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Lebenszeichen aus dem Proberaum

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Artikel, die mit ‘Klangexperiment’ getaggt sind.






 

// Sägewerk Teil2



Ihr erinnert Euch noch an das Sägeexperiment?

Heute habe ich mal versucht, diesen Sound keyboardtauglich zu machen.

Das Prinzip ist recht einfach: man nimmt einen Klang und “legt” diesen mittels geeigneter Software auf das Keyboard. Das Keyboard ist an einen Computer angeschlossen und während dem Spielen werden Ein/ Aus- Signale sowie die Anschlagstärke an den Rechner übermittelt. Letzterer sucht sich die benötigten Daten von Festplatte und spielt dann den entsprechenden Ton ab.
Das Keyboard selber (auch Masterkeyboard genannt) erzeugt keine Töne. (Für die mitlesenden Musiker: ich weiß, daß war jetzt stark vereinfacht erklärt ;-) )

Diese Technik eröffnet natürlich Spielraum für allerlei Blödsinn (und manchmal kommt sogar was Gescheites bei raus).

Den Sägesound habe ich jetzt also nachbearbeitet, ebenfalls eine recht einfache Sache. Benötigt habe ich einige Pitchshifter (die verändern die Tonhöhe), einen Compressor, einen Halleffekt und an einigen Stellen einen Fader (zweimal habe ich den in dem folgenden Screenshot vergessen).

So sieht das in der Bearbeitung aus (zum Vergrößern Screenshot anklicken):

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(Hinweis: Lautstärke runter, das ist die Säge von oben erwähnten Artikel und da haben sich hier wohl zurecht jedem Leser die Zehnägel hochgerollt :mrgreen: )

Verwenden kann man den entstandenen Sound nun für einen Rhythmuspart – das könnte irgendeine Trommel werden, für die ich hier im Proberaum keinen Platz mehr habe ;-)





Im Proberaum notiert am 11.12.2009 um 12:50 am und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Gesägt



Auf der Suche nach einem geeigneten Stahlrohr für den Rhythmusparts eines Songs habe ich in meiner Altmetallsammlung ein dünnes längliches Blech gefunden.

Mein Blick fiel kurz darauf auf meinen Geigenbogen….

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=rjBRR4esvzY&hl=de_DE&fs=1&color1=0x006699&color2=0x54abd6]

So sah das bei mir aus :-P

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Z50Pg47RVMs&hl=de_DE&fs=1&color1=0x006699&color2=0x54abd6]

Keine Ahnung, ob ich das weiterverfolge, ich muß doch mit recht großem Druck das Blech streichen. Davon wird der Bogen natürlich nicht besser.

An ein brauchbares Melodiespiel ist noch gar nicht zu denken. Aber ich freue mich ja schon mal, daß ich es überhaupt geschafft habe, diesem Blechstück ein – zwei Töne zu entlocken. Für das ein oder andere Keyboardsample taugt das allemal… ;-)





Im Proberaum notiert am 22.11.2009 um 10:05 am und in der Ablage , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Neusprech bei 120 bpm?



Für einen meiner nächsten Songs möchte ich gerne das unqualifizierte wohldurchdachte sinnlose einem gehirnamputierten Schädel entsprungene Mann, ist das schwer….ich bleibe bei: unqualifizierte Geblubber unserer allseits beliebten Politiker durch den Kakao ziehen verwenden.

Was mir dabei aufgefallen ist: die sprechen nahezu exakt bei 120 bpm.

Alle. Egal, wie sie heißen: von Laien, Merkel, Schäuble….
120 bpm – wie ein schweizer Uhrwerk.
Zuverlässig wie ein rosarotes, duracellbetriebenes Kaninchen mit Blechtrommel.
Sogar die “Äääähs” und “emms” kommen zu mehr als 90 % genau auf die Eins.

Ich bin platt.

Kriegen die das beim Logopäden so beigebracht?





Im Proberaum notiert am 30.08.2009 um 2:46 pm und in der Ablage , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Musikmachen ärztlich verordnet…



so ähnlich formulierte es der Arzt, bei dem ich heute war. Ich soll jetzt in den nächsten Tagen alles ruhig angehen lassen und mich mit irgendwelchen Sachen beschäftigen, die mir Spaß machen.

Tropfen und irgendweche mehr oder weniger bunten Pillen bekam ich auch verschrieben. Tja, da bietet es sich doch an, die Aus Nebenwirkungen der Tropfen und Pillen auf meine Kreativität zu testen :-D

Offenbar setzten mir die Ereignisse der letzten Wochen im Berufsleben mehr zu, als ich das bisher zuegeben hätte. Seit Donnerstag letzter Woche, weiß ich, wie sich eine leichte Neurasthenie (Burn-Out) anfühlt – im Nachhinein betrachtet eigentlich schon etwas länger, ich habe nur die Zeichen nicht erkannt.

So werde ich jetzt die nächsten Tage mich mit ganz in Ruhe mit dem beschäftigen, was mir Spaß macht: mein Yoktomusic-Projekt dürfte dann von meiner Seite aus fertig werden (da fehlt nur noch der letzte Schliff) und wie ich gehört habe, hat Lady M inzwischen auch immer einen Block dabei: es dürfte also demnächst auch textlich etwas zu berichten geben.

Eine Sängerin habe ich in den letzten Tagen ebenfalls ausgesucht – ich habe mir viele MP3s und Demos angehört. Diese Dame werde ich im Laufe der Woche anschreiben und hoffe, daß ich sie für diesen Song gewinnen kann.
Im vergangenen Mailwechsel schien sie jedenfalls nicht abgeneigt, und ich bin gespannt, was sie zu diesem (doch etwas ungewohnt klingenden) Song sagen wird.

Und nein – keine Panik, ich werde nichts übertreiben! Ich werde alles ruhig angehen lassen, lange ausschlafen (da bin ich versorgt, das klappt jetzt wohl das erste Mal seit Tagen) und auch viel lesen – ich habe noch fast 10 kg ungelesene Bücher aus Norwegen und Schweden ;-)

Wenn es hier die nächsten Tage also etwas ruhiger wird, wißt ihr warum – ich habe mich dann ganz vorbildlich erholt.





Im Proberaum notiert am 24.06.2009 um 12:34 am und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Sounddesign



Hier berichtete ich von einem speziellen Sound, der mir in meinem Yoktomusic-Projekt auf der Eins die nötigen Akzente setzen soll.

Alle Versuche, diesen Klang entsprechend der selbstgesetzten Vorgaben zu realisieren, scheiterten bisher. Irgendwie ist da gerade der Wurm drin und ich komme nicht weiter. Es sind aber noch lange nicht alle Möglichkeiten ausgereizt – somit besteht noch Hoffnung…

Immerhin ist die Grundstruktur dieses Songs fertig und einen vorläufigen Arbeitstitel habe ich auch gefunden: “Damnatio memoriae” – so wie ich mich kenne, wird es dabei auch bleiben.

Am Wochenende war ich viel unterwegs (das schöne Wetter will schließlich ausgenutzt werden), und so sind zu den Urlaubsfotos, die immer noch nicht vollständig sortiert und bearbeitet sind, noch einige neue Fotos hinzugekommen. Einige “Neuzugänge” sind hier in diesem Blog bereits zu sehen, einige andere werden hier im Zuge des ABC-Projektes demnächst erscheinen.
Songtechnisch gesehen blieb viel unerledigt, was ich an diesem langen Wochenende eigentlich abarbeiten wollte.

In den nächsten Tagen (Wochen) werde ich mich ausschließlich um die Details kümmern und einen Gitarrenpart einspielen (dies mache ich zum Schluß, da die Gitarre mein Hauptinstrument ist und ich damit noch am ehesten irgendwelche Stolperer ausbessern kann). Zum Schluß wird der Text geschrieben und eine Sängerin ausgesucht, die diesen Text dann hoffentlich zeitnah einsingen kann.

Und irgendwann ist auch dieser Song fertig :-)





Im Proberaum notiert am 15.06.2009 um 2:00 am und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// In Action



Heute Nacht wurde gesampelt… eine spezieller Sound ist für das Yoktomusic-Projekt nötig, um dem Rhythmus den letzten Schliff zu verleihen.

Hierfür greife ich nun recht tief in die Trickkiste: ich habe diverse Blechbüchsen, Bleche, Holzteile, Synthesizer, Freeware usw. usf.

Ein spezieller Sound schwebt mir vor, und der wird nun gebastelt – im wahrsten Sinne des Wortes. Den Grundsound soll ein altes Blech liefern, das auch schon bei

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

zum Einsatz kam.

In Action

Dieser Sound und noch einige andere werden dann zusammengemischt und ergeben – so hoffe ich – einen recht wuchtigen und dennoch dezenten “Wumms” auf der eins.

Wenn alles klappt, gibt es in Kürze auch ein paar Hörbeispiele: die jeweiligen Rohsounds und das gesampelte Endergebnis.





Im Proberaum notiert am 12.06.2009 um 3:35 am und in der Ablage , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Irrungen, Wirrungen und neue Ideen



Der QBasic-Part ließ sich ja recht leicht umsetzen… heute nacht ging es nun an die anderen Instrumental-Lines.
Unter anderem habe ich vor einigen Tagen Nächten einen Arpeggiator verwendet, und… nun, dieses Teil schneidet in Bezug auf das Timing wesentlich schlechter ab, als mein alter 486er:
Die komplette Spur eiert, wo es nur möglich ist – auch wenn dahinter ein gewisses System zu erkennen ist: mein neuester und schnellster Computer verrechnet sich an manchen Stellen.
Das Problem ist nun, diese Stellen zu finden und umzuschreiben. Ein Problem deshalb, weil bis auf den ersten Ton sämtliche Töne anhand von Parametern wie Tonhöhe, Oktave, Tondauer, Intervallen usw. errechnet werden. Dies bedeutet konkret, daß die meisten Töne von mir nicht eingespielt worden sind, sondern während des Playbacks neu berechnet werden.

Die entsprechenden Stellen gilt es nun zu finden und anhand der zur Verfügung stehenden Parameter auszubessern. Hierzu muß ich aber die Arpeggiator-Sequenz möglichst genau im Hinterkopf behalten, da die errechneten (also de facto: nicht vorhandenen) Töne das eigentliche Problem sind. Das wird nun etwas stressig.

Mittlerweile habe ich diesen Part aber sooft gehört, daß mir auch einige Ideen für das Schlagzeug bzw. die Percussion gekommen sind: ich brauche (u.a.) noch eine tiefe, verhallte Kickdrum.
Dieses Teil steht mir aber nicht zur Verfügung, und so werde ich mich demnächst auch noch damit beschäftigen, wie ich aus den vorhandenen Materialen und der entsprechenden Soundbearbeitung ein geeigntes Sample generieren kann.

[das Yoktomusik-Projekt]





Im Proberaum notiert am 11.06.2009 um 2:32 am und in der Ablage , , abgeheftet.
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