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// Ich bin verwöhnt…

Da gibt es gerade einen Wettbewerb, an dem ich gar nicht teilnehmen brauche, da ich mit meinem ollen Proberaum echt keine Chance habe.
 
Zu gewinnen gibt es neben etwas Equipment (bzw. einem Gutschein dafür) eine Grundreinigung des Proberaumes. Dazu muß man ein Foto seines Proberaumes auf die Fratzenbuch-Wall posten.
 
Die ersten Fotos sind bereits da und ich kann nur feststellen, daß es mir richtig gut geht. Mein Proberaum ist sozusagen Königsklasse.
 
Die bisherigen Highlights:
 

  • Platz 5) der Proberaum sieht auf den ersten Blick nicht schlecht aus, allerdings scheint das eine Messie-Band zu sein. Oder die haben für das Foto nachgeholfen, um an den Warengutschein zu kommen. Wie dem auch sei: Wohlfühlfaktor gleich Null und kreatives Chaos falsch verstanden. Nichts für mich – also die Band, der Proberaum schon (aber erst nach der Grundreinigung)
     
  • Platz 4) ein Keller-Proberaum direkt an einer Bahntrasse. Wenn man aus dem Fenster guckt, donnern in Augenhöhe die Güterzüge vorbei. Stelle ich mir praktisch vor, wenn man mal leise Passagen spielen möchte oder das Programm für den nächsten Gig besprechen möchte.
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  • Platz 3) Der Proberaum, in den keine Sardine einziehen möchte – deren Dose ist geräumiger. Wenn sich da der Gitarrist während eines Solos etwas zu schnell bewegt hat ein Bandkollege den Gitarrenhals in der Kaurinne kleben. Dieser Proberaumvermieter muß Zahnklemptner sein und dieses Kämmerlein dient nur der Auftragsakquise.
    Laut Beschreibung gibt es zusätzlich fließend Wasser – aber nur, wenn es regnet und dann auch nur an den Wänden. Die Wände sollen einen Pelz haben. Abrissreif und für eine Grundreinigung ungeeignet. Einziger Pluspunkt dieses Proberaumes: er hat eine Klimaanlage. Diese ist aber falsch eingestellt: im Sommer heizt sie, im Winter kühlt sie.
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  • Platz 2) Der Proberaum in einer Werkstatt. Geprobt wird zwischen Hydraulikschläuchen. Sieht schon fast wieder cool aus – wenn es nicht so eng wäre (gleiches Problem wie oben). Richtig rocken kann man da nicht. Abgebaut werden muß auch nach jeder Probe, da die Räumlichkeiten am nächsten Tag wieder als Werkstatt benutzt werden.
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  • Platz 1) ein “Proberaum” in einem Autohaus – jepp, in einer Verkaufshalle mit Schaufenster (der Gedanke an einen Zoo drängt sich mir unwillkürlich auf) und in einem Wohngebiet, so daß um 22:00 Uhr Schluß mit lustig ist. Also Musik aus, alles abbauen da am nächsten Tag wieder Autos verkauft werden. Ich frage mich bei diesem Foto, ob eine Haftpflichtversicherung eigentlich für den Schaden aufkommt, wenn man im Eifer des Gefechts ein Auto verbeult? Und: wie liest sich dann eigentlich der Schadensbericht?

 
Wenn ich diese eingereichten Fotos sehe (und wahrscheinlich kommen noch ein paar bis zum Ende dieses Gewinnspiels), dann merke ich, wie gut es mir hier eigentlich geht in meinem Zweiraum-Proberaum, wo ich im Instrumentenraum das ganze Jahr über eine fast gleiche Temperatur habe und einem Technikraum mit Fenster…
Ich habe hier nur ein Insektenproblem. Aber an die Viecher gewöhnt man sich mit der Zeit (bleibt mir ja auch nichts anderes übrig, nachdem ich meine fleischfressenden zu Tode gepflegt habe meine fleischfressenden Pflanzen sich überfressen haben und anschließend deren Pansen geplatzt ist :-D
 

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