Einen Nachteil haben die zwei Räume: ich habe nicht das gesamte Equipment im Blickfeld.
Das ist noch ungewohnt, und ich habe noch nicht die übliche Routine in den neuen Räumen. Das hat sich bei der ersten Aufnahmesession böse gerächt.
Wenn ein Musiker die Gitarre in die Ecke stellt, gibt es eine gewisse Standardprozedur: vor dem Ausstöpseln erst mal alles muten. Das schont die Boxen und die Ohren, denn die Knackser sind alles andere als angenehm – sowohl für die Ohren als auch die Boxen.
Das hat die Musikerin am Sonntagabend auch alles richtig gemacht. Allerdings kennt sie mein Equipment nicht, deshalb geschah das Stummschalten auch auf Rückfrage durch die halboffene Tür, während ich “meinen” Teil des Equipments in den Standbymodus gesetzt habe.
Ich hätte auch beim Hochfahren des Systems dabei sein sollen. Das war ich aber nicht, und bei der zweiten Hälfte wurde die stummgeschaltete Gitarre aufgenommen. Also de facto gar nicht.
Anfängerfehler… sowas ärgert mich gewaltig.
Und dreimal dürft ihr raten, in welcher Hälfte die Musikerin besser gespielt hat.
kopf -> tisch
