[Artikel gelöscht nach nochmaligen Durchlesen und vor Veröffentlichung]
Hier hätte ein seitenlanger, handfester Rant anläßlich der neuen Google-Bildersuche stehen sollen. Ich hätte mich hier auch zu gerne über die Kostenlosmentalität im Internet ausgelassen.
Ich finde aber, ein gepflegtes Understatement geziemt sich eher. Und natürlich die Konsequenzen, die ich für beide Blogs daraus ziehe: Ich habe die Schnauze voll vom Internet, und ich werde meinen Teil dazu beitragen, daß das Internet etwas grauer wird.
Beide Blogs gehen natürlich weiter wie bisher. Nur eben anders. Nach einem Proberaumblog ohne Musik gibt es in Zukunft eben auch ein Fotoblog ohne Fotos.
Finde ich stilvoller, als Gott, die Welt und den virtuellen Pöbel sowie milliardenschwere “Global Player” zu verfluchen
// Kreative sind die Melkkuh der Nation
Im Proberaum notiert am 29.01.2013 um 3:19 am und in der Ablage CDs, Fotografie, neue MP3 abgeheftet.
(c) by Broken Spirits
Im Proberaum notiert am 01.01.2013 um 1:54 am und in der Ablage Fotografie abgeheftet.
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Im Proberaum notiert am 19.08.2012 um 2:03 pm und in der Ablage Fotografie abgeheftet.
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// Projekt “Perseiden 2012″
Wie im vorletzten Blogeintrag angekündigt, habe ich mir am Wochenende vorgenommen, endlich die Perseiden zu fotografieren. Ich versuche das ja schon seit vier Jahren. Mit wachsenden Mißerfolg.
Nun, die diesjährige Fotoausbeute verblogge ich jetzt einfach einmal. Die vereehrten Blogleser (ja, IHR seid gemeint!) dürfen das Ergebnis nun beurteilen.
Die Vorraussetzungen waren perfekt: wolkenfreier Himmel, sternenklare Nacht und der Fotoapparart einsatzbereit (naja, fast, aber wir wollen uns ja hier nicht mit belanglosen Details aufhalten).
Ein kühles Bier, ein bequemer Stuhl vor der Proberaumtür – die Perseiden dürfen (sollen! können!!) kommen.
Eine Testaufnahme hat gezeigt, daß die Kamera bei entsprechender Belichtungszeit wesentlich mehr Sterne sieht, als meine Wenigkeit mit bloßen Auge. Meine Hauptaufgabe ist nun also, ins Blaue zu schießen und ins Schwarze zu treffen. Wenn es heute Sternschnuppen gibt, werde ich sie auf jeden Fall ablichten können!

Dieses Foto ist ja schon mal nicht ganz schlecht unter Großstadtbedingungen- es fehlt nur ein wichtiges Detail: die Sternschnuppe.
Geduld ist also gefragt.
Eine gute Gelegenheit, zu dieser verschlafenen Zeit das Fenster aufzureißen, eine Pink-Floyd-CD einzulegen, ein Bier zu holen und einen Stuhl in den Hof zu stellen. So läßt sich das Leben in einem versifften Industriegebiet genießen!
Die Zeit vergeht. Zwischendurch immer wieder einmal den Auslöser der Kamera ausgelöst.
Erfolgreich ein Flugzeug für eine Sternschnuppe gehalten. War vielleicht doch zuviel Bier.

Wenn das eine Sternschnuppe gewesen wäre, wäre das Foto sogar gut geworden. Ich habe ja keine Ahnung, wie ich am besten Sternschnuppen fotografiere, aber dieses Flugzeug hat schon was. Noch nicht perfekt, aber der Abend ist ja noch jung…
Zeit für noch ein Bier und die nächste Pink-Floyd-Platte. “Wish you where here”. Paßt ja ausgezeichnet zu dieser Fotoaktion. Ich sehe nämlich jede Menge Flugzeuge aber keine einzige Sternschnuppe.
Zwei Bier später. In der Zwischenzeit habe ich mir die ersten Testfotos zu den Klängen von Pink Floyd angeschaut. Mir fallen einige Videosequenzen ein und ich frage mich, warum sich Pink Floyd nie vor einem Sternenhimmel hat fotografieren lassen. Dieses Fotomotiv ist bei dieser Musik doch eigentlich naheliegend, oder?
Ich hole meine Gitarre und ein weiteres Bier.
Ich versuche, “Wish You where here” auf der Gitarre zu spielen. Das klappt ganz gut.
Ich versuche, den Text mitzusingen und stelle fest, daß mein Kühlschrank besser brummt singt als ich. Manche Dinge ändern sich nie.
Den Sternenhimmel und die Sternschnuppen vergesse ich kurzzeitig.
Ein weiteres Bier später greife ich eine Idee auf, die Pink Floyd offenbar nie hatte: ich werde mich selber vor dem Sternenhimmel fotografieren.
Der erste Versuch geht komplett in die Hose: vor einem imaginären Publikum wegen einer Langzeitbelichtung 30 Sekunden lang eine 4,5 kg schwere Gitarre regungslos gen Himmel zu strecken, scheitert auf hohem Niveau. Die Stimmung entspricht einfach nicht einem erfolgreich absolviertem Konzert und die Klampfe wird auch immer unscharf. Sternschnuppen sind auch keine zu sehen:

Gefrustet hole ich noch ein Bier und höre mir “Wish your where here” ein drittes Mal an.
Shine on you verdammte Sternschnuppe.
Mir fällt ein fotografischer Trick ein, den ich schon einmal während einer Urban Exploration ausprobiert habe: Blitzen und Langzeitbelichtung.
Das Gitarrenfoto noch einmal probieren. Zeitauslöser einstellen, mit der Klampfe vor die Kamera, zwei Sekunden warten bis der Blitz den Hof erhellt, dann ganz entspannt hinter die Kamera zurück zu meinem drölfzigsten Bier und 25 Sekunden warten, bis das Foto fertig belichtet ist.

Fuck yeah. Ich angehender Rockstar. Und nächstes Jahr werde ich endlich die Perseiden fotografieren. Bestimmt.
Im Proberaum notiert am 13.08.2012 um 7:38 am und in der Ablage Fotografie abgeheftet.
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// Perseiden 2012
Mittlerweile sind die erfolglosen Versuche meinerseits die Perseiden zu fotografieren hier in diesem Blog schon fast eine Tradition:
2012 soll es nun klappen. Hoffe ich.
Das Maximum ist am Montag morgen kurz vor Sonnenaufgang. Das könnte nun dazu führen, daß ich dieses Himmelsschauspiel komplett verschlafe. Hätte ich mir doch mal besser am Montag Urlaub genommen.
Wie nun die besten Einstellungen der Kamera sind, weiß ich auch nicht. Lange Belichtungszeit auf jeden Fall, daß heißt, ISO runter, mittlere Blende. Feuerwerk hat ja schon mal ganz gut bei 6-10 geklappt. Sollte sich ja vielleicht übertragen lassen. So zumindest die Theorie. Für bessere Tips bin ich aber offen ![]()
Achja: drückt ihr mir bitte die Daumen, daß es a) wolkenfrei ist b) ich rechtzeitig aufwache und c) ausreichend Sternschnuppen zu sehen sind?
Danke!
Im Proberaum notiert am 11.08.2012 um 12:05 am und in der Ablage Fotografie abgeheftet.
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// FSK18: Zustände vor dem Proberaum – Teil 2
Ein Foto der gestrigen Serie habe ich noch. Eigentlich das Beste. Ich muß immer noch grinsen, wenn ich das Bild sehe: die ersten beiden Enten waren der Erpel rechts und die Ente. Der Erpel links kam erst später dazu.
Am besten lässt sich der Gesichtsausdruck des rechten Erpels mit “WTF?!” beschreiben, während die Ente richtig zufrieden aussieht:

Im Proberaum notiert am 23.04.2012 um 9:07 pm und in der Ablage Fotografie abgeheftet.
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// Handarbeit 4
Wenn ICH schon einen Krampf vom Geigespielen bekomme, haltet IHR wohl einen Knick in der Optik locker aus, oder?

Weitere Artikel aus der Serie “Handarbeit”:
Handarbeit 1
Handarbeit 2
Handarbeit 3
Im Proberaum notiert am 18.04.2012 um 11:50 pm und in der Ablage Fotografie abgeheftet.
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