broken-spirit.de

Lebenszeichen aus dem Proberaum

Broken Spirits | Journey Broken Spirits | The silence Between Us Broken Spirits | Dark City Broken Spirits | Urban Jungle Broken Spirits | Sad Songs Of Happieness Broken Spirits | Art The Facts

Artikel, die mit ‘Percussionist’ getaggt sind.







// Einen kleinen Schritt weiter

Montag, Januar 25th, 2010

Heute morgen um 10 ging es offiziell los, wetterbedingt wurde es dann doch fast elf: die Percussions für Vie Noir sind nun nach einem siebenstündigen Aufnahmemarathon teilweise im Kasten – will heißen: drei Songs haben wir aufgenommen. Abgemischt ist noch gar nichts.

Angefangen hat es richtig gut mit einem Computerproblem, einem zu kurzem Kopfhörerkabel (bei Verlängerungskabeln sind mittlerweile auch mal wieder die Preise gestiegen – fast 15 Euro für knappe 2m).

Und der Adaptestecker taugt auch nix. So eine Fehlkonstruktion habe ich bisher auch nur selten gesehen: wenn man einen Stecker reinsteckt, schiebt dieser den anderen Stecker am anderen Ende raus. Wackelkontakte waren natürlich vorprogrammiert. Aber: jahrelanges Training läßt unsereins ja auch mit schlechtem Equipment klarkommen – wozu gibt es schließlich Panzertape? Der Verbrauch von dem Klebeband lag heute bei einem halben Meter. Das geht noch ;-)

Gegen Ende kamen dann noch die Didgeridooaufnahmen dazu – ein sehr schönes und aufwändig bemaltes Instrument ist das. Vor etwas mehr als einem Jahr hatte ich ja schon davon berichtet. Damals hatte ich ja meine Kamera vergessen und konnte deshalb keine Fotos machen. Heute habe ich das nachgeholt:

Auch nett ist dieses traditionell-afrikanische Teil, das aus einer Fischdose und plattgeschlagenen Fahrradspeichen gebaut wird – die Mbira oder Kalimba:

(Wenn ich die Aufnahmen von heute aufgearbeitet habe, poste ich auch mal den Klang)

Und wie es zu erwarten war, war es sehr eng und ein fast unbeschreibliches Chaos :mrgreen:




// Neuer Gastmusiker

Sonntag, Januar 11th, 2009

Ich komme gerade von dem Treffen mit dem Percussionisten zurück. Leider habe ich meine Digicam vergessen.

Sein Equipment ist sehr Didgeridoo-lastig, teilweise sehr schöne Instrumente.

Inwieweit jetzt ein Didgeridoo zu meiner Musik passt, wird sich noch herausstellen. Ich kann es mir gerade nur schwer vorstellen, auch wenn er sehr rhythmische “Riffs” gespielt hat. Ich befürchte aber, daß ein Didgeridoo im Gesamtsound eher “untergeht”.

Noch ist aber kein einziger Song geschrieben, es gibt also noch genügend Gelegenheiten, einige Stücke zu schreiben, die diesem Instrument ausreichend Luft lassen.
In zumindest einem Fall sollte ich auch die “Wucht” und den Schalldruck nicht unterschätzen: der ganze Boden hat vibriert, als er auf einem australischen Digderidoo spielte. (Dieses Instrument war auch das Schönste: komplett schwarz mit erdfarbenen Ornamenten und Tieren – es fiel bei Betreten des Raumes sofort ins Auge, wie es da unscheinbar an die Wand gelehnt stand).

Sonst hat er das “übliche” Equipment: diverse Congas usw. Was auch schön war sind die Instrumente, die man im Wasser spielt. Das ergibt immer sehr fremdartige Klänge.
Ich sollte nur vorher ausreichend Platz für diese Instrumente schaffen: ich kann mir nicht vorstellen, daß mir mein Equipment größere Mengen Spritzwasser verzeiht. Ich muß mir dringend vorher überlegen, wie ich die ganzen Steckdosenleisten, Verstärker, Mischpulte, Computer usw. in Sicherheit bringe….

Nun, schließlich lief auch der “unangenehmere” Teil leicht von der Hand: bei einer Tasse Tee klärten wir dann noch die “Do’s und Dont’s”. Mittlerweile wissen wir beide, das man hier nicht davon ausgehen darf, daß es sich hier um Selbstverständlichkeiten handelt -auch wenn es eigentlich genau das sein sollte.

Nach dem heutigen Tag habe ich das Gefühl, daß es hier keine bösen Überraschungen geben wird :)