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Lebenszeichen aus dem Proberaum

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Artikel, die mit ‘Winter’ getaggt sind.







// Damoklesschwert

Montag, Dezember 27th, 2010

Diese Dachlawine schwebt gerade wie ein Damoklesschwert über mir. Zwar nicht genau über dem Proberaumeingang, dafür aber über dem Eingang zum Scheißhaus.

Wetten, daß das Ding genau dann runterkommt, wenn ich mein Bier oder meinen Kaffee wegtragen möchte?

Broken Spirits | Proberaum | Über dem Eingang zum Klo befindet sich diese Dachlawine

Ich überlege ja gerade, ob ich dieses “Problem” mit einem gezielten Schneeballwurf beseitigen kann. Weniger, weil ich befürchte, erschlagen zu werden, sondern eher, weil mir das Kind im Manne gerade durchgeht ;-)



// Fürs Protokoll

Montag, Dezember 20th, 2010

Da der Schnee sich hier nie lange hält, gibt es diesen Eintrag nur fürs Protokoll: es liegen hier ganze zwei Zentimeter Schnee. Warum alle naslang von einer Schneekatastrophe und Jahrtausendwinter gesprochen wird, entzieht sich meinem Verständnis…

Mauer im Schnee

Spuren im Schnee

Blick aus dem Proberaum - Aussicht Schnee



// When my guitar gently sweeps

Sonntag, Dezember 19th, 2010

Der Proberaum funktioniert soweit, das kann ich aber leider nicht für mich behaupten.
Ein knappes halbes Jahr bin ich aus dem regelmäßigen Üben raus- es schockt mich schon etwas, welch verheerende Wirkung diese Zeit der Zwangspause auf die Fingermuskulatur haben kann.

Ich kriege gerade nix, aber auch rein gar nix auf der Gitarre gebacken. Mein Lieblingsriff, das für mich bisher immer eine Art Aufwärmübung war: Fehlanzeige.
Irgendetwas Neues zusammenbasteln: soll ich gleich lachen oder später?

Soetwas in der Art habe ich fast befürchtet und nun greift mein Lebensmotto:

Wenn das Leben ein Scheißhaufen ist, dann stecke ein Fähnchen rein und behaupte, es sei Kuchen.

(ein kleiner Tip am Rande: dieses Lebensmotto dürfen alle, die den Winter und den Schnee nicht mögen, gerne mitnehmen – wie das nachfolgende Foto passend zur Jahreszeit zeigt :mrgreen: )

Eine Fahne in einem Schneehaufen



// Die praktische Seite des Winters

Samstag, Dezember 18th, 2010

Wenn der Morgenkaffee zu heiß ist, läßt er sich schnell und bequem auf Trinktemperatur bringen:

Kaffeekühlung im Schnee

Heute ist aufräumen angesagt, daß wird also der letzte, bevor hier der Streß anfängt ;-)



// Weihnachten kann jetzt ausfallen

Mittwoch, Dezember 15th, 2010

… es gibt ja nicht mal mehr Honigkuchen. Das war ja eigentlich das Beste an dieser ganzen Kitsch- und Kommerz-Zeit.
Nix Honigkuchen, njente, nada, nullinger – jetzt brauche ich den Rest eigentlich erst recht nicht mehr.

Der Winter war übrigens auch schon mal fotogener – bei Scatterbrain habe ich dieses YouTube-Video gefunden:

Nur falls mal einer meckern will wegen Schnee und so :mrgreen:



// Ich geb’ s auf

Samstag, Dezember 4th, 2010

Ich mag nicht mehr – ich habe echt keine Lust mehr. Kaum ist man fertig und freut sich über einen halbwegs ordentlichen Proberaum sieht es wieder aus, wie eine halbe Stunde vorher:

Hier wird erst wieder geputzt, wenn der Schnee geschmolzen ist

Jetzt ist es Zeit für einen drastischen Schnitt: Geputzt wird erst wieder, wenn der Schnee weg ist. Dann läßt sich vielleicht dien Dreckschicht einfach zusammenkehren und in den Mülleimer leeren.

Man(n) muß sich schließlich auf die wesentlichen Sachen im Leben konzentrieren.

PS: Bevor jemand fragt, ob ich jetzt ins Lager derer überlaufe, die den Sommer über alles mögen: Nein!
Mit dem Putzen kann man nämlich aufhören, mit dem Schwitzen nicht. :mrgreen:



// Schwedenfotos

Montag, November 29th, 2010

Hier kommt jetzt die versprochen Fotosammlung des letzten Urlaubs – zumindest ein sehr kleiner Teil ;-)

Los ging es in Trelleborg…



… wo ich abends recht spät ankam. In einer unbekannten Stadt übernachten ist nicht immer ganz einfach, also ging es erst mal raus aus Trelleborg. Irgendwo hatte ich dann auch einen Schlafplatz gefunden.
Es war etwas schwierig zu erkennen, was das war, gemerkt habe ich das erst am nächsten Morgen, als ich von einem trötenden Geräusch geweckt wurde und schlaftrunken erst mal diesem strengen Blick standhalten durfte:



Zu Fuß ging es dann weiter Richtung Norden. Noch war alles recht schneefrei:



Zu Beginn des Urlaubs war es noch problemlos möglich unter freiem Sternenhimmel zu schlafen und statt Schafen konnte ich Sternschnuppen zählen.

Bald verschlechterte sich jedoch das Wetter – noch regnete es teilweise in Strömen. Ab Växjö…



… fuhr ich dann mit dem Bus und der Bahn nach Malå, wo ich Henning und Petra besuchte.

Hier war es dann schon richtig kalt:





In Umeå gab es dann auch noch eine kleine Dosis Kultur. Hier zum Beispiel etwas Eiskunst:



Die ganze Stadt war großteils recht bunt ausgeleuchtet, überall gab es was zu sehen.

Hier ein Blick über den Umeälven, der schon gefroren war:



Und eine Stadtansicht:



Ab da verschlechterte sich das Wetter drastisch. Der Kälteeinbruch sorgte nicht nur in Jönköping für die merkwürdigsten Eisgebilde: