notruf abgesetzt. Es war “nur” eine Platzwunde, die schlimmer aussah, als es tatsächlich war. Sowas weiß man als Laie (das ist das Einzige, das mir die Beamten evtl. voraus gehabt haben könnten) aber erst hinterher. Das, was diese gottverfluchten Schwachmate in ihrer typischen strunzdummen Hornochsenmanier da verzapft haben, geht trotzdem mal gar nicht.
Dieses Beispiel vorbildlicher Polizeiarbeit, das ich in diesem Blogeintrag beschrieben habe, wird unter diesen Voraussetzungen einfach nur zu blinden Aktionismus, der dem gewöhnlichen Bürger Polizeipräsenz vorgauckeln soll. Besser oder sicherer wird hier in der Stadt durch diese vorgetäuschte Präsenz aber gar nichts.
Es ist mal wieder Zeit für ein paar kuriose Suchanfragen, mit denen man hier auf dem Blog landet.
blog ersatzteile
Ähm? Wie soll ich das bitte verstehen? Ein Blog geht zwar manchmal kaputt oder zickt rum, aber daß man ein Blog wieder mit Schraubenzieher und Lötkolben zusammendengelt, ist mir neu.
schwedische musikerinnen mit eiskarton
Eis kann man immer essen, gegen schwedische Musikerinnen habe ich auch nichts (nebenbei auch nichts gegen schwedische Nicht-Musikerinnen).
Ich gestehe: ich war neugierig (ich wollte wissen, wie es sich auf Eiskartons trommelt): Google kennt aber auch keine “schwedischen Musikerinnen mit Eiskartons” und schlägt stattdessen “schwedische musikerinnen mit eierkarton” vor. Sehr mysteriös.
Bei dieser Gelegenheit habe ich auch einen Blog gefunden, der nicht uninteressant erscheint: Klick.
einwanderer im proberaum
In meinen Ohren klingt das nach einem Alptraum. Nicht, daß ich etwas gegen Einwanderer habe, aber so ein Proberaum ist einfach zu eng, um dort Einwanderer zu beherbergen. Das gilt nebenbei auch für schwedische Musikerinnen mit irgendwelchen wie auch immer gearteten Kartons.
broken kuchen
Ok, WER VON EUCH HAT DA ÜBER MICH GELÄSTERT und hat diesen Blogeintrag als Beweis gebraucht?!
broken spirit bei kalten füssen
Bei schwedischen Musikerinnen von meiner Seite aus durchaus eine Überlegung wert.
wasserpistole lichtschranke
Das klingt nach einer lustigen Idee, die nach einigen infantilen Scherzen schreit 

Trotz fehlender Ersatz-Saite kam ich vergangene Nacht doch noch zum Gitarrespielen. Der Trend geht ja mittlerweile zum Glück zur Elft-Gitarre.
Diese wird anstatt der bisher bevorzugten Stratocaster eine Telecaster werden. Ausgesucht ist sie schon
Sowas stellt man natürlich – wie sollte es anders sein – erst dann fest, wenn es a) zu spät ist, da die Gitarre plötzlich und unerwartet einen kleinen unbedeutenden Defekt aufweist und b) der Musikladen meines Vertrauens schon seit über sechs Stunden geschlossen ist.

Und ebenfalls absolut zwingend notwendig ist es, daß mir ausgerechnet die 26er-Saite gerissen ist. Alle anderen hätte ich noch einzeln irgendwo rumfliegen gehabt. Murphy mal wieder, diese blöde Wutz!
Morgen heißt es also früh aufstehen, da der Musikladen bereits zu einer völlig musikerunfreundlichen Zeit schließt. Kann mich bitte jemand spätestens um 16:00 Uhr wecken? Danke.
Ich bin nach etwas mehr als einem Jahr immer wieder überrascht, wie selten ich hier etwas von der Nachbarband mitbekomme. Man sieht sich kaum. Ab und zu höre ich im Vorbeigehen den Schlagzeuger und manchmal legen die Jungs und Mädels einen Zwischenstop auf dem Weg zum Klo bei mir ein.
Heute gab es den ersten offiziellen Schichtwechsel am Hoftor: ich bin gerade angekommen, als die Band sich in den Feierabend verabschiedete.
Wenn ich da an den alten Proberaum zurückdenke, in dem es zuging, wie in einem Taubenschlag und wo ich nie in Ruhe an irgendwelchen Songs basteln konnte, ist dies eigentlich die größte qualitative Verbesserung seit dem Umzug. Somit hatte der Wasserrohrbruch damals doch etwas Gutes.
Andererseits ist es hier manchmal doch ganz schön einsam und manchmal fehlen auch ein wenig die Blödeleien mit den Nachbarn. Trotzdem: die Vorteile überwiegen und irgendetwas ist ja immer 
Seit einigen Tagen geht eine Empfehlung durch die Medien, daß das BSI zu einem Schnelltest rät, ob der eigene Rechner von dem DNS-Changer befallen ist. So zum Beispiel im Spiegel.
Ich kann vor diesem Schnelltest nur warnen!
Zum einen halte ich die Seite dns-ok.de für äußerst fragwürdig: sobald man dns-ok.de aufruft, wird dieser Test automatisch durchgeführt. Von einer seriösen Seite erwarte ich, daß ich erst einmal die Möglichkeit habe, mich zu informieren, um was es überhaupt geht. Danach sollte MIR die Entscheidung überlassen werden, ob ich diesen Test per Mausklick durchführen will oder nicht.
Dies ist bei dns-ok.de nicht der Fall! Sobald man die Startseite aufruft, wird dieser Test durchgeführt! In meinen Augen ist das äußerst unseriös. Es geht aber noch weiter und da habe ich einen interessanten Screenshot aus meinen Blogstatistiken, die das BSI (dem die Seite dns-ok.de gehört) betrifft. [Korrektur: die Seite gehört der Telekom, das BSI arbeitet aber mit in diesem Fall mit der Telekom zusammen.]
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Laut Wikipedia ging das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) “aus der Zentralstelle für Sicherheit in der Informationstechnik (ZSI) [...], deren Vorgängerbehörde die dem Bundesnachrichtendienst (BND) unterstellte Zentralstelle für das Chiffrierwesen (ZfCh) war, ” hervor. [Quelle]
Die offiziellen Aufgaben des BSI
Zu den Aufgaben des BSI gehört offiziell einiges, und das kann man nicht nur auf Wikipedia nachlesen, sondern auch auf deren Homepage.
Die inoffiziellen Aufgaben des BSI
Die – ich nenne sie einmal – “inoffiziellen” Aufgaben des BSI sind einiges interessanter und durchaus in der Vorgeschichte dieser in meinen Augen mittlerweile äußerst suspekten Organisation zu suchen. Um das herauszufinden, sollte man schon Blogger sein, das Blog zu einer Petze ausgebaut haben, sowie ein gutes Gedächtnis, etwas Interesse am aktuellen Tagesgeschehen und hin und wieder die Neigung haben, Gedanken zu diesen aktuellen Tagesgeschehen zu verbloggen. Darüberhinaus ist eine Faszination für Statistiken hilfreich, sowie ein Job, der die Analyse von Statistiken fördert.
Hilfreich zum Ausbau der Blogpetze ist hier Google Analytics und ein weiteres WordPress-Statistik-Plug-In, den Rest bringe ich von Natur aus mit bzw. wurde mir aus beruflichen Gründen “antrainiert”.
Meine Erlebnisse als Blogger mit dem BSI
Hierzu muß ich etwas ausholen. Und zwar bis Mitte letzten Jahres, als in Norwegen Anders Breivik das Attentat in Oslo beging. Damals reagierten die deutschen Medien und Politiker (im Gegensatz zu dem norwegischen Premierminister, der unmittelbar nach dem Anschlag eine vorbildliche Rede hielt) wie ein pawloscher Hund und vermuteten in ihrem ersten Beißreflex sofort ein Atttentat mit islamistischen Hintergrund. (siehe u.a. hier.)
Diese typisch deutsche Reaktion kann und will ich nun aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mit Muslimen nicht so stehen lassen. Für mich sind und waren immer wieder erfreuliche Erlebnisse und Jamsessions mit Proberaumnachbarn dabei. Das sind mehrheitlich alles anständige und ehrliche Leute, für die ich jederzeit meine Hand ins Feuer legen würde.
Mir ist durchaus bewußt, daß mir diese Meinung von einigen Staatsorganen, die seit der Dönermorde bekanntermaßen auf dem rechten Auge blind sind, als linkes Gutmenschentum auslegt werden kann.
Mir geht aufgrund meiner Erfahrungen mit “Andersgläubigen” diese Pauschalisierung und Fremdenfeindlichkeit auf den Sack. Dies widerspricht allen Lebenserfahrungen, die mir gezeigt haben, daß ich meine Mitmenschen aufgrund ihres Handelns zu beurteilen sollte und nicht aufgrund ihrer Optik oder Zugehörigkeit zu einer wie auch immer gearteten Gruppe. In jeder Religion, in jedem Land, in jeder Kultur gibt es Arschlöcher (ich bin der Letzte, der dies bestreitet). Aber diese Arschlöcher sind einige wenige Ausnahmen.
Unter diesen gedanklichen Voraussetzungen entstand dieser Blogpost.
Das Veröffentlichungsdatum dieses Blogeintrags findet ihr ganz am Ende: “Im Proberaum notiert am 24.07.2011 um 4:49 von Broken Spirits und mit Politik getaggt.”
Für mich, der beruflich immer wieder einmal mit Statistiken in Berührung kommt, ist folgender Screenshot der Google-Analytics-Statistiken ein gefundenes Fressen. Der abgebildete Zeitraum ist vom 01.01.2011 bis heute (13.01.2012).

Wie Ihr anhand dieses Screenshots erkennen könnt, begann der regelmäßige Besuch durch das BSI am 28. Juni 2011 – also gerade einmal vier Tage nach meinem Blogeintrag. Aus juristischer Sicht ist möglicherweise durchaus etwas aussetzen an diesem Blogeintrag. Ich habe das auch dort erwähnt sowie das juristisch auszusetzende Zitat verlinkt. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen mit Muslimen, deren Erzählungen und Erlebnissen werde ich aber nicht einen Buchstaben dieses Zitats zurücknehmen: “Das, was heute mit den Muslimen passiert, geschah in den 30igern schonmal mit den Juden”. Ist es ein Zufall, daß das BSI, das aus dem BND hervorgeht, der seinerseits auf dem rechten Auge blind ist, auf diese Aussage seine Überwachungsmaschinerie anschmeißt? Ich glaube nicht.
Es gab zwar unmittelbar nach dem ersten Besuch durch das BSI eine kurze Pause (in der wurde wahrscheinlich das OK eines Vorgesetzten eingeholt oder beratschlagt oder was auch immer, um meinen Blog dauerhaft zu überwachen) aber dann ging es Schlag auf Schlag: ab diesem Datum ist das BSI mein treuester Blogleser (die Besuchsfrequenz ist übrigens weitaus höher als meine Posting-Frequenz im vergangenen Jahr). Ich langhaariger Bombenleger mal wieder. STRIKE! 
Nun ist es durchaus möglich, daß ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik ein begeisterter Blogger oder Blogleser ist, allerdings begann ich mich nach einer Googlerecherche zu fragen, wann der Kerl überhaupt arbeitet. So selten scheint das nicht zu sein, daß diese IP in den Blogstatistiken auftaucht. ([1], [2]).
Aus dieser Statistik läßt sich aber noch mehr herauslesen: Auf mich wurde zunächst nur ein Sachbearbeiter angesetzt. Seht Ihr diese Pause Mitte/ Ende August, die exakt in die Schulferien von NRW (das BSI hat seinen Sitz in Bonn) fällt? Der Sachbearbeiter hat Kinder im schulpflichtigen Alter und wohnt vermutlich in NRW. Vermutlich das einzige Zeitfenster für einen Familienurlaub.
Leider habe ich es nicht auf Anhieb geschafft, daß eine mehrköpfige SoKo gegründet wurde. Das enttäuschte mich ehrlich gesagt ein wenig, ist aber andererseits bei einer Belegschaft von 500 -600 Mitarbeitern und einer zahlenmäßig weitaus überlegenen Schar subversiver und potentiell kriminell veranlagter Internetnutzer nicht verwunderlich.
Ein wenig später nach dem Sommerurlaub wurde mein Ego etwas gestreichelt: die Besuche durch das BSI wurden häufiger (daran zu erkennen, daß die Peaks in den Google-Statistiken dichter werden) und eine zweite IP tauchte zeitgleich mit schöner Regelmäßigkeit auf – diesmal aus Berlin, dem Zweitsitz des BSI. Damit zerschlug sich die erste Vermutung, daß es sich bei diesem Besucher um einen Blogleser handelt, der während der Arbeitszeit im Internet herumsurft.
Ende Oktober – nachdem ich der Meinung war, hinreichend zurücküberwacht zu haben – habe ich darauf reagiert und sämtliche Bundesbehörden über die htaccess ausgeschlossen (Download siehe unten). In dem Screenshot daran zu erkennen, daß die Seitenaufrufe im letzten Viertel der Aufzeichnung weniger werden bzw. nur stichprobenweise stattfinden (Da ist mir noch nicht ganz klar, wie GA die Seitenaufrufe zählt).
Diese IP-Sperre bringt natürlich wenig bis gar nichts. Trotzdem war die Entwicklung meiner Seitenaufrufe interessant: Ab diesem Zeitpunkt kommt nämlich mein zweites Statistik-Tool zum Einsatz. Sowohl Google-Analytics als auch mein WP-Statistik-Plug-In zeigen in der Auswertung der Statistiken den Referrer an: diese beiden treuen Stammleser kamen immer von der gleichen Webseite. So konnte ich diese beiden Schlapphüte weiter beobachten. Zusätzlich zum Internetanbieter haben sich die Besuchs-Zeiten geändert. Diese Besuche fanden nach dem erteilten Blogverbot nach Feierabend statt – offenbar nehmen sich jetzt zwei ach so arme Beamte ihre Arbeit mit nach Hause. Bemerkenswert ist es schon, daß ein Proxy scheinbar nicht verwendet wird (Vielleicht ist dies auch gar nicht so bemerkenswert: die Politik hat uns in der Kinderpornographie Debatte ja auch weismachen wollen, daß DNS-Sperren nur mit einiger krimineller Energie zu umgehen sind). Das hat mich ehrlich gesagt etwas überrascht und diese Verlagerung von sowohl Internetanbieter als auch Uhrzeit habe ich nicht erwartet.
Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, ob und wie sich dieser Blogartikel auf die Machenschaften seitens der Bundesbehörden auswirkt.
Ein “G’schmäckle” bleibt: wenn ich sehe, was ich mit meinen beschränkten Möglichkeiten aus dem Surfverhalten meiner Leser herausfinden kann, dann macht mir das Internet manchmal schon etwas Angst. Diesen Gegner “Regierung” sollten wir nicht unterschätzen: Ich möchte nicht wissen, was die Bundesbehörden bereits alles über uns wissen oder zu wissen glauben. Diese haben schließlich bedeutend mehr finanzielle Möglichkeiten und selbstzugestandene Rechte jenseits der Gesetze, als wir kleine Blogger.
Break The System
Ich halte eigentlich nichts davon, am Ende eines Blogartikel irgendwelche gekünstelt klingenden Fragen an die Blogleser zu stellen. In diesem Fall mache ich aber eine Ausnahme und Eure Antworten interessieren mich vor allem deshalb, weil eine Statistik-Analyse von einem Blog noch keine hieb- und stichfesten Ergebnisse liefert 
- Habt Ihr Statistik-Tools in Euren Blogs eingebaut? Wenn ja, welche?
- Lest und interpretiert Ihr Eure Statistiken? Was könnt Ihr anhand dieser Statistiken interpretieren (z.B. in Bezug auf die Staatsorgane)?
- Sind Euch ebenfalls solche “ungebetenen Stammleser” aufgefallen? Wenn ja: was war auffällig?
- Reagiert Ihr darauf und macht diesen ungebetenen Stammlesern das Leben etwas schwerer, als es in einer echten Demokratie vielleicht nötigt wäre (z.B. über die htaccess)?
- Habt Ihr schon einmal etwas NICHT öffentlich gesagt bzw. verbloggt, weil Ihr befürchtet habt, daß Eure Meinung Konsequenzen haben könnte (sowohl beruflich als auch privat und damit meine ich nicht “nicht bloggbar” aus persönlichen Gründen)?
- Bin ich paranoid und gibt es vielleicht auch eine ganz harmlose Erklärung?
Weiterführende Links:
IP-Adressen, um sämtliche Behörden derBundesregierung ein Blogverbot zu erteilen bzw. zu erschweren. Einfach in die htaccess einfügen und die erste Zeile entsprechend anpassen (keine Garantie auf Vollständigkeit! Ergänzungen sind willkommen und werden in diese Datei eingepflegt):
Alternativ kann diese IP-Liste in WP-Ban eingefügt werden. (Nur die IP, also ohne das “deny from”)
Bundesregierung Blogverbot [Download, txt-Datei]
Focus
Spiegel
Fefe
Tooltip: Beschreibung Sandboxie
Ruft die Seite dns-ok.de gar nicht erst auf oder macht dies von einem unwichtigen Zweitrechner (oder in einem Internetcafe in einem Viertel, in dem der überwiegende Bevölkerungsanteil einen Migrationshintergrund hat) aus!!
Mir fällt abschließend noch ein Zitat ein, daß ich vor einigen Jahren gelesen habe (der Autor ist mir entfallen). Sinngemäß lautet es:
- Frage: “Wie bringt man ein ganzes Volk dazu, freiwillig Überwachunssoftware zu installieren?”
- Antwort: “Man verbreitet das Gerücht, daß ein Virus im Umlauf ist, und das dringend ein Virenscanner-Update nötig ist. Die Mehrheit wird dieses Update installieren.”
Diese künstliche DNS-Changer-Panik (die nur einen verschwindend geringen Bruchteil aller PCs betrifft) könnte die praktische Umsetzung dieses ursprünglich ironisch gemeinten Zitats sein…