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Artikel, die mit ‘Frequently Asked Questions’ getaggt sind.







// Gastmusikercasting

Dienstag, Dezember 1st, 2009

Heike fragte:

Aber zum Thema Sängerinnen mit Recall-Erfahrung, aber ohne Talent: Was lässt du die denn so vorsingen? Gibt es da ein Standard-Stück, dass eine Sängerin deiner Meinung nach draufhaben sollte, wenn sie sich bei dir vorstellt? Und wenn ja, warum ausgerechnet dieses? Worauf achtest du? Was ist dir wichtig, was unwichtig, was ist ein Kriterium, der zum sofortigen „Stopp!“ führt? Mal abgesehen von der Tontrefferquote …

Nun, diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten und auch wenn ich hauptsächlich Sänger(innen) suche, so gilt diese Frage auch für alle anderen Gastmusiker.

Ich denke, das “Standardstück” schlechthin gibt es nicht. Eine Jazzsängerin zu finden, die einen Hardrocksong singen kann und dabei gleichzeitig klingt wie Janis Joplin wird wohl eher schwer bis unmöglich sein.

Im Endeffekt ist aber genau das das Problem (auch wenn selbst für mich dieses Beispiel an den Haaren herbeigezogen ist).

Wenn ich einen Song schreibe, für den ich einen Gesangspart brauche, habe ich im Allgemeinen wenigstens eine grobe Vorstellung, wie sich der fertige Song anhören soll.
Und genau das sollte die Sängerin (bzw. der jeweilige Gastmusiker) auch umsetzen können. Mehr nicht.

Bis zu dem Zeitpunkt des “Castings” (ich hasse das Wort und es beschreibt das Auswahlverfahren nur sehr schlecht) hat niemand außer mir und vielleicht meine Nachbarn den Song gehört – das meiste existiert bestenfalls in meinem Kopf.
Um jetzt eine Sängerin zu finden, möchte ich meist zwei Songs hören:
1) einen bekannten Song, der möglichst nahe an meine Vorstellungen für “meine” Gesangslinie herankommt

und

2) einen Song, der der Sängerin gefällt (also einen, den sie gut kann).

Dadurch erhalte ich zwei für mich wichtige Informationen:
1) kann sie meine Ideen umsetzen? (eigene Interpretationen mag ich auch, es muß also kein 1:1-Cover sein)

und

2) was gibt ihre Stimme her? Passt der Stimmumfang zu meinem Song? Betonungen? etc.
Die meisten Sängerinnen werden hier wohl die für sie “interessanten” Stücke singen, mit denen sie ihr ganzes Können zeigen. In diesem Fall stelle ich meinen eigenen Musikgeschmack auch völig hintenan. Mir geht es bei diesem Song ausschließlich um den Gesang – also die Technik.

Diese Vorgehensweise wende ich an, wenn ich über Printmedien (Sperrmüll, Stadtmagazzine, etc.) eine Sängerin suche.

Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten (Internet, Lauschangriff auf Nachbarproberäume, Lauschangriff an meiner Proberaumtür usw.) und dabei fällt dann ein Punkt situationsabhängig weg – welcher das in der jeweiligen Situation ist, ist wohl klar ;-)

Hiermit sind – denke ich – die meisten Fragen von Heike bereits beantwortet. Bleiben noch die ungefragten Fragen.

Musikmachen ist ein kreativer Prozeß, und so müssen auch die Charaktere wenigstens für den Augenblick zusammenpassen. Hierzu habe ich einige Beispiele:

Dazu gehört m.E. auch das Vokabular. Es ist sehr schwierig, eine Gesangslinie zu “beschreiben” (ich bin – was den Gesang betrifft – zum Beispiel völlig unbedarft). Dies kann zu vielen Fehlversuchen führen, wenn ich eine “verzerrte” Stimme an einer bestimmten Stelle haben möchte. Dies ist eine Worterfindung von mir, mit dem die Sängerin damals nichts anfangen konnte. Sie kannte diese Technik als “anreißen”. Da erst mal auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, ist zeitintensiv. Dieser Punkt ist zwar kein Totschlagargument, aber wenn dieses intuitive Verständnis gegeben ist, macht es doch vieles einfacher.

Ein anderer wichtiger Punkt ist das Zusammenspiel der Kreativität: ich hatte mal einen Bassisten, der – was die Technik betrifft – die schwierigsten Sachen innerhalb kurzer Zeit spielen konnte. Wenn es aber darum ging, eine eigene Linie zu entwickeln war das (milde ausgedrückt) ein äußerst zäher Prozeß. In einem solchen Fall spielen meine eigenen konkreten Vorstellungen eine wichtige Rolle: wenn ich die Baßlinie schon am Keyboard eingespielt habe, und somit die Noten ausdrucken konnte, war der Mann perfekt.
Wenn es darum ging, eine vage Vorstellung umzusetzen (“Spiel doch mal langgezogene Töne, die das ganze etwas melancholischer machen”), dann endete das meistens mit Frust auf beiden Seiten. Das soll nicht heißen, daß dieser Bassist schlecht ist – im Gegenteil! In diesem Momnet haben wir nur unterschiedliche Vorstellungen von “langezogen” und /oder “Melancholie” – oder anders ausgedrück: wir sprechen nicht dieselbe Sprache.

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die Zuverlässigkeit: diejenigen, die dieses Blog hier regelmäßig lesen, haben vielleicht mitbekommen, daß die Wände zwischen den Proberäumen quasi aus Pappe bestehen. Wenn die Nachbarband probt, kann ich hier nicht aufnehmen.
Somit muß ich meine Aufnahmetermine mit den Kollegen nebenan absprechen. Das kann MAL schiefgehen, das ist kein Beinbruch. Wenn es aber zum Dauerzustand wird, daß meine Nachbarn einen Probetermin wegen mir umsonst verschieben, wird das eine ziemlich blöde Situation für mich.
Der andere Punkt ist, daß viele Spuren aufeinander aufbauen. Ich plane also erst den Percussionisten ein und anschließend die Sängerin. Da wir alle berufstätig sind und/ oder andere Bandprojekte haben, ergibt sich da schonmal ein sehr enger Zeitplan. Allle Termine unter einen Hut zu bringen ist nicht immer einfach. Wichtig ist für mich deshalb eine möglichst exakte Absprache. Die Termine der Gastmusiker greifen ineinander wie Zahnräder (je nach Aufnahmeort ggf. auch unter Berücksichtigung der Nachbarbands).
Auch wenn mehrere Leute zusammenspielen sollen, sind Verspätungen äußerst unpraktisch: trauriger Rekord waren bisher sieben Stunden, in denen fünf Leute auf einen warten durften.
Ich sage nichts bei einer halben Stunde Verspätung – im Stau stehen kann man immer. Aber auch Staus kann man an manchen Tagen quasi einplanen.

Dies alles sind Faktoren, die zusätzlich zu den Qualitäten als Musiker eine Rolle spielen.

Kommen wir zu dem absoluten “Stop-Kriterium”:

“Broken Spirits” ist MEIN Projekt. Dies war zu Beginn als Band geplant – mittlerweile ist es nicht nur mein Soloprojekt sondern mit der Zeit auch meine virtuelle Identität geworden (und das nicht nur durch dieses Blog). Mit dieser Entwicklung bin ich selber nicht hundertprozentig glücklich, aber es hat sich nun mal so ergeben.
Dies wirkt sich natürlich auch auf die Gastmusiker aus. Jeder Gastmusiker kennt dieses Blog und weiß auch, daß dieses Blog nur die Spitze des Eisberges ist. Dahinter steckt eine Menge mehr Arbeit, als hier nur einen Blogartikel zu schreiben oder die Playtaste zu drücken, wenn der jeweilige Musiker im Proberaum spielbereit ist. Aber letztendes wird mittlerweile mit jedem Song meine Meinung oder meine Sicht der Dinge wiedergegeben. Dies ist natürlich auch nicht immer kompatibel.

Diese Erfahrung ist nicht ganz einfach – ich durfte sie selber schon einigemale erleben: als Gastmusiker in anderen Bands. Es gibt ganz klare Anforderungen, diese können die eigenen Fähigkeiten übersteigen (guter Lerneffekt) und das Endergebnis – nun, man mag es oder nicht.

Meist ist (hoffentlich) ersteres der Fall.

Trotzdem: ich hatte meistens viel Spaß dabei, mich mit anderen Musikern auszutauschen. Wir haben viel gelacht, uns gefreut, wenn etwas so geklappt hat, wie es sollte und uns noch mehr gefreut, wenn etwas unerwartetes entstand. Und ich denke, daß ist das wichtigste: Spaß haben. Anders ergibt das keinen Sinn…



// Put your Broken Spirits away

Samstag, August 29th, 2009

Dies ist eine Anekdote aus vergangenen Zeiten, also aus meinen wilden Jahren – und diese Geschichte ist der Beginn von “Broken Spirits”….

In der Halle bin ich Erstmieter und damit mittlerweile ein Urgestein. Ich habe das Wachstum von Anfang an hautnah miterlebt und war immer hautnah dabei. Manchmal auch etwas zu nah, so wie in diesem Fall:

Zu Beginn gab es hier in der Halle knapp 20 Proberäume und jeder kannte jeden. Zentraler Treffpunkt war schon vor zehn Jahren der Getränkeautomat. Wir hatten sehr schnell herausgefunden, wie man ohne zu Bezahlen an die ersehnten Bierdosen kommt, was innerhalb von zwei Jahren zu einem diebstahlsicheren Getränkeautomaten führte :mrgreen:

An der Sitzecke, die sich direkt vor meinem Proberaum befand, war also DER Treffpunkt aller Mieter. Klar, daß ich immer mit von Partie war….

Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Treffen in ein reines Saufgelage ausarteten. Ich hatte daran einen nicht unerheblichen Anteil, da ich dank meiner Arbeit kostenlos günstig unvergällten Ethanol besorgen konnte. Dieser wurde dann regelmäßig an Freitag und Samstagabenden mit allem möglichen gemischt und fachgerecht entsorgt. So nannten wir das damals.

In der Musikerszene hat sich das auch rumgesprochen, daß man bei uns gut einen trinken kann und ein polnischer Schlagzeuger war auch recht eifrig dabei, immer wieder neue Leute anzuschleppen, die behaupteten, ein Instrument spielen zu können. Aufgrund unterschiedlicher Nationalitäten war Englisch ziemlich schnell die einzige Möglichkeit, ein babylonisches Sprachgewirr zu vermeiden – wenn man hinreichend betrunken ist, spricht man schließlich jede Sprache.

Trotz dieser Zustände, die – obwohl sie nicht so klassisch waren – doch sehr an das alte Rom erinnerten, ging es immer recht gesittet zu *hust* Jedenfalls hat unser Vermieter nie etwas bemerkt (und wenn doch, hat er nie etwas gesagt).

Daß die Räumlichkeiten sauber bleiben, war trotzdem (oder gerade deshalb?) eigentlich immer mehr oder weniger selbstverständlich. Wir haben hier in $meiner_Stadt immer noch die ordentlichsten Proberäume: es gibt keine Graffiti an den Wänden, das Klo ist immer sauber und man kann in den allgemeinen Räumlichkeiten vom Boden essen (darf man aber nicht).

Es kam bei einem dieser Saufgelage Wochenendtreffen aber so, wie es früher oder später kommen mußte: einem Holländer wurde der Alkohlokonsum zuviel und er war nicht mehr in der Lage, das rettende Klo zu erreichen. Man muß zu seiner Ehrenrettung hinzufügen: er hat es wenigstens versucht. Allerdings war die Grobmotorik bereits so stark eingeschränkt, daß er über seine eigenen Füße fiel. Unmittelbar danach übergab er sich.

Nun, auch in unserem volltrunkenem Zustand war die eben erwähnte Sauberkeit der Räumlichkeiten nicht vergessen – und so fiel der Satz “Put your Broken Spirits away” – was so viel heißen sollte wie “Räum deine erbrochenen Spirituosen weg”.

Ein genialer Übersetzungsfehler… “Broken Spirits” blieb irgendwie in meinem alkoholdurchtränkten Hirnkasten hängen und einen Tag später fand ich in einer Buchhandlung einen Fotoband von Eberhard Grames mit gleichem Titel – daraus wurde dann der “Band”-Name – oder mein “Künstlername” (je nach Sichtweise) ;-)



// Musikbearbeitungssoftware

Montag, Juli 13th, 2009

In meinen Statistiken erscheint als Suchbegriff mit schöner Regelmäßigkeit der Bergriff “Musikbearbeitungssoftware” – in allen möglichen Schreibvarianten.

Ich nehme dies mal zum Anlaß, hier einen kurzen Überblick über einige ausgewählte Softwares zu schreiben, die auch bei mir zum Einsatz kamen oder kommen. Zunächst werde ich mich auf kostenlose Software beschränken, bzw. Shareware. Damit ist dieser Artikel wohl am ehesten interessant für Leute, die “mal” etwas aufnehmen wollen – sei es ein Podcast, ein Hörspiel, usw. Zwei kostenlose Musikbearbeitungsprogramme werde ich heute vorstellen:

Klassiker ist natürlich Audacity.
Nach dem kostenlosen Download hat man eine sehr solide Software in den Händen, die (für den Anfang) fast keine Wünsche offenläßt:
An Effekten sind alle dabei, die mittlerweile zum Standard gehören: Hall, Echo, Flanger, Phaser, Wahwah, usw.
Zur Nachbearbeitung stehen Normalisieren, Equalizer, Rauschunterdrückung, Limiter und Compressoren zur Verfügung.
Fade In bzw. Fade Out fehlt auch nicht, obwohl diese Funktion sehr einfach gehalten ist: die Lautstärke wird linear angehoben bzw. abgesenkt. Mir persönlich klingt das immer etwas zu steril, deshalb bevorzuge ich Kurven.

Von solchen Spielereien wie TimeStretch oder Rückwärts abspielen, rede ich mal nicht: diese Funktionen sind recht schlecht, meist enthält das Endergebniss gerade bei größeren Abschnitten und / oder exzessiven Einsatz sehr viele Knackser (derart rechenintensive Operationen kann man aber auch kaum fehlerfrei von kostenloser Musikbearbeituungssoftware erwarten ;-) )
Da dies aber im “Hausgebrauch” selten verwendete Funktionen sind, kann man getrost darüber hinwegsehen.

Technische Daten (Version 1.2.6):

Betriebssystem: fast alle (Windows 98 – Vista, Mac OS X, Linux)
Systemvorraussetzungen: Minimum: 64 MB RAM, Prozessor: 300 MHz
Sonstiges: um MP3s exportieren zu können, muß ggf. der Lame Encoder (lame_enc.dll) zusätzlich heruntergeladen werden.

Ein guter Vertreter aus den Reihen der Shareware ist Goldwave.
Goldwave kommt mit allen gängigen Audiodateien klar, und bietet deutlich mehr Effekte als Audacity – vor allem auch wesentlich individueller einsetzbar und wird daher auch von mir immer wieder gerne verwendet – unter anderem weil die Rauschunterdrückung (Noisegate) sehr gut ist.

Allerdings muß man schon etwas Hintergrundwissen mitbringen. Es ist aber recht leicht, sich einzuarbeiten: einige Effekt-Presets stehen schon “werkseitig” zur Verfügung und laden zum Herumexperimentieren ein; eigene Effekteinstellungen lassen sich abspeichern.

Einziger geringer “Nachteil” an der zeitlich unbefristet nutzbaren Testversion ist die Beschränkung auf 150 Arbeitsschritte. Danach kann man noch alles abspeichern, das Programm schließen und die nächsten 150 Arbeitsschritte durchführen. Bei einem Preis von 45-50 US-$ läßt sich dieser Nachteil aber recht leicht beheben.
Bei meiner etwas älteren Version ist dies ganz witzig gemacht: jeder Arbeitsschritt “kostet” einen Cent, wenn in der Statusleiste 1.50 Dollar erreicht sind, wird man aufgefordert, die Datei abzuspeichern und das Programm zu schließen :-)

Technische Daten: (Version 5.5)

Betriebssystem: Win2000/XP/Vista
Systemvoraussetzungen: Minimum: 256 MB RAM, Prozessor: 700 MHz, DirectX 8.1

Diese zwei Softwares sollen für den Anfang reichen, ich werde das im Laufe der Zeit noch erweiteren. Sofern Interesse besteht, gehe ich auch gerne in die Tiefe (Arbeiten mit Effekten, den korrekten Aufnahmeeinstellungen, Hardware usw.) in Form eines kleinen, mehrteiligen Workshops.

Eine Erfahrung noch, die ich im Laufe der Zeit gemacht habe: es ist völliger Blödsinn, immer die neueste Version zu installieren. Oft genug geht bei der Installation etwas an den Soundeinstellungen schief und die Zeit, die man mit der Rekonfiguartion braucht, steht (meist) in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, den die Neuerungen bringen. Ich habe mir hier einen identischen Compputer aufgebaut, auf dem ich Updates testen kann. So komme ich recht schnell etwaigen Problemen auf die Spur.

Falls jetzt jemand ausprobieren möchte und die Audioeinstellungen funktionieren nicht so, wie sie sollen, noch ein kleiner Tip, der mir bis win2000 oft geholfen hat: einfach den Windowsinternen Audiorecorder starten (lacht nicht!) – wenn an den Einstellungen etwas verpfuscht ist, meckert der. Ein Klick auf “OK” behebt oft (leider nicht immer) das Problem. Schaden tut es nix, wenn man Glück hat, geht es, andernfalls darf man sowieso suchen… :-(
Sollten noch Fragen sein, nutzt gerne die Kommentarfunktion oder mailt mich an.

Über den zweithäufigsten Suchbegriff (“Selbstbefriedigung” bzw. “Selbstbefriedigung wie geht das”) werde ich mich hier nicht auslassen. Bei diesen Fragen hilft dem Verzweifelten bestimmt Dr. Sommer….



// Welche Instrumente spielst du?

Montag, Mai 18th, 2009

Dies ist auch so eine Frage, die mit schöner Regelmäßigkeit wiederkehrt.

Hierzu müßte man aber erstmal “spielen” definieren: Töne auf einem beliebigen Instrument zu erzeugen ist nämlich nicht schwer ;-)

So sieht es denn auch mit meinen Spielkünsten aus:

die Gitarre ist das Hauptinstrument, das klappt meistens auch ganz gut. Mein absolutes Lieblingsbrett ist eine Vigier “Excalibur” und wird somit auch am häufigsten eingesetzt.
Oft experimentiere ich mit verschiedenen Stimmungen: am interessantesten finde ich das “Saw Mill Variation G-Tuning”: D-G-D-G-Bb-D
Hört sich zugegebenermaßen “billig” an, aber diese Stimmung hat es in sich!

Den Bass behandle ich etwas stiefmütterlich, obwohl dies ein interessantes Instrument ist (trotzdem irgendiwe nur eine 4/6-Gitarre ;-) )

In fast jedem Song haue ich in die Tasten, allerdings komme ich selten über das Erzeugen von Flächen hinaus – das ist in den meisten Fällen auch ausreichend. Mittlerweile gelingen mir an guten Tagen aber auch etwas anspruchsvollere Linien.

Und wenn wir schon beim “Hauen” sind: da gibt es noch eine Ansammlung von Blechbüchsen, Kanistern, Metallrohren, Stoßdämpfern und vielem mehr, die ich der Einfachheit halber als “Schlagzeug” bezeichne ;-)
Spieltechnisch ist dies aber ein ganz anderes “Feeling”, da der Rebound bei den Metalldosen schlicht und ergreifend nicht vorhanden ist. Eine Session an dieser Schießbude wird dann oft eine schweißtreibende Angelegenheit und ist auf ein normales Schlagzeug nicht übertragbar: die Felle würden sowas keine 20 Sekunden aushalten…
Entsprechend hoch ist auch der Verschleiß, da sich die Dosen mit der Zeit plastisch verformen und sich somit auch der Klang ändert.

Als besonders klangvoll haben sich übrigens Magnesiumsulfatfässer der Firma SDS aus Peypin in Frankreich erwiesen.

Mein Sorgenkind ist derzeit mein Tenorsaxophon, ein wunderschönes Instrument, welches aber viel zu selten zum Einsatz kommt, da die Erneuerung der Klappen mein Budget sprengt: 300- 500 € sind durchaus realistisch.
Wahrscheinlich würde ich heute nicht mal mehr einen einzigen sauberen Ton herausbringen.

Die Klappen in Eigenregie zu erneuern traue ich mir nicht zu, nachdem ein befreundeter Saxophonist mir von seinem (ersten und letztem) Versuch berichtete: dieser endete damit, daß er mit dem “nackigen” Saxophon und einer Plastiktüte voller Einzelteile zu einem Saxophondealer seines Vertrauens ging und diesen bat, das Teil wieder zusammenzusetzen.
Da sämtliche Schrauben, Klappen und was-weiß-ich-alles unsortiert in der Tüte lagen, wurde dies zu einer geringfügig teureren Angelegenheit… :-P

Als nächstes steht auf der Wunschliste noch eine E-Geige….



// Frequently Asked Questions

Sonntag, Februar 15th, 2009

Es tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf, deshalb nehme ich dies nun zum Anlaß, eine neue Kategorie zu eröffnen.

Ich beantworte ja gerne Fragen, aber immer den gleichen E-Mail-Text zu scheiben, ist auf Dauer auch etwas langweilig ;-)

Bitte schaut hier rein, bevor ihr eine E-Mail abschickt,
Falls Eure Frage hier nicht beantwortet wird: immer her damit :-)

Nachtrag:
Diese E-mail Adresse könnt ihr hierfür verwenden. Damit sie nicht komplett zugespammt wird, gibt es nur die Textform:

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