Bloggen läuft bei mir eher nebenher. Wenn es zuviel im Proberaum zu tun gibt, fällt die Bloggerei auch mal aus.
Heute war wieder so ein Tag: ich bin als Gastmusiker in einer anderen Band tätig. Die Klänge des heutigen Abends werden also nicht unter dem Namen “Broken Spirits” das Licht der Welt erblicken.
Aber was für ein Song: ich habe in die Vorab-Demos reingehört und wie nicht anders zu erwarten: Wahnsinn!
Jetzt fliegt hier natürlich wieder die Kuh. Meine Arbeiten an “Vie Noir” stagnieren ja derzeit auf hohem Niveau. Da kommt ein wenig Input von außen genau richtig.
Zwei-drei Gitarrenriffs, die ich mir für diese Band ausgedacht habe, haben nicht so gut gepaßt, wie erwartet, waren aber gleichzeitig gut genug, um sie zu konservieren für spätere eigene Songs. An Erfahrungen nimmt man als Gastmusiker immer einiges mit.
Die nächste Woche wird wieder stressig, deshalb habe ich heute versucht, soweit wie möglich einen Gitarrenpart auszuarbeiten. Natürlich nur die Rohform – zu diesem Zeitpunkt des Songwritings ändert sich meistens noch so einiges (ich habe alleine heute zwei Versionen von diesem Song erhalten).
Das Studiogemurmel am Ende einer Roh-Aufnahme ist 300 km weiter weg übrigens inhaltlich genau das gleiche wie bei mir im heimischen Proberaum. Dieses Wissen ist irgendwie beruhigend.
Heute abend habe ich ausnahmsweise mal auf einige selbstauferlegte Benimmregeln im Tonstudio verzichtet. Zum Beispiel diese hier – eigentlich ein absolutes No Go im Proberaum, wie jeder erahnen kann, der schon mal seinen Kaffee aus einer Tastatur trinken mußte:

Ich gespannt wie ein Flitzebogen, was aus diesem Projekt wird. Ich hatte ja schon lange nix “fremdes” mehr. Ich hoffe ja, daß meine Klampferei gut ankommt bei denen ![]()
Und nein: ich verrate nicht, wer hier mit wem und warum. Das ist erstens nicht mein Job (ich bin der Gastmusiker) und zweitens (viel wichtiger): so was soll man nicht verschreien





