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Artikel, die mit ‘Homerecording’ getaggt sind.







// Aus den Augen, aus dem Sinn

Dienstag, September 28th, 2010

Einen Nachteil haben die zwei Räume: ich habe nicht das gesamte Equipment im Blickfeld.

Das ist noch ungewohnt, und ich habe noch nicht die übliche Routine in den neuen Räumen. Das hat sich bei der ersten Aufnahmesession böse gerächt.

Wenn ein Musiker die Gitarre in die Ecke stellt, gibt es eine gewisse Standardprozedur: vor dem Ausstöpseln erst mal alles muten. Das schont die Boxen und die Ohren, denn die Knackser sind alles andere als angenehm – sowohl für die Ohren als auch die Boxen.

Das hat die Musikerin am Sonntagabend auch alles richtig gemacht. Allerdings kennt sie mein Equipment nicht, deshalb geschah das Stummschalten auch auf Rückfrage durch die halboffene Tür, während ich “meinen” Teil des Equipments in den Standbymodus gesetzt habe.

Ich hätte auch beim Hochfahren des Systems dabei sein sollen. Das war ich aber nicht, und bei der zweiten Hälfte wurde die stummgeschaltete Gitarre aufgenommen. Also de facto gar nicht.

Anfängerfehler… sowas ärgert mich gewaltig.

Und dreimal dürft ihr raten, in welcher Hälfte die Musikerin besser gespielt hat.

kopf -> tisch



// Vielleicht sieht man sich wieder…

Samstag, Mai 22nd, 2010

Vorgestern bastelte ich ja an meinem Sampler rum bzw. tauschte das Floppy-Laufwerk aus.

Blöderweise fehle mir danach das “neue” an anderer Stelle und somit mußte Ersatz her.

Erkenntnis des Tages: so ein Teil gehört nicht mehr zum Standardvorrat eines Computerladens :mrgreen:

Ich weiß nicht, warum ich überhaupt in den Laden reingegangen bin, in dem sämtliche Geizhälse in Deutschland bevorzugt einkaufen – diesen Weg hätte ich mir eigentlich sparen können. Aber erstens lag dieser Laden auf dem Weg und zweitens wolte ich mich mal seit langem wieder fachkundig beraten lassen. Sehr zu meinem Erstaunen kannten die Angestellten da noch ein Diskettenlaufwerk. Nachdem ich mir ein paar mehr oder weniger scherzhafte Bemerkungen angehört habe, bin ich dann zu dem Computerdealer meines Vertrauens weitergetrabt.

Der hat zwar auch erst mal geschluckt, als ich ihm sagte, was ich gerne käuflich erwerben möchte, konnte sich aber daran erinnern “irgendwo im Lager in einer Ecke” mal zwei gesehen zu haben. Eine Suche im Computer bestätigte das auch. Allerdings wurden die genauen Lagerkoordinaten seit geraumer Zeit nicht mehr aktualisiert.

Er verschwand dann im Lager mit den Worten: “Vielleicht sieht man sich ja wieder. Wenn da so ein völlig staubiger Typ zu der Tür da raus kommt, dann bin ich das.” :-)

Es hat weniger als 3 Minuten gedauert, dann war er mit dem Diskettenlaufwerk wieder da – ohne Staubschicht.



// Aufnahmen ohne Ende

Sonntag, März 14th, 2010

Dieses Wochenende war außer Aufnehmen und Abmischen nicht viel los:
Zwei Schlagzeugspuren, eine Baßspur, drei Keyboardspuren und noch ein wenig Percussion. Die Gitarrenspur ist in Arbeit. Diesmal wird das etwas aufwendiger wegen einer von mir selten verwendeten Stimmung: die ganzen Akkorde kann ich jetzt natürlich nicht mehr greifen und kann mir völlig neue Patterns für das Solo zurechtbasteln.

Außerdem habe ich mich mal wieder etwas aus der HüpfHops-Ecke bedient (ich finde diese “Musik” ja grauenvoll – technisch laufen da aber einige interessante Sachen. Irgendetwas müsssen die ja können, wenn die Clowns in den zu großen Hosen schon kein Instrument spielen können :twisted: )

Dieses Experiment führte wieder zu einigem Kabelsalat auf dem Boden und exzessiven Computereinsatz, aber es hat sich gelohnt: die Bassdrum hat nun durch Beimischen eines tieffrequenten Sinustones einiges an Wumms dazugewonnen.
Diese Idee ist zwar uralt und auch mir nicht ganz neu, war bei mir aber bisher mangels Gate “live” nicht umsetzbar. Leihweise hatte ich jetzt übers Wochenende eines da – und nun, das fetzt die Omi aus’m Sessel :mrgreen:

Mal schauen, ob ich das als Standardsound verwenden kann – und ob ich irgendwie dauerhaft an so ein Gate komme….
Bis dahin wird das wohl eine reine Computerbastelei werden und ist somit dementsprechend zeitaufwendig.



// Es fliegt mal wieder die Kuh…

Donnerstag, März 11th, 2010

…eigentlich fliegt ja gerade alles, was nicht niet- und nagelfest ist:

Mit 116,1 db kann man also eine fast volle Teeschachtel zum Tanzen bringen :-)

und meine Ohren morgen zum Pfeifen….



// Vernetzt und versagt

Donnerstag, Februar 18th, 2010

Jetzt war ich die letzten Tage so schön im Fluß…. in zwei Nächten elf Spuren aufgenommen, für ein paar andere Songs die Percussions abgemischt und nun raucht meine Technik ab.

Ich hasse es, wenn ich an den Synchronisationseinstellungen rumspielen muß. Es ist bei meinen kleinen Computern (der älteste hat gerade mal einen 200 MHz-Prozessor und 64 GB RAM) ganz praktisch, die Spuren auf mehrere Computer zu verteilen. Leider macht diese Verdrahtung manchmal auch etwas Probleme.
Und wenn die eine Hälfte des Songs schneller läuft, als die andere Hälfte hört sich das gar nicht gut an. :-(

Das wird wieder eine lange Nacht heute. Hatte ich ja auch schon lange nicht mehr…

Außerdem macht mein CPU-Lüfter Rülpsgeräusche….



// IZDM-ZDMD-Projekt (Teil 7)

Donnerstag, Februar 4th, 2010

Als Opfer für diese “elektronischen Spielereien” dürfen Kerstin und Jana herhalten :mrgreen:



// Homerecording von anno dazumal

Donnerstag, Januar 28th, 2010

Heute gibt es unter der Kategorie “Gerade gehört…” etwas historisches ;-)

Ich bin gerade über die Seite FirstSounds gestolpert, deren Betreiber sich zum Ziel gesetzt haben, alte Tonaufnahmen der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Da sind einige interessante Sachen dabei, wie zum Beispiel die älteste (derzeit bekannte) Aufnahme einer menschlichen Stimme. Es handelt sich dabei um ein französisches Volkslied – Clair de la Lune – vom 9. April 1860. (Hier (nach unten scrollen) oder hier (Wikipedia) kann man sie sich anhören)

Die Tonqualität lässt erwartungsgemäß sehr zu wünschen übrig – aber damals wurden eben die Grundlagen für die heutige Aufnahmetechnik geschaffen ;-)