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Artikel, die mit ‘Musikbearbeitungssoftware’ getaggt sind.






 

// Aaaaaargh!!einself111



Das war eine schwere Geburt: die Soundeinstellungen unter Windows. Was mich gerade richtig ankotzt, ist die Tatsache, daß die Firma Winzigweich es nicht auf die Reihe bringt, in ein und demselben Betriebssystem (aber unterschiedliche Servicepacks und etwas andere Hardware) die gleichen Bezeichnungen zu verwenden.

Dies ist der Windows-Mixer auf zwei verschiedenen Systemen:

namengebungunterwindoof_klein

Wichtig ist hier das rotumrandete: das Häkchen zu setzen hat bei den zwei Systemen den gegenteiligen Effekt….

Dieser minimale Unterschied bedeutete:
-neun e-mails mit mindestens doppelt sovielen Screenshots
-3 Stunden Telefonat (Gottseidank über Skype, da kostenlos)
-und ein ganz Bündel sinnlos verbratener Nerven bei zwei Leuten

Eigentlich wollte ich einen Workshop schreiben (habe ich hier schon angedeutet) und Lady M sollte diesen korrekturlesen; dies bot sich an, da sie eben dieses Problem hat, welches ich kurz behandeln wollte (wird seit eben wohl etwas ausführlicher).

Frauen und Technik? Heute nicht…. auf diesen minimalen Unterschied muß man(n) erst mal kommen….

Erschwert hat es natürlich die Ferndiagnose: wenn man sich diese zwei Screenshots anschaut, ist es eigentlich sofort klar… aber per Telefon (“Mach da mal den Haken rein”) geht man nun mal davon aus, daß einen Haken setzen den gleichen Effekt hat.
Soviel zum Thema Telefonsupport, der sich wohl tagtäglich mit so einem Mist rumärgern kann…
Und hoch die Tassen auf die Winzigweichentwickler….
*narf*





Im Proberaum notiert am 22.07.2009 um 4:34 am und in der Ablage , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Musikbearbeitungssoftware



In meinen Statistiken erscheint als Suchbegriff mit schöner Regelmäßigkeit der Bergriff “Musikbearbeitungssoftware” – in allen möglichen Schreibvarianten.
 
Ich nehme dies mal zum Anlaß, hier einen kurzen Überblick über einige ausgewählte Softwares zu schreiben, die auch bei mir zum Einsatz kamen oder kommen. Zunächst werde ich mich auf kostenlose Software beschränken, bzw. Shareware. Damit ist dieser Artikel wohl am ehesten interessant für Leute, die “mal” etwas aufnehmen wollen – sei es ein Podcast, ein Hörspiel, usw. Zwei kostenlose Musikbearbeitungsprogramme werde ich heute vorstellen:
 

Der “Klassiker”: Audacity

 
Klassiker ist natürlich Audacity.
Nach dem kostenlosen Download hat man eine sehr solide Software in den Händen, die (für den Anfang) fast keine Wünsche offenläßt:
An Effekten sind alle dabei, die mittlerweile zum Standard gehören: Hall, Echo, Flanger, Phaser, Wahwah, usw.
Zur Nachbearbeitung stehen Normalisieren, Equalizer, Rauschunterdrückung, Limiter und Compressoren zur Verfügung.
Fade In bzw. Fade Out fehlt auch nicht, obwohl diese Funktion sehr einfach gehalten ist: die Lautstärke wird linear angehoben bzw. abgesenkt. Mir persönlich klingt das immer etwas zu steril, deshalb bevorzuge ich Kurven.
 
Von solchen Spielereien wie TimeStretch oder Rückwärts abspielen, rede ich mal nicht: diese Funktionen sind recht schlecht, meist enthält das Endergebniss gerade bei größeren Abschnitten und / oder exzessiven Einsatz sehr viele Knackser (derart rechenintensive Operationen kann man aber auch kaum fehlerfrei von kostenloser Musikbearbeituungssoftware erwarten)
Da dies aber im “Hausgebrauch” selten verwendete Funktionen sind, kann man getrost darüber hinwegsehen.
 

Technische Daten (Version 1.2.6):

 
Betriebssystem: fast alle (Windows 98 – Vista, Mac OS X, Linux)
Systemvorraussetzungen: Minimum: 64 MB RAM, Prozessor: 300 MHz
 

Nicht vergessen: der Lame-Encoder

 
Um mit Audacity MP3s exportieren zu können, muß ggf. der Lame Encoder (lame_enc.dll) zusätzlich heruntergeladen werden.
Der Lame-Enocder kann an einem beliebigen Ort abgespeichert werden (zweckmäßigerweise im gleichen Ordner wie Audacity) – sobald man das erste Mal versucht, mit Audacity eine MP3 zu exportieren, fragt diese Musikbearbeitungssoftware nach dem Speicherort des Lame-Encoders.
 

Shareware: Goldwave

 
Ein guter Vertreter aus den Reihen der Shareware ist Goldwave.
Goldwave kommt mit allen gängigen Audiodateien klar, und bietet deutlich mehr Effekte als Audacity – vor allem auch wesentlich individueller einsetzbar und wird daher auch von mir immer wieder gerne verwendet – unter anderem weil die Rauschunterdrückung (Noisegate) sehr gut ist.
 
Allerdings muß man schon etwas Hintergrundwissen mitbringen. Es ist aber recht leicht, sich einzuarbeiten: einige Effekt-Presets stehen schon “werkseitig” zur Verfügung und laden zum Herumexperimentieren ein; eigene Effekteinstellungen lassen sich abspeichern.
 
Einziger geringer “Nachteil” an der zeitlich unbefristet nutzbaren Testversion ist die Beschränkung auf 150 Arbeitsschritte. Danach kann man noch alles abspeichern, das Programm schließen und die nächsten 150 Arbeitsschritte durchführen. Bei einem Preis von 45-50 US-$ läßt sich dieser Nachteil aber recht leicht beheben.
Bei meiner etwas älteren Version ist dies ganz witzig gemacht: jeder Arbeitsschritt “kostet” einen Cent, wenn in der Statusleiste 1.50 Dollar erreicht sind, wird man aufgefordert, die Datei abzuspeichern und das Programm zu schließen
 

Technische Daten: (Version 5.5)

 
Betriebssystem: Win2000/XP/Vista
Systemvoraussetzungen: Minimum: 256 MB RAM, Prozessor: 700 MHz, DirectX 8.1
 
Diese zwei Softwares sollen für den Anfang reichen, ich werde das im Laufe der Zeit noch erweiteren. Sofern Interesse besteht, gehe ich auch gerne in die Tiefe (Arbeiten mit Effekten, den korrekten Aufnahmeeinstellungen, Hardware usw.) in Form eines kleinen, mehrteiligen Workshops.
 

Ist die neueste Version zwingend nötig?

 
Eine Erfahrung noch, die ich im Laufe der Zeit gemacht habe: es ist völliger Blödsinn, immer die neueste Version zu installieren. Die Erweiterung des Funktionsumfangs ist bei kostenloser Musikbearbeitungssoftware meist gering. Schwerpunkt der Neuerungen ist meistens ein verbesserter Algorithmus der Effekte. Ob diese Effekte nun benötigt werden (und vor allem die Verbesserungen), muß jeder für sich entscheiden. Der Nachteil der Updates: Oft genug geht bei der Installation etwas an den Soundeinstellungen schief und die Zeit, die man mit der Rekonfiguartion braucht, steht (meist) in keinem Verhältnis zu dem Nutzen, den die Neuerungen bringen. Ich habe mir hier einen identischen Computer aufgebaut, auf dem ich Updates testen kann. So komme ich recht schnell etwaigen Problemen auf die Spur.
 

Was tun, wenn kostenlose Musikbearbitungssoftware die Audioeinstellungen zerschossen hat?

 
Wenn nach dem Update die Audioeinstellungen nicht mehr wie gewohnt funktionieren hilft ein kleiner Trick, der mir bis win2000 oft geholfen hat: einfach den Windowsinternen Audiorecorder starten (lacht nicht!) – wenn an den Einstellungen etwas verpfuscht ist, meckert der. Ein Klick auf “OK” behebt oft (leider nicht immer) das Problem. Schaden tut es nix, wenn man Glück hat, geht es, andernfalls darf man sowieso suchen…
 
Über den zweithäufigsten Suchbegriff (“Selbstbefriedigung” bzw. “Selbstbefriedigung wie geht das”) werde ich mich hier nicht auslassen. Bei diesen Fragen hilft dem Verzweifelten bestimmt Dr. Sommer….





Im Proberaum notiert am 13.07.2009 um 8:06 am und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Software-Update



Hier habe ich meine Aufnahme – und Abmischsoftware erwähnt: ein altes Programm, das zu Win 3.1 -Zeiten der letzte Schrei war.

Auch wenn sich Digital Orchestrator problemlos auf einem Win XP-Rechner installieren läßt, hat diese Software auf neueren Rechnern ein kleines, unscheinbares Problem: das Timing fliegt auseinander.

Ich habe schon vor einiger Zeit gehört, daß es eine neuere Version gibt; heute habe ich sie gesucht, gefunden und die Demoversion auf einem Testrechner installiert: hat alles geklappt, und wenn ich mir die neuen Features angucke, dann sieht das auch alles recht vielversprechend aus:

Von der Bedienoberfläche ist alles beim Alten geblieben, auch die Effekte weisen keine nennenswerten Neuerungen auf.
Einzig der “Advanced Audio Editor” ist eine wesentliche und sinnvolle Neuerung, desweiteren wurde eine CD-Brennfunktion, ein Aufnahmewizard, sowie ein eigenes Menü für MIDI-Effekte hinzugefügt. Besonders hat mich der “Audio Record Level” gefreut: man kann nun (endlich) während der Aufnahme den Pegel beobachten und ggf. sofort über den mitgelieferten Audiomixer Änderungen vornehmen, wenn das Eingangssignal z.B. übersteuert ist.

Ein Update würde sich auf jeden Fall lohnen, der Preis wäre auch akzeptabel (ca. 40 US-$) aber….

…. die Software ist schon wieder veraltet und Neuregistrationen sind nicht mehr möglich. :-(

Ich werde Voyetra mal anschreiben und nach Alternativen fragen. Falls jemand mehr weiß, als meiner einer: die Software, die ich gerne hätte hätte, heißt “Record Producer Deluxe”.





Im Proberaum notiert am 08.07.2009 um 2:45 am und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Mal eine Frage:



Bei uns ist demnächst Sperrmüll. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch ein paar alte Computergehäuse entsorgen.
Blöderweise sind darauf teilweise noch Windows-Lizenzaufkleber, die ich idiotischwerweise brav auf das Gehäuse geklebt habe. Weiß jemand, wie ich die ablösen kann, ohne diese zu beschädigen?
Wenn das Gehäuse dabei draufgeht, ist das egal, notfalls kann ich die Dinger also auch mit einer Metallsäge “ausschneiden”. :-P

Meine ersten Versuche mit einem flachen Messer waren nicht sonderlich von Erfolg gekrönt, und die Tips mit einer Heißluftpistole, die ich bei Google gefunden habe… ich weiß nicht, dat verkokelt doch?





Im Proberaum notiert am 14.06.2009 um 12:50 pm und in der Ablage abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Irrungen, Wirrungen und neue Ideen



Der QBasic-Part ließ sich ja recht leicht umsetzen… heute nacht ging es nun an die anderen Instrumental-Lines.
Unter anderem habe ich vor einigen Tagen Nächten einen Arpeggiator verwendet, und… nun, dieses Teil schneidet in Bezug auf das Timing wesentlich schlechter ab, als mein alter 486er:
Die komplette Spur eiert, wo es nur möglich ist – auch wenn dahinter ein gewisses System zu erkennen ist: mein neuester und schnellster Computer verrechnet sich an manchen Stellen.
Das Problem ist nun, diese Stellen zu finden und umzuschreiben. Ein Problem deshalb, weil bis auf den ersten Ton sämtliche Töne anhand von Parametern wie Tonhöhe, Oktave, Tondauer, Intervallen usw. errechnet werden. Dies bedeutet konkret, daß die meisten Töne von mir nicht eingespielt worden sind, sondern während des Playbacks neu berechnet werden.

Die entsprechenden Stellen gilt es nun zu finden und anhand der zur Verfügung stehenden Parameter auszubessern. Hierzu muß ich aber die Arpeggiator-Sequenz möglichst genau im Hinterkopf behalten, da die errechneten (also de facto: nicht vorhandenen) Töne das eigentliche Problem sind. Das wird nun etwas stressig.

Mittlerweile habe ich diesen Part aber sooft gehört, daß mir auch einige Ideen für das Schlagzeug bzw. die Percussion gekommen sind: ich brauche (u.a.) noch eine tiefe, verhallte Kickdrum.
Dieses Teil steht mir aber nicht zur Verfügung, und so werde ich mich demnächst auch noch damit beschäftigen, wie ich aus den vorhandenen Materialen und der entsprechenden Soundbearbeitung ein geeigntes Sample generieren kann.

[das Yoktomusik-Projekt]





Im Proberaum notiert am 11.06.2009 um 2:32 am und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// Strike!!!



Die QBasic-Line ist jetzt aufgenomen… und es hat geklappt. :-)
Eine kleine Hürde gab es zwar noch zu überwinden, diese gehört aber zur Routine: der 486er nimmt die Tempoangaben nicht so genau, wie er sollte.
Aus den geplanten 120 bpm wurden 117,63 bpm.
Da ich noch nichts anderes aufgenommen hatte war dies recht schnell behoben. Aber auch wenn es anders gewesen wäre, hätte ich dies über die TimeStretch-Fuktion recht schnell korrigieren können.

Ich freue mich gerade riesig, daß dies alles recht reibungslos geklappt hat und so gelaufen ist, wie ich mir das vorgestellt habe.

Dies war für mich völliges Neuland und einige Kinderkrankheiten galt es zu beseitigen… aber: es hat geklappt :-D :-D

Nachtrag 07.05.09, 15:30 Uhr

Hier noch einzelnen Einträgen zu dem Yoktomusic-Projekt:
Es begann mit den Umbauarbeiten meines 486ers:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

Das Yoktomusik-Projekt:

Erste Schritte
Fallstricke und Tücken

Erklärungen zum Fachchinesisch gibt es im Glossar





Im Proberaum notiert am 07.06.2009 um 12:35 am und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits



 

// 40 °C



… sind hier derzeit im Proberaum keine Seltenheit. Gerade jetzt laufen fünf Computer, bis zu sechs Monitore, drei Verstärker, zwei Keyboards und mein Synthierack, die alle Wärme in den Raum blasen. Das Abluftsystem ist nur für einen Placeboeffekt gut.

Immerhin kann ich gleich einen Computer ausschalten, denn das QBasic-Teil ist soweit fertig und wird jetzt aufgenommen.
Heute werden die Keyboardlines und das Schlagzeuig eingespielt. Vielleicht komme ich auch noch zum Baß.

Weiter geht’s, die Tür stand eine Weile offen und ich habe “nur” noch 32*C…
Das Schlimmste ist eigentlich, daß das Bier so schnell warm wird… :-(





Im Proberaum notiert am 06.06.2009 um 11:50 pm und in der Ablage , , abgeheftet.
(c) by Broken Spirits