// Sägewerk Teil2
Ihr erinnert Euch noch an das Sägeexperiment?
Heute habe ich mal versucht, diesen Sound keyboardtauglich zu machen.
Das Prinzip ist recht einfach: man nimmt einen Klang und “legt” diesen mittels geeigneter Software auf das Keyboard. Das Keyboard ist an einen Computer angeschlossen und während dem Spielen werden Ein/ Aus- Signale sowie die Anschlagstärke an den Rechner übermittelt. Letzterer sucht sich die benötigten Daten von Festplatte und spielt dann den entsprechenden Ton ab.
Das Keyboard selber (auch Masterkeyboard genannt) erzeugt keine Töne. (Für die mitlesenden Musiker: ich weiß, daß war jetzt stark vereinfacht erklärt
)
Diese Technik eröffnet natürlich Spielraum für allerlei Blödsinn (und manchmal kommt sogar was Gescheites bei raus).
Den Sägesound habe ich jetzt also nachbearbeitet, ebenfalls eine recht einfache Sache. Benötigt habe ich einige Pitchshifter (die verändern die Tonhöhe), einen Compressor, einen Halleffekt und an einigen Stellen einen Fader (zweimal habe ich den in dem folgenden Screenshot vergessen).
So sieht das in der Bearbeitung aus (zum Vergrößern Screenshot anklicken):
…
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(Hinweis: Lautstärke runter, das ist die Säge von oben erwähnten Artikel und da haben sich hier wohl zurecht jedem Leser die Zehnägel hochgerollt
)
Verwenden kann man den entstandenen Sound nun für einen Rhythmuspart – das könnte irgendeine Trommel werden, für die ich hier im Proberaum keinen Platz mehr habe
Im Proberaum notiert am 11.12.2009 um 12:50 am und in der Ablage (2009) Vie Noir, Klangexperimente, Technik & Equipment abgeheftet.
(c) by Broken Spirits

