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Lebenszeichen aus dem Proberaum

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Artikel, die mit ‘Homerecording’ getaggt sind.






 

// Homerecording von anno dazumal



Heute gibt es unter der Kategorie “Gerade gehört…” etwas historisches ;-)

Ich bin gerade über die Seite FirstSounds gestolpert, deren Betreiber sich zum Ziel gesetzt haben, alte Tonaufnahmen der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Da sind einige interessante Sachen dabei, wie zum Beispiel die älteste (derzeit bekannte) Aufnahme einer menschlichen Stimme. Es handelt sich dabei um ein französisches Volkslied – Clair de la Lune – vom 9. April 1860. (Hier (nach unten scrollen) oder hier (Wikipedia) kann man sie sich anhören)

Die Tonqualität lässt erwartungsgemäß sehr zu wünschen übrig – aber damals wurden eben die Grundlagen für die heutige Aufnahmetechnik geschaffen ;-)





Im Proberaum notiert am 28.01.2010 um 9:21 pm und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Read The Fucking Manual!!!



In immer hektischeren Zeiten nimmt sich mittlerweile (fast) niemand mehr Zeit, diese Packungsbeilagen zu lesen. Einerseits ist das verständlich, da durch die Verwendung von Übersetzungsprogrammen diese Lektüre oftmals zu mehr Verwirrung führt als zu einer Erleuchtung.
Andererseits führte dieses achtlos-beiseite-legen-des-toten-Baumes auch zu dem Kürzel “RTFM!” – meist gefolgt von Smileys, die sich den Schädel blutig schlagen oder Handlungen an anderen Smileys ausführen, für die man im realen Leben weggesperrt wird.

Wie schafft man es nun, daß auch der letzte DAU die beigelegte Bedienungsanleitung liest?

Indem man das Manual einer Soundkarte mit folgenden Worten beginnt…

… und sich anschließend konsequent daran hält! :-P

Aber seht selbst:

Terratec über….

…Schallplatten

… die Vorteile von Digitalkabeln

… Windows-Treiber-Zertifikate

… Gameports auf Soundkarten

… den richtigen Umgang mit überflüssigen Windowsmeldungen

…Quit





Im Proberaum notiert am 18.01.2010 um 5:55 am und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Museumsstücke



Ich habe ein Faible für antiquierte Technik – der Dauerblogleser hat es vielleicht schon bemerkt ;-)

Seit einigen wochen bastel ich immer wieder mal (sofern es meine derzeit etwas knapp bemessene Zeit zulässt) an meiner alten Analogkamera rum. Hauptsächlich wird entstaubt und die ganzen Einzelteile zusammengesucht, die in diversen Kisten verstaut waren. Das gibt eine ziemlich umfangreiche Sammlung an Objektiven, Filtern usw.

In letzter Zeit habe ich mir immer wieder mal die Frage gestellt, ob diese ganze neue Digitaltechnik nicht die Arbeitsweise verändert. Das betrifft sowohl die Fotografie als auch die Musik.

Bei letzter fällt es mir besonders auf, da dieser ganze virtuelle Synthesizerkram doch sehr zum Verzetteln einlädt. Besonders bewußt wurde mir dieses Phänomen beim Reaktor von Native Instruments. Ich hatte hier kürzlich die Demoversion, die auf 30 Tage begrenzt ist. Diese Software ist recht komplex und so haben die dreißig Tage auch überhaupt nicht ausgereicht, um mit dem Ding vernünftig arbeiten zu können. Allein für das Verstehen des Manuals braucht man einige Wochen. Mehr als mit den Presets rumspielen geht aus Zeitgründen nicht.
Da weiß ich doch gleich wieder, was ich an meinem EPS 16 Plus habe. Im Endeffekt kriege ich die gleichen oder mindestens ähnliche Klänge hin, wie mit dem ganzen VST-Zeugs. Und das mit deutlich weniger Schraubereien an den Reglern – obwohl ich sehr gerne noch ein Gitarrenmultieffektgerät zusätzlich zwischenschalte.

Das Zeitproblem fällt bei der Fotografie zunächstmal weg, analog läßt sich nicht mal eben schnell ein Foto fürs Blog machen – es dauert eben eine Weile, bis a) der Film voll ist und b) der volle Film zum Entwickeln gebracht und wieder abgeholt ist. Trotzdem habe ich manchmal den Eindruck, daß ich da sehr anfällig fürs Knipsen bin – anstatt ordentlich zu fotografieren.
Was das Zeitproblem auch wieder ab adsurdum führt, da ich eben sicherheitshalber mehrere Fotos mache und dann am Rechner das beste raussuche – und das ist ebenfalls mit nicht unerheblichen Zeitaufwand verbunden, gerade wenn etwas Nachbearbeitung nötig ist (z.B. im Falle eines HDR).

Ich bin sehr unschlüssig, ob die ganze Digitaltechnik nur Vorteile bringt. Gerade in der Musik möchte ich meinen ganzen “antiken” Technikfuhrpark nicht vermissen. Aber ich bin ja in erster Linie auch ein Bastler.
Und natürlich habe ich auch die aktuelle Technik da. Ich verwende beides gerne und ungefähr gleich häufig – auch wenn ich derzeit eher zu den alten Sachen tendiere.
Was auch daran liegt, daß ich bei einem Tonbandgerät, das ich aufschrauben kann, hinterher weiß (oder wenigstens ahne), wie es funktioniert; bei einer Software dessen Quellcode ein Buch mit sieben Siegeln ist, fällt das weg… ;-)

(und bevor jemand fragt: alle bisher aufgeschraubten Geräte funktionieren immer noch einwandfrei. Manche sogar besser als vorher, obwohl das ein oder andere Kleinteil bei solchen Bastelaktionen übrig bleibt…. ;-) )





Im Proberaum notiert am 14.01.2010 um 7:58 pm und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Dem Ziel etwas näher



Das gestrige angebrochene Bier habe ich entsorgt und für mich beginnt nun der neue Monat :mrgreen:

Wenn mir vor zehn Jahren einer gesagt hätte, daß ich mal Bier ins Klo kippen werde, hätte ich das nicht geglaubt. Genausowenig hätte ich geglaubt, daß ich mein Bier mal in Plastikflaschen kaufen werde…

böses bier _ gutes Bier

Das beste ist, mein Erspartes mußte ich nicht anknabbern und so bin ich der Feuerfliege etwas nähergekommen.
Diese wird es wahrscheinlich werden, wenn ich nichts besseres in dieser Preisklasse finde… :-)





Im Proberaum notiert am 28.10.2009 um 9:27 pm und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Neusprech bei 120 bpm?



Für einen meiner nächsten Songs möchte ich gerne das unqualifizierte wohldurchdachte sinnlose einem gehirnamputierten Schädel entsprungene Mann, ist das schwer….ich bleibe bei: unqualifizierte Geblubber unserer allseits beliebten Politiker durch den Kakao ziehen verwenden.

Was mir dabei aufgefallen ist: die sprechen nahezu exakt bei 120 bpm.

Alle. Egal, wie sie heißen: von Laien, Merkel, Schäuble….
120 bpm – wie ein schweizer Uhrwerk.
Zuverlässig wie ein rosarotes, duracellbetriebenes Kaninchen mit Blechtrommel.
Sogar die “Äääähs” und “emms” kommen zu mehr als 90 % genau auf die Eins.

Ich bin platt.

Kriegen die das beim Logopäden so beigebracht?





Im Proberaum notiert am 30.08.2009 um 2:46 pm und in der Ablage , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Audioeinstellungen



Hier stellte ich zwei kostenlose Programme vor, mit denen im nächsten Teil des Workshops aufgenommen werden soll. Zuvor sind aber noch einige Einstellungen nötig.
Dieser Workshop befasst sich mit den Grundlagen, ist also eher für Anfänger gedacht.

Zunächst müssen die Soundeinstellungen des Computers (der wie hier beschrieben aussehen sollte) richtig eingestellt werden. Es ist ganz praktisch, wenn man während der Aufnahme schon das (vorläufige) Ergebnis über Kopfhörer hört. Nichts ist ärgerlicher, als eine gut gesprochene Aufnahme wieder löschen zu müssen, da sie übersteuert oder völlig verrauscht ist.

Hierfür wählen wir über Start, Einstellungen, Systemsteuerungen Sounds und Audiogeräte aus.
Es empfiehlt sich, gleich im ersten Register “Lautstärke” das Häkchen bei “Lautstärkeregelung in der Taskleiste anzeigen” zu setzen.

Unter “Audio” öffnet sich durch einen Klick auf die Schaltfläche “Lautstärke…” der Audiomixer. (Wenn die Lautstärkeregelung in der Taskleiste angezeigt wird, kommt man über Doppelklick auf das Lautsprechersymbol sofort zum Audiomixer).

In der Titelleiste sollte “Summe” oder “Wiedergabe” stehen. Ein Klick auf Optionen, Eigenschaften öffnet dieses Dialogfenster:

audioeinstellungen_optionen

Sowohl unter Aufnahme als auch unter Wiedergabe sollten unten in der Auswahlliste Mikrophon und ggf. Line-In eingeschaltet sein. Nach einem Klick auf OK, sieht der Mixer für die Wiedergabe so aus:

mixereinstellungen_wiedergabe

Summe und Mikrophon müssen eingeschaltet sein (also kein Haken bei “Ton aus”). Über Optionen, Eigenschaften wird jetzt im Feld “Lautstärke regeln für…” Aufnahme ausgewählt (sh. Screenshot “Audioeinstellungen Optionen”).

Für die Aufnahme sehen die Einstellungen so aus:

mixereinstellungen_aufnahme

Die Aufnahmequelle (in unserem Fall das Mikrophon) wird ausgewählt.

Ihr könnt jetzt über Start, Ausführen mit “sndrec32″ den windowsinternen Audiorecorder öffnen. Bei einer Probeaufnahme solltet Ihr Euch jetzt über Kopfhörer hören.





Im Proberaum notiert am 28.08.2009 um 8:10 am und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Berichte von der Proberaumfront



Heute gestern war ein recht ereignisreicher Tag: es gibt sowohl angenehmes, unangenehmes, peinliches und erfreuliches zu berichten:

Fail: Wer heute heute gesternmorgen zwischen 10:00 und 11:00 Uhr auf meinem Blog war, hat von der geplanten „Give-Away“-Aktion mitbekommen. Es gab eine Kontrabass-Saitensatz zu gewinnen. Auf irgendwelchen nicht nachvollziehbaren Wegen gelangte dieser in meinen Besitz und ich wollte diesen hier im Blog loswerden. Einige Blogger hatte ich angeschrieben (vorzugsweise solche, die Kontrabassisten zu ihren Stammlesern zählen), um zahlreiche potentielle Abnehmer zu finden.

Für welches Instrument dieser Saitensatz jetzt gedacht war, wird wohl bis auf weiteres ein Rätsel bleiben. Zuerst hatte ich natürlich versucht, diese Saiten im Bekanntenkreis loszuwerden. Ich persönlich hielt ihn für einen normalen Satz E-Basssaiten. So fragte ich auch verschiedene Bassisten, ob sie Verwendung dafür hätten. Einhelliges, unabhängig voneinander gefälltes Urteil war: „Nö, brauche ich net, sind ja Kontrabass-Saiten“.

Der Bass gehört nun nicht gerade zu meinen häufig verwendeten Instrumenten und so glaubte ich diese oft geäußerte Feststellung. So kam es dann zu dieser Give Away-Aktion.

Jonas Lohse wies mich dann darauf hin, daß dies ja E-Bass-Saiten seien und bewahrte mich so vor weiteren Peinlichkeiten. Er konnte diese Vermutung anhand von Foto und meinen Angaben zu den Saiten auch plausibel begründen. Herzlichen Dank! ;-)

Daraufhin ward aus dem Artikel wieder ein Entwurf – irgendwann zwischen 11:00 und 12:00 Uhr….

§$$%&!!!!

Tja… Die Fakten:
-mehrere Bassisten hielten dies für Kontrabass-Saiten,
-ich bin mit diesem Instrument zu wenig erfahren…. und glaubte dies
-ich kriege plausibel erklärt, daß dies Schwachsinn ist.
-Mir fallen spontan einige E-Bassistenwitze ein…. :mrgreen:
-Die Saiten gehören derzeit zu einem mir unbekannten Instrument: für die Gitarre zu lang, zu dick und zwei zu wenig, fürs Klavier viel zu wenig…. Wenigstens ist damit die Hierarchie der E-Bassiten geklärt – nämlich ganz unten :evil:

Aber man kennt ja seine Pappenheimer, und einer davon hat ein Musikgeschäft. Langjähriger Kumpel, oft des Nachts um die Häuser gezogen und schwedisch sprechend. Gute Gelegenheit, den mal wieder heimaufzusuchen…. Der ist aber mit seinem Musikgeschäft umgezogen. Die neue Adresse habe ich heute noch herausgefunden – nach seinem Torschluß. Morgen geht es also weiter, ich bleibe dran.

Und wer mich kennt, weiß: wenn ich Kontrabass-Saiten als Give Away plane, dann gibt es auch Kontrabass-Saiten!

Mitmachblog: Eine neue Kategorie ist in Planung. Als Arbeitstitel habe ich „Skypegespräche“ gewählt. Die Idee dahinter ist, ganz zwanglos zu skypen und das dann als Podcast anstelle eines Artikels rein zusetzen. Die Technik habe ich heute mit Lady M getestet.

Die Rohqualität ist ganz akzeptabel. Dies war das heutige Erfolgserlebnis.

Allerdings hatten wir es etwas übertrieben: ein fast vierstündiges Gespräch sprengt meine Kapazitäten. Das Endergebnis nach dem Computerabsturz sah so aus:

geskypted

Sorry, Lady M!
So lange muss es aber auch nicht sein. 20-30 Minuten sollten reichen.

Dies ist jetzt ein völlig neues Format von dem ich wenig bis keine Ahnung habe und ich weiß noch weniger, auf was ich mich da einlasse:

Welche Themen würden Euch interessieren?
Wer hat Interesse, selber dabei zu sein?

Kreatives: Auch hier geht es weiter. Der Text für das Yoktomusic-Projekt nimmt Formen an (Danke Lady M). Einige kleine Überarbeitungen sind zwar noch notwendig, aber es liest sich schon mal sehr viel versprechend. Die Suche nach einer Sängerin läuft langsam auch auf Hochtouren und in den nächsten Wochen dürfte der dritte Song für „Vie Noir“ fertig sein.

Für einen weiteren Song spiele ich jetzt den Gitarrenpart ein: die Disco nebenan hat nun ab 2:30 wohl endgültig die Pforten geschlossen. Deren Geräuschemissionen werden mich für heute nicht mehr aus dem Takt bringen. Auch sonst ist mittlerweile Ruhe in der Halle und ich kann loslegen :-)

Das ABC-Projekt lag die letzten zwei Wochen in erster Line aus gesundheitlichen Gründen auf Eis. Ich habe einige Tage recht unkomfortabel in den Seilen gehangen. Aber auch hier wird es weitergehen.

Aus eben diesem Grund gab es hier im Blog neue Artikel nur in unregelmäßigen Abständen – Notbetrieb sozusagen. Aber… es geht nun (endlich) wieder aufwärts.





Im Proberaum notiert am 01.08.2009 um 3:05 am und in der Ablage , , , , , , , , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits