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Lebenszeichen aus dem Proberaum

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Artikel, die mit ‘Musikbearbeitungssoftware’ getaggt sind.







// Read The Fucking Manual!!!

Montag, Januar 18th, 2010

In immer hektischeren Zeiten nimmt sich mittlerweile (fast) niemand mehr Zeit, diese Packungsbeilagen zu lesen. Einerseits ist das verständlich, da durch die Verwendung von Übersetzungsprogrammen diese Lektüre oftmals zu mehr Verwirrung führt als zu einer Erleuchtung.
Andererseits führte dieses achtlos-beiseite-legen-des-toten-Baumes auch zu dem Kürzel “RTFM!” – meist gefolgt von Smileys, die sich den Schädel blutig schlagen oder Handlungen an anderen Smileys ausführen, für die man im realen Leben weggesperrt wird.

Wie schafft man es nun, daß auch der letzte DAU die beigelegte Bedienungsanleitung liest?

Indem man das Manual einer Soundkarte mit folgenden Worten beginnt…

… und sich anschließend konsequent daran hält! :-P

Aber seht selbst:

Terratec über….

…Schallplatten

… die Vorteile von Digitalkabeln

… Windows-Treiber-Zertifikate

… Gameports auf Soundkarten

… den richtigen Umgang mit überflüssigen Windowsmeldungen

…Quit



// Die Freuden der Nacht

Samstag, Dezember 12th, 2009

:shock:

Update [13.12.09; 0:31 Uhr]:
Die Säge verursachte den Fehler. Ich verwendete für diesen Klang eine reine Bearbeitung der Wave, welche dann nicht hundertprozentig perfekt in das Gesamtbild passte. Einige VST-PlugIns sollten dieses Manko in meinen VST-Host ausbessern.

Dies überforderte aber scheinbar meinen Rechner, was zur Folge hatte, daß meine virtuellen Synthesizer den Dienst quittierten.

Die Säge-wav-Datei habe ich jetzt noch mal überarbeitet und nu läuft’ s.
Hätte schlimmer kommen können, so war es nur die Suche nach der entsprechenden Spur, was bei knapp 60 Einzelspuren auch noch zeitintensiv genug ist.

Die obigen Fehlermeldungen sind zwar kein “echter” Screenshot, aber jedesmal wenn diese auftauchte, habe ich sie in das Bild eingefügt – ich war also mehr mit Fehlermeldungen wegklicken beschäftigt, als mit einspielen bzw. abmischen ;-)



// Sägewerk Teil2

Freitag, Dezember 11th, 2009

Ihr erinnert Euch noch an das Sägeexperiment?

Heute habe ich mal versucht, diesen Sound keyboardtauglich zu machen.

Das Prinzip ist recht einfach: man nimmt einen Klang und “legt” diesen mittels geeigneter Software auf das Keyboard. Das Keyboard ist an einen Computer angeschlossen und während dem Spielen werden Ein/ Aus- Signale sowie die Anschlagstärke an den Rechner übermittelt. Letzterer sucht sich die benötigten Daten von Festplatte und spielt dann den entsprechenden Ton ab.
Das Keyboard selber (auch Masterkeyboard genannt) erzeugt keine Töne. (Für die mitlesenden Musiker: ich weiß, daß war jetzt stark vereinfacht erklärt ;-) )

Diese Technik eröffnet natürlich Spielraum für allerlei Blödsinn (und manchmal kommt sogar was Gescheites bei raus).

Den Sägesound habe ich jetzt also nachbearbeitet, ebenfalls eine recht einfache Sache. Benötigt habe ich einige Pitchshifter (die verändern die Tonhöhe), einen Compressor, einen Halleffekt und an einigen Stellen einen Fader (zweimal habe ich den in dem folgenden Screenshot vergessen).

So sieht das in der Bearbeitung aus (zum Vergrößern Screenshot anklicken):

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

.

(Hinweis: Lautstärke runter, das ist die Säge von oben erwähnten Artikel und da haben sich hier wohl zurecht jedem Leser die Zehnägel hochgerollt :mrgreen: )

Verwenden kann man den entstandenen Sound nun für einen Rhythmuspart – das könnte irgendeine Trommel werden, für die ich hier im Proberaum keinen Platz mehr habe ;-)



// Frischlinge

Mittwoch, November 4th, 2009

Erkenntnis des Abends: Frischlinge quälen macht Spaß :twisted:



// Glücksfall

Sonntag, Oktober 18th, 2009

Oder wie nennt man das, wenn man ein defektes DVD-Laufwerk gegen ein gebraucht erworbenes austauscht, man eine DVD einlegen will und in diesem Laufwerk eine Original Windows2000 Installations CD findet, auf der noch dazu die Serial draufgeschrieben ist?

Es ist mal wieder Zeit für ein Upgrade…. :mrgreen:



// Technik, die begeistert

Samstag, Juli 25th, 2009

Nachtrag: Logistica Lux hat hier einen sehr guten Kommentar geschrieben und mich damit auf ein Versäumnis aufmerksam gemacht:
Dieser Workshop richtet sich (wie die vorhergehenden) an Leute, die mal aus Spaß an der Freude ein Hörspiel, Podcast o.ä. aufnehmen wollen. Er ist also eher an Anfänger gerichtet.

Alle fortgeschrittenen Leser sollten natürlich die Tips von Logistica Lux beherzigen. Diejenigen, die klein anfangen wollen, sollten sich von diesem Kommentar nicht entmutigen lassen, er bietet aber einen interessanten Einblick, wohin dieses Hobby führen kann ;-)

Gerade habe ich mich wieder einmal mit Soundkarten und Fertig-PC’s beschäftigt und hier speziell mit den OnBoard-Soundkarten.

Wie bei vielen OnBoard-Krempel gilt auch hier: von “nicht ausreichend” über “taugt nix” bis hin zu “der letzte Dreck” ist alles dabei.
Okay: Maus, Tastatur, USB und Netzwerk machen selten Probleme, aber darum geht es hier auch nicht.

Eine OnBoard-Soundkarte ist bestenfalls völlig ausreichend, wenn man nur Musik hören möchte. Sobald es aber ans Kreative geht, steigen die Anforderungen.
Besonders schön wird es, wenn die Musikindustrie die Finger im Spiel hat und irgendwelche Kopierschutzmaßnahmen in die Treiber eingebaut werden (bzw. die Treiber kastriert werden).
Eine eigene Aufnahme wird dann quasi unmöglich, wenn mittendrin plötzlich die Lautstärke schwankt (und das ist dann vom Hersteller gewollt). Die einschlägigen Foren sind voll von diesen Problemen, und die Lösungsansätze, mit denen man dieses Manko vielleicht beheben könnte, sind meist recht abenteuerlich und mit dem Zusatz “Auf eigene Gefahr!” versehen.

Ohne Extrasoundkarte geht nun mal gar nichts. Das ist bitter, gerade wenn man sich für zuviel Geld bei “Ich bin doch nicht blöd” oder “Geiz ist geil”-Märkten nach kompetenter Beratung einen neuen Rechner gekauft hat, den man im Endeffekt nicht so verwenden kann, wie man gerne möchte. Von Discounter-PeeZees will ich mal gar nicht reden.

Wie sieht nun ein für Homerecording geeignter Rechner aus? Hier gebe ich mal ein paar Tips, mit denen ich bisher recht gut gefahren bin.
Ich habe mir meine Computer in der Vergangenheit immer selber zusammengebaut. Dabei habe ich auf folgendes geachtet:

-Motherboard: hier ist mir immer die Aufrüstung wichtig (und dies ist mein wichtigster Tip): möglichst viele Steckplätze für PCI / PCIe Karten. Ich verwende meine Computer gerne über einen längeren Zeitraum und möchte diese ggf. auch erweitern können (z.B. neue Technologien, oder der externe Gerätepark vergrößert sich und übersteigt die USB/ Firewire/ etc. – Anschlußmöglichkeiten auf dem Motherboard). Auch wenn ein Sonderangebot bei “Geiz ist Geil” und Konsorten für den kleinen Geldbeutel das Non-Plus-Ultra zu sein scheint: Finger weg! Meist wird (unter anderem) an PCI-Slots gespart, die für die spätere Aufrüstung besonders wichtig sind. Jeder Neukauf bedeutet: System neu konfigurieren, Treiber installieren (externe Geräte) usw. Das ist alles Zeit, die man sinnvoller verwenden kann. Und: langfristig ist alle zwei Jahre einen “aktuellen” Discounter-PC kaufen teurer, als einmal etwas mehr Geld auszugeben – das aber sinnvoll.

-Grafikkarte: für den reinen Homerecordingrechner muß nicht viel Geld für die Grafikkarte ausgegegben werden. Man braucht nichts Großartiges, 64 MB -128 MB Speicher ist ausreichend, Dualhead sollte aber schon sein.

-Soundkarte: das Herz des Homerecordingrechners. Hier zu sparen versaut einem Vieles. Zum einem ist die Software hier teilweise sehr anspruchsvoll, zum anderen ist eine schnelle Soundkarte für die Masterkeyboards wichtig: je geringer die Leistung, desto länger die Latenzzeit, was einen direkten Einfluß auf das Timing und Einspielen zu Playbacks hat.
Im Musikbereich heißen die Dinger mittlerweile Audiointerfaces und gibt es ab 50 Euro aufwärts. Der Vorteil: die Treiber sind nicht (wie eingangs erwähnt) kastriert.
Geeignete Audiointerfaces besorgt man sich am besten im Musikfachhandel. Gerade größere Läden bieten auch eine kompetente Beratung (auf die Größe der Keyboard- und Synthesizerabteilung achten ;-) ). Alternativ tuts auch der chaotische, von einem “typischen” Computerfreak betriebene Laden um die Ecke. Wenn ich zurückdenke, bin ich dort eigentlich immer am besten beraten worden. Diese Freaks kennen sich einfach aus.

Bevor man sich einen Computer für das Homerecording zusammenstellt, sollte man sich folgende Fragen stellen:

-Was will ich machen (handgemacht, rein elektronisch)?
-Wieviel Zeit will ich in dieses Hobby investieren (ab und zu, regelmäßig)?
-Welches Equipment ist bereits vorhanden (dazu gehört auch der alte/ derzeitige Rechner)?
-Welche Software werde ich brauchen (reicht dauerhaft Freeware)?
-Welche Hardwareanforderungen stellt diese Software?
-Welches Equipment (Mischpult, Vorverstärker, MIDI-Interface etc.) werde ich in naher Zukunft wahrscheinlich brauchen (2-3 Jahre)?

Klar, die Entwicklung ist sehr schnell – aber trotzdem ist es möglich, auch über einen längeren Zeitraum mit dem gleichen Equpment brauchbare Ergebnisse zu erzielen, bzw. den Grundstock so zu planen, daß dieser wenigstens einige Jahre zu verwenden ist.

Als letztes kommt dann die Frage nach dem Geld, das man ausgeben möchte/kann. Ob nun Teile dieses Rechners gebraucht gekauft werden oder neu, ist mehr oder weniger egal. Innerhalb von ein paar Monaten ist in der Regel ein geeigneter Computer zusammengespart. Augen und Ohren offenhalten – gerade im Bekanntenkreis – hilft dabei ungemein und kann die Kosten (und damit den Zeitrahmen) drastisch senken ;-)

Linktip zum Thema “Computer Marke ‘Eigenbau’”:
Nickles-Report



// Zwischenmeldung

Samstag, Juli 25th, 2009

Ich lerne gerade mein Grafiktablett zu schätzen: es eignet sich hervorragend um Knackser mithilfe der Pencil – Funktion zu entfernen.