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Lebenszeichen aus dem Proberaum

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Artikel, die mit ‘Gastmusiker’ getaggt sind.



So ganz ohne Gastmusiker komme ich nicht aus: ich kann nicht jedes Instrument selber spielen. So werden zur Vervollständigung und Berreicherung immer wieder diverse Gastmusiker “zwangsverpflichtet”.
Wer Interesse hat, an einem Song mitzuwirken, darf sich bei mir übrigens gerne melden. Einfach eine der Kontaktmöglichkeiten, die unter Kontakt aufgelistet sind, nutzen (Dabei bitte auch das Musikinstrument angeben!)
Ich freue mich immer über neue Zusammenarbeiten!
Wer wissen möchte, worauf es mir ankommt: unter diesem Tag und in der Kategorie “Gastmusiker” berichte ich über die kleinen Aufreger (etwa 1%) und natürlich auch die erfreulichen Erlebnisse (ca. 99%) mit den Kollegen.





// Setzen, 6!

Dienstag, November 8th, 2011

Die Volksverblödungskiste lehne ich ja bekanntermaßen komplett ab. Manchmal bekomme ich aber doch etwas mit, was sich so allabendlich im Unterschichtenfernsehen abspielt. Und jedesmal kriege ich auf gut deutsch gesagt das große Kotzen.

Da gibt es also sogenannte Castingshows, die sich fernab jeder Musiker-Realität bewegen und mich jedesmal erfolgreich auf die Palme bringen, wenn ich sehe, nach welchen Kriterien ein Musiker “weiterkommt”.
Castings im Allgemeinen sind ja grundsätzlich nichts Schlechtes und finden mit schöner Regelmäßigkeit auch bei mir statt – nämlich immer dann, wenn ich mit einem Instrument nicht weiterkomme und die Hilfe eines Gastmusikers brauche.

Aber so, wie ich das bei Dangerblood lesen durfte, läuft das hier nicht ab.

In dem erwähnten Blogeintrag geht es um diesen Teilnehmer:

Herr Bohlen schwadroniert erst mal minutenlang über das Übergewicht und die Eßgewohnheiten des Teilnehmers.
Nun, im realen Proberaumalltag sind derartige Fragen nicht ungewöhnlich, beziehen sich aber meist auf Flüssignahrung. Schließlich ist nichts ärgerlicher, wenn während der Bandprobe plötzlich das Bier alle ist. Ein ausreichender Vorrat sollte bei solchen Treffen schon da sein und das fällt unter die Rubrik Supply Chain Management.

Mir stellen sich bei diesem Gefasel der Juroren zwei Fragen: sucht Herr Bohlen ein Model für angehende Schneiderkünste und will er Stoff sparen oder sucht er einen Sänger? Und: hat der noch nie etwas von großartigen Sängern wie Meat Loaf gehört?

Nach dem Song geht die inkompetente Kritik weiter. Wieder ist das Übergewicht ein Thema, aber es wird auch von allen drei selbsternannten Juroren kritisiert, daß der Song zu persönlich sei.

Gehts noch?! Ein Song sollte immer persönlich sein. Mir fehlt das Persönliche in dem Charteinheitsbrei. Letzlich werden die ganzen Songs nur von einer handvoll Leuten geschrieben und im Nachhinein wird das passende Gesicht (und nicht die Stimme) ausgesucht.

Wenn das Publikum am Ende des Auftritts Standing Ovations gibt, dann ist dies vielleicht zurecht? Weil jeder schon mal Ausgrenzung in irgendeiner Form erlebt hat und sich durch diesen Songtext angesprochen fühlt?

Wenn Herr Bohlen die persönliche Komponente kritisiert, beweist das nur eines: totale Inkompetenz. Spätestens nach den Standing Ovations hat der Mann den Knall nicht gehört.

Anstatt daß die selbsternannten Juroren wieder auf das Übergewicht eingehen, wäre ein Kommentar zur Gesellschaftskritik des Songtextes angebrachter gewesen. Stattdessen gutgemeinte Ratschläge und vermeintlich wohlwollende Ratschläge, die zwischen den Zeilen nur eines zum Ziel haben: den Kandidaten zur Sau zu machen.

An Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist der Kritikpunkt, daß der Song zu “einfach gestrickt” sei. Gedanklich drängen sich mir ja so Titel wie “You’re My Heart You’re My Soul” oder “Cheri Cheri Lady” auf, die – milde ausgedrückt – sowohl harmonisch als auch rhythmisch ebenfalls extrem einfach gestrickt sind (und selbst da schafft es Herr Bohlen nicht, die Finger auf der Klampfe passend zum Playback zu bewegen – Modern Talking ist in dieser Hinsicht noch legendärer als Britney Spears, der während einer Show ein Bühnenscheinwerfer auf den Kopf fiel und der Gesang trotz Bewußtlosigkeit weiterging).
Wenn so eine Melodie aber aus der Feder des Herrn Bohlen kommt, dann heißt das “eingängig”. Bei einem Übergewichtigen wird da Kinderkram eines “Achtjährigen” draus. So kann man sich natürlich auch die Fakten zurechtdrehen.

Im Übrigen finde ich es ja schon rotzfrech (im positiven Sinne!), daß sich dieser Kandidat mit diesem Songtext in einer Castingshow vorstellt – besser kann man dieses abartige und menschenverachtende Fernsehformat vor laufender Kamera gar nicht kritisieren.

DAS ist Kunst und das Ziel ist erreicht: Herr Bohlen als einer der Motoren dieses Systems ist laut eigener Aussage “schlecht drauf”, wenn er diese “Betroffenheitsnummer” hört. Bohlens Daumen nach unten ist ein klarer Punktesieg für Torben :mrgreen:

Die Optik spielt hier im Proberaum übrigens keine Rolle: wichtig sind für mich neben dem Können auch “Softskills” wie Zuverlässigkeit, technisches Verständnis (Stichwort Kabelsalat), ein gutes Miteinander und Spaß an der Musik.
Die Erfahrung hat im Laufe der Jahre auch gezeigt, daß Sänger von kräftiger Statur meist auch eine kräftige Stimme haben. Was für mich das Abmischen nach erfolgreicher Aufnahme ungemein erleichtert.
Dieser Schlankheitswahn im Fernsehen ist völlig irrationaler und kontraproduktiver Wahnsinn, der der Musik langfristig mehr schadet als nutzt.

In allererster Linie zählt die Stimme. Sonst nichts.



// Keine Zeit, mir ‘ne aussagekräftige Überschrift auszudenken

Montag, Juli 25th, 2011

Bloggen läuft bei mir eher nebenher. Wenn es zuviel im Proberaum zu tun gibt, fällt die Bloggerei auch mal aus.

Heute war wieder so ein Tag: ich bin als Gastmusiker in einer anderen Band tätig. Die Klänge des heutigen Abends werden also nicht unter dem Namen “Broken Spirits” das Licht der Welt erblicken.

Aber was für ein Song: ich habe in die Vorab-Demos reingehört und wie nicht anders zu erwarten: Wahnsinn!

Jetzt fliegt hier natürlich wieder die Kuh. Meine Arbeiten an “Vie Noir” stagnieren ja derzeit auf hohem Niveau. Da kommt ein wenig Input von außen genau richtig.

Zwei-drei Gitarrenriffs, die ich mir für diese Band ausgedacht habe, haben nicht so gut gepaßt, wie erwartet, waren aber gleichzeitig gut genug, um sie zu konservieren für spätere eigene Songs. An Erfahrungen nimmt man als Gastmusiker immer einiges mit.

Die nächste Woche wird wieder stressig, deshalb habe ich heute versucht, soweit wie möglich einen Gitarrenpart auszuarbeiten. Natürlich nur die Rohform – zu diesem Zeitpunkt des Songwritings ändert sich meistens noch so einiges (ich habe alleine heute zwei Versionen von diesem Song erhalten).

Das Studiogemurmel am Ende einer Roh-Aufnahme ist 300 km weiter weg übrigens inhaltlich genau das gleiche wie bei mir im heimischen Proberaum. Dieses Wissen ist irgendwie beruhigend.

Heute abend habe ich ausnahmsweise mal auf einige selbstauferlegte Benimmregeln im Tonstudio verzichtet. Zum Beispiel diese hier – eigentlich ein absolutes No Go im Proberaum, wie jeder erahnen kann, der schon mal seinen Kaffee aus einer Tastatur trinken mußte:

No Go im Tonstudio: Getränkeflaschen auf dem Mischpult

Ich gespannt wie ein Flitzebogen, was aus diesem Projekt wird. Ich hatte ja schon lange nix “fremdes” mehr. Ich hoffe ja, daß meine Klampferei gut ankommt bei denen ;-)

Und nein: ich verrate nicht, wer hier mit wem und warum. Das ist erstens nicht mein Job (ich bin der Gastmusiker) und zweitens (viel wichtiger): so was soll man nicht verschreien ;-)

 



// Uiuiuiuiuiuiuiuiui

Sonntag, Februar 20th, 2011

Ich weiß, warum ich dieses Schild hier im Proberaum hängen habe:

Pupsen verboten

Auf die 5 Euro in der Kaffeekasse bestehe ich – auch bei langjährigen Kollegen bzw. Gastmusikern. Schließlich gilt auch hier: “Wer lesen kann, ist klar im Vorteil”. :mrgreen:

Und wieder einmal bin ich froh, daß der neue Proberaum Fenster hat. Heiliger Strohsack.



// Eine Sensation des Fortschritts

Dienstag, Februar 1st, 2011

Ich kann ja mal nur wieder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, was im Fernsehen als eine “süße Geschichte” verkauft wird. Eigentlich bin ich ja froh, daß ich keine Glotze habe, dank Twitter und Co entgehen mir aber die medialen Ereignisse (leider) doch nicht. Beim Dschungelcamp durchaus katastrophal – denn dieser bildungsferne Unterschichtenscheiß interessiert mich überhaupt nicht.

Etwas größer – aber immer noch verschwindend gering – ist das Interesse bei Musikereignissen wie der Euro-Vision-Songcontest. Ab und zu lese ich mal was darüber und lese auch mal einen Artikel zuende. Und manchmal muß ich lachen, z.B. wenn der dritte Song von Lena mit einer “ganz, ganz süßen Geschichte” angepriesen wird.

Da darf man doch mal gespannt sein… und was ist? Die zwei Komponisten sitzen an verschiedenen Stellen dieser Kugel, auf der die Menschheit ihr süßes Dasein fristet. Und dann gibt es Internet und Videochats. Und man kann trotz dieser unglaublichen Entfernung von 8750 km Songs zusammen schreiben. Über Videochat.

DAS ist natürlich eine ganz neue Erfahrung. So haben wir auf MySpace und einschlägigen Musikerforen noch nie Musik gemacht. Darauf hätten wir einmal kommen müssen. Die Geschichte ist so süß, daß mittlerweile in mindestens zweihundertdrölfzig Proberäumen weltweit die Eierkartons an der Proberaumdecke durch Zuckerstalagtiten ersetzt worden sind. Ein Internetzugang gehört nämlich seit mindestens drei Jahren zum Proberaumstandard.

Die HüpfHopser, die in Sachen technischer Entwicklung meistens etwas schneller sind, als die anderen Musiker, machen das schon seit Ewigkeiten so; das hat sogar den Vorteil, daß sie auch mit anderen Musikern in Kontakt kommen. Wenn auch nur kurz: bei der ersten Beleidigung werden sie weggeklickt. Da macht die Zusammenarbeit mit den HüpfHopsern sogar fast Spaß.

In der Realität außerhalb des Flimmerkastens ist aus der Zusammenarbeit über das Internet schon fast nicht mehr wegzudenken. Gerade für die Einzelkämpfer, die im stillen Kämmerlein Songs schreiben und sich bei Bedarf Unterstützung holen, ist diese Vorgehensweise mittlerweile völlig normal und selbstverständlich. Hin und wieder hört man auch von unvollständigen Bands, die sich ihre fehlenden Musiker über Skype wenigstens vorsortieren. Da gibt es dann eben mal eine Jamsession über Skype für die Vorauswahl. Die zweite Runde findet dann im Proberaum statt. Und spätestens seit die Gastmusiker für die Anfahrt das Spritgeld zurückerstattet wollen, läuft das bei mir sowieso nicht anders: erstmal wird über Videochat gejammt, und erst dann treffen wir uns für die Aufnahme im Proberaum (sofern das aufgrund der Entfernungen überhaupt möglich ist). Einige Gastmusiker “kenne” ich schon seit Jahren und habe sie noch nie im Reallife gesehen. Oder ich war bei irgendwelchen Bands in einem Kuhdorf hinter Timbuktu als Gastmusiker tätig. Meine Geographie-Kenntnisse haben sich jedenfalls seit einigen Jahren vergrößert.
Und bevor jemand fragt: ja, wir zeigen uns unsere Proberäume auch auf Googlemaps oder laufen mit der Webcam durch den Proberaum, um über das Equipment zu fachsimpeln. Das haben die Macher dieser Sendung nämlich vergessen zu erwähnen.

Hier kann man sich die ganz, ganz süße Geschichte angucken.

(im Übrigen bezweifle ich, daß das auch für die beiden Komponisten eine neue Erfahrung war, auf diese Art und Weise einen Song zusammen zu schreiben – aber das wäre ja für die Glotze zu langweilig.)



// Der soziale Abstieg ist perfekt

Mittwoch, April 28th, 2010

Heute von einem Arbeitskollegen Leidensgenossen geschenkt bekommen:

Wenn man das so liest, weiß man gar nicht, ob das nun ernst gemeint ist… offenbar hat der Author aber alle Gerichte ausprobiert. :shock:
Oder er lacht sich halbtot bei der Vorstellung, daß das jemand ausprobieren könnte

Auf dem Heimweg von der Arbeit war ich noch schnell einkaufen – Katzenfutter für meine zwei Kater war natürlich auch dabei. So klein wie die beiden Biester sind – so verfressen sind sie…
Meinen Rucksack hatte ich nicht dabei, hatte also das Buch in der Hand – was dann beim Bezahlen eher hinderlich war. Ich mußte es also es kurz irgendwohin legen: Die Blicke der Kassiererin waren unbezahlbar! :mrgreen:



// Musikertypen

Sonntag, April 25th, 2010

Metaller & Hardrocker:

  • Erkennungsmerkmal: Langhaarmähne, Bierflasche
  • Lieblingsdroge: Bier
  • Lieblingssatz: gehen wir n Bier trinken?
  • Stimmung: immer gut gelaunt, bei Gitarristen: dropped-D.
  • Anwesend: mindestens einmal die Woche die komplette Band, Gitarristen sind öfter da.
  • Besonderheiten: Manche Exemplare haben einen erhöhten Haarsprayverbrauch kurz vor Auftritten oder Fotoshootings (gilt nur für Hardrocker)
  • Gothics

  • Erkennungsmerkmal: keine Haare, oder lange Haare; schwarze Klamotten
  • Lieblingsdroge: Bier bzw. unbekannt
  • Stimmung: in allen Stockwerken oberhalb des Kellers eher finster. Im Keller recht umgänglich und manchmal wird auch gelacht.
  • Anwesend: nicht bekannt, Proberaum ist vorzugsweise im Keller.
  • Besonderheiten: manchen Exemplaren wird fristlos der Mietvertrag gekündigt, da die Wände mit Ochsenblut gestrichen wurden (und das ist wirklich passiert!)
  • Die Coverband

  • Erkennungsmerkmal: eindeutige Erkennungsmerkmale sind nicht bekannt (abhängig vom Musikstil)
  • Lieblingsdroge: Cola, je nach Stilrichtung auch Bier
  • Lieblingssatz: ich hab da n Lied gefunden, das wir in unser Programm aufnehmen sollten.
  • Stimmung: meist gut gelaunt (variiert je nach Musikstil)
  • Anwesend: einmal die Woche, meist alle am gleichen Tag. Dieser Tag ist vom Frauenfernsehen abhängig.
  • Besonderheiten: die Mehrheit ist verheiratet. Altersdurchschnitt variiert. Die häufigste Musikergattung.
  • Punk

  • Erkennungsmerkmal: naja, Punks eben ;-)
  • Lieblingsdroge: Oettinger, alternativ Germania.
  • Lieblingssatz: Haste mal nen Euro?
  • Anwesend: nie (und wenn doch, dann nur kurz): über geschnorrte Euros kann man einen Proberaum nicht dauerhaft finanzieren.
  • Stimmung: gegen alles- egal was.
  • Besonderheiten: nehmen es mit Humor, wenn man auf die Frage “Haste mal nen Euro?” zu lachen anfängt.
  • Hüpfhopser

  • Erkennungsmerkmal: die Hose ist so groß, daß da ne vollgeschissene Windel… äh, lassen wir das.
  • Lieblingsdroge: keine Ahnung, was die rauchen. ABER DAS ZEUG IST SCHLECHT!!!!!
  • Lieblingssatz: Ey, Alder, fick dich
  • Anwesend: zu oft.
  • Stimmung: Stimmung kann man das nicht nennen.
  • Besonderheiten: kennen jedes Schimpfwort. Normale Wörter sind unbekannt; haben noch nie ein Ghetto von innen gesehen.
  • Techno-Fuzzies/ DJ’s/ House

  • Erkennungsmerkmal: ausgeprägte Zeigefingermuskulatur an der rechten Hand (bei Rechtshändern) -die Töne werden vorzugsweise mit der Maus in die Software geklickt…
  • Lieblingsdroge: Vinyl (DJ’s). Bunte Pillen, manchmal auch Gras (gilt für alle)
  • Lieblingssatz: Was? (alternativ: Hä? oder Wie bitte? Letzteres ist selten)
  • Anwesend: oft, sehr oft sogar.
  • Stimmung: meist gut, immer hilfsbereit bei technischen Fragen
  • Besonderheiten: Computerfreaks, haben manchmal ein ganz kleines Keyboard. Können oftmals kein Instrument spielen.
  • EMO

  • Erkennungsmerkmal: vermutlich depressiv
  • Lieblingsdroge: vermutlich Rasierklingen
  • Lieblingsatz: vermutlich sowas wie “alles deprimierend”
  • Anwesend: außerhalb der Partyzeiten. Hab hier noch nie einen gesehen. Es soll aber vier oder fünf geben. Gerüchteweise.
  • Stimmung: vermutlich depressiv
  • Besonderheiten: man sieht sie nicht.
  • Berufsmusiker

  • Erkennungsmerkmal: keine eindeutigen Erkennungsmerkmale bekannt (variiert je nach Stilrichtung)
  • Lieblingsdroge: Kaffee, Kaffee, Kaffee. Zigaretten
  • Lieblingssatz: Wann ist der nächste Gig?
  • Anwesend: selten, da immer unterwegs.
  • Stimmung: gestresst, aber immer freundlich und hilfsbereit
  • Besonderheiten: kennen alle und jeden, verfügen oft über viel Equipment – und wissen genau, wer evtl. fehlendes Equipment hat
  • Jazzer

  • Erkennungsmerkmal: die erkennt man sofort
  • Lieblingsdroge: Zigaretten, manchmal Kaffee, selten Bier (bei Auftritten für Dekozwecke).
  • Lieblingssatz: Lust auf ne Jamsession?
  • Anwesend: sehr oft (außer es ist ein Auftritt)
  • Stimmung: immer gut gelaunt
  • Besonderheiten: wer nen Jazzer kennt, braucht kein Musiklexikon und keine Grifftabelle: die kennen JEDE Musiktheorie und ALLE Akkorde :shock:
  • Ethno

  • Erkennungsmerkmal: Schaffell im Proberaum. “Alternatives” Erscheinungsbild, Bio
  • Lieblingsdroge: Räucherstäbchen
  • Lieblingssatz: Computer braucht man nicht zum Musikmachen.
  • Anwesend: unbekannt, man hört sie nicht. Sofern das Wetter mitmacht, spielen sie sowieso auf einer Wiese.
  • Stimmung: ausgeglichen; die Ruhepole in dem ganzen Haufen hier.
  • Besonderheiten: viel Equipment, meist Percussion. Kennen und beherrschen (fast) alle Instrumente der Naturvölker.


  • // Normalität?

    Freitag, April 9th, 2010

    Manchmal kann ich gar nicht hinsehen, wenn ich hier einem befreundeten Schlagzeuger in seinem normalen Leben zuschaue….

    So auch eben: ich habe ihn seit längerer Zeit wieder am Getränkeautomaten getroffen. Wir habe uns beide ein Bier geholt, kurz geschwätzt und in seinem Proberaum wurde dann recht schnell nach ihm gerufen. Die Jungs waren gerade mit den Vorbereitungen für einen Gig beschäftigt und in solchen Momenten ist eben keine Zeit für Smalltalk ;-)

    Der Kerl rennt also los, dreht sich dabei im Laufen um und ruft “Die Jungs killen mich, wenn ich jetzt nicht in den Proberaum gehe”.

    Der Gang hier im Proberaum ist sehr eng, manche Türen gehen nach außen auf und man muß wirklich aufpassen, wenn man nicht in eine sich plötzlich öffnende Tür reinlaufen will – mein erster spontaner Gedanke ist: “Kerle, guck, wo Du hinläufst!”

    In diesem Fall ist das aber sinnlos…

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