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Artikel, die mit ‘QBasic’ getaggt sind.







// Berichte von der Proberaumfront

Samstag, August 1st, 2009

Heute gestern war ein recht ereignisreicher Tag: es gibt sowohl angenehmes, unangenehmes, peinliches und erfreuliches zu berichten:

Fail: Wer heute heute gesternmorgen zwischen 10:00 und 11:00 Uhr auf meinem Blog war, hat von der geplanten „Give-Away“-Aktion mitbekommen. Es gab eine Kontrabass-Saitensatz zu gewinnen. Auf irgendwelchen nicht nachvollziehbaren Wegen gelangte dieser in meinen Besitz und ich wollte diesen hier im Blog loswerden. Einige Blogger hatte ich angeschrieben (vorzugsweise solche, die Kontrabassisten zu ihren Stammlesern zählen), um zahlreiche potentielle Abnehmer zu finden.

Für welches Instrument dieser Saitensatz jetzt gedacht war, wird wohl bis auf weiteres ein Rätsel bleiben. Zuerst hatte ich natürlich versucht, diese Saiten im Bekanntenkreis loszuwerden. Ich persönlich hielt ihn für einen normalen Satz E-Basssaiten. So fragte ich auch verschiedene Bassisten, ob sie Verwendung dafür hätten. Einhelliges, unabhängig voneinander gefälltes Urteil war: „Nö, brauche ich net, sind ja Kontrabass-Saiten“.

Der Bass gehört nun nicht gerade zu meinen häufig verwendeten Instrumenten und so glaubte ich diese oft geäußerte Feststellung. So kam es dann zu dieser Give Away-Aktion.

Jonas Lohse wies mich dann darauf hin, daß dies ja E-Bass-Saiten seien und bewahrte mich so vor weiteren Peinlichkeiten. Er konnte diese Vermutung anhand von Foto und meinen Angaben zu den Saiten auch plausibel begründen. Herzlichen Dank! ;-)

Daraufhin ward aus dem Artikel wieder ein Entwurf – irgendwann zwischen 11:00 und 12:00 Uhr….

§$$%&!!!!

Tja… Die Fakten:
-mehrere Bassisten hielten dies für Kontrabass-Saiten,
-ich bin mit diesem Instrument zu wenig erfahren…. und glaubte dies
-ich kriege plausibel erklärt, daß dies Schwachsinn ist.
-Mir fallen spontan einige E-Bassistenwitze ein…. :mrgreen:
-Die Saiten gehören derzeit zu einem mir unbekannten Instrument: für die Gitarre zu lang, zu dick und zwei zu wenig, fürs Klavier viel zu wenig…. Wenigstens ist damit die Hierarchie der E-Bassiten geklärt – nämlich ganz unten :evil:

Aber man kennt ja seine Pappenheimer, und einer davon hat ein Musikgeschäft. Langjähriger Kumpel, oft des Nachts um die Häuser gezogen und schwedisch sprechend. Gute Gelegenheit, den mal wieder heimaufzusuchen…. Der ist aber mit seinem Musikgeschäft umgezogen. Die neue Adresse habe ich heute noch herausgefunden – nach seinem Torschluß. Morgen geht es also weiter, ich bleibe dran.

Und wer mich kennt, weiß: wenn ich Kontrabass-Saiten als Give Away plane, dann gibt es auch Kontrabass-Saiten!

Mitmachblog: Eine neue Kategorie ist in Planung. Als Arbeitstitel habe ich „Skypegespräche“ gewählt. Die Idee dahinter ist, ganz zwanglos zu skypen und das dann als Podcast anstelle eines Artikels rein zusetzen. Die Technik habe ich heute mit Lady M getestet.

Die Rohqualität ist ganz akzeptabel. Dies war das heutige Erfolgserlebnis.

Allerdings hatten wir es etwas übertrieben: ein fast vierstündiges Gespräch sprengt meine Kapazitäten. Das Endergebnis nach dem Computerabsturz sah so aus:

geskypted

Sorry, Lady M!
So lange muss es aber auch nicht sein. 20-30 Minuten sollten reichen.

Dies ist jetzt ein völlig neues Format von dem ich wenig bis keine Ahnung habe und ich weiß noch weniger, auf was ich mich da einlasse:

Welche Themen würden Euch interessieren?
Wer hat Interesse, selber dabei zu sein?

Kreatives: Auch hier geht es weiter. Der Text für das Yoktomusic-Projekt nimmt Formen an (Danke Lady M). Einige kleine Überarbeitungen sind zwar noch notwendig, aber es liest sich schon mal sehr viel versprechend. Die Suche nach einer Sängerin läuft langsam auch auf Hochtouren und in den nächsten Wochen dürfte der dritte Song für „Vie Noir“ fertig sein.

Für einen weiteren Song spiele ich jetzt den Gitarrenpart ein: die Disco nebenan hat nun ab 2:30 wohl endgültig die Pforten geschlossen. Deren Geräuschemissionen werden mich für heute nicht mehr aus dem Takt bringen. Auch sonst ist mittlerweile Ruhe in der Halle und ich kann loslegen :-)

Das ABC-Projekt lag die letzten zwei Wochen in erster Line aus gesundheitlichen Gründen auf Eis. Ich habe einige Tage recht unkomfortabel in den Seilen gehangen. Aber auch hier wird es weitergehen.

Aus eben diesem Grund gab es hier im Blog neue Artikel nur in unregelmäßigen Abständen – Notbetrieb sozusagen. Aber… es geht nun (endlich) wieder aufwärts.



// In Action

Freitag, Juni 12th, 2009

Heute Nacht wurde gesampelt… eine spezieller Sound ist für das Yoktomusic-Projekt nötig, um dem Rhythmus den letzten Schliff zu verleihen.

Hierfür greife ich nun recht tief in die Trickkiste: ich habe diverse Blechbüchsen, Bleche, Holzteile, Synthesizer, Freeware usw. usf.

Ein spezieller Sound schwebt mir vor, und der wird nun gebastelt – im wahrsten Sinne des Wortes. Den Grundsound soll ein altes Blech liefern, das auch schon bei

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

zum Einsatz kam.

In Action

Dieser Sound und noch einige andere werden dann zusammengemischt und ergeben – so hoffe ich – einen recht wuchtigen und dennoch dezenten “Wumms” auf der eins.

Wenn alles klappt, gibt es in Kürze auch ein paar Hörbeispiele: die jeweiligen Rohsounds und das gesampelte Endergebnis.



// Irrungen, Wirrungen und neue Ideen

Donnerstag, Juni 11th, 2009

Der QBasic-Part ließ sich ja recht leicht umsetzen… heute nacht ging es nun an die anderen Instrumental-Lines.
Unter anderem habe ich vor einigen Tagen Nächten einen Arpeggiator verwendet, und… nun, dieses Teil schneidet in Bezug auf das Timing wesentlich schlechter ab, als mein alter 486er:
Die komplette Spur eiert, wo es nur möglich ist – auch wenn dahinter ein gewisses System zu erkennen ist: mein neuester und schnellster Computer verrechnet sich an manchen Stellen.
Das Problem ist nun, diese Stellen zu finden und umzuschreiben. Ein Problem deshalb, weil bis auf den ersten Ton sämtliche Töne anhand von Parametern wie Tonhöhe, Oktave, Tondauer, Intervallen usw. errechnet werden. Dies bedeutet konkret, daß die meisten Töne von mir nicht eingespielt worden sind, sondern während des Playbacks neu berechnet werden.

Die entsprechenden Stellen gilt es nun zu finden und anhand der zur Verfügung stehenden Parameter auszubessern. Hierzu muß ich aber die Arpeggiator-Sequenz möglichst genau im Hinterkopf behalten, da die errechneten (also de facto: nicht vorhandenen) Töne das eigentliche Problem sind. Das wird nun etwas stressig.

Mittlerweile habe ich diesen Part aber sooft gehört, daß mir auch einige Ideen für das Schlagzeug bzw. die Percussion gekommen sind: ich brauche (u.a.) noch eine tiefe, verhallte Kickdrum.
Dieses Teil steht mir aber nicht zur Verfügung, und so werde ich mich demnächst auch noch damit beschäftigen, wie ich aus den vorhandenen Materialen und der entsprechenden Soundbearbeitung ein geeigntes Sample generieren kann.

[das Yoktomusik-Projekt]



// Strike!!!

Sonntag, Juni 7th, 2009

Die QBasic-Line ist jetzt aufgenomen… und es hat geklappt. :-)
Eine kleine Hürde gab es zwar noch zu überwinden, diese gehört aber zur Routine: der 486er nimmt die Tempoangaben nicht so genau, wie er sollte.
Aus den geplanten 120 bpm wurden 117,63 bpm.
Da ich noch nichts anderes aufgenommen hatte war dies recht schnell behoben. Aber auch wenn es anders gewesen wäre, hätte ich dies über die TimeStretch-Fuktion recht schnell korrigieren können.

Ich freue mich gerade riesig, daß dies alles recht reibungslos geklappt hat und so gelaufen ist, wie ich mir das vorgestellt habe.

Dies war für mich völliges Neuland und einige Kinderkrankheiten galt es zu beseitigen… aber: es hat geklappt :-D :-D

Nachtrag 07.05.09, 15:30 Uhr

Hier noch einzelnen Einträgen zu dem Yoktomusic-Projekt:
Es begann mit den Umbauarbeiten meines 486ers:

Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

Das Yoktomusik-Projekt:

Erste Schritte
Fallstricke und Tücken

Erklärungen zum Fachchinesisch gibt es im Glossar



// Klangexperiment Teil I

Sonntag, Januar 25th, 2009

Ich habe meinen alten 486er reanimiert, nachdem ich im Internet auf eine Forenfrage gestoßen bin, wie man “micromusic” macht.

Nun, dieser Begriff sagte mir zunächst mal überhaupt nichts, aber es gibt ja Hörbeispiele.

Es handelt sich hierbei um äußerst minimalistische Musik, die sehr stark an die alten C64-Spiele erinnert. Also eigentlich nichts weiter als ein Gepiepse und Gefiepe.

Folgende Fragen stellten sich nun:

1) wie generiere ich solche Sounds?
2) Wie löse ich die technischen Probleme?
3) kann ich die erzeugten Klänge mit modernen Mitteln etwas zeitgemäßer gestalten?
4) Kann ich sowas überhaupt verwenden und mit konventionellen Instrumenten kombinieren?

Frage 1 konnte ich heute schon beantworten und durchführen. An dieser Stelle kommt der 486er ins Spiel: als erstes wurde die Staubschicht entfernt und DOS 6.0 installiert.

Dieses DOS enthält Quickbasic und das habe ich vor bald 15 Jahren mal in der Schule gelernt. Einiges ist sogar hängengeblieben – welch ein Wunder!

Nun habe ich mir vor einiger Zeit eine Tabelle erstellt, die die Frequenz in Hz der einzelnen Töne der chromatischen Tonleiter enthält – und das über eine komplette Klaviatur. Diese Tabelle ist eine sehr nützliche Hilfe, die sehr oft zum Einsatz kommt, wenn es darum geht, Sinustöne beizumischen.
Heute kam sie das erste Mal für eine eigenständige “Komposition” zum Einsatz.

Das ganze Riff sieht nun so aus:

CLS
LET a = 0
DO
LET a = a + 1
PRINT a

SOUND 495, 4
SOUND 594, 4
SOUND 367, 4
SOUND 734, 4

SOUND 495, 4
SOUND 594, 4
SOUND 367, 4
SOUND 734, 4

SOUND 317, 4
SOUND 440, 4
SOUND 367, 4
SOUND 594, 4

SOUND 317, 4
SOUND 495, 4
SOUND 367, 4
SOUND 594, 4

SOUND 99, 4
SOUND 247, 4
SOUND 149, 4
SOUND 198, 4

SOUND 99, 4
SOUND 110, 4
SOUND 149, 4
SOUND 198, 4

SOUND 132, 4
SOUND 198, 4
SOUND 148, 4
SOUND 165, 4

SOUND 132, 4
SOUND 198, 4
SOUND 132, 4
SOUND 165, 4

LOOP WHILE a < 4

Das ist jetzt nichts Weltbewegendes, hier geht es ja nur darum, diese micromusic einmal auszuprobieren.

Für diejenigen, die qbasic nicht können, gibt es hier eine kurze Erklärung:

CLS bedeutet nichts weiter als “CLear Screen”, der Bildschirm wird also gelöscht, wenn dieses “Programm” startet.

LET a = 0
DO
LET a = a + 1
PRINT a
(…)
LOOP WHILE a < 4

besagt nichts anderes, als daß diese Töne 4 mal wiederholt werden sollen, wobei “a” der Zähler ist, der sich innerhalb der Schleife (DO … LOOP) bei jedem Durchgang um “1″ erhöht.
“PRINT” gibt diesen Zähler aus, “WHILE a<4″ setzt die Bedingung für die Schleife.
“SOUND xxx, y” sagt dem Computer, was für ein Ton gespielt werden soll, wobei xxx die Frequenz in Hz ist und y die Dauer.

Alles keine große Sache und schnell erledigt.

Aufnehmen kann ich das noch nicht, diese alte Technik ist (noch) nicht mit meiner “modernen” Technik kompatibel.

Hier kommen wir nämlich zu Frage 2).

Aber auch das sollte kein Problem sein, ich muß nur etwas basteln. Der Ton des Quickbasic-Programmes geht nämlich nicht auf die Soundkarte, sondern auf den PC-Lautsprecher.
Den werde ich morgen abtrennen, ein Loch in das PC-Gehäuse bohren, an das freie Ende des Kabels ein altes Cinch-Kabel anlöten und dann geht das ganze ins Mischpult, über welches dann aufgenommen wird.

Ein Soundbeispiel gibt es also erst morgen abend, soviel kann ich aber schon verraten: es klingt in der unbearbeiteten Form wie ein “Geldvernichter” in der Kneipe :-D