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Artikel, die mit ‘Musik’ getaggt sind.







// Übertrieben

Mittwoch, Mai 19th, 2010

Letzte Nacht war Zirkeltraining fällig: auch Musiker müssen ab und an mal was für die Fitness tun.
Das Ergebmis merke ich heute:

  • Muskelkater in der rechten Wade (Bassdrum)
  • Schnittwunden an der linken Hand (Slides auf der Gitarre – ich muß mal einen Bund abschleifen)
  • irgendwas habe ich mir am rechten Arm verzerrt – keine Ahnung ob am Bass oder Keyboard…
  • Koppweh (das war das Bier *hust*)
  • mein Ohr pfeift (war wohl etwas zu laut)
  • Kurz: ich bin am Arsch – nach gerade mal 6 Stunden …. bin eben ein alternder Musiker. Damals (TM) hat mir das weniger ausgemacht.

    Aber wenigstens ist die Birne frei und ich kann wieder denken. War alles etwas stressig in den letzten Wochen.

    Und ja: mir geht’s wieder gut! :mrgreen:



    // Es fliegt mal wieder die Kuh…

    Donnerstag, März 11th, 2010

    …eigentlich fliegt ja gerade alles, was nicht niet- und nagelfest ist:

    Mit 116,1 db kann man also eine fast volle Teeschachtel zum Tanzen bringen :-)

    und meine Ohren morgen zum Pfeifen….



    // Eine Musikentdeckungsmaschine

    Freitag, Januar 29th, 2010

    So beschreibt sich jedenfalls Mufin selber. Ganz unrecht haben sie damit auch nicht.

    Jeder hochgeladene Song wird analysiert:

    Jeder Track in dem Musikkatalog von mufin wurde genau analysiert und dessen musikalische Essenz gespeichert. Wenn Tracks einen ähnlichen Klang haben und zueinander empfohlen werden bedeutet das, dass sie eine ähnliche Essenz besitzen.

    [Zitat aus den Mufin-FAQ]

    Das bietet sich ja mit meinem selbsgebastelteten Schlagzeug geradezu an, das einmal zu testen. Also habe ich da einige Songs hochgeladen. Bis diese freigeschaltet werden, dauert das recht lange (ich hatte, als heute die E-Mail einging, schon fast vergessen, das ich mich dort als Künstler registriert hatte).

    Nunja, der erste Klick war dann gleich auf “Vorschau ähnliche Tracks”.

    Lunartics Part1 wurde immerhin als klassisch erkannt, und so wird da unter anderem eine gregorianische Coverversion von “Who Wants To Live Forever” von Queen vorgeschlagen (die nebenbei gar nicht mal schlecht ist).

    Bei den anderen Sachen von mir sind die Vorschläge -hm, nunja. Ich würde mal sagen, an dieser Funktion muß noch etwas gearbeitet werden. Vielleicht verwirre ich die Analysefunktion mit meinem Schlagzeug – wer weiß. Warum ein französischer Chanson vorgeschlagen wir, wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben…. :mrgreen:

    Trotzdem: für Musiker ist es eine recht gute Gelegenheit, die eigene Musik etwas zu verbreiten, und Musikhörer finden leicht neue Bands und neue Stilrichtungen. Stöbern macht jedenfalls Spaß.



    // Aus Scheiße Musik machen (Teil2)

    Dienstag, Januar 19th, 2010

    Heute gibt es den “richtigen” Schrott auf die Ohren. Im ersten Teil waren die ganzen Instrumente zu einer Art Schlagzeug zusammengefaßt, heute geht es um meine Einzelteile, die möglichst dekorativ und großflächig im Proberaum verstaut sind (der Vermieter regt ich jedesmal drüber auf :mrgreen: ).

    Auch diese Percussion-Instrumente sind zum großen Teil “normalen” Instrumenten nachempfunden: die Vorbilder sind diesmal aber häufig bei indigenen Völkern zu suchen.

    [1] Die Stampfröhren

    Für das Stampfrohr verwende ich ein SurePEX Rohr. Etwas problematisch bei den Teilen ist die Stimmung, die sich über Material, Länge und Durchmesser definiert. Mit dem Trial & Error-Verfahren habe ich Millimeterweise kürzergefeilt, bis der Zielton so einigermaßen erreicht war. Das Fine-Tuning erfolgt derzeit mit einem Pitchshifter.

    [Vielleicht liest hier ja ein Mathematiker mit, der mir die Fourieranalyse in eine Exceltabelle reinpfriemeln kann, so daß als Ergebnis die Länge für die einzelnen Frequenzen in Hertz ausgespuckt wird?]


     

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    [2] Röhrenglocken

     
    Für die Röhrenglocken darf so gut wie jedes Metallrohr herhalten. Staubsaugerrohre sind genauso dabei wie Gerüststangen oder Wasserleitungen. Jedes Metall klingt anders, nur Kupferrohre sind ungeeignet, da diese komischerweise nicht klingen – wobei sich das ändern soll, nachdem diese erhitzt werden. Bisher habe ich das aber noch nicht ausprobiert….
     

     

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    Eine nette Spielerei sind hier die künstlichen Knotenpunkte (Flageoletton). Ich halte die Röhre dabei zwischen zwei Fingern und schlage diese dann an. Für die nachfolgende Aufnahme habe ich immer das gleiche Metallrohr verwendet und an drei verschiedenen Stellen gehalten (1/5, 1/3, 1/2 der Gesamtlänge)

    Dies ist eher eine Spielerei und weniger für die Praxis geeignet: die Obertöne sind doch recht leise und vergleichsweise schwierig aufzunehmen. Diese Aufnahme ist auch etwas verrauschter als die übrigen. Um die Klänge auf einen Synthesizer zu legen taugt es aber allemal…

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    [3] Gong

    Auch hier habe ich recht viele verschiedene Ausführungen:

    [3.1] Bleche

    Am liebsten verwende ich ein quadratisches Blech, das ich mit einem weichen Klöppel anschlage:


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    [3.2] Keine Ahnung, was das ursprünglich war

    Etwas schlecht für den Teppichboden ist dieses Teil. Den besten Klang erziele ich, wenn ich es aus geringer Höhe auf den Boden fallen lasse und anschließend freischwingend ausklingen lasse.

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    [3.3] Tankdeckel

    Noch ein schweres Kaliber: irgendein Deckel von einem Tank (?), aus Gußeisen und recht unhandlich. Leider etwas zu schwer für den dauerhaften Einsatz von freischwingende Töne.  Ich verwende das Ding daher auch recht selten, den besten Klang bekomme ich mit einem handelsüblichen Gummihammer.


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    [4] kleine Klangröhren

    Ähnlich wie die Röhrenglocken, die Länge liegt jedoch im Zentimeterbereich. Dementsprechend hoch klingen sie auch:

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    [5] Metallstäbe

    Diverse massive Metallstäbe mit unterschiedlichen Querschnitten und Längen. In der Audiodatei habe ich sie in der Reihenfolge auf dem Foto von links nach rechts angeschlagen:

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    // Read The Fucking Manual!!!

    Montag, Januar 18th, 2010

    In immer hektischeren Zeiten nimmt sich mittlerweile (fast) niemand mehr Zeit, diese Packungsbeilagen zu lesen. Einerseits ist das verständlich, da durch die Verwendung von Übersetzungsprogrammen diese Lektüre oftmals zu mehr Verwirrung führt als zu einer Erleuchtung.
    Andererseits führte dieses achtlos-beiseite-legen-des-toten-Baumes auch zu dem Kürzel “RTFM!” – meist gefolgt von Smileys, die sich den Schädel blutig schlagen oder Handlungen an anderen Smileys ausführen, für die man im realen Leben weggesperrt wird.

    Wie schafft man es nun, daß auch der letzte DAU die beigelegte Bedienungsanleitung liest?

    Indem man das Manual einer Soundkarte mit folgenden Worten beginnt…

    … und sich anschließend konsequent daran hält! :-P

    Aber seht selbst:

    Terratec über….

    …Schallplatten

    … die Vorteile von Digitalkabeln

    … Windows-Treiber-Zertifikate

    … Gameports auf Soundkarten

    … den richtigen Umgang mit überflüssigen Windowsmeldungen

    …Quit



    // Zeit für einen Schlußstrich: ich höre auf

    Freitag, Januar 15th, 2010

    Ja, genau.
    Ich habe die Schnauze voll…
    …und zwar dermaßen von, das kann ich gar nicht beschreiben!

    Dieses Blog hier raubt mir noch den letzten Nerv.

    Nunja, weniger das Blog, sondern vielmehr das, was dahinter steht.
    In einem leichten Anflug von Wahnsinn kam ich auf die glorreiche Idee, meine Kategorien zu überarbeiten. So richtig zufrieden war ich damit bisher nicht.

    Es gibt ja schöne Hilfestellungen, wie man sowas sinnvoll macht. So mit Flowchart und so. Es gibt auch schöne Freeware, mit der man diese Flowcharts machen kann.

    Sowas ist ja auch eine schöne Gelegenheit, sich selber vor Augen zu führen, was man eigentlich so treibt. Also weniger im Blog, sondern vielmehr im Proberaum – und das alles mit Flowchart (!) und ganz professionell (!!!).

    Und da fängt das ganze Dilemma an. Ich mache im Proberaum nämlich ganz schön viel.

    So sah das Flowchart aus, als ich beschlossen habe, die Kategorien so zu lassen wie sie sind (ist ja doch alles ganz schön, wie es ist, nech?!) und nicht länger darüber nachzudenken, womit ich eigentlich meine Freizeit verbringe (das weiß ich nämlich auch ohne Blog :mrgreen: )

    Wie gesagt: ich habe aufgehört… ich hätte da noch ein paar Pfeile mehr einfügen können, ein paar Punkte mehr aufzählen können, Elternkategorien anlegen können, die bestimmte Punkte enthalten (manche auch doppelt), Überkategorien anlegen können (andere dreifach) und so weiter und so fort.

    Ganz ehrlich? SEO ist scheiße :mrgreen:



    // Museumsstücke

    Donnerstag, Januar 14th, 2010

    Ich habe ein Faible für antiquierte Technik – der Dauerblogleser hat es vielleicht schon bemerkt ;-)

    Seit einigen wochen bastel ich immer wieder mal (sofern es meine derzeit etwas knapp bemessene Zeit zulässt) an meiner alten Analogkamera rum. Hauptsächlich wird entstaubt und die ganzen Einzelteile zusammengesucht, die in diversen Kisten verstaut waren. Das gibt eine ziemlich umfangreiche Sammlung an Objektiven, Filtern usw.

    In letzter Zeit habe ich mir immer wieder mal die Frage gestellt, ob diese ganze neue Digitaltechnik nicht die Arbeitsweise verändert. Das betrifft sowohl die Fotografie als auch die Musik.

    Bei letzter fällt es mir besonders auf, da dieser ganze virtuelle Synthesizerkram doch sehr zum Verzetteln einlädt. Besonders bewußt wurde mir dieses Phänomen beim Reaktor von Native Instruments. Ich hatte hier kürzlich die Demoversion, die auf 30 Tage begrenzt ist. Diese Software ist recht komplex und so haben die dreißig Tage auch überhaupt nicht ausgereicht, um mit dem Ding vernünftig arbeiten zu können. Allein für das Verstehen des Manuals braucht man einige Wochen. Mehr als mit den Presets rumspielen geht aus Zeitgründen nicht.
    Da weiß ich doch gleich wieder, was ich an meinem EPS 16 Plus habe. Im Endeffekt kriege ich die gleichen oder mindestens ähnliche Klänge hin, wie mit dem ganzen VST-Zeugs. Und das mit deutlich weniger Schraubereien an den Reglern – obwohl ich sehr gerne noch ein Gitarrenmultieffektgerät zusätzlich zwischenschalte.

    Das Zeitproblem fällt bei der Fotografie zunächstmal weg, analog läßt sich nicht mal eben schnell ein Foto fürs Blog machen – es dauert eben eine Weile, bis a) der Film voll ist und b) der volle Film zum Entwickeln gebracht und wieder abgeholt ist. Trotzdem habe ich manchmal den Eindruck, daß ich da sehr anfällig fürs Knipsen bin – anstatt ordentlich zu fotografieren.
    Was das Zeitproblem auch wieder ab adsurdum führt, da ich eben sicherheitshalber mehrere Fotos mache und dann am Rechner das beste raussuche – und das ist ebenfalls mit nicht unerheblichen Zeitaufwand verbunden, gerade wenn etwas Nachbearbeitung nötig ist (z.B. im Falle eines HDR).

    Ich bin sehr unschlüssig, ob die ganze Digitaltechnik nur Vorteile bringt. Gerade in der Musik möchte ich meinen ganzen “antiken” Technikfuhrpark nicht vermissen. Aber ich bin ja in erster Linie auch ein Bastler.
    Und natürlich habe ich auch die aktuelle Technik da. Ich verwende beides gerne und ungefähr gleich häufig – auch wenn ich derzeit eher zu den alten Sachen tendiere.
    Was auch daran liegt, daß ich bei einem Tonbandgerät, das ich aufschrauben kann, hinterher weiß (oder wenigstens ahne), wie es funktioniert; bei einer Software dessen Quellcode ein Buch mit sieben Siegeln ist, fällt das weg… ;-)

    (und bevor jemand fragt: alle bisher aufgeschraubten Geräte funktionieren immer noch einwandfrei. Manche sogar besser als vorher, obwohl das ein oder andere Kleinteil bei solchen Bastelaktionen übrig bleibt…. ;-) )