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Lebenszeichen aus dem Proberaum

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// Der ultimative Blogkiller



Der ultimative Blogkiller heißt Thunderbird. Dazu muß man noch nicht mal per E-Mail bloggen (wozu diese Funktion gut sein soll bzw. wozu man sie braucht, weiß ich immer noch nicht), sondern Thunderbird muß ganz einfach im Hintergrund laufen und das tun, was dieses Progrämmchen immer tut: E-Mails empfangen und dabei einen kleinen Balloontip einblenden sowie einen dezenten Klang abspielen, was mir signalisiert, daß eine Mail eingegangen ist.

Allerdings ist es damit noch nicht ganz getan: während Thunderbird also still und leise im Hintergrund läuft, sollte man sich auch mit einem neuen WordPress Plug In auseinandersetzen. Vorzugsweise eines, daß in der .htaccess rumfuhrwerkt und das ganze Blog etwas sicherer machen soll.
Dieses Plug In braucht auch noch eine weitere Eigenschaft: einen Button auf dem “Backup” steht, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Button befindet, auf dem “Ausführen” steht.

Der schlaue und erfahrenen Blogger (zu denen ich mich mittlerweile zählte) nutzt natürlich die Backup-Funktion, bevor in der htaccess rumgefummelt wird. Das ist ja schön, wenn das schon aus dem Adminbereich aus möglich ist…

Während dieser Blogbasteleien kann man auch gut Musik hören und im Proberaum kann man dies sogar recht laut. Deshalb hängt der Computer hier auch an der PA. Die macht am meisten Krach.

Allerdings entspricht die Spieldauer einer CD nicht unbedingt der Zeit, die man braucht, um sein Blog in Schuß zu halten und wenn ich in meine Arbeit vertieft bin, stehe ich bestenfalls auf um neuen Kaffee zu holen aber nicht, um eine CD zu wechseln. Die eingeschaltete PA geriet in Vergessenheit. Thunderbird auch.

Die Einstellungen u.a. an der htaccess waren also so, wie ich mir den Optimalzustand vorstellte. Vor dem Ausführen nur noch schnell das Backup ziehen.

Der Cursor ist in Position gebracht, ein Klick… und in genau dem Moment trudelt eine Mail ein. Thunderbird macht genau das, was es in solchen Fällen immer tut: ein Balloontipp erscheint auf dem Monitor und ein “Tätäräää” kündigt akkustisch den Mail-Eingang an. Die PA tut auch exakt das, wofür sie gebaut ist: sie verstärkt das “Tätärääää” auf ca. 120 dB.

Tja, und ich bin der einzige, der in diesem Sekundenbruchteil etwas völlig anderes tut, als ursprünglich geplant: Die Hand mit der Maus zuckt während dem Klicken zur Seite. Genau über den Button auf dem Ausführen steht.

Das war’s dann erstmal mit diesem Blog und seinen ehemals funktionierenden Einstellungen…





Im Proberaum notiert am 10.01.2012 um 1:47 pm und in der Ablage , abgeheftet.

(c) by Broken Spirits

// Rocker trifft drei Hüpfhopser



Daß ich die Musik im Allgemeinen und Besonderen für ein tolles Hobby halte, hat sich nicht nur in der Bloggerszene herumgesprochen. Auch im Bekanntenkreis wissen davon einige Leute und manchmal, wenn der Nachwuchs entsprechende Ambitionen hat, werde ich auch um einen “Crashkurs” gebeten.

Nachwuchsmusiker unterstütze ich natürlich gerne – selbst dann, wenn es Hüpfhopser sind. Die Musik ist ja schließlich ein toller Zeitvertreib.

Diese Hüpfhopser, die dann bei mir im Proberaum standen, waren noch jung. Sehr jung, um genau zu sein. Und ausgesprochen “uncool” und szeneuntypisch: ich wurde nämlich nicht mit “Alter” oder “Wichser” angeredet, sondern mit “Sie”. Großgeschrieben und übertrieben höflich.

Diese drei Jungs, die kurz vor dem Stimmbruch standen, habe ich aufgrund meiner Erfahrungen mit anderen Hüpfhopsern einfach mal in dem Glauben gelassen, daß ein “Sie” (großgeschrieben und übertrieben höflich) unter Musikerkollegen das Normalste auf der Welt ist. (Ich habe die drei Kids natürlich fleißig geduzt. So wie das unter Musikerkollegen absolut normal und üblich ist… also quasi in deren Augen danebenbenommen. Das steht mir nach meinen Erfahrungen mit Hüpfhopsern mittlerweile auch zu – wie ich finde :mrgreen: )
 

Zwei Welten prallen aufeinander

 
Nicht nur musikalisch waren diese eineinhalb Stunden ein Erlebnis. Bei dem Altersunterschied prallen auch zwei Generationen aufeinander, die sich außerhalb der Proberaumwelt eher nicht begegnen würden.

Für mich “alten Hasen” ist es selbstverständlich, daß ich meinen Kram selber einspiele oder die Hilfe von Gastmusikern in Anspruch nehme. Wenn das alles nicht klappt, wird notfalls wird eben ein Instrument dazugelernt.

Für die junge Generation ist es aber offenbar völlig normal, alles aus dem Internet runterzuladen, um es anschließend zu einem “eigenen” Song zu verwurschten. Mit “alles” meine ich komplett durcharrangierte Instrumentalparts bestehend aus Schlagzeug, Baß, Keyboard und Gitarre.

Für mich nicht völlig neu und aus der Szenegerüchteküche durchaus bekannt – aber eben noch nie so hautnah miterlebt. Und wieder einmal durfte ich feststellen, daß ich ein alter Sack bin…

Letztenendes ist diese Vorgehensweise vielleicht auch ein interessanter Aspekt, der erklärt, warum es viele Leute der nachfolgenden Generation gibt, die das “geistige Eigentum” für eine Erfindung der Plattenlabels und Verwertungsgesellschaften halten. Ich kenne die Arbeit und den technischen Aufwand dahinter. Ich mache meine Beats schließlich auch selber. Für die nachfolgende Generation ist das einfach nur ein oder höchstens zwei Mausklicks entfernt.

Der Nachteil ist allerdings offensichtlich: irgendeine Band bei Hintertupfingen verfügt ebenfalls über eine Internetanschluß und im Endergebnis hat man zwei gleiche Songs mit unterschiedlichen Texten.

Mich stimmt das etwas wehmütig – dieses Erfolgserlebnis, einen schwierigen Gitarrenpart (oder was auch immer) endlich zu beherrschen oder sich auf einem Instrument weiterentwickelt zu haben, geht dieser Generation doch völlig verloren, oder?

Andererseits besteht immerhin die vage Hoffnung, von der nächsten Generation der Hüpfhopser einigermaßen respektvoll behandelt zu werden und später – wenn ich wirklich alt und klapprig bin – über die Straße gebracht zu werden. Immerhin.

So wie vor einiger Zeit mehrfach beschrieben kann das ja mit den Hüpfhopsern nicht weitergehen;-)





Im Proberaum notiert am 09.01.2012 um 5:08 am und in der Ablage abgeheftet.

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// Fünf Hektoliter Kaffee und einige Bier später



… scheint das Grundgerüst dieses Blogs hier fertig zu sein. Hoffe ich. Kann gut möglich sein, daß ich die ein oder andere Seite vergessen habe.

Ohne Kaffee und Bier geht beim Basteln nichts

Was derzeit – warum auch immer – nicht funktioniert, sind teilweise die Auflistungen in den neueren Artikeln und in der Sidebar [das Problem ist mittlerweile gelöst], in den älteren Artikeln hat’ s die Absätze zerlegt und bestimmt gibt es noch einiges anderes, was nicht so ist, wie es sein soll….

Wenn ihr was findet, brüllt das bitte mal bitte via Kommentar hier rüber. Danke :-D
Für Ideen, wie ich die beiden bekannten Probleme beheben kann, wäre ich ebenfalls sehr dankbar. Das ist wieder so ein mysteriöses Problem, weil es mal funktioniert und mal nicht. Das Blog ist wieder extrem zickig *narf*





Im Proberaum notiert am 08.01.2012 um 7:20 pm und in der Ablage abgeheftet.

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// Wie der Herr, so das G’scherr



Das wurde mir heute mal wieder sehr bewußt: ich bin ein Chaot. Dazu stehe ich, damit habe ich mich abgefunden und nach deutlich über 30 Jahren wäre mir ein Zusammenleben mit mir selber unmöglich, wenn dies anders wäre. Mein zur Perfektion ausgereiftes Chaotentum geht mir zwar manchmal selber auf den Sack und es entsteht zuweilen eine tiefe Unzufriedenheit wegen dieser Zustände. Allerdings ist das Leben ja sehr robust und findet auch unter den unmöglichsten Bedingungen einen Lebensraum: aus mir wurde mit der Zeit ein ausgesprochen zufriedener unzufriedener Musiker.

So ziehen sich schöne Parallelen durch alle Dinge, die das Pech haben, in meine Finger zu geraten. Zum Beispiel mein Proberaum oder dieses Blog. Beides im Laufe der Zeit schön eingerichtet und gemütlich gemacht und – nun, es ist alles etwas chaotisch. Sehr chaotisch sogar.
Was im Proberaum der Kabelsalat ist, ist hier im Blog eindeutig der Plugin-Salat.
Aber auch damit konnte ich mich hervorragend arrangieren und aus mir wurde mit der Zeit ein ausgesprochen zufriedener unzufriedener bloggender Musiker.

Ich packe eben gerne etwas an, baue das auf, und eines Tages wache ich auf und stelle fest, daß ich auf einem riesigen Scherbenhaufen voller ehemals guter Ideen liege. Leider vertragen sich diese Ideen im Nachhinein betrachtet nur bedingt.
Solange aber wenigstens das Konzept stimmt, paßt ja alles und es besteht kein Handlungsbedarf. Jedenfalls von meiner Seite aus nicht.

Wenn da nicht die Außenwelt wäre… die ist da nämlich oftmals anderer Ansicht.

Angefangen hat es hier im Blog mit einem fiesen Dreckschwein, das mir einiges an Malware auf der com-Domain untergejubelt hat. Eines muß man dem Kerl lassen: er war gründlich.
So gründlich, daß er längst vergessene Seiten mit seinem Schadcode bereichert hat. Für mich war das also das erste Mal seit mindestens vier Jahren, daß ich mir sämtliche Dateien auf meinem Webspace gründlich angeschaut habe. Kein ungewöhnlicher Vorgang: in meinen Kühlschrank schaue ich ja auch nur alle paar Jahre.

Über die Sound-Dateien, die ich da auf diesem verstaubten Webspace gefunden habe, breite ich jetzt an dieser Stelle den Mantel des Vergessens. Es hatte wohl durchaus seine Gründe, daß ich mir den ganzen Krempel über Jahre hinweg nicht angeschaut bzw. angehört habe.

Merke: jeder Webmaster oder Blogbetreiber braucht eine Rumpelkammer (und jeder Küchenmeister einen Rumpelkühlschrank).

Jedenfalls kam ich irgendwann zwischen dem ersten und dem letztem Bier zu dem folgenschweren Schluß, daß es besser ist, wenn ich diese Webseite einstampfe und neu aufbaue.

Bei der Gelegenheit könnte ich ja auch gleich der dazu passenden de-Domain das gleiche Design verpassen. Macht schließlich Sinn, denn das com-Teil ist die englische Übersetzung des de-Teils.

Als ich mir die de-Webseite angeschaut habe, kam mir der Gedanke, daß sich diese hervorragend für eine About-Seite eignet. Das Fehlen dieser About-Seite wurde mir schon öfters von einigen Bloggerkollegen (ja, Ihr seit gemeint!) aufs Brot geschmiert. War mir aber egal. Sowas schreibe ich nämlich nicht gerne. Aber wenn das schonmal da ist, kann ich das Ding ja durchaus verwenden. Nur muß dazu das Blog hier an die anderen beiden Domains angepaßt werden. Sieht ja doof aus und gibt Augenkrebs, wenn Ihr auf einen Link klickt und ein ganz anderes Design vorfindet.

Und wenn ich eh schon alles angleiche, dann darf auch mein Fotoblog dran glauben. Für diesen Link hatte ich nämlich noch Platz im neuen Menü da ganz oben.

Genau in diesem Moment fing der Wildwuchs und das Chaos erneut an und aus mir wurde quasi über Nacht ein ausgesprochen zufriedener unzufriedener bloggender Musiker, der sich nebenher noch mit Webdesign beschäftigt….

PS: Falls Ihr Designvorschläge habt oder Ergänzungswünsche: nur her damit. Daür ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

PPS: Und bitte nicht wundern, wenn hier teilweise noch das alte Theme oder ein was ganz anderes Unpassendes zu sehen ist: Das hier ist ne Großbaustelle :mrgreen:

Die Funktionalität dieses Blogs ist derzeit auch stark eingeschränkt…





Im Proberaum notiert am 06.01.2012 um 3:04 am und in der Ablage abgeheftet.

(c) by Broken Spirits

// Rangliste



Folgende Zahlen bekam ich zum Jahreswechsel im Zuge der Nebenkostenabrechnung zu sehen. Aufgelistet ist mein Stromverbrauch im Proberaum und der Stromverbrauch einiger Nachbarn über das gesamte vergangene Jahr:

  • 2000 kWh
  • 800 kWh
  • 90 kWh
  • 30 kWh
  • 20 kWh

Und nun ratet mal, welchen Platz ich belege :mrgreen:





Im Proberaum notiert am 03.01.2012 um 12:05 am und in der Ablage abgeheftet.

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// Happy New Year!



Feuerwerk

Ich wünsch Euch was für 2012!

Mehr Fotos gibt es übrigens auf meinem Fotoblog….





Im Proberaum notiert am 01.01.2012 um 1:10 pm und in der Ablage abgeheftet.

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// Auf Nimmerwiedersehen 2011



Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, fallen mir nur wenige erfreuliche Dinge ein. Eigentlich lassen diese sich an den Fingern von Mickey Maus abzählen.

Nun ist es glücklicherweise fast rum dieses blöde 2011 – und 2012 kann nur besser werden. Vielleicht habe ich ja nächstes Jahr wieder mehr Zeit und Energie für die Musik.

In diesem Sinne: macht Euch gut rüber ins neue Jahr und haut rein ;-)

… und ich geb mir jetzt die Kante und versuche den Scheiß der letzten 365 Tage zu vergessen.





Im Proberaum notiert am 31.12.2011 um 7:24 pm und in der Ablage abgeheftet.

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