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Lebenszeichen aus dem Proberaum

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Artikel, die mit ‘Broken Spirits’ getaggt sind.






 

// Brauche mal Hilfe von einem erfahrenen Blogger



So wie es aussieht funzt das Ganze. Habe zwar noch die ein oder anderen kleinen Probleme, aber das werde ich schon hinkriegen :-)

Merkt Euch schon mal die neue URL: http://www.broken-spirit.de.

Noch gibt es da außer dem Hello World Artikel nicht viel zu sehen, aber das wird sich demnächst hoffentlich ändern…

Mit der WordPress-Plattform bin ich ja nicht so ganz zufrieden, am meisten stört mich, daß ich hier keine MP3′s hochkladen kann bzw. vernünftig in den Artikel einbinden kann, kein CSS verwenden kann usw.

Kurz: aus der derzeitigen Version ist mein Blog (oder ich) mal wieder herausgewachsen und es ist langsam an der Zeit, auf einen eigenen Server bzw. Webspace umzuziehen.

Von denen habe ich ja einige und einer liegt auch brach bzw. ich habe diesen nur, um mit Gastmusikern meine Audiodateien auszutauschen.

Und um diesen Webspace geht es – den würde ich für mein Blog verwenden.

Vorrausgesetzt, das ist möglich. Hier ist mal die Leistungsübersicht:

Speicherplatz: 533.95 MB (1.08 GB)
Von Dateien verwendeter Speicherplatz: 533.95 MB
Von Datenbanken verwendeter Speicherplatz: 0 KB
POP3-Postfächer: 0 (unbegrenzt)
E-Mail Adressen: 0 (unbegrenzt)
E-Mail Autoresponder: 0 (unbegrenzt)
FTP-Accounts: 0 (unbegrenzt)
Sub-Domains: 0 (unbegrenzt)
Wildcard-Subdomains: 0 (unbegrenzt)
MySQL-Datenbanken: 0 (5)
Cronjobs: 0 (5)
Mailing-Listen: 0 (5)
Aktive Leistungen: FTP, PHP, PHP-Upload, Perl, SSI, Spam filter
DirectoryListing: Aktivieren
CGI/Perl außerhalb cgi-bin: Aktivieren

Die Werte in den Klammern stellen das Maximum dar, das Sie anlegen bzw. verwenden dürfen.

Die Frage ist nun: reicht das, um WordPress zu installieren?
Kriege ich de ganzen Krempel zum Laufen? Wenn nein, was fehlt bzw. warum nicht?

Ich habe von dem ganzen Mist absolut keine Ahnung (und damit meine ich 0 Ahnung also auch nicht ein bischen), es wäre also nett, wenn die Antworten laientauglich sind ;-)

Danke schon mal für die Hilfe :-)





Im Proberaum notiert am 21.01.2010 um 6:15 am und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Morgengrauen



Das Wort “Morgengrauen” bekommt nach einer durchwachten Nacht und einem Blick in den Spiegel eine ganz neue Bedeutung:





Im Proberaum notiert am 20.01.2010 um 11:17 am und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Aus Scheiße Musik machen (Teil2)



Heute gibt es den “richtigen” Schrott auf die Ohren. Im ersten Teil waren die ganzen Instrumente zu einer Art Schlagzeug zusammengefaßt, heute geht es um meine Einzelteile, die möglichst dekorativ und großflächig im Proberaum verstaut sind (der Vermieter regt ich jedesmal drüber auf :mrgreen: ).

Auch diese Percussion-Instrumente sind zum großen Teil “normalen” Instrumenten nachempfunden: die Vorbilder sind diesmal aber häufig bei indigenen Völkern zu suchen.

[1] Die Stampfröhren

Für das Stampfrohr verwende ich ein SurePEX Rohr. Etwas problematisch bei den Teilen ist die Stimmung, die sich über Material, Länge und Durchmesser definiert. Mit dem Trial & Error-Verfahren habe ich Millimeterweise kürzergefeilt, bis der Zielton so einigermaßen erreicht war. Das Fine-Tuning erfolgt derzeit mit einem Pitchshifter.

[Vielleicht liest hier ja ein Mathematiker mit, der mir die Fourieranalyse in eine Exceltabelle reinpfriemeln kann, so daß als Ergebnis die Länge für die einzelnen Frequenzen in Hertz ausgespuckt wird?]


 

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[2] Röhrenglocken

 
Für die Röhrenglocken darf so gut wie jedes Metallrohr herhalten. Staubsaugerrohre sind genauso dabei wie Gerüststangen oder Wasserleitungen. Jedes Metall klingt anders, nur Kupferrohre sind ungeeignet, da diese komischerweise nicht klingen – wobei sich das ändern soll, nachdem diese erhitzt werden. Bisher habe ich das aber noch nicht ausprobiert….
 

 

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Eine nette Spielerei sind hier die künstlichen Knotenpunkte (Flageoletton). Ich halte die Röhre dabei zwischen zwei Fingern und schlage diese dann an. Für die nachfolgende Aufnahme habe ich immer das gleiche Metallrohr verwendet und an drei verschiedenen Stellen gehalten (1/5, 1/3, 1/2 der Gesamtlänge)

Dies ist eher eine Spielerei und weniger für die Praxis geeignet: die Obertöne sind doch recht leise und vergleichsweise schwierig aufzunehmen. Diese Aufnahme ist auch etwas verrauschter als die übrigen. Um die Klänge auf einen Synthesizer zu legen taugt es aber allemal…

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[3] Gong

Auch hier habe ich recht viele verschiedene Ausführungen:

[3.1] Bleche

Am liebsten verwende ich ein quadratisches Blech, das ich mit einem weichen Klöppel anschlage:


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[3.2] Keine Ahnung, was das ursprünglich war

Etwas schlecht für den Teppichboden ist dieses Teil. Den besten Klang erziele ich, wenn ich es aus geringer Höhe auf den Boden fallen lasse und anschließend freischwingend ausklingen lasse.

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[3.3] Tankdeckel

Noch ein schweres Kaliber: irgendein Deckel von einem Tank (?), aus Gußeisen und recht unhandlich. Leider etwas zu schwer für den dauerhaften Einsatz von freischwingende Töne.  Ich verwende das Ding daher auch recht selten, den besten Klang bekomme ich mit einem handelsüblichen Gummihammer.


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[4] kleine Klangröhren

Ähnlich wie die Röhrenglocken, die Länge liegt jedoch im Zentimeterbereich. Dementsprechend hoch klingen sie auch:

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[5] Metallstäbe

Diverse massive Metallstäbe mit unterschiedlichen Querschnitten und Längen. In der Audiodatei habe ich sie in der Reihenfolge auf dem Foto von links nach rechts angeschlagen:

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Im Proberaum notiert am 19.01.2010 um 5:34 am und in der Ablage , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Arbeitsreiches Wochenende



Insgesamt 13 Stunden auf zwei Tage verteilt habe ich gebraucht, um einen musiktauglichen Rechner für einen befreundeten Musikerkollegen zusammenzubasteln. Die meiste Zeit ging mit Warterei drauf – große Festplatten formatieren dauert ewig :shock:

Diese Zeit haben wir aber sinnvoll genutzt, unter anderem haben wir ein neuartiges Verfahren entwickelt, wie man aus Bratwürsten Kohlebricketts herstellt… :-P





Im Proberaum notiert am 17.01.2010 um 8:37 pm und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Zeit für einen Schlußstrich: ich höre auf



Ja, genau.
Ich habe die Schnauze voll…
…und zwar dermaßen von, das kann ich gar nicht beschreiben!

Dieses Blog hier raubt mir noch den letzten Nerv.

Nunja, weniger das Blog, sondern vielmehr das, was dahinter steht.
In einem leichten Anflug von Wahnsinn kam ich auf die glorreiche Idee, meine Kategorien zu überarbeiten. So richtig zufrieden war ich damit bisher nicht.

Es gibt ja schöne Hilfestellungen, wie man sowas sinnvoll macht. So mit Flowchart und so. Es gibt auch schöne Freeware, mit der man diese Flowcharts machen kann.

Sowas ist ja auch eine schöne Gelegenheit, sich selber vor Augen zu führen, was man eigentlich so treibt. Also weniger im Blog, sondern vielmehr im Proberaum – und das alles mit Flowchart (!) und ganz professionell (!!!).

Und da fängt das ganze Dilemma an. Ich mache im Proberaum nämlich ganz schön viel.

So sah das Flowchart aus, als ich beschlossen habe, die Kategorien so zu lassen wie sie sind (ist ja doch alles ganz schön, wie es ist, nech?!) und nicht länger darüber nachzudenken, womit ich eigentlich meine Freizeit verbringe (das weiß ich nämlich auch ohne Blog :mrgreen: )

Wie gesagt: ich habe aufgehört… ich hätte da noch ein paar Pfeile mehr einfügen können, ein paar Punkte mehr aufzählen können, Elternkategorien anlegen können, die bestimmte Punkte enthalten (manche auch doppelt), Überkategorien anlegen können (andere dreifach) und so weiter und so fort.

Ganz ehrlich? SEO ist scheiße :mrgreen:





Im Proberaum notiert am 15.01.2010 um 1:55 pm und in der Ablage , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Museumsstücke



Ich habe ein Faible für antiquierte Technik – der Dauerblogleser hat es vielleicht schon bemerkt ;-)

Seit einigen wochen bastel ich immer wieder mal (sofern es meine derzeit etwas knapp bemessene Zeit zulässt) an meiner alten Analogkamera rum. Hauptsächlich wird entstaubt und die ganzen Einzelteile zusammengesucht, die in diversen Kisten verstaut waren. Das gibt eine ziemlich umfangreiche Sammlung an Objektiven, Filtern usw.

In letzter Zeit habe ich mir immer wieder mal die Frage gestellt, ob diese ganze neue Digitaltechnik nicht die Arbeitsweise verändert. Das betrifft sowohl die Fotografie als auch die Musik.

Bei letzter fällt es mir besonders auf, da dieser ganze virtuelle Synthesizerkram doch sehr zum Verzetteln einlädt. Besonders bewußt wurde mir dieses Phänomen beim Reaktor von Native Instruments. Ich hatte hier kürzlich die Demoversion, die auf 30 Tage begrenzt ist. Diese Software ist recht komplex und so haben die dreißig Tage auch überhaupt nicht ausgereicht, um mit dem Ding vernünftig arbeiten zu können. Allein für das Verstehen des Manuals braucht man einige Wochen. Mehr als mit den Presets rumspielen geht aus Zeitgründen nicht.
Da weiß ich doch gleich wieder, was ich an meinem EPS 16 Plus habe. Im Endeffekt kriege ich die gleichen oder mindestens ähnliche Klänge hin, wie mit dem ganzen VST-Zeugs. Und das mit deutlich weniger Schraubereien an den Reglern – obwohl ich sehr gerne noch ein Gitarrenmultieffektgerät zusätzlich zwischenschalte.

Das Zeitproblem fällt bei der Fotografie zunächstmal weg, analog läßt sich nicht mal eben schnell ein Foto fürs Blog machen – es dauert eben eine Weile, bis a) der Film voll ist und b) der volle Film zum Entwickeln gebracht und wieder abgeholt ist. Trotzdem habe ich manchmal den Eindruck, daß ich da sehr anfällig fürs Knipsen bin – anstatt ordentlich zu fotografieren.
Was das Zeitproblem auch wieder ab adsurdum führt, da ich eben sicherheitshalber mehrere Fotos mache und dann am Rechner das beste raussuche – und das ist ebenfalls mit nicht unerheblichen Zeitaufwand verbunden, gerade wenn etwas Nachbearbeitung nötig ist (z.B. im Falle eines HDR).

Ich bin sehr unschlüssig, ob die ganze Digitaltechnik nur Vorteile bringt. Gerade in der Musik möchte ich meinen ganzen “antiken” Technikfuhrpark nicht vermissen. Aber ich bin ja in erster Linie auch ein Bastler.
Und natürlich habe ich auch die aktuelle Technik da. Ich verwende beides gerne und ungefähr gleich häufig – auch wenn ich derzeit eher zu den alten Sachen tendiere.
Was auch daran liegt, daß ich bei einem Tonbandgerät, das ich aufschrauben kann, hinterher weiß (oder wenigstens ahne), wie es funktioniert; bei einer Software dessen Quellcode ein Buch mit sieben Siegeln ist, fällt das weg… ;-)

(und bevor jemand fragt: alle bisher aufgeschraubten Geräte funktionieren immer noch einwandfrei. Manche sogar besser als vorher, obwohl das ein oder andere Kleinteil bei solchen Bastelaktionen übrig bleibt…. ;-) )





Im Proberaum notiert am 14.01.2010 um 7:58 pm und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Sprachwirrwarr



Ich habe an der Schule ca. fünf Jahre französisch gelernt. Hängengeblieben ist davon (fast) nichts. Bestenfalls einige Brocken wie rechts/ links/ geradeaus sind hängengeblieben – und das auch nur mit viel Mühe.

Französisch ist einfach eine Sprache, die kein Mensch braucht – wenn ich mal so ganz frech von mir auf andere schließen darf ;-)

Gebraucht habe ich diese Sprache in den vergangen drei Jahren genau zweimal – was auch nicht gerade förderlich für den alltäglichen Gebrauch ist.

Heute war das zweite Mal: auf dem Rückweg vom Bäcker in den Proberaum wurde ich von einem LKW-Fahrer nach dem Weg gefragt. Mehr als einen Googlemaps-Ausdruck, der gerade mal den Beginn und das Ende einer größeren Straße in der unmittelbaren Nachbarschaft sowie die Abzweigung zum Zielort zeigte, war nicht drauf. Ein Wunder, daß er überhaupt von Frankreich bis hierher gefunden hat (sind die Speditionen so knapp bei Kasse, daß sie ihren Fahrern keine vernünftigen Landkarten und/ oder Stadtpläne mitgeben können???).

Die Straße kannte ich, im Proberaum gibt es Internet und so konnten auch die Sprachbarrieren überbrückt werden.

Den letzten französischen LKW-Fahrer, der mich vor drei Jahren nach dem Weg innerhalb des Industriegebietes gefragt hat, habe ich auf die Autobahn nach Dortmund (ca. 300 km von hier) geschickt – der Firmenname der kleinen Klitsche zwei Straßen weiter klang eben dank des französischen Akzentes wie “Dortmund”. :oops:

Heute lief es wesentlich besser: wenn man schon kein französisch kann, ist doch ein Internetzugang Gold wert, oder?





Im Proberaum notiert am 13.01.2010 um 7:40 am und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits